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Montags-Update #93:
Diese Achterbahn namens Leben

Rahmen

Erlebt: Die vergangene Woche startete in Frankfurt, wo wir am Montag mit Westwing die Ambiente besuchten. Ein sehr inspirierender Tag! Leider auch mit einem kostspieligen Nebeneffekt: Ich würde am liebsten sofort unsere ganze Wohnung neu einrichten. Es gibt so viele wundervolle Möbel und Accessoires, und so habe ich in der letzten Woche ständig meinen Warenkorb bei diversen Online-Shops mit Möbeln befüllt, nur um ihn in einem Anflug von Vernunft im letzten Augenblick wieder zu löschen. Aber: Eine Wohnung ist bekanntlich niemals „fertig“, und glücklicherweise kann man ja auch mit Accessoires einiges ändern, wenn man mal wieder „alles neu“ machen möchte. Das Thema Interieur macht mir momentan besonders viel Spaß, und so werde ich es auf jeden Fall in den nächsten Monaten hier auf dem Blog noch weiter ausbauen. Insbesondere, wenn es hoffentlich schon bald um die Einrichtung unseres Cafés geht. Den Rest der Woche standen einige Termine in München an und am Samstag fand unser Blogger-Flohmarkt statt. Außerdem habe ich an einigen Projekten gearbeitet, die ich schon bald hier auf dem Blog mit euch teilen werde.

1. Hier geht’s zum Outfitpost // 2. Die wunderschöne Vase stammt von Kähler // 3. Mein Look für die Ambiente // 4. Lieblingsfrühstück unter der Woche: Porridge. Das Rezept zeige ich euch schon bald.

Pläne für diese Woche: Das erste Mal seit gefühlten Ewigkeiten bleiben wir die ganze Woche in München. Und darüber freue ich mich sehr. Denn so bleibt endlich einmal wieder Zeit, Freunde zu treffen. Allerdings stehen auch viele berufliche Termine (sowohl für den Blog als auch das Café) an. Langweilig wird es ganz sicher nicht.

Gedanken: Ich hatte mich noch gar nicht zu eurem Feedback unter diesem Post geäußert. Danke für all eure lieben und ausführlichen Kommentare. Ich bin wirklich sehr dankbar dafür, solch wundervolle Leser zu haben. Nachdem ich mich im oben genannten Post über manchmal zu harte Kritik beschwert habe, wollte ich darauf noch einmal genauer eingehen. Ich bin so froh, dass ich hier auf Josie loves Leser habe, die eben nicht in Instagram-Manier alles mit „Super! Toll! Wunderschön!“ absegnen, sondern auch reflektieren, aufmerksam sind und konstruktive Kritik äußern. Das ist mir sehr, sehr wichtig und hilft mir dabei, mich stets weiterzuentwickeln. Nur hatte mich die Kritik in den Kommentaren unter meinem „Und immer häufiger denke ich nur noch „WTF“?“ wirklich getroffen, da ich auf das Thema „Magerwahn“ aufmerksam machen wollte und plötzlich Dinge als „unschöne Veränderung“ kritisiert wurden, die seit sieben Jahren auf diesem Blog genau so stattfinden. Und es ist mir stets unendlich wichtig, mir selbst treu zu bleiben. Josie loves wird nächsten Montag tatsächlich schon sieben Jahre alt und ich kann gar nicht glauben, dass der Blog schon so lange ein Teil meines Lebens ist. Denn ja, das ist er. Josie loves ist für mich nicht einfach nur ein Job, er ist ein großer Teil von mir. Ganz viel von der Privatperson Sarah steckt auch in den Inhalten. Und deshalb ist Kritik am Blog in gewisser Weise auch immer Kritik an mir als Privatperson, die ich mir auch einmal persönlich zu Herzen nehme. Und in manchen Momenten ein bisschen mehr als sonst. In einer besonders sensiblen Phase, wie ich sie im vergangenen Monat hatte. Denn der Januar war trotz wunderschönen Reise-Erlebnissen ehrlich gesagt ein Sch***-Monat. Sowohl privat als auch beruflich lief einiges schief, ich hatte sehr, sehr viel Stress und mein Tinnitus trieb mich fast in den Wahnsinn. Auch nach fünf Jahren habe ich immer noch nicht den perfekten Weg gefunden, um mit dem Lärm in meinem Kopf umzugehen und so gibt es immer gute und schlechte Tage/Wochen/Monate. Mittlerweile geht es mir glücklicherweise wieder besser und auf Niederlagen folgen bekanntlich auch immer Erfolge. „Das Leben ist eine Achterbahn“. Eine Floskel, die aber so viel Wahres in sich trägt.

