Das perfekte Selfie

21.09.2017

An allererster Stelle einmal ein Geständnis: Ich bin Bloggerin und „kann keine Selfies“. Einer von vielen Gründen, warum ich mich so gaaaar nicht als Instagram-Influencer sehe. Jedes Mal, wenn ich das Smartphone in die Hand nehme, um mich selbst zu fotografieren, muss ich kichern, strecke mir selbst die Zunge raus, gebe nach wenigen irgendwie nicht ganz gelungenen Versuchen auf und warte eben so lange, bis jemand da ist, der das Foto für mich machen kann.

Aber sollte man als Blogger dieses Selfie-Ding nicht eigentlich so halbwegs beherrschen?

Wie ihr wisst habe ich ein neues Smartphone, und das HUAWEI P10 Plus ist bekannt dafür, dass Selfies damit besonders gut gelingen. Immerhin hat es einen Beauty-Filter und eine ausgesprochen gute Kamera. Und ein Bildalgorithmus, der jeden Hauttyp, sowie die unterschiedlichsten Gesichtsformen erkennt, um die Porträts noch natürlicher wirken zu lassen, klingt ja auch sehr attraktiv, nicht wahr?

Grund genug, die Sache mit dem Selfie noch einmal anzugehen. Es gibt ja schon die ein oder andere Situation, in der solch ein selbst geknipster Schnappschuss gar nicht mal soooo übel wäre. Und hey, irgendwie ist das Selfie ja auch DIE Fotografie-Erfindung meiner Generation. Fun fact am Rande: Es ist erst vier Jahre her, dass das Selfie zum Web-Trend des Jahres wurde und seitdem nicht mehr wegzudenken ist.


Montags-Update #121:
Eine emotionale Woche, ein Blick in die Zukunft und ein Gewinnspiel für euch

18.09.2017

Eine sehr, sehr emotionale Woche liegt hinter mir. Am vergangenen Dienstag ist der wohl persönlichste Blogpost in siebeneinhalb Jahren Josie loves online gegangen und ich habe im Vorfeld sehr mit mir gerungen, ob ich meine Gedanken wirklich mit tausenden von Menschen teilen möchte. Und auch wenn ich weiß, dass ich wirklich großartige Freunde und Leser habe, hätte ich nicht damit gerechnet, so viele liebevolle Nachrichten zu bekommen. Mein Handy stand am Dienstag nicht mehr still und ich habe in den letzten Tagen auch von euch sehr viele lange und persönliche Mails bekommen. Danke, danke, danke! Es wird sicherlich noch eine Weile dauern, mit dieser riesigen Enttäuschung klar zu kommen, aber darüber zu schreiben (und es irgendwie auch „hinter mich zu bringen“) war für mich ein sehr wichtiger Schritt. Und wie geht es jetzt weiter? Ganz klar, einen Vorteil hat diese Entscheidung (Und es ist doch schon einmal etwas, das ich einen ersten Vorteil sehe): Wir können wieder langfristig planen. Im letzten Jahr war es für uns natürlich super wichtig, in München zu sein, wir haben viel ausgeschlagen und sind wenn dann nur sehr spontan für eine Woche irgendwo hingeflogen. Das war voll und ganz okay, denn wir haben uns non stop um die Location-Suche gekümmert und wollten ja „bereit sein“, wenn es endlich richtig losgeht. Den großen Masterplan haben wir nun (erst einmal) nicht mehr. Das erste Mal seit sehr, sehr langer Zeit. Das bedeutet auch, nicht mehr an einen Ort gebunden zu sein. Keine Sorge, wir bleiben natürlich in München. Aber einer längeren Reise an einen fernen Lieblingsort steht nun so gar nichts mehr im Wege … ein paar Ideen gibt es schon … Ich halte euch auf dem Laufenden!


Zehn Gründe, sich auf den Herbst zu freuen

15.09.2017

Ja, der Sommer ist vorbei. Und dieses Mal ging der Übergang ganz schön schnell … Aber: Kein Grund, Trübsal zu blasen, denn auch der Herbst bietet viel, auf das wir uns sehr freuen können. Noch nicht ganz überzeugt? Hier kommen ein paar unschlagbare Argumente!

1. Lange Spaziergänge durch wunderschöne, in faszinierende Farben getauchte Herbstwälder.

2. Mal wieder so richtig ausschlafen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe im Sommer immer das Bedürfnis, möglichst viel vom Sonnentag auszunutzen und stehe dementsprechend meist früh auf. Abgesehen davon wird es bereits um 5 Uhr hell und die Hitze sorgt für einen unruhigen Schlaf. Dabei macht Ausschlafen doch sooo viel Spaß. Und „in die warme Decke kuscheln“ noch mehr.

