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Zehn Tipps für die Planung einer Hawaii Reise

Hawaii steht auch schon ewig auf eurer Bucket List oder ihr plant bereits konkret eine Reise nach Maui, Oahu, Kauai, Big Island oder bestenfalls auf mehrere der hawaiianischen Inseln? Dann solltet ihr euch diesen Blogpost ganz genau durchlesen. Ich möchte euch heute zehn Tipps geben, die für uns im Vorfeld bei der Planung besonders wichtig waren und – ich will ehrlich sein – den ein oder anderen davon hatten wir vorab nicht – hätten ihn aber gerne gehabt. Ein paar Learning by Doing-Erfahrungen sind also auch dabei, sozusagen!

Zehn Dinge, die man vor einer Hawaii Reise wissen sollte

1. An allererster Stelle steht eine wichtige Wahl, die gut durchdacht sein sollte: Welche Inseln wollt ihr besuchen? Hier kommt es extrem darauf an, was euch wichtig ist, wie aktiv ihr die Reise gestalten und wie viel ihr sehen und erleben möchtet. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, schon aufgrund der langen Anreise mindestens drei Wochen für eine Hawaii Reise einzuplanen und in dieser Zeit drei verschiedene Inseln (mit je einer Woche Aufenthalt) zu besuchen.

Wenn ihr im Urlaub wirklich nur am Strand liegen wollt, dann gibt es sicherlich andere Destinationen, für die man nicht um die halbe Welt reisen muss. Natürlich gibt es auf Hawaii auch traumhafte Strände (insbesondere auf Maui und Kauai), aber was wirklich den Atem raubt und absolut einzigartig ist, ist die vielfältige Natur der Inseln!

2. Innerhalb der Inseln fliegt man meist mit Hawaiian Airlines. Ein Tipp, den wir im Vorfeld bekamen und der im wahrsten Sinne des Wortes bares Geld wert war: Meldet euch vorab für das Vielfliegerprogramm der Airline an. Denn bei jedem Flug müsst ihr für das Gepäck zusätzlich zur Flugbuchung zahlen. Normalerweise 25 Dollar pro Gepäckstück, als Mitglied des Vielfliegerprogramms nur 15 Dollar.

3. Unbedingt warme Sachen und nicht nur Sommer-Sonne-Strand-Kleidung mitnehmen. Auf Big Island befinden sich zum Beispiel 11 der 13 Klimazonen der Erde – dementsprechend erwarten euch dort nicht nur hochsommerliche Temperaturen. Wandern inklusive großer Höhenunterschied spielt bei einer Hawaii Reise eine sehr große Rolle, und wenn man den Sonnenuntergang auf dem Gipfel eines Vulkans auf 3000 Metern Höhe anschaut ist man froh über Pullover, Jacke und den dicken Winterschal.

4. Die Mietwagen auf gar keinen Fall vor Ort, sondern unbedingt vorab buchen! Auf Hawaii benötigt wirklich jeder einen Mietwagen, die Kontingente sind allerdings begrenzt und uns wurden wilde Geschichten von großen Streitereien um das letzte verfügbare Auto erzählt.

5. Ein wichtiger Tipp vorab: Man muss sich ganz klar darauf einstellen, dass diese Reise teuer wird. Auf Hawaii wird so gut wie alles importiert, und so sind die Preise von nahezu allem sehr gesalzen und noch einmal höher als auf dem US-Festland. Aber: Für die meisten ist Hawaii eine „Once in a Lifetime“-Reise und diese sollte man von Herzen genießen. Nicht darüber aufregen, dass das Essen teuer ist (Ja, auch ich habe kurz für diese Einstellung gebraucht), sondern vielmehr einfach darüber freuen, wenn man zuhause wieder nur ein Drittel zahlt.

6. Man sollte sich ganz klar vorab einen groben Plan machen, was man unbedingt sehen will, allerdings die Tage nicht zu sehr durchtakten. Insbesondere wenn die Natur so im Fokus steht kann es immer wieder Überraschungen (zum Beispiel dass die Helikoptertour abgesagt wird, da es regnet, eine Straße gesperrt ist etc.) geben. Außerdem ist es manchmal auch schön, sich einfach treiben zu lassen und Vieles auf dem Weg zu entdecken, das man gar nicht so wirklich auf dem Schirm hatte. „Der Weg  ist das Ziel“ trifft auf Hawaii oft zu.

7. Der hawaiianische Winter (parallel zu unseren Winter) ist eine großartige Jahreszeit, die wir für eine Reise sehr empfehlen können. Zum einen ist es zwar warm genug für Strandtage, aber dennoch nicht zu heiß, sodass man viel unternehmen kann. Außerdem ist Walsaison auf Maui. Auch bei unserer Bootstour im Westen von Big Island haben wir Buckelwale gesehen. Und mal ehrlich: Es macht sowieso viel mehr Spaß, dem kalten deutschen Winter zu entfliehen, nicht wahr?

8. Big Island ist wie der Name schon sagt BIG – und deshalb sollte man seinen Aufenthalt auf der Insel auf jeden Fall splitten. Ich würde empfehlen, die Hälfte der Zeit an der Ostküste (Pahoa ist ein optimaler Ausgangspunkt für die Vulkane) und die andere Hälfte in Kona an der Westküste zu verbringen (perfekt für die schönsten Strände und allerlei Wasser-Aktivitäten).

9. Ich bin ja eigentlich ein großer Fan davon, Unterkünfte spontan zu buchen, insbesondere bei einer Rundreise auch mal flexibel sein zu können und an einem schönen Ort länger zu bleiben. Auf Hawaii gilt: Je früher man eine Unterkunft buchen kann, desto besser. Insbesondere die guten Airbnb-Unterkünfte sind rar und in der Hauptsaison ist spontan nur ein Bruchteil des Angebots verfügbar.

10. Und zu guter letzt ein Tipp, den ich euch bereits bei vielen anderen Destinationen gegeben habe, der aber auch für Hawaii sehr wichtig ist: unbedingt eine amerikanische SIM-Karte kaufen, damit man unterwegs mobil ist. Wir haben unsere Prepaid-SIM bei AT&T gekauft und 65 Dollar für Unlimited Data gezahlt. Pakete mit begrenzter Datenmenge sind günstiger.

Meine Tipps für weitere Destinationen:

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1 COMMENT

  • 15
    01
    2019
    19
    M

    Obwohl ich schon dort war hab ich für die nächste Reise schon wieder ein paar neue Tipps bekommen. Danke Sarah!

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