Auf was ich eigentlich hinauswollte: Ich bin so froh, mich vor so vielen Jahren für diesen Blog entschieden zu haben, denn er hat mein Leben unglaublich bereichert. Und es bedeutet mir so viel, dass viele Leserinnen von Anfang an dabei sind und die Josie loves Reise verfolgen. Das Schönste: Wenn ich euch nicht nur in der virtuellen Welt, sondern in „Real Life“ treffe. Einige von euch habe ich wieder bei unserem Flohmarkt am Samstag kennengelernt, wir haben interessante Gespräche geführt und ich bin wirklich dankbar dafür, solch eine tolle Leserschaft zu haben. Ich freue mich auf viele, viele weitere Jahre mit euch und bin gespannt, wohin die Reise gehen wird.

Die Artikel der letzten Woche im Überblick:

1. Aruba Travel Guide

2. Mein Pancake-Rezept

3. Ein erster Frühlingslook

4. What’s in my Chanel bag?

5. Montags-Update

6. Best of SALE: Bomberjacken

7. Der Januar im Überblick

Welcher Blogpost war euer Favorit?


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9 COMMENTS

  • 20
    02
    2017
    17
    C

    Liebe Sarah,
    dein Blog wird bald 7 Jahre. Wahnsinn. Das ist wirklich etwas, worauf du unglaublich stolz Sein kannst. Ich mag deinen Blog unheimlich und finde es schade, dass ich nicht etwas früher auf ihn gestoßen bin. Bleib dir selbst treu, ich denke die 7 Jahre Blogerfolg geben dir Recht, bei dem was du machst und wie du es machst.
    Bin auf jeden Fall sehr gespannt, was noch alles kommen wird.

    LG Caterina
    http://caterinasblog.com

  • 20
    02
    2017
    17
    A

    Das mit ‚die Kritik am Blog ist auch Kritik an einem Selbst‘ kann ich wirklich gut nachvollziehen. Und ich finde auch oft einiges bei manchen Bloggern nicht gut und trotzdem verkneife ich mir dann einfach einen Kommentar. Ich finde immer noch: wer nichts nettes zu sagen hat, sollte lieber seinen Mund halten. Das betrifft natürlich nur Geschmacksfragen und keine Menschenrechtsdiskussionen ;)

    Ich hoffe, dass es sobald es Frühling wird dir wieder ein bisschen besser geht. Meist steigt mit der Temperatur ja auch die Laune!

    Lg Anne

  • 20
    02
    2017
    17
    S
    Stefanie

    „… Und deshalb ist Kritik am Blog in gewisser Weise auch immer Kritik an mir als Privatperson…“ – genau das hatte ich mir letztens gedacht, als jemand schrieb – hier meine Kritik, aber nimm’s bitte nicht persönlich.

    Habe mich sehr gefreut dich mal persönlich am Blogger Flohmarkt zu treffen – ich war übrigens noch nie auf einem Flohmarkt und bin ehrlich gesagt nur wegen dir gekommen :’D
    Drücke euch fest die Daumen, dass diese Woche so läuft wie ihr es euch erhofft. Jetzt wo die Vögel wieder morgens um 5 anfangen zu singen, kann es einfach nur besser werden finde ich.

