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Das Amilla Fushi im Baa-Atoll auf den Malediven

Pressereise - auf Einladung von Amilla Fushi

Es gibt diese Hotels, die schon lange auf meiner Bucket List stehen. Von denen ich so viele schöne Bilder gesehen habe, dass sie ganz weit oben auf der „Hierhin möchte ich einmal reisen“-Liste stehen. Das Amilla Fushi im Baa-Atoll auf den Malediven war eines davon. Und deshalb freute ich mich sehr, das Resort Anfang des Monats für vier Tage kennenlernen zu dürfen.

Amilla Fushi: Die Anreise

Von München aus flogen wir über Dubai nach Malé. Von der maledivischen Hauptstadt aus gibt es zwei Optionen. Zum einen kann man direkt mit dem Wasserflugzeug in 30 Minuten von Malé aus zum Amilla Fushi im Baa-Atoll fliegen, zum anderen mit einem Domestic Flight. Man landet am Dharavandhoo Domestic Airport und fährt von dort aus noch einmal circa 15 Minuten mit dem Speed Boat zur Insel.

Dort angekommen erwartete uns die erste Überraschung. Unsere Armbanduhr hatten wir bereits kurz vor der Landung in Malé umgestellt. Bei der Ankunft im Amilla Fushi stand darauf 10.45 am Morgen. Nach unserer sehr herzlichen Begrüßung durch das Hotel-Team, hieß es „Zeit fürs Mittagessen!“. Unsere Verwirrung wurde schnell aufgeklärt. Das Amilla Fushi führte eine ganz eigene „Island Time“ ein, die zwei Stunden vor der zentralen maledivischen Zeit liegt.

Das hat den riesengroßen Vorteil, dass man morgens um 8 Uhr aufsteht und pünktlich den Sonnenaufgang erleben kann – der eigentlich um kurz nach 6 Uhr stattfindet. Außerdem gewinnt man so zwei Stunden Tageslicht, denn die Sonne geht erst gegen 20.15 Uhr unter. Grundsätzlich ein toller Gedanke, allerdings sorgte dies bei uns in den ersten beiden Tagen für etwas Verwirrung und einen größeren Jetlag. Ist man allerdings etwas länger auf der Insel, ist diese inseleigene Zeit wirklich toll – man kann den Tag noch besser nutzen.

Amilla Fushi – My Island Home

„Welcome Home“, so wurden wir bei der Ankunft in unserem Zimmer begrüßt. „Zimmer“ ist bei einer traumhaften Wