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Langlaufen,
Skifahren und Sonnenspaziergänge:
Wintertage im
Tannheimer Tal

Werbung – Bezahlte Zusammenarbeit mit dem Tannheimer Tal

Es ist über 30 Jahre her, dass ich das letzte Mal als kleines Mädchen mit meinen Eltern im Tannheimer Tal urlaubte – umso schöner war es, in der letzten Woche in das sonnenverwöhnte Hochtal zurückzukehren.

Das Tannheimer Tal ist ein rund 20 Kilometer langes Hochtal auf etwa 1.100 Metern Höhe in Tirol, ganz nah an der deutschen Grenze. Es gilt als eines der sonnenreichsten Hochtäler, besonders im Winter. Die perfekten Bedingungen für lange Spaziergänge, Winterwanderungen, Langlaufen und selbstverständlich Skifahren. Im Tannheimer Tal gibt es vier Skigebiete mit 33 Pistenkilometern!

Chris und ich verbrachten in der vergangenen Woche drei aktive Wintertage im Tannheimer Tal – und unsere Tipps möchten wir heute mit euch teilen.

Unsere Unterkunft im Tannheimer Tal: das Natur & Biohotel Bergzeit

Das naturverbundene Bio Berghotel Bergzeit in Zöblen setzt auf Regionalität in allen Bereichen. Nachhaltigkeit ist eine Herzensangelegenheit, und das merkt man vom ersten Moment an. In den Zimmern befindet sich Naturkosmetik, auf den Tellern landen ausschließlich biologisch produzierte Lebensmittel, das Interieur ist in den Farben der Natur gestaltet. Ein besonders liebenswertes Detail im Zimmer: ein Glas mit „Zöbler Bergblumenheu“. Öffnen, Augen schließen und daran schnuppern – und schon fühlt es sich auch im Februar so an, als würde man im Sommer mit der Sonne im Gesicht über eine Bergwiese spazieren …

Aktuell hat das Hotel 27 Zimmer, nach einem großen Umbau wird es Ende des Jahres um 23 weitere erweitert. Dazu kommen ein Panorama-Spa mit Infinity-Pool – definitiv ein Grund, einmal wiederzukommen! Schon jetzt gibt es für ein so kleines Hotel ein sehr umfangreiches Wellnessangebot. Sauna, Dampfbad, Infrarotsauna und ein großer Ruheraum.

Unser persönliches Highlight: das Essen. Insbesondere das vielfältige Vorspeisenbuffet mit einer großen Auswahl an Salaten und Antipasti. Gegrillter Kürbis, Couscous mit Rote Bete, Linsensalat und so vieles mehr … Allein daran hätte ich mich jeden Abend satt essen können. Doch das wäre zu schade gewesen, denn danach folgen beim Dinner noch vier weitere Gänge – abgerundet von Käse am Buffet. Good to know: Jeden Abend stehen auch kreative Veggie-Gerichte auf der Speisekarte.

Skifahren, Langlaufen, Winterwandern: die schönsten Aktivitäten im Tannheimer Tal

1. Eine der schönsten Aktivitäten für die ganze Familie ist es, mit der Bimmelbahn „Alpenexpress“ ins Naturschutzgebiet Vilsalpsee zu fahren. Der Bergsee liegt auf 1.165 Metern und bietet eine beeindruckende Kulisse.

Wenn man Zeit mitbringt, kann man die rund vier Kilometer zum See auch spazieren. Die Straße ist von 8.00 bis 17.00 Uhr in beide Richtungen für den allgemeinen Verkehr gesperrt; davor und danach kann man für eine Gebühr von fünf Euro selbst mit dem Auto fahren. Zurück geht es dann optional mit der Bimmelbahn. Die Fahrt ist ein sehr schönes Erlebnis, dauert nur rund zehn Minuten und kostet pro Person vier Euro.

Am See selbst kann man ebenfalls wunderbar spazieren gehen oder sich einfach auf eine der zahlreichen Bänke setzen und die friedliche Kulisse genießen.

Besonders schön ist das Gasthaus Vilsalpsee, das vor einem Jahr ganz neu eröffnet wurde. Aus einem alten, rustikalen Gasthaus wurde ein innovatives, modernes Gebäude, das sich mit seinen natürlichen Farben wunderbar in die Kulisse einfügt und sogar bei einem Architekturwettbewerb ausgezeichnet wurde.

Dank der großen Panoramafenster kann man dort die leckersten Käsespätzle mit Blick auf den See essen – oder direkt auf der schönen, großen Terrasse sitzen. Ein Ort, an den wir unbedingt auch im Sommer zurückkehren möchten.

