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Meine Tipps für die griechische Insel Kos: die besten Restaurants und die schönsten Strände

Pressereise - auf Einladung von Discover Greece

Endlich konnte ich die Blog-Kategorie „Griechenland“ anlegen. Die griechischen Inseln standen schon so lange auf meiner Bucket List, und Anfang Oktober war es endlich soweit und wir reisten in den griechischen Süden. Unser Ziel: Die Insel Kos in der Ostägäis, nur wenige Kilometer vor der Küste der türkischen Halbinsel Bodrum gelegen. Was wir vor Ort unternommen haben, welche Strände uns am besten gefielen, welches Hotel ich von Herzen empfehlen kann und wo wir die griechische Küche ganz besonders genossen haben, das möchte ich euch heute erzählen.

Transparenz: Die Aktivitäten, der Flug und der Mietwagen wurden von „Discover Greece“ zur Verfügung gestellt, das Hotel haben wir aber privat gebucht und gezahlt.

Tipps für eine Reise nach Kos

Die Anreise

Wir sind mit Aegean Airlines ab München mit einem Zwischenstopp in Thessaloniki (auf dem Rückweg mit einem Zwischenstopp in Athen) nach Kos geflogen. Die zur Star Alliance zählende griechische Airline fliegt übrigens ab sieben deutschen Flughäfen zu insgesamt fünf verschiedenen Flughäfen in Griechenland. Von Athen, Heraklion, Kalamata, Rhodos und Thessaloniki erreicht man im Anschluss ingesamt 31 griechische Destinationen. Wir starteten in München am Vormittag um 10.30 Uhr und kamen nach einem kurzen Zwischenstopp in Thessaloniki um kurz nach 15 Uhr bereits auf Kos an.

Der Mietwagen

Erstes To Do am Flughafen: unseren Mietwagen abholen. Ein Mietwagen ist bei einer Kos Reise ein absolutes Muss, wenn man viel sehen und unternehmen möchte. Die Insel ist recht klein und man kann sie innerhalb weniger Tage ganz wunderbar erkunden. Für unsere Reise stellte uns Hertz einen Wagen zur Verfügung. Der Schalter befindet sich am Flughafen direkt in der Ankunftshalle.

Generell würde ich euch auf jeden Fall empfehlen, nicht die kleinste Auto-Kategorie zu wählen, denn diese Kategorie fällt wirklich sehr klein aus – da kann es mit dem Gepäck schon einmal schwierig werden, wenn man mehrere Koffer und Taschen dabei hat.

Ein weiterer Tipp: Der Radioempfang funktionierte nur recht schlecht und eine Bluetooth Verbindung gab es im Wagen nicht. Wenn ihr also noch eine CD mit Lieblingssongs zuhause habt: Nehmt sie mit!

Unsere Unterkunft

Ich hatte schon viel Positives von der Casa Cook Hotel-Gruppe gehört und bereits traumhafte Bilder gesehen, weshalb ich sehr gespannt darauf war, das Casa Cook Kos kennenzulernen. Das Hotel liegt eine rund zwanzigminütige Fahrt vom Flughafen entfernt in der Nähe des Örtchens Marmari direkt am Meer. Sobald man die Anlage betritt, ist man in „einer Welt für sich“. Schon die Rezeption mit großem Outdoor-Bereich ist ein wahrgewordener Traum für alle Interieur-Liebhaber. Das wunderschöne Design mit vielen Hölzern und Naturtönen verschmilzt mit der Umgebung – man merkt, mit wie viel Liebe zum Detail hier gearbeitet wurde.

Wir hatten während unseres Aufenthalts eine Junior Suite mit einem Shared Pool. Hier hatten wir einen Schlafbereich, einen separaten Lounge Bereich und eine großzügige Terrasse.  Das Design der Zimmer ist simpel, aber dennoch sehr detailverliebt – und dieser Look zieht sich durch das ganze Hotel. An dieser Stelle lasse ich sehr gerne einmal die Bilder sprechen.