  • 20
    02
    2017
    17
    M
    Manuela

    Ich habe mir gerade die Kommentare nochmal durchgelesen und tatsächlich wird sich offene Kritik an dir geübt. Glasklar. Leider ist die Entwicklung wirklich nicht mehr aufzuhalten, da ja doch jeder das große Geld klingeln sieht, anstatt reflektiert an die sache heran zu treten. Verstehe es nicht als Kritik an dir selbst, was ich nun schreibe, sondern eher als konstruktive Kritik der Entwicklung gegenüber. Ihr Blogger seid der Entwicklung nicht ausgesetzt – niemals! Wenn sich auch nur ein paar größere Blogger eine Art Codex entwickeln und zusammentun, könnt ihr gegen die scheinbaren Mächte wie Instagram und der ganzen Firmen straight entgegen treten. Dafür leben wir nun mal – und Gott sei Dank – in einer Demokratie, sich auch einer Entwicklung entgegen zu stellen und mehr Authentizität zu fordern. Ich lese solch Beiträge derzeit immer öfter, es kommt mir oft vor, als würde euch das ganze Business so erdrücken, euren Spass daran nehmen, eure Leidenschaft für Mode und Co. würde euch entzogen. Lasst sie euch aber nicht entziehen, sondern geht konsequent dagegen an. Denn: wem macht schon ein Beruf Spass, in welchem man sich jeden Morgen in ein Kostüm begibt und eine Rolle spielt? Ich wäre dafür, dass ihr den Firmen und Social Media die kalte Schulter zeigt und mehr hin zu euch zurück statt einem Anspruch gerecht werden oder sich unterdrückt zu fühlen.

    Zu deinem Tinnitus: ich habe damit leider keine Erfahrung, aber weiß, dass dieser mit Stress entsprechend zunimmt. Vielleicht obliegt es mir nicht dir das zu schreiben, aber hast du auch am Tag wenigstens 30min für dich? Wie steht es um Entspannungstechniken? Wie steht es bei dir um Osteopathie und Co.? Möglicherweise Yoga, um den Körper wieder zu entkrampfen und mehr los zu lassen? Klingt nun absolut esoterisch, herrje, aber zu ganz viel Stress gehört auch auf sich selbst und seinen Körper zu hören, statt darüber hinweg zu gehen. Ein lieb gemeinter Rat – aus ganz eigener Erfahrung! Hab einen wundervollen Start in die neue Woche!

  • 20
    02
    2017
    17
    S
    Sylvia

    Hoffentlich geht es jetzt wieder bergauf bei dir. Ich habe ja ein paar unglücklicke Dinge wie die Zahn-OP und den Zeh mitbekommen.Leider kommen solche Dinge meistens gesammelt. Zum Glück gehen sie aber dann auch wieder vorüber.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at/
    Foto- und Reiseblog

  • 20
    02
    2017
    17
    I
    Ina

    Egal, welche Höhen und Tiefen du bisher durchgemacht hast, dein Blog ist und war stets authentisch, liebe Sarah. Das muss einfach mal gesagt werden! Vor sieben Jahren haben viele mit dem Bloggen angefangen und auch schnell wieder aufgehört. Doch du hast weitergemacht und deine Leserschaft mit unterhaltsamen und informativen Berichten bereichert – sogar an deiner wunderschönen Hochzeit hast du uns ein wenig teilhaben lassen. Sobald man sich der Öffentlichkeit stellt, muss man heutzutage mit viel mehr als nur Kritik rechnen. Sich davon nicht einschüchtern zu lassen, das ist leichter gesagt als getan. Jedoch stellt man bei dir fest, dass du dich bisher immer sehr souverän verhalten hast und auch eine gewisse Verletzlichkeit offenlegst, die einfach nur menschlich und authentisch ist. An dieser Stelle auch Hut ab, dass du so mit deinem Tinnitus umgehen kannst. Ich hatte damals ein ähnliches Problem und habe es nicht geschafft, gleichzeitig positiv zu bleiben und meine Ziele zu verfolgen, so dass ich quasi fünf Jahre lang in einer Art „Wachkoma“ lag (im metaphorischen Sinn). In dieser Zeit habe ich viel verloren, aber gleichzeitig ist mir danach erst so richtig bewusst geworden, dass wir nur dieses eine Leben haben und wir es nicht vergeuden sollten. Ich hoffe, du wirst weiterhin stark bleiben und dich von nichts und niemandem einschüchtern lassen. :)

