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Projekt Zuckerfrei 2018:
Ein Update

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Ihr Lieben, ich schulde euch noch ein Update zu meinem „Projekt Zuckerfrei„. Den aufmerksamen Lesern unter euch wird natürlich aufgefallen sein, dass es in der letzten Woche kein Update zu diesem Selbstversuch gab. Ehrlich gesagt liegt das daran, dass es sehr ähnlich ausgefallen wäre wie in der Woche davor. Nachdem ich zuvor vier Wochen eisern durchgehalten hatte, bin ich in der Woche nach meinem ersten Ausrutscher noch zwei Mal schwach geworden. Zwar kein ganzer Lindt-Osterhase, aber Schokolade und ein Stückchen Kuchen. „Ist ja ganz und gar nicht schlimm“ –  in einer Woche zwei Mal Süßes ist sogar eine ziemlich tolle Quote. Ja, aber nicht, wenn man eigentlich ein Verzicht-Experiment durchzieht. Und in diesem Zusammenhang habe ich auch überlegt, den Selbstversuch abzubrechen. Denn mal ehrlich: Wenn das Verlangen nach Schoki nach mehreren Wochen immer noch so groß ist, macht dann das „strikte Verbieten“ wirklich noch Sinn? Sieht es dann drei Wochen später wirklich anders aus?

Für das „weiter durchziehen“ spricht, dass ich mittlerweile den Heißhunger wieder soweit im Griff habe, dass ich diese Woche keine Süßigkeiten gegessen habe  – und der gute Schlaf ist nach wie vor sehr, sehr kostbar (wobei ich in den letzten Tagen wegen des Relaunchs und ein paar anderen Problemchen deutlich weniger geschlafen habe.)

Nun stelle ich mir zwei Wochen vor dem Ende dieses Projekts natürlich die Frage: Und jetzt?

Es geht doch irgendwie viel mehr um das „allgemeine Essverhalten“, als um ein Extrem, das zwei Monate andauert. Wobei es mir ja eigentlich ganz genau um Ersteres geht, wenn ich eben diesen extremen Selbstversuch umsetze. Ich möchte mein allgemeines Essverhalten ändern und den Start dafür will ich mit diesem Projekt erreichen.

Wenn ich ehrlich bin glaube ich nicht, dass jemals so richtig die Lust auf Süßes weg sein wird. Aber ich strebe an, den Konsum von Süßem sehr zu regulieren und viel mit Alternativen zu arbeiten.

„Nichts verbieten“, vielleicht ist ganz genau das der Schlüssel. Für mich stehen Süßigkeiten immer auf einer imaginären „Das ist böse“-Liste. Und bekommen so natürlich den allergrößten Reiz. Ist ein reduzierter Konsum, weit weg von „im Stress eine Mahlzeit durch einen Schokoriegel ersetzen.“ nicht viel mehr das, was man anstreben sollte?

Zucker-Alternativen (und davon gibt es sooo viele) statt Industriezucker? Gesunde Snacks statt Kuchen und Co? Und wenn es dann doch mal ein Stück Kuchen gibt, dann ist das auch voll und ganz okay. Wäre das vielleicht ein Thema, das euch hier auf Josie loves interessieren würde? Tipps und Erfahrungsberichte zu einer gesunden, zuckerreduzierten Ernährung? Mich würde einmal sehr interessieren: Wie sind eure Erfahrungen mit dem Thema Zucker? Habt ihr schon einmal einen ähnlichen Selbstversuch umgesetzt? Wie viel Zucker konsumiert ihr am Alltag? Nutzt ihr Alternativen?

PS: Und irgendwie möchte ich mir nicht verbieten, nächste Woche in einer meiner Lieblingsstädte (Rom – alias das kulinarische Pizza-Pasta-Eis-Paradies ) so viel zu verzichten. Aber vielleicht wird es nur ein Schokoeis … und keine tägliche Portion … und auch mal eine gesunde Bowl statt Pizza oder Pasta … 


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9 COMMENTS

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2018
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Julchen

Es geht doch irgendwie viel mehr um das „allgemeine Essverhalten“, als um ein Extrem, das zwei Monate andauert. – Liebe Sarah das unterschreibe ich genau so!
Ausgewogen und abwechslungsreich sollte die Ernährung sein 🙂
Bei der eigenen Zubereitung von süßen Leckereien gibt es ja inzwischen viele Möglichkeiten den Kristallzucker zu streichen. Da ersetzt mal ne sehr reife Banane den Zucker in den Pancakes oder mal ein Schuss Agevendicksaft… Aber im Café und auf Reisen sollte man einfach genießen, solange es nicht überhand nimmt. Es gibt kaum einen Tag ganz ohne Schoki für mich und solange es nicht täglich eine ganze Tafel Schokolade ist, habe ich auch gar kein Interesse daran etwas zu ändern.
Alles Liebe
Julia

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04
2018
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A

Ich finde es eine tolle Idee, wenn du hier ab und an was zu einer gesunden, zuckerreduzierten Lebensweise postest!!