Ein wirklich ausgesprochen schönes Hotel, in dem man dank der Größe der Anlage trotz der 100 Zimmer oftmals dass Gefühl hat, „ganz für sich alleine zu sein“. Auch der Strand wirkte trotz voller Belegung des Hotels keinesfalls überfüllt. Den Strand erreicht man übrigens vom Restaurant und Pool-Bereich, indem man auf Holzstegen entlang an romantischen Feuerstellen und riesigen Gräsern durch Sanddünen läuft. Ein wirklich ausgesprochen schönes Ambiente!

Hervorheben möchte ich auf jeden Fall noch das Frühstück, das in Form eines der schönsten Hotel-Buffets angeboten wurde, das ich jemals gesehen habe. Mit vielen super gesunden Varianten (Egg White Omelette etc.) und allerlei süßen Köstlichkeiten. Inklusive einem riesigen Pot selbstgemachter Erdnussbutter und Schokocreme. Im Fokus steht das Motto „From Farm to Table“, und so finden sich im Buffet fast ausschließlich regionale Gerichte wieder.

Direkt neben dem Casa Cook wird übrigens gerade( Stand Oktober 2019) ein Hotel fertiggestellt, das von außen betrachtet und auf Bildern sehr spannend aussieht – und das logischerweise am gleichen, schönen Naturstrand liegt: das D’Andrea Lagos All Suites.

Restaurant-Tipps auf Kos

Wir durften während unseres Kos Aufenthalts ein paar tolle Restaurants kennenlernen, meine Favoriten möchte ich euch heute vorstellen.

Taverne „Oromedon“ in Zia

Unser absoluter Favorit auf Kos. Nicht nur wegen der authentischen griechischen Küche, sondern auch aufgrund der grandiosen Aussicht. Das Restaurant ist auf mehrere Ebenen aufgeteilt und bietet einen tollen Blick über die Insel.

Zur Vorspeise bestellten wir uns übrigens klassisch griechische Meze wie Zucchini Fritter, Pita Brot und Haloumi (Mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran denke), zur Hauptspeise gab es gegrillte Fleischgerichte. Und zum Nachtisch servierte uns der Besitzer die Spezialität seiner Frau – einen flambierten Grießkuchen mit Vanilleeis und Honig. Sooo lecker! Und natürlich kamen wir nicht drum herum, auch einen Honiglikör zu probieren. Ich bin ja absolut kein Likör-Fan, aber dieser schmeckte ausgesprochen gut und war der perfekte Absacker nach dem deftigen Essen. Falls ihr auf Kos nur ein einziges Restaurant ausprobieren möchtet, dann empfehle ich euch von Herzen das Oromedon!

„Mylotopi“ in Kefalos

Ebenfalls mit einer grandiosen Aussicht besticht das „Mylotopi“ auf der Halbinsel Kefalos. Neben besagtem Ausblick über die bergige Küste und leckerem Essen gibt es übrigens auch allerlei zu sehen: Eine alte, restaurierte Mühle und ein traditionelles, griechisches Haus, in dem man eine kleine Kos-Zeitreise unternimmt.

Auf der Speisekarte stehen klassisch griechische, aber auch internationale Gerichte. Ich bestellte übrigens hausgemachte Nudeln mit Hühnchen, Trüffelöl und Pilzen. Chris hatte ein Steak mit Baby Kartoffeln und Rucola. Beides war eine sehr gute Wahl!

„Avanti“ im Triton Hotel in Kos Stadt

Ihr wollt ausnahmsweise mal nicht griechisch, sondern italienisch essen? Dann kann ich euch das Restaurant „Avanti“ im Triton Hotel in Kos Stadt empfehlen. Dort bekommt ihr nicht nur Pizza und Pasta, sondern auch tolle Fleisch- und Fischgerichte.

„Lofaki Bar Restaurant“, Kos Stadt

Das „Lofaki Bar Restaurant“ liegt am Berg und ist eine beliebte Hochzeitslocation auf Kos. Es bietet einen tollen Ausblick über die Stadt. Absolutes Muss: Ein Platz im Freien. Innen ist das Restaurant eher eine unaufgeregte Cocktailbar, außen jedoch sitzt man sehr schön und kann beim Dinner den  Blick über die funkelnden Lichter der Stadt und die Küste der Türkei genießen.

PS: Wir haben auch einmal mittags und einmal abends im Restaurant des Casa Cook gegessen und der Mix aus traditionell griechischer und moderner, internationaler Küche hat uns ausgesprochen gut geschmeckt. Leider ist es nur für Gäste geöffnet. Eindeutig noch ein Argument für dieses Hotel!

Fünf Dinge, die man auf Kos machen sollte

So, und nun habe ich noch ein paar Tipps für Ausflüge für euch. Wie gesagt, wir haben in den Tagen auf Kos sehr viel unternommen. Meine persönlichen Favoriten möchte ich euch hier vorstellen.

Hinter die Kulissen einer Olivenöl-Fabrik schauen

Wenn ich Kos mit einem einzigen Symbol verbinden müsste, dann wäre es ein Olivenbaum. Die Insel ist gesäumt von den Bäumen, die wohl wie keine andere Pflanze das Bild einer mediterranen Landschaft widerspiegeln. Und diese Olivenbäume spielen eine elementare Rolle auf Kos! Denn die Produktion von Olivenöl ist seit vielen, vielen Jahren ein wichtiger Wirtschaftszweig der Insel. Wir haben während unseres Aufenthalts die Produktionsstätte des Familienunternehmens „Koakos Eleonas“ besichtigt und dabei viel über die Herstellung des beliebten Öls kennengelernt. Die Fabrik kann übrigens jederzeit kostenlos besichtigt werden.

Während des Sonnenuntergangs am Strand entlang reiten

Meine letzte Erfahrung auf dem Rücken eines Pferdes ist viele, viele Jahr her. Dementsprechend war ich schon ein wenig aufgeregt, als ich diesen Punkt auf unserem Programm sah. Allerdings würde ich es als „positiv aufgeregt“ bezeichnen, denn solch ein abendlicher Ausritt pünktlich zum Sonnenuntergang stand schon eine Weile auf meiner Bucket List. „Erika’s Horse Farm“ war nur wenige Minuten von unserem Hotel entfernt und auf dem Gelände wohnen nicht nur Pferde, sondern auch jede Menge andere Farmtiere wie Hasen, Ziegen und Esel. Der Ausritt an sich dauerte circa eineinhalb Stunden und ist auch für absolute Anfänger perfekt geeignet, denn die Teilnehmer werden direkt zu Beginn in zwei Gruppen aufgeteilt.

Die Imkerei „Melissa“ besuchen

Ich liebe es bekanntlich, hinter die Kulissen zu schauen und so besichtigten wir neben einer Olivenöl-Fabrik auch eine Imkerei. Denn auch die Herstellung von Honig spielt auf Kos eine wesentliche Rolle. Wir besichtigen die Imkerei „Melissa“ auf dem Weg nach Kefalos – ebenfalls ein Familienunternehmen, in dem mit ganz viel Liebe zum Produkt gearbeitet wird.

Das Highlight: ein Honig-Tasting. Es ist wirklich spannend zu erleben, wie unterschiedlich Honig schmecken kann. Mit Abstand am besten schmeckte übrigens sowohl Chris als auch mir der Thymian Honig – zurecht die Spezialität der Imkerei.

Sowohl das Olivenöl als auch der Honig sind natürlich perfekte Mitbringsel – nicht nur für die Lieblingsmenschen zuhause, sondern auch für die heimische Küche.

PS: Auf dem Gelände leben übrigens drei sehr zutrauliche Esel

Einen Ausflug auf die Halbinsel Kefalos machen

Mit am besten hat uns die Halbinsel Kefalos im Westen der Insel gefallen. Hierfür sollte man auf jeden Fall einen ganzen Tag einplanen, denn immerhin befinden sich hier auch einige der schönsten Strände der Insel. Auf diesem bergigen Teil der Insel kann man außerdem toll Fahrrad fahren und wandern. Unseren Restaurant-Tipp für Kefalos findet ihr weiter oben, außerdem habe ich noch eine Hotel-Empfehlung für euch: das Ikos Aria mit einem tollen Blick auf eines der Wahrzeichen von Kos: die auf einer vorgelagerten Insel gelegene Basilica Agios Stefanos.

