Der schönste Strand der Welt

16.02.2018

Eine der wohl häufigsten Fragen im Zusammenhang unserer Weltreise ist zweifelsohne „Welcher Strand war der schönste?“. Jeder der mich kennt weiß, dass es für mich kein größeres Glück gibt als bei Sonnenschein an einem langen, weißen Sandstrand entlang zu spazieren und dem Rauschen der Wellen zu lauschen. Gekrönt von einem Sprung ins kühle Nass (alias ausgiebigem Plantschen im Meer). Die Antwort auf diese Frage ist nicht wirklich einfach, dennoch konnte ich mich nach einer einjährigen Weltreise und vielen, vielen Traumstränden festlegen: „Der Whitehaven Beach“ an der Ostküste von Australien. Ein kilometerlanger, unfassbar weißer Strand, der sich an türkisfarbenes Wasser schmiegt – ich war völlig geflasht von dieser Schönheit. Seitdem habe ich viele atemberaubender Strände gesehen – insbesondere auf den Malediven, aber immer wieder kam mir der Whitehaven Beach in den Kopf, wenn ich nach einem Strand-Superlativ gefragt wurde. Nun sind wir seit fast zwei Wochen in Western Australia und ich war bereits im Vorfeld unglaublich gespannt, was uns hier erwarten würde. Immerhin hatte ich schon oft von „den schönsten Stränden der Welt“ im Südwesten von Australien gelesen. Was soll ich sagen? Das „Whitehaven Beach“-Erlebnis wurde in den letzten Tagen mehrmals erreicht, wenn nicht sogar getoppt. Ich kann wirklich nicht in Worte fassen, welch unfassbar beeindruckende Strände wir hier in Western Australia gesehen haben. Besonders gefreut hatte ich mich auf heute, denn wir wollten den Cape-Le-Grand-Nationalpark besuchen. In diesem Nationalpark liegt unter anderem der sogenannte Lucky Bay, und dieser wiederum landet regelmäßig auf den Top-Ten-Beach-Listen. Außerdem ist dessen Sand der angeblich weißeste Australiens. Und ganz nebenbei kann man mit etwas Glück wilde Kängurus am Strand sehen … Mit großer Vorfreude stiegen wir heute ins Auto, und waren nach großer Begeisterung bei einem ersten Blick auf den Lucky Bay erst einmal enttäuscht. Warum? Weil am Strand jede Menge Autos standen. Tatsache: An den super idyllisch gelegenen Strand darf man mit dem Auto fahren. Und diese Autos walzen den Sand nieder, verlieren Öl und zerstören einen Teil dieser Idylle. Super schade! Der Lucky Bay ist recht lang, und wenn man ein bisschen läuft findet man nahezu die Strand-Idylle, die man sich vorgestellt hat.


Zehn Fehler, die man bei einer Bali-Reise unbedingt vermeiden sollte

14.02.2018

Bali ist ein wahres Paradies! Da sind sich die meisten einig. In den vergangenen Jahren habe ich aber auch des Öfteren von großen Bali-Enttäuschungen gehört. Meist stellte sich schnell heraus, dass die Urlauber eine völlig falsche Vorstellung von der indonesischen Insel hatten. Ganz klar: Man kann Bali auch „in den falschen Hals“ bekommen.

Damit der Bali-Urlaub für euch nicht zum Reise-Alptraum wird und ihr eure Zeit auf der Insel in vollen Zügen genießen könnt, habe ich heute zehn Fehler zusammengefasst, die man zum Teil bereits im Vorfeld, zum Teil vor Ort unbedingt vermeiden sollte.

1. Ihr wünscht euch einen klassischen Strandurlaub? Dann ist Bali das falsche Reiseziel! Wer paradiesische Traumstrände möchte, der wird von Bali sehr enttäuscht sein. Klar, auf Bali gibt es auch schöne Strände, aber diese können nicht mit Thailand, Australien und erst recht nicht mit den Malediven mithalten. Oftmals ist der Weg ins Wasser sehr steinig, was bei starkem Wellengang auch gefährlich werden kann. Außerdem sind die Gezeiten auf Bali extrem stark. An vielen Stränden ist bei Flut fast der komplette Beach überflutet und man darf nicht ins Wasser, bei Ebbe kann man beispielsweise an vielen Stränden auf der Bukit Halbinsel auch nicht baden, da sich das Wasser extrem zurückgezogen hat. Von morgens bis abends am Strand liegen? Nicht auf Bali! Dafür gibt es soooo viele andere Dinge, die man bei einer Bali-Reise tun kann. Die Strände sind ein netter Pluspunkt für entspannte Stunden zwischendurch, sollten aber keinesfalls der Grund für eine Bali-Reise sein.

