Zehn Fakten über Australien – Part Two

23.02.2018

Zuallererst: Ich bin schwer verliebt in Australien! Noch mehr als vor drei Jahren, als ich dieses wunderbare Land erstmals kennenlernen durfte. In den letzten drei Wochen hat Australien mein Herz noch mehr erobert und ich werde sehr wehmütig bei dem Gedanken daran, in wenigen Tagen die Heimreise anzutreten. Jedoch voller spannender Geschichten und unzähligen Impressionen im Gepäck, die ich in den kommenden Wochen noch mit euch teilen werde. Los geht es mit einem neuen Teil meiner Zehn Fakten Reihe. Erinnert ihr euch noch an diesen Post, den ich vor drei Jahren während unserer Weltreise schrieb? Es wird allerhöchste Zeit für eine Fortsetzung!

1. Australier lieben es, Worte zu verniedlichen. Mein Liebling: Alrighty.

2. Und sie sagen ZU ALLEM: Amazing, beautiful und lovely. Manchmal auch nach unserem Empfinden nicht ganz sooo passend. Es ist „lovely“, dass man die Wahl beim Essen getroffen hat, „beautiful“, dass man mit Kreditkarte zahlen möchte und „amazing“, dass man sich gegen ein Dessert entscheidet und einfach die Rechnung haben will.

3. Die Australier lieben Lookouts. Es gibt gefühlt 19383736 davon, um aus jeder Richtung auf jedes Landschafts-Highlight (und davon gibt es bekanntlich auch viele) blicken zu können.


Montags-Update #143:
Wehmut trifft auf Vorfreude

19.02.2018

Erlebt: Ich saß gerade zehn Minuten da und habe überlegt, was wir in der letzten Woche denn eigentlich alles erlebt haben. Die vergangenen sieben Tage waren so voller „Wow“-Momente, dass ich gar nicht glauben kann, dass dies alles in nur einer Woche passiert ist. Dieser Western Australia Road Trip ist wirklich eine der schönsten Reisen, die wir bis jetzt unternommen haben und ich bin so dankbar für diese Erfahrung! Die Woche begann in Denmark, von wo aus wir für einen Road Trip sehr kurze 70 Kilometer weiter nach Albany fuhren. Eigentlich wollten wir nur ein bisschen Zeit bis zu unserem Check-In totschlagen und uns dort eine „Natural Bridge“ anschauen, letztendlich verbrachten wir den ganzen Tag im Torndirrup Nationalpark, der uns mit traumhaften Küstenabschnitten sehr beeindruckte. Nach einer Nacht in Albany ging es für uns direkt weiter nach Bremer Bay, wo wir eigentlich eine Orca Tour (Schon sooo lange ein Traum von uns!) machen wollten. Bremer Bay ist berühmt dafür, das man dort 50 Kilometer vor der Küste von Januar bis März mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit täglich Orcas sehen kann. Leider waren für den einzigen Tag, der zeitlich für uns gepasst hätte, extreme Wellen angesagt und diese verringern nicht nur die Chance auf die Orcas, die Aussicht auf Seekrankheit bei einer achtsündigen Expedition (die by the way 385 Dollar pro Person kostet) auf offener See wird natürlich größer. Schweren Herzens entschieden wir uns dagegen und letztendlich war das die beste Entscheidung. Wie wir auf der Website erfuhren zeigte sich ausgerechnet am Mittwoch kein einziger Orca. Glück gehabt! Stattdessen entschieden wir uns, einen Tag früher weiter nach Esperance zu fahren, wo wir insgesamt vier Nächte blieben. Esperance war mein bisheriges Highlight unserer Reise, wenn ich mich denn auf eines festlegen müsste. Hier hatte ich bereits einige Impressionen gezeigt. Gestern fuhren wir knapp vierhundert Kilometer ins Outback – alias „Irgendwo ins Nirgendwo“ – zum berühmten Wave Rock. Knapp 40°C ohne das geringste Lüftchen sind eine echte Herausforderung und ich war ehrlich gesagt froh, dass wir nur eine Nacht im ausgetrockneten Outback verbringen würden. Am Meer ist es im Sommer doch einfach schöner …


Der schönste Strand der Welt

16.02.2018

Eine der wohl häufigsten Fragen im Zusammenhang unserer Weltreise ist zweifelsohne „Welcher Strand war der schönste?“. Jeder der mich kennt weiß, dass es für mich kein größeres Glück gibt als bei Sonnenschein an einem langen, weißen Sandstrand entlang zu spazieren und dem Rauschen der Wellen zu lauschen. Gekrönt von einem Sprung ins kühle Nass (alias ausgiebigem Plantschen im Meer). Die Antwort auf diese Frage ist nicht wirklich einfach, dennoch konnte ich mich nach einer einjährigen Weltreise und vielen, vielen Traumstränden festlegen: „Der Whitehaven Beach“ an der Ostküste von Australien. Ein kilometerlanger, unfassbar weißer Strand, der sich an türkisfarbenes Wasser schmiegt – ich war völlig geflasht von dieser Schönheit. Seitdem habe ich viele atemberaubender Strände gesehen – insbesondere auf den Malediven, aber immer wieder kam mir der Whitehaven Beach in den Kopf, wenn ich nach einem Strand-Superlativ gefragt wurde. Nun sind wir seit fast zwei Wochen in Western Australia und ich war bereits im Vorfeld unglaublich gespannt, was uns hier erwarten würde. Immerhin hatte ich schon oft von „den schönsten Stränden der Welt“ im Südwesten von Australien gelesen. Was soll ich sagen? Das „Whitehaven Beach“-Erlebnis wurde in den letzten Tagen mehrmals erreicht, wenn nicht sogar getoppt. Ich kann wirklich nicht in Worte fassen, welch unfassbar beeindruckende Strände wir hier in Western Australia gesehen haben. Besonders gefreut hatte ich mich auf heute, denn wir wollten den Cape-Le-Grand-Nationalpark besuchen. In diesem Nationalpark liegt unter anderem der sogenannte Lucky Bay, und dieser wiederum landet regelmäßig auf den Top-Ten-Beach-Listen. Außerdem ist dessen Sand der angeblich weißeste Australiens. Und ganz nebenbei kann man mit etwas Glück wilde Kängurus am Strand sehen … Mit großer Vorfreude stiegen wir heute ins Auto, und waren nach großer Begeisterung bei einem ersten Blick auf den Lucky Bay erst einmal enttäuscht. Warum? Weil am Strand jede Menge Autos standen. Tatsache: An den super idyllisch gelegenen Strand darf man mit dem Auto fahren. Und diese Autos walzen den Sand nieder, verlieren Öl und zerstören einen Teil dieser Idylle. Super schade! Der Lucky Bay ist recht lang, und wenn man ein bisschen läuft findet man nahezu die Strand-Idylle, die man sich vorgestellt hat.


Verliebt in Rottnest Island

09.02.2018

Meine ausführlichen Reiseberichte werden zwar erst in den kommenden Wochen online gehen, aber ich möchte euch heute bereits eine kleine Sneak Peak auf das geben, was euch hier auf dem Blog bald erwarten wird. Anfang der Woche verbrachten Chris und ich zwei Tage auf Rottnest Island und ich habe mich hoffnungslos in diese Insel verliebt. Wie kann ein Ort nur so wunderwunderschön sein? Malerische Strände, kristallklares Wasser, eine sehr lässig-entspannte Atmosphäre und die wohl süßesten kleinen Tierchen, die man sich vorstellen kann: Die vor der Küste von Perth gelegene Insel Rottnest Island ist wirklich ein traumhaftes Fleckchen Erde. Pünktlich zum Wochenende möchte ich euch ein paar erste Impressionen zeigen und den Beweis dafür liefern, dass ihr euch auf mein ausführliches Western Australia Travel Diary sehr freuen dürft! PS: Bis dahin kann ich euch übrigens meinen ausführlichen Travel Guide zur australischen Ostküste ans Herz legen.


Josie loves Australia:
Von Rainbow Beach nach Fraser Island

11.08.2015

Heute möchte ich euch mal wieder in einen großen Koffer packen, um mit euch zusammen ans andere Ende der Welt, nach Australien zu reisen. Genau gesagt nach Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt. Bei unserem Ostküsten-Road-Trip durfte ein Ausflug auf die von endlosen Sandstränden überzogene Insel natürlich nicht fehlen. Nach Fraser Island reist man entweder von Hervey Bay oder von Rainbow Beach aus. Wir entschieden uns für Rainbow Beach, das am südlichsten Zipfel der Insel liegt.

Josie loves Australia: Von Rainbow Beach nach Fraser Island


Melbourne Travel Diary:
Meine persönlichen Highlights

10.06.2015

Ihr merkt schon: Australien hat es mir wirklich sehr angetan. Auch heute möchte ich euch eine Stadt am anderen Ende der Welt vorstellen, die uns ausgesprochen gut gefallen hat: Melbourne. Nachdem wir zu Beginn unserer Australienreise nur etwas eineinhalb Tage Zeit für die Stadt hatten, kehrten wir nach unserem Neuseeland-Aufenthalt noch einmal nach Melbourne zurück. Heute möchte ich euch nicht nur mein Melbourne Tagebuch in Bildform zeigen, sondern auch ein paar Tipps geben.

Melbourne Travel Diary: Mein persönlichen Highlights


Sydney Travel Diary:
Meine persönlichen Highlights

26.05.2015

Am Ende unseres einmonatigen Road Trips an der Ostküste Australiens entlang stand natürlich Sydney. Eine Stadt, auf die ich mich ganz besonders gefreut hatte. Während unseres Road Trips haben wir unsere Unterkünfte meist am Tag zuvor gebucht, oder sind spontan zu Motels gefahren, um flexibel zu sein. In Sydney hatten wir mit dieser Vorgehensweise kein Glück. Wir haben zwar bereits vier Tage vor unserer Anreise nach Unterkünften geschaut, allerdings waren zu diesem Zeitpunkt aufgrund zahlreicher Großveranstaltungen wirklich alle Hotels und passenden airbnb-Wohnungen ausgebucht. Letztendlich landeten wir in einem Vorort und mussten immer 30 Kilometer ins Zentrum fahren. Mein erster Tipp an dieser Stelle: Plant lieber schon zu Beginn eines Road Trips, wann ihr genau in Sydney sein werdet, und bucht schon lange vorher eure Unterkunft.

Sydney Opera House


Die schönste Route unserer Weltreise:
Die Great Ocean Road in Australien

12.05.2015

Ich bin so, sooo froh, dass wir uns für die Verlängerung unseres Australien-Aufenthalts entschieden haben, und statt nach Fiji (Definitiv auf der Bucket List für eine der nächsten Reisen!) von Neuseeland aus noch einmal nach Australien gereist sind, um ein bisschen mehr Zeit in Melbourne zu verbringen und von dort aus die Great Ocean Road zu fahren. Wir hatten so viel Positives von anderen Reisenden gehört und wollten uns diese außergewöhnliche Strecke nicht entgehen lassen.

12 Apostel Victoria Australien


Josie loves auf Weltreise:
Zehn Fakten über Australien

13.03.2015

Eigentlich kein Wunder, dass am anderen Ende der Welt manche Dinge „anders“ sind, nicht wahr?

1. Die Australier lieben es, barfuß zu laufen. Aus Prinzip und nicht nur an warmen Tagen am Strand. Gerne auch mal im Supermarkt oder bei Mc Donalds.

2. Tierfutter gibt es im Supermarkt in der Kältetheke direkt neben dem Fleisch für die Zweibeiner.

3. In Australien gibt es viel zu viele deutsche Touristen. Und das sage ich als Deutsche. Teilweise hat man das Gefühl, mehr Deutsche als Australier um sich zu haben. Selbst die Australier machen sich darüber lustig. Wird man nach seiner Herkunft gefragt und antwortet „Germany“, bekommt man ein Grinsen und „Like everyone in Queensland!“ zu hören. Das ist aber keinesfalls negativ gemeint. Die Australier mögen die Deutschen und sind überall sehr herzlich.

4. Australier mögen dramatische Straßenschilder. Ständig wird man mit „Break the drive, stay alive“ darauf hingewiesen, dass man eine Pause machen soll, da man sonst ja einen tödlichen Unfall haben könnte. Auch „Don’t sleep and drive“ oder „Don’t drive like an idiot“ mit lustigen Grafiken sieht man des Öfteren. Außerdem wird ständig auf das „Wildlife“ mit Koala- oder Känguru-Schildern hingewiesen, was ich persönlich sehr schön finde!

Straßenschild Australien


Unser Rundflug über die Whitsunday Islands und das Great Barrier Reef

12.03.2015

Auf unserer Weltreise-To-Do-Liste stand von Anfang an ein Helikopterflug. Doch wo ist der perfekte Ort für solch ein Erlebnis? Dort, wo man etwas ganz Besonderes ausschließlich aus der Luft sehen kann! Nicht vom Boden und auch nicht vom höchsten Turm aus. Unsere Wahl fiel auf die Whitsunday Islands, das Great Barrier Reef und – jetzt kommt „das Besondere, das man nur aus der Luft sehen kann“ – das Heart Reef. Auf Bildern hatte ich das Riff in Herzform schon so oft angehimmelt, vor wenigen Wochen durfte ich es endlich in echt sehen. Ein unglaubliches Erlebnis! Zu den heutigen Bildern möchte ich eigentlich gar nicht viel sagen, außer: Falls ihr einmal in Australien sein solltet: Fahrt nach Airlie Beach und macht einen Rundflug (unserer war übrigens letztendlich mit einem kleinen Flugzeug für sechs Personen und hat 199 Euro pro Person für eine ganze Stunde gekostet) über dieses traumhaft schöne Fleckchen Erde. Ein Erlebnis, das meine Augen noch sehr lange zum Leuchten bringen wird …

————–

Some weeks ago, we fulfilled ourselves a big dream: A scenic flight over Whitehaven Beach, Whitsunday Islands and Great Barrier Reef, including the Heart Reef. A breathtaking experience! Enjoy our pictures!

Unser Flug über die Whitsunday Islands und das Great Barrier Reef

Unser Flug über die Whitsunday Islands und das Great Barrier Reef