Wir haben im letzten Sommer, inspiriert durch dein Projekt, auch das Experiment gestartet. Es lief auch 3,5 Wochen ziemlich gut, allerdings haben der positive Schwangerschaftstest und einige damit verbundene Übelkeiten (Ei – ihgitt) die Sache erschwert, so dass wir abgebrochen haben. Gerne möchte ich dieses Jahr noch mal starten, da ich zur Zeit viel zu viel Schoki konsumiere 🙈

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04
2018
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Carina

Hallo liebe Sarah! Ich habe in diesem Jahr auch 6 Wochen auf Zucker verzichtet. Auch ich bin zwei Mal schwach geworden, aber war nach den 6 Wochen Verzicht war ich auch unglaublich stolz auf mich selbst! Normalerweise bin ich nämlich ein absoluter Süßigkeiten-Junkie: Täglich Schoki oder anderer Süßkram muss sein. Und dass, obwohl Ernährung für mich extrem wichtig ist: Ich lebe zuhause strikt vegan und unterwegs vegetarisch, esse daher viel Gemüse und bereite die meisten Mahlzeiten frisch mit Bio-Zutaten oder mit regionalem Gemüse vom Wochenmarkt zu. Der Zucker-Verzicht hat mir gezeigt, dass es tatsächlich eine reine Kopfsache ist und, dass man stark sein kann, wenn man WILL. Ich habe allerdings für mich beschlossen, dass mich ein dauerhafter Zuckerverzicht unglücklich macht und ich nicht verzichten will: Was wäre dann mit all den tollen Kaffee und Kuchendates mit meinen Freundinnen? Oder mit dem ausgiebigen Frühstücksbrunch? Ohne Zucker für mich zu traurig. Außerdem hab ich auch festgestellt, dass ich durch den Zuckerverzicht tatsächlich zugenommen habe, da ich dann vor Frust mehr von anderen Dingen gegessen habe (um die Zuckerlust zu kompensieren)… Sop eine Challenge ist super, um sich selbst bewusst zu werden, welche Rolle bestimmte DInge im eigenen Leben spielen – sei es Zucker, Alkohol, das Smartphone – und für sich selbst einen verträglichen Weg zu finden, damit umzugehen. Ich drücke dir weiterhin die Daumen liebe Sarah, wie auch immer du die Challenge für dich umsezt <3

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2018
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Kerstin Aigner

Ich habe 9 Monate auf alles verzichtet, wo ganz offensichtlich Zucker drin ist und auch auf Produkte mit mehr als 5% Zucker. Aber Kohlenhydrate habe ich gegessen. Es ging mir bzgl. meiner Migräne deutlich besser. Aber die Lust auf Süßes war immer vorhanden. Im USA Urlaub bin ich dann – auch auf Grund mangelnder Alternativen wieder rückfällig geworden. Nach 9 Monaten mit Zucker bin ich gerade wieder dabei, mich zu entwöhnen. Es fällt mir sehr schwer. Rezepte oder Alternativen zur Zuckerfalle fände ich daher toll auf deinem Blog.

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2018
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Jay

Ich denke, es geht doch mehr um das „wie“ und nicht so sehr um das „ob“. Auch in deinem Italienurlaub kannst du Gelato essen. Dann eben nicht das Schokoeis, sondern ein Sorbet, dass ganz ohne zugesetzten Zucker auskommt. Und auch Pasta und Pizza sind doch kein Problem. Immerhin gilt die mediterrane Ernährungseise als die gesündeste der Welt. Mit einem großen Salat oder Antipasti vorneweg, ist man auch schon nach dem halben Teller Pasta satt. Und die leckere Pizza gibt es auch überall in einzelnen Stücken auf die Hand zu kaufen. Da muss es ja nicht gleich eine ganze Pizza sein.

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2018
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Mari

Genau, Extreme sind doch immer ungünstig. Sowohl extrem viel Konsum, als auch alles zu verbieten sind meiner Meinung nach wenig sinnvoll. Ich habe z.B. von der Mittelstufe bis zum Ende des Studiums vor acht Jahren (😱) versucht, so eine Art Dauerdiät mit Süßstoff, nur fettreduziertem und extra dünn geschnittenem Käse usw. zu leben (ohne auch nur ansatzweise zu dick zu sein)… mit dem Ergebnis, dass das Verlangen nach „Ungesundem“ (bei mir eher herzhafte Snacks, Zucker eigentlich gar nicht) zu der Zeit viel größer war als jetzt. Und jetzt mit einer ausgewogenen Ernährung (ohne Verbote, aber natürlich auch ohne hemmungslos zu mampfen natürlich und gleichzeitig viel Sport) schmeckt alles besser und ich esse viel gesünder und in der Summe auch weniger… auch wenn es punktuell mal mehr ist… zb bei einem Städtetrip nach Italien 🙈😁 fände auf jeden Fall toll, wenn du die Food Kategorie ausbauen würdest…

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04
2018
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Luisa

Liebe Sarah, ich verzichte jedes Jahr zur Fastenzeit auf Schoki, Eis, Gummibären, Nutella, Kuchen und Co. Da das nur die paar Wochen zwischen Fasching und Ostern sind, geht das für mich und es tut in gewisser Weise auch gut. Aber gerade jetzt im Frühling möchte ich einfach nicht auf ein Eis in der Sonne oder ein gutes Stück Kuchen verzichten. Es geht am Ende doch eigentlich eh darum, dass man ein gutes Mittelmaß findet und sich ab und an mal etwas gönnt. Essen ist schließlich Genuss und ein Stück Lebensqualität, auf das man nicht verzichten solle 🙂

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2018
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Anni

Hallo Sarah,

ich habe dieses Jahr zur Fastenzeit bewusst auf Industriezucker verzichtet. Fruchtzucker war erlaubt, aber ich habe auch auf Zuckeralternativen wie Honig u. ä. verzichtet. Ich bin eine extreme Naschkatze, viel Schokolade und Gummitiere und das wirklich täglich.
Den ganzen Tag im Büro am Schreibtisch sitzen, umringt von Süßigkeiten, macht es nicht gerade leicht. Und auch wenn die erste Woche wirklich schwer und es auch fies war, wenn es selbst gebackenen Kuchen gab, zu widerstehen, so war es doch aushaltbar. Ich habe, wenn ich doch was zum knabbern brauchte, zu Nüssen oder dattelbasierenden Knabbereien gegriffen. Also täglich =)
Aber ich habe wirklich einige Veränderungen gespürt! Ich war viel, viel weniger träge und müde. Und auch meine Haut war eindeutig besser, es gab kaum Unreinheiten.
Momentan esse ich wieder „normal“, will das ganze jedoch langfristig ändern und bewusst weniger Industriezucker konsumieren. Und auch dieses ewige „zischen durch knabbern“ einstelle, was momentan mein größtes Problem ist.

Mich würde daher auf jeden Fall interessieren, wie du langfristig einen Weg für dich findest.

Liebe grüße, Anni

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04
2018
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Annika

Ich habe dieses Jahr in der Fastenzeit auf Süßigkeiten verzichtet und das hat richtig gut funktioniert – mit Alternativen, wie z.B. Muffins mit Banane statt Zucker oder einem Smoothie aus Beeren, Mandelmilch und einem Schuss Leinöl als Nachmittagssnack. Dadurch habe ich festgestellt, dass vieles reine Gewohnheit ist, wie etwa nach der Mittagspause erstmal in die Naschschublade im Büro zu greifen oder abends beim Serie gucken etwas süßes zu essen. Seit Ostern esse ich wieder Süßigkeiten, allerdings viel bewusster und vermeide diese Gewohnheits-Süßigkeiten, die ich eigentlich gerade gar nicht brauche.
Direkt um die Ecke gibt es eine grandiose Eisdiele, zu der es nachmittags öfter mal einen Ausflug mit den Kollegen gibt – ich habe mich mittlerweile zu 80% auf das Fruchteis dort eingeschossen. Selbstgemacht, ohne zugesetzten Zucker und sooo lecker.
Ich fände es also super, wenn du öfter mal was zu Zuckeralternativen&Co. schreibst :).

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