2. Und bitte bucht AUF GAR KEINEN FALL ein Hotel in Kuta. Denn dieser Ort wird zurecht „Der Ballermann von Bali“ genannt. Ihr wollt einen Ballermann-Urlaub machen? Dann nehmt die weite Reise nach Bali nicht auf euch und fliegt stattdessen lieber nach Mallorca. Aber ans andere Ende der Welt sollte man dafür nicht reisen. Kuta hat wirklich rein gar nichts mehr mit dem traditionellen Bali zu tun. Und es ist sooo schade, wenn man Bali von der wohl falschesten Seite kennenlernt. Auch über Nusa Dua sollte man Folgendes wissen: Hier sind einige der schönsten Hotels der Insel beheimatet und die Strände sind wirklich schön, aber: Nusa Dua ist eine Art „Touristenghetto“, das kaum etwas mit dem eigentlichen Bali zu tun hat. Falls ihr euch für einen Urlaub in Nusa Dua entscheidet kann ich nur wärmstens empfehlen, den Aufenthalt zu splitten und auch noch ein paar Tage beispielsweise in Ubud zu verbringen,  oder zumindest ganz viele Ausflüge von Nusa Dua aus zu machen.

3. An nur einem Ort bleiben. Bali ist unglaublich vielfältig und diese Vielfalt sollte man auch kennenlernen, wenn man ans andere Ende der Welt reist. Inbesondere Ubud und die Bukit Halbinsel (Uluwatu, Ungusan etc.) sind ein absolutes Muss, meiner Meinung nach auch Seminyak und Canggu. Wir wählen übrigens fast immer Canggu als „Homebase“ und erkunden von dort aus die Insel. Der Ort hat nicht nur sehr viel zu bieten, er ist auch ein super Ausgangspunkt, um die Insel kennenzulernen. Mit dem Roller braucht man von dort aus beispielsweise circa eine Stunde nach Ubud und ungefähr auch eine knappe Stunde nach Uluwatu. Falls ihr euch wirklich dafür entscheidet, die ganze Zeit an einem Ort zu bleiben, dann solltet ihr unbedingt viel unternehmen und entweder mit einem Fahrer oder dem Roller die Insel erkunden.


Montags-Update #142:
Manchmal kommt alles anders, und das ist nicht immer schlecht …

12.02.2018

Erlebt: Eine Woche die perfekt begann und ebenso endete. So in etwa lassen sich die vergangenen sieben Tage resümieren. Doch so kurz möchte ich mich natürlich nicht fassen. Die ersten beiden Tage der vergangenen Woche verbrachten wir auf Rottnest Island, das uns beiden ausgesprochen gut gefiel. Wir radelten stundenlang über die Insel, erkundeten die Traumstrände und konnten uns an den zuckersüßen Quokkas gar nicht sattsehen. Am Mittwoch starteten wir unseren großen Road Trip, der uns nach Margaret River führte. In der idyllischen Weinregion Westaustraliens verbrachten wir insgesamt drei Tage, inklusive Date Night im Freiluftkino, dem Besuch eines Weinguts, langen Spaziergängen und Sonne satt am Strand. Am Freitag stand die nächste Road Trip Etappe an und wir fuhren nach Denmark, einem sehr kleinen Ort an der südlichen Küste Westaustraliens. Auf dem Weg machten wir einen Halt im sogenannten Valley of the Giants und liefen auf einer 40 Meter hohen Brücke durch die Kronen jahrhundertealter Bäume. Sehr beeindruckend! Im Umland von Denmark erwarteten uns nicht nur Traumbuchten und ein Hotel irgendwo im Nirgendwo auf einem Hügel, von dem aus man einen gigantischen Panoramablick hatte (In meinem bald folgenden Road Trip Diary werde ich auf jeden Fall alle empfehlenswerten Unterkünfte vorstellen!), sondern auch eine Alpakafarm, auf der wir den Sonntagvormittag verbrachten. Zuckersüße Tiere und Traumstrände am ersten sowie am letzten Wochentag – Ja, das „perfekt“ zu Beginn des Artikels trifft es ganz gut.