2. Langlaufen ist ein Riesenthema im Tannheimer Tal. Auf 140 Kilometern präparierten Loipen kann man wahlweise beim Skating oder Klassik-Langlauf das malerische Panorama genießen.

Wir wollten schon lange einmal Langlaufen ausprobieren und freuten uns sehr auf unseren Skating-Kurs. O-Ton unserer Freunde vorab: „Es ist am Anfang anspruchsvoller, als man denkt, und braucht Übung!“

Ich war sehr gespannt, da ich seit meiner Kindheit bis vor einigen Jahren Ski gefahren bin und viel auf Inline-Skates unterwegs war. Aber ja, die Koordination auf den schmalen Langlauf-Skiern ist noch einmal etwas ganz anderes und am Anfang definitiv eine Herausforderung.

Kurz zur Erklärung: Beim Skating stößt man sich – ähnlich wie beim Schlittschuhlaufen – seitlich ab und erreicht dadurch oft eine recht hohe Geschwindigkeit. Beim klassischen Stil bleiben die Ski parallel in einer gespurten Loipe, und man bewegt sich mit einer dem Gehen ähnlichen Abstoßbewegung nach vorn.

Ein Skating-Kurs startet erst einmal mit Balanceübungen, dem Erlernen der ersten Skating-Schritte und dem Einsatz der Stöcke. Es hat Spaß gemacht und wir wollen unbedingt dranbleiben. Denn auch hier gilt: Übung macht den Meister.

3. Eine Gondelfahrt auf das Neunerköpfle ist ein absolutes Muss bei einem Tannheimer-Tal-Trip. In rund zehn Minuten fährt man von der Tal- zur Bergstation – Traum-Ausblicke garantiert!

Das Neunerköpfle (wie süß ist bitte dieser Name?) ist übrigens sehr beliebt bei Paraglidern, und es ist so schön zu sehen, wie sie sanft ins Tal hinabgleiten.

Wer nicht Skifahren möchte, kann auf verschiedenen Wegen spazieren und wandern. Ein 2,2 km langer Höhenweg führt rund um den Gipfel des Neunerköpfle bis ganz nach oben. Auf 1.862 Metern über dem Meeresspiegel erwartet euch eine wundervolle Aussicht auf das gesamte Tannheimer Tal.

Bergluft macht bekanntlich hungrig, und in der Gundhütte könnt ihr euch nach der kleinen Wanderung mit Knödeln, Kaiserschmarrn und Co. stärken – und dabei weiter den Ausblick genießen.

4. Wie wäre es mit einer kleinen Zeitreise? Das denkmalgeschützte Bauernhaus „Felixé Mina’s Haus“ zeigt 300 Jahre bürgerliches Wohnen in Tannheim. Das Museum kann nur im Rahmen einer kurzweiligen Führung besucht werden und ist wirklich sehr sehenswert. Die verschiedenen Räume zeigen mit viel Liebe zum Detail und Original-Einrichtung, wie die Familie Zobl vor über 100 Jahren gelebt hat.

Woher das Haus seinen Namen hat? Früher wurden Häuser nach ihren Bewohnern benannt. Die letzte Bewohnerin war Mina, die Tochter von Felix.

5. Ein weiterer idyllischer Winterspaziergang mit traumhafter Bergkulisse führt euch rund um den zwischen Grän und Nesselwängle gelegenen Haldensee. Direkt nebenan könnt ihr übrigens Schlitten leihen und einen Hügel hinabrodeln – besonders schön mit kleinen Kindern!

Und falls ihr so richtig spontan seid: Noch ist der Winter nicht (ganz) vorbei, und die Wettervorhersage verspricht Sonne satt für die nächste Zeit. Außerdem kommt der nächste Winter ganz bestimmt – und dann wisst ihr schon einmal, wo ihr eure Tannheimer-Tal-Reiseinspiration finden werdet …

PS: Den Sommer stelle ich mir in der Region ja auch traumhaft vor: Baden im Haldensee, Wandern auf dem Neunerköpfle und Radfahren mit dem allerschönsten Bergpanorama … Klingt herrlich, nicht wahr?

Mehr über das Tannheimer Tal und weitere mögliche Aktivitäten im Winter (und allen anderen Jahreszeiten) erfahrt ihr hier!


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2 Kommentare

  • 03
    03
    2026
    26
    Sue

    Oh wow, die Bilder sind ja super schön. Und ich will unbedingt mal in das Biohotel. Da gibt’s bestimmt auch was glutenfrei für mich :)

  • 05
    03
    2026
    26
    Gina

    Waren vor über 30 Jahren im Tannheimer Tal. Die Fotos machen echt Lust nächsten Winter zurück zukommen.

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