By the way: Ihr müsst auf keinen Fall viel Zeit für Kos Stadt einplanen. Es gibt einige gute Restaurants (beispielsweise die beiden Restaurants, die ich euch hier empfohlen habe) , aber die Stadt an sich hat nichts von den charmanten griechischen Altstädten, die man von Postkarten kennt. Falls es euch interessiert würde ich mir die Burg und die geschichtsträchtige Platane des Hippokrates anschauen.

Den Sonnenuntergang von dem Dikeos Gebirge aus anschauen

Oh ja, die Sonnenuntergänge auf Kos sind wirklich ausgesprochen schön, und deshalb sollte man sie auch Tag für Tag zelebrieren. Besonders gut hat uns der Sonnenuntergang von Zia aus gefallen. An einem anderen Tag sind wir mit dem Auto an einer anderen Stelle in das Gebirge gefahren und genossen einen atemberaubenden Blick. Chris hatte hier einen Punkt in Google Maps gewählt, der in der Nähe des Panorama Cafe Pyli liegt. Hier sind wir noch ein Stück weiter auf der Straße gefahren und wurden mit diesem Ausblick belohnt.

Die schönsten Strände auf Kos

Zu guter Letzt möchte ich mich noch einem absoluten Lieblingsthema widmen: den Stränden. Wer wie ich viel Wert auf einen schönen Strand legt, der wird mit der Wahl des Casa Cook ebenfalls sehr glücklich sein, denn das Hotel liegt direkt am kilometerlangen Naturstrand „Marmari Beach“.

Ebenfalls sehr gut gefallen haben uns die Strände auf dem Weg nach Kefalos. Am schmalsten Stück der Insel unmittelbar vor der Halbinsel liegen beispielsweise der Camel Beach, der Volcania Beach und der Magic Beach.

Besonders gelobt wird übrigens (abgesehen von der wohl mühsamen Fahrt dorthin) immer der Kano Paradiso Beach am untersten Zipfel der Kefalos Halbinsel. Wir schafften es leider zeitlich nicht mehr, uns selbst ein Bild davon zu machen.

Noch ein paar Worte zur Reisezeit, denn mit diesem Thema habe ich mich im Rahmen unseres Kurztrips beschäftigt. Klar, im Hochsommer ist die Ferienzeit, es ist besonders heiß und dementsprechend sprechen wir hier auch von der Hochsaison. Doch sowohl im Frühjahr als auch im Herbst ist es nach wie vor sehr angenehm warm, es gibt wenige Regentage und es ist deutlich ruhiger. Für uns war Anfang Oktober die perfekte Reisezeit. Die Insel war keinesfalls überfüllt, man bekam auch ohne Reservierung jederzeit überall einen Tisch und man konnte nach wie vor im Meer baden. Lediglich am Abend benötigte man einen Pullover oder eine leichte Jacke, wenn man im Freien sitzen wollte.

Ihr habt noch weitere Tipps für eine Reise nach Kos? Ich freue mich wie immer über eure Ergänzung in den Kommentaren!

Mehr Infos zu Discover Greece und den schönsten griechischen Destinationen findet ihr übrigens hier!

Mehr Bilder findet ihr in meiner Galerie —> Hier geht es lang!


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4 COMMENTS

  • 19
    10
    2019
    19
    E
    Emi

    Ach Griechenland….das klingt wirklich traumhaft – und sieht auch so aus. Der perfekte Ort zum Relaxen! Bestimmt ist es gerade außerhalb der Hochsaison umso schöner!

  • 22
    10
    2019
    19
    G
    Gina

    Wir waren vor Jahren auf Kos und haben die Insel mit dem Rad erkundet. Ich erinnere mich auch noch sehr gut an die empfehlenswerte Fahrt mit der Fähre nach Kalymnos. Dein Bericht und die tollen Fotos machen so Lust, diese schöne Insel erneut zu besuchen.

  • 26
    10
    2019
    19
    A
    Andrea

    Hattet ihr beim Casa Cook keine Bedenken wegen der Pleite des Veranstalters? Oder ist das Hotel unabhängig von Thomas Cook?

    1. 27
      10
      2019
      19
      S

      Ehrlich gesagt nicht. Ich glaube, dass die Casa Cook Hotels recht unabhängig laufen, immerhin eröffnen in den kommenden Monaten sogar zwei neue Häuser. Wir hatten vor Ort auf Kos auch keinerlei Einschränkungen.

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