  • 20
    02
    2017
    17
    L
    Lisa

    Liebe Sarah,
    jetzt schreibe ich doch nochmal. Ich war eine derjenigen die auch kritische Aspekte brachte ;-) Eigentlich hatte ich in meinem Kommentar versucht zu verdeutlichen, dass es sich um keine (!) persönliche Kritik handelt. Es waren über die Jahre (habs nachgeschaut, seit 2013 folge ich dir) auf dem Blog beobachtete Dinge und ich habe -wie gesagt- Verständnis für mehr gesponserte Beiträge, etc. Aufgrund deiner sehr emotionalen Antwort hab ich nichts mehr geschrieben, ich wollte nichts hochschaukeln… Wie gesagt, vielleicht habe auch ich mich verändert und es ist Zeit für einen Blogwechsel :-) Ich habe einfach gemerkt, dass mein Lebensstil nie deinem entsprechen wird (die Hoffnung war während des Studiums noch da :-D) und obwohl ich mittlerweile ebenfalls „mitten im Leben steh“ kann ich mir keine Designerstücke gönnen – und will es ehrlich gesagt auch gar nicht. Die Mietpreise im Großraum Stuttgart sind mörderisch… Ich habe (und tu es noch immer) deine farbenfrohen Outfits geliebt und vieles in der erschwinglichen Version nachgestylt. Aber natürlich ist es immer subjekiv was einem gefällt und da habe ich mich vermutlich anders entwickelt als du. Ich schaue mittlerweile nicht mehr jeden Tag auf deinem Blog vorbei, aber die Macht der Gewohnheit und die Sympathie für dich als Person bringen mich bislang immer wieder zurück ;-) Ich wünsch dir natürlich alles Liebe, so viel und lange anhaltende Gesundheit wie nur möglich! Ich wünsch dir Kraft für euer Café und treue Leserinnen!

  • 20
    02
    2017
    17
    C

    Seit längerem frage ich mich, ob die Bloggerei nicht irgendwie ein bisschen ein Teufelskreis ist. Die kleinen Blogs werden scheinbar von den Lesern authentischer als die großen eingeschätzt, ohne jetzt explizit ein Beispiel parat zu haben. Das lese ich nur aus ein paar Kommentaren unter deinen Posts heraus.

    Die Blogs bleiben dann entweder klein, haben kaum Leser, weil keiner auf sie aufmerksam wird – schließlich gibt’s dort ja keine dreihundert Designertaschen zu bestaunen (denn scheinbar möchte die Mehrheit ja doch genau das sehen, anders kann ich mir das nicht erklären) – oder werden dann (zufällig?) doch bekannter, die Kooperationen größer und oftmals leidet dann als Folge dessen die Authentizität. Natürlich nicht auf jedem Blog, aber ab und an fasse ich mir bei Blogposts auf der ein oder anderen Seite nur an den Kopf und denke mir – wieso nur?

    Was ich davon abgesehen noch sehr schade finde, ist, dass es oft Blogs mit weniger Inhalten und reinen Outfitposts – Blogs bei denen es um die Person und nicht um Inhalte geht – deutlich erfolgreicher sind bzw auch schneller erfolgreich werden. Da mag man sich selbst gar nicht mehr als Blogger oder Influencer bezeichnen, die Begriffe sind für mich leider schon negativ behaftet.

    Deinen Blog, Sarah, lese ich seit fast 7 Jahren und immer noch sehr gern. Danke für die tollen Inhalte!

    Liebe Grüße!

  • 22
    02
    2017
    17
    M

    Liebe Sarah,

    Was ich vor zwei Jahren lernen musst:

    ES GIBT NUR DIESES EINE KURZE LEBEN.

    Bleib dir treu und pass auf dich und deine Gesundheit auf. Du wirst mit allem was du tust und blogst Menschen auf verschiedene Art und Weise erreichen (manche reagieren glücklich- manche entspannt – manche sauer – manche einer sogar neidisch – manche teilnahmslos…) – das du Feedback annimmst ist gut, für deine eigene Entwicklung auch notwendig und hilfreich, was du jedoch auch filtern musst sind Kommentare welche dich einfach nur angreifen und verletzen wollen. Diese haben nichts mit Feedback zu tun, sondern haben nur ein Ziel: Verletzen.

    Pass auf dich auf und sag dem Ton in deinem Ohr er soll dich in Ruhe lassen. Das sage ich dem Hämmern in meinem Kopf auch. Ich suche mir auch immer wieder Wege mit meinen gesundheitlichen Einschränkungen einen Deal einzugehen, damit ich damit umgehen lerne.

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