Road Trip Westküste Australien


Zehn Tipps für einen Road Trip

11.02.2018

Ein Road Trip ist zweifelsohne die beste Möglichkeit, ein Land so richtig kennenzulernen, sich während einer Reise treiben zu lassen und über den Tellerrand der klassischen Sehenswürdigkeiten hinauszuschauen. „Der Weg ist das Ziel“, so lautet das Motto. Den wahren Zauber eines fernen Landes entdeckt man oft irgendwo auf der Strecke zwischen den berühmten Stopps, die jeder Reiseführer empfiehlt. Chris und ich sind Riesen-Road-Trip-Fans und erkunden aktuell für drei Wochen mit dem Auto Westaustralien (Hier findet ihr übrigens den Bericht zu unserem Ostküsten Road Trip und hier zur Great Ocean Road). Den ganzen Tag mit dem Auto unterwegs sein? Macht gar nichts! Denn ein Tag im Auto bedeutet nie, nur „von A nach B zu fahren“ sondern auf der Strecke so viel Spannendes und Unerwartetes zu entdecken, die Atmosphäre ganz tief aufzusaugen und Land und Leute kennenzulernen. Damit solch ein Road Trip auch wirklich ein rundum gelungenes Reise-Erlebnis wird, gilt es einige Dinge zu beachten. Viel haben wir im Rahmen unserer Weltreise gelernt, einiges bereits im Vorfeld beachtet. Und damit ihr für den nächsten Road Trip (durch Kanada ,die USA, Australien oder wo auch immer) bestens gerüstet seid, habe ich hier meine Top Ten Tipps für euch zusammengestellt.

Meine Tipps für den perfekten Road Trip

1. Vor einem längeren Road Trip ein Navi kaufen bzw. das heimische Navi mitnehmen. Jeder Leih-Tag kostet unnötig Geld. Wir haben uns für die Weltreise ein neues Navi gekauft, auf das wir immer das Kartenmaterial für die jeweiligen (Teil-)Kontinente aufspielen.


Verliebt in Rottnest Island

09.02.2018

Meine ausführlichen Reiseberichte werden zwar erst in den kommenden Wochen online gehen, aber ich möchte euch heute bereits eine kleine Sneak Peak auf das geben, was euch hier auf dem Blog bald erwarten wird. Anfang der Woche verbrachten Chris und ich zwei Tage auf Rottnest Island und ich habe mich hoffnungslos in diese Insel verliebt. Wie kann ein Ort nur so wunderwunderschön sein? Malerische Strände, kristallklares Wasser, eine sehr lässig-entspannte Atmosphäre und die wohl süßesten kleinen Tierchen, die man sich vorstellen kann: Die vor der Küste von Perth gelegene Insel Rottnest Island ist wirklich ein traumhaftes Fleckchen Erde. Pünktlich zum Wochenende möchte ich euch ein paar erste Impressionen zeigen und den Beweis dafür liefern, dass ihr euch auf mein ausführliches Western Australia Travel Diary sehr freuen dürft! PS: Bis dahin kann ich euch übrigens meinen ausführlichen Travel Guide zur australischen Ostküste ans Herz legen.


My perfect fit:
FACE FABRIC von Giorgio Armani Beauty

07.02.2018
Werbung - In Zusammenarbeit mit Giorgio Armani Beauty

Wenn wir uns eines von einer Foundation wünschen, dann ist es doch das: Unsere Haut soll perfekt aussehen – Ungeschminkt geschminkt, makellos und dennoch natürlich. Wir wünschen uns ein natürlich perfektes Hautbild, ohne dass man merkt, dass wir überhaupt Make-up tragen. Und genau so soll sie sich die Foundation auch anfühlen. Schwerelos, wie eine zweite Haut, die sich an unser Gesicht anschmiegt, nicht wie eine Maske, die es bedeckt.


Montags-Update #141:
Über letzte Bali-Tage, Chanel-Shopping in Singapur und unsere Australien-Pläne

05.02.2018

Erlebt: Die ersten Tage der vergangenen Woche verbrachten wir noch in unserem geliebten Canggu, genossen in vollen Zügen all  die balinesischen Leckereien (Absolutes Muss: Die tägliche Kokosnuss!), Spa-Treatments und die entspannte Atmosphäre auf unserer Lieblingsinsel. Wahnsinn, dass schon wieder ein Monat vergangen ist. Auch wenn der Gedanke an unseren Abflug in München sich „ganz weit weg“ anfühlt, so ist die Zeit doch unfassbar schnell verflogen. Aber so ist das bekanntlich ja immer mit schönen Erlebnissen. Doch der Abschied von Bali war dieses Mal nicht soooo schlimm, immerhin gab es den Ausblick auf vier weitere Reise-Wochen. Für drei Nächte besuchten wir unsere Freunden in Singapur und lernten die Stadt noch einmal von einer ganz neuen Seite kennen, nachdem wir die letzten beiden Male eher nur das „klassische Touri-Programm“ durchgezogen hatten. Am Wochenende war es dann endlich soweit und wir machten uns schon wieder auf den Weg zum Flughafen mit unserem finalen Reiseziel: Australien. Seit vorgestern sind wir nun in Fremantle, wo wir die ersten Tage verbringen werden. Das Hafenstädtchen bei Perth hatte uns schon bei unserer letzten Australienreise sehr gut gefallen und die ersten beiden Tage hier waren einfach nur großartig. Auch wenn wir vor drei Jahren schon einmal für ein paar Tage in Perth waren und ich damals bereits den ein oder anderen Strand kennengelernt hatten bin ich absolut geflasht, wie unfassbar schön die Westküstenstrände sind. Und über die Tatsache, dass wir an einem sonnenverwöhnten Sonntag einen großen Strandabschnitt für uns alleine hatten. Der Grund: Es gibt hier in Western Australia einfach soooo viele ewig lange Traumstrände, dass sich auch am Wochenende keine Menschenmassen an einem Strandabschnitt aufhalten. Ich kann es nicht oft genug sagen: Ich freue mich so sehr auf das, was in den nächsten Wochen kommen wird!


Mit LIEBLINGSSTÜCK auf Bali

02.02.2018
Werbung - In Zusammenarbeit mit LIEBLINGSSTÜCK

Bali ist mein persönlicher Happy Place, mein Home Away from Home. Es ist so schön, ans andere Ende der Welt zu reisen und sich dort zuhause zu fühlen. Alles ist so vertraut und es gibt viele Lieblingsplätze, die wir seit Jahren immer wieder besuchen. Ich genieße die Zeit hier im Süden unendlich und starte jeden Morgen mit Vorfreude in den Tag. 30°C im Winter, jeden Tag frisches, gesundes Essen, all die wunderbaren Spa-Treatments, unendlich herzliche Menschen, die einem immer ein Lächeln schenken und natürlich diese traumhafte Natur, die in echt noch viel schöner ist als auf all den Bildern. Ja, Bali hat mein Herz schon vor ein paar Jahren erobert und ich bin sehr dankbar über die Möglichkeit, so oft zurückkehren zu können.


Meine Lieblinge in der Travel Beauty Bag

31.01.2018

Was packt man eigentlich in die Kosmetiktasche, wenn man zwei Monate auf Reisen ist? Eine schwierige Aufgabe, wenn man wie ich ein großer Liebhaber von schöner Kosmetik ist und die tägliche Pflegeroutine auch jede Menge Produkte umfasst. Für die Zusammenstellung meiner Travel Beauty Bag habe ich ehrlich gesagt sogar länger gebraucht als für die Wahl meiner Kleidung und letztendlich eine kleine feine Auswahl meiner persönlichen Lieblinge zusammengestellt und eine kleine, aber dafür prall gefüllte Tasche mitgenommen. Heute möchte ich euch einmal zehn Favoriten (natürlich befinden sich in meiner Kosmetiktasche noch einige weitere Produkte) zeigen, die ich auf unserer Reise nicht missen möchte.


Montags-Update #140:
Über eine wundervolle Zeit

29.01.2018

Erlebt: Die gesamte letzte Woche haben wir in Uluwatu verbracht und erkundeten von dort aus die Bukit Halbinsel mit dem Roller. Wir waren das erste Mal für etwas länger auf der Halbinsel im Süden und haben dementsprechend unglaublich viel Neues entdeckt. Rund um Uluwatu gibt es die schönsten Strände und obwohl wir schon so oft auf Bali waren und uns eigentlich schon sehr gut auskennen, haben wir sogar neue Traumstrände entdeckt, von denen wir nie zuvor etwas gehört haben. So schön, dass man an einem geliebten Ort jeden Tag nicht nur Altbewährtes genießen sondern stets auch Neues finden kann. In den kommenden Wochen will ich noch zahlreiche Bali-Beiträge online bringen. Wenn ihr konkrete Wünsche habt: Gerne her damit! Und da mich bereits einige Fragen zu unserem Hotel erreicht haben: Vor drei Jahren waren wir schon einmal da und ich hatte es euch hier in einer ausführlichen Review vorgestellt. Von meinem Schreck-Moment der vergangenen Woche muss ich euch auch noch erzählen: Als wir den Pura Luhur Uluwatu (einer der berühmtesten Tempel von Bali) besuchten, sprang mich ein Affe an, um meine Sonnenbrille zu klauen. Er kam so schnell von der Seite, dass ich ihn zu spät gesehen habe und so konnte ich nicht komplett ausweichen, sondern mich nur ruckartig wegdrehen, als er meine Brille packen wollte. Die Brille erwischte er nicht, dafür riss er mir aber ein Büschel Haare aus. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich erschrocken bin …