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Montags-
Update #345:
Plan-Änderungen

Happy Monday! Über welche News ich mich heute Morgen besonders gefreut habe? Das erzähle ich euch – unter anderem – im neuen Update.

Letzte Woche schrieb ich im Montags-Update noch über Baby-Planungs-Steps. Von Woche zu Woche planen. Nicht viel weiter. Und vor allen Dingen in nichts zu große Erwartungen stecken. Erst freuen, wenn etwas wirklich stattfindet. Aktuell merken wir wieder einmal, dass das so ganz genau richtig ist. Eigentlich würden wir heute im Flieger sitzen und das erste Mal seit zwei Jahren auf einen anderen Kontinent fliegen. Kurz und knapp zusammengefasst, wieso wir nun doch in München sind: Wir fühlten uns nicht wohl mit den Corona-Bedingungen vor Ort und bevor wir mit viel Bauchweh in den Flieger steigen, haben wir die Reise schweren Herzens abgesagt. Vielleicht ja wirklich das (vorerst) letzte Mal, dass eine Reise aufgrund von Corona nicht stattfinden wird. Denn momentan bin ich – wenn man das Weltgeschehen betrachtet – wirklich sehr optimistisch, dass das alles bald ein Ende haben könnte.

Da wären wir direkt bei den guten News, über die ich mich heute Morgen freute: Australian öffnet ab dem 21. Februar seine Grenzen wieder für 2-fach-geimpfte internationale Touristen. Warum ich eine Gänsehaut bekam, als ich die News las (obwohl in nächster Zeit keine Australien Reise geplant ist)? Weil für mich Australien ein bisschen zum Sinnbild für die Corona-(Reise-)Situation wurde.

Australien gilt für uns Westeuropäer immer als „das andere Ende der Welt“. Und es war für uns all die Jahre so verdammt einfach, an eben dieses andere Ende der Welt zu reisen. Man konnte jederzeit einen Flug nach Australien buchen und diesen fernen Kontinent besuchen. Die Welt war so offen, so international, alles war jederzeit möglich. Plötzlich änderte sich alles. Und die Australier schirmten sich radikal von der restlichen Welt ab, hatten mit die strengsten Corona-Regeln überhaupt. Einen Gastbeitrag zu diesem Thema hatten wir hier vor einem Jahr veröffentlicht. Es war plötzlich unmöglich, nach Australien zu reisen. Ganz zu schweigen davon, dass zwischenzeitlich sogar die EU-Grenzen dicht waren. Ein Zustand, der glücklicherweise schon wieder eine ganze Weile zurückliegt. Dass jetzt sogar Autsralien wieder die Grenzen für Touristen öffnet, werte ich als sehr positives Zeichen. Und blicke voller Hoffnung auf die Zukunft der für uns beruflich und privat so wichtigen Reise-Branche.

Chris und ich waren übrigens vor ganz genau vier Jahren (und vor ganz genau sieben Jahren) in Australien unterwegs und lernten bei einem dreiwöchigen Roadtrip die Westküste des Landes besser kennen. Falls ihr euch für eine Australien-Reise in naher Zukunft entscheiden werdet: Klar, Sydney und Melbourne sollte man natürlich auch gesehen haben, aber Lasst euch auf gar keinen Fall Westaustralien entgehen!

Zurück zu näheren Zielen: Die vergangene Woche verbrachten wir in Österreich, wo wir im Rahmen eines Jobs das allererste Mal den Weissensee kennenlernten. Wusstet ihr, dass der 930 Meter über dem Meeresspiegel gelegene See im Winter zur größten, präparierten Natureisfläche Europas wird? Perfekt, um Schlittschuh zu laufen, oder einfach stundenlang in der Sonne auf dem See spazieren zu gehen. Ein wirklich sehr schönes Fleckchen Erde, das wir vorher offen gesagt nie wirklich auf dem Schirm hatten – und das wir euch im Laufe der Woche noch näher hier auf Josie loves vorstellen werden.

Die letzte Woche im Überblick

1. Montags-Update: Planungs-Baby-Steps

2. Zwei zeitlose Camel Coat Alternativen: Wollmäntel in Dunkelblau und Khaki

3. Winter SALE Highlights 2022

4. Fliegen mit Hund: Infos und Tipps für die Reise in der Kabine


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2 Kommentare

  • 08
    02
    2022
    22
    V
    Veronika

    Liebe Sarah,

    du sprichst bzgl. Fernreisen genau das aus was ich denke. Mit ist auch überhaupt nicht wohl in den Flieger zu steigen obwohl man ja könnte. Und dann sehe ich Bilder von irgendwelchen Promis und Influencern die sonst wo sind und denke mir, machen die sich diese Gedanken alle nicht? Ich hoffe wirklich sehr, dass es sich in naher Zukunft alles bessert und man auch unbeschwert in die weite Welt reisen kann.

    1. 08
      02
      2022
      22
      S

      Danke für deinen Kommentar, liebe Veronika. Ja, es ist nach wie vor keine einfache Zeit und ein ständiges Abwägen. Ich würde mich gerade gar nicht unbedingt pauschal gegen Fernreisen aussprechen. Es gibt durchaus Ziele, die ich mir aktuell gut vorstellen könnte. Es ging hier vielmehr um das konkrete Ziel und die Kommunikation. Man konnte uns nicht sagen, was im Worst Case einer Quarantäne vor Ort konkret passieren würde, im Stil von „wird schon nicht passieren“. Obwohl es sich um einen offiziellen Ansprechpartner des Tourismusverbandes handelte.

      Und dieser Worst Case ist aktuell kein „blöd gelaufen“, sondern leider realistisch, wenn man sich die Zahlen anschaut. Gefühlt hat aktuell jeder zweite, den ich kenne, Corona. Die Reise war vor der Omikronwelle geplant, in der wir noch dachten, dass man sich mit bedachtem Handeln vor einer Ansteckung schützen kann. Momentan stecken sich die vorsichtigsten Menschen an. Und wenn es wirklich dazu kommen würde, fühle ich mich mit einer Quarantäne natürlich am wohlsten in den eigenen vier Wänden (oder möchte zumindest ganz genau wissen, was auf einer Reise auf mich zukommt).

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