3. Serien, Serien, Serien  – und man hat kein schlechtes Gewissen, wenn man mal das ganze Wochenende mit der Lieblingsserie zuhause verbringt. Abgesehen ist das Spätjahr DIE Startzeit für die neuen Staffeln unserer Lieblingsserien.

4. Und wenn wir schon bei „mehr Zeit zuhause sind“:  Der Herbst ist die perfekte Zeit, um der Wohnung ein kleines Makeover zu verpassen!

5. Eichhörnchen füttern – die süßen Tiere sammeln im Herbst ihre Wintervorräte, und so hat man eine besonders große Chance, sie zu sehen. Ein Eichhörnchen-Hotspot in München: Der Alte Südfriedhof, der schon lange zum Park umfunktioniert wurde.

Eichhörnchen im Central Park in New York


Manchmal kommt alles anders …

12.09.2017

Ich glaube, es ist mir noch nie zuvor so schwer gefallen, einen Blogpost zu schreiben. Und dennoch finde ich es wichtig, die folgenden Zeilen hier loszuwerden.

Mir geht es nicht gut. Nein, ganz und gar nicht. Und das schon seit einiger Zeit.

Mein Tinnitus raubt mir den Schlaf und in den letzten Monaten habe ich erstmals gespürt, wie sehr eine mentale Belastung sich auch auf den Körper auswirken kann. Ich habe seit vielen Wochen sehr starke Kopfschmerzen, mein Magen spielt verrückt und ich fühle mich schlicht und einfach völlig ausgebrannt.



Montags-Update #120:
Neue Projekte und Wiesn-Vorfreude

11.09.2017

Erlebt: Eine schöne und produktive Arbeitswoche in München mit zahlreichen Meetings und Veranstaltungen und ein entspanntes Wochenende bei unserer Familie. Ich kann es nicht oft genug betonen: Die Familie ist das Allerallerwichtigste und ich bin so dankbar dafür, ein so gutes Verhältnis zu meinen Eltern und Schwiegereltern zu haben. Ein sicherer Hafen, in dem man sich immer geborgen fühlt.

Neue Pläne: Bis morgen Mittag bleiben wir noch in der Heimat, um uns dann wieder auf den Weg nach München zu machen. Dort erwartet uns am Abend nämlich ein MCM-Event, am Mittwoch unter anderem eine Präsentation von Moët Hennessy. Am Donnerstag fliege ich für einen Tag mit Estée Lauder nach Hamburg, und dann beginnt auch schon die Wiesn. Ich freue mich auf den bunten Trubel und darauf, endlich mein neues Dirndl auszuführen, das ich euch in den nächsten Tagen natürlich noch zeigen werden. Diese Woche fotografieren wir außerdem noch ein paar spannende, neue Projekte und ich kann es kaum abwarten, diese mit euch zu teilen.


Die nächste Themenwoche

05.09.2017

Erst einmal vielen Dank für all eure Nachrichten und Vorschläge, die mich in der Zeit nach meiner ersten Themenwoche auf verschiedenen Kanälen erreicht haben. Es sind ein paar sehr spannende Ideen von euch zusammengekommen, und ehrlich gesagt kann ich mich gar nicht entscheiden, was ich in der nächsten Themenwoche (ab dem 19.9.) umsetzen will. Deshalb seid ihr gefragt: Hier seht ihr ein paar Vorschläge, und ihr entscheidet in den Kommentaren, indem ihr mir die jeweilige Nummer nennt!

1. Wiesn-Special (Looks, Frisuren, Make-Up, allgemeine Tipps)

2. Ein (perfekter Herbst-)Pulli – sechs Looks

3. Herbst-Trends

Herbsttrend Maxiriock


Montags-Update #119:
Ein Fortschritt im Influencer-Marketing, tolle München-News + eine Überraschung für euch

04.09.2017

Erlebt: Die Woche begann für uns in München, wo am Dienstag bereits ein erstes Highlight anstand: Wir waren für ein Sleepover im brandneuen Hotel THE LOVELACE eingeladen. Ich war sehr gespannt auf dieses temporäre Hotel-Konzept, das für insgesamt zwei Jahre in allerbester Altstadt-Lage im München in der ehemaligen Königlichen Filialbank zuhause ist. Mit modernen, cleanen Design-Elementen, die auf prachtvolle Architektur treffen. Das THE LOVELACE soll nicht nur ein Lieblingsort für München-Besucher, sondern vor allen Dingen auch für Einheimische sein. Im Hotel finden regelmäßig Events statt, außerdem soll die große Lobby auch ein Treffpunkt für Münchner werden. Im Hotel gibt es nicht nur 30 sehr stylish eingerichtete Zimmer, sondern auch einen Barber-Shop, ein Spa, Shops, Veranstaltungsräume und eine Dachterrasse mit grandiosem Blick. Ich bin begeistert und werde dem Hotel in den nächsten zwei Jahren sicherlich viele Besuche abstatten.


Der August im Überblick

03.09.2017

Wenn man auf die Artikel des vergangenen Monats blickt, kann man ganz gut sehen, warum ich bei Josie loves nicht mehr von einem Fashion-, sondern von einem Lifestyle-Blog spreche. Das Thema Reise spielt eine riesengroße Rolle, aber auch Interior und Beauty sind in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden. Und die Mode, ja, die Mode liebe ich natürlich immer noch heiß und innig. Nur möchte ich den anderen persönlichen Lieblingsthemen eben auch einen großen Platz auf dieser Plattform einräumen. Das Tolle an einem eigenen Blog: Ich darf das! Und ich bin sehr glücklich darüber, dass euer Feedback auf diesen „Wandel“ stets positiv war. Mode, Interior, Reise und Beauty: Heute gibt’s einen bunt gemischten Top-Ten-Artikel-Rückblick des vergangenen Monats.

1. Zehn Dinge, die ich liebe

2. Body Positivity versus Social Media Perfektion

3. Tipps für „Zuagroaste“ in München

4. Best of „Josie loves auf Weltreise“

5. Lieblingslook des Monats Nummer 1 + Lieblingslook Nummer 2 (inklusive neuer Frisur)

Streetstyle Trend Herbst 2017


Monochrom

31.08.2017

Wer Josie loves schon länger verfolgt weiß, dass ich eines ganz besonders liebe: Farbe. Auf die Frage nach meiner Lieblingsfarbe antworte ich gerne „Bunt“, denn ich kann mich zwischen all den prachtvollen Nuancen nicht entscheiden. Doch so sehr ich all die Töne des Regenbogens auch schätze, so fasziniert mich auch die Wirkung eines gelungenen Schwarz-Weiß-Fotos. Insbesondere ein architektonisches Meisterwerk kann noch viel beeindruckender wirken, wenn der Fokus nicht auf den Farben, sondern vielmehr auf den Formen liegt. Seit ich das HUAWEI P10 Plus nutze, fotografiere ich viel mit dem Monochrom-Modus. Hier werden Grauabstufungen genau erfasst und es entstehen sehr ausdrucksstarke, gestochen scharfe und kontrastreiche Bilder. Ermöglicht werden die klassischen Schwarz-Weiß-Aufnahmen durch einen 20 Megapixel Monochromsensor.


Body Positivity versus Social Media Perfektion

29.08.2017

Gerade gestern habe ich wieder einmal einen Artikel über das Thema Body Positivity gelesen. Einer von sehr vielen Artikeln auf Blogs, in Online- und Print-Magazinen, mit denen ich mich in den letzten Wochen und Monaten beschäftigt habe. Ein Artikel, der mich wieder einmal ins Grübeln brachte. Body Positivity, eine Bewegung, die momentan groß bejubelt wird. Wir Frauen sollen uns in unserem Körper wohl fühlen, unsere Weiblichkeit lieben, egal ob Kleidergröße 32 oder 46. Ja, grundsätzlich eine Bewegung, die ich laut klatschend bejubeln würde. Wenn da nicht dieser wirklich fiese Beigeschmack wäre. Seit Beginn dieses Blogs ist es mir so unendlich wichtig, mich für die Vielfalt des weiblichen Körpers auszusprechen. Dafür, dass es eben nicht nur diese eine Norm von Schönheit gibt, dafür, dass man nicht nur diesem einen von den Medien geprägten Schönheitsideal hinterherrennen muss, um attraktiv zu sein. Auch lange bevor es gewissermaßen Trend wurde, Body Positivity zu loben. Sicherlich auch aus einer persönlichen Erfahrung heraus, die mein Leben sehr geprägt hat. In meiner kurzen, aber mich nachhaltig beeinflussenden Model-Zeit, in der mir mit 15 bei einer damaligen Kleidergröße von 34/36 und dem Rat abzunehmen viel unbeschwerte Teenagerzeit zerstört wurde (Hier hatte ich einmal darüber geschrieben).

Body Positivity versus Social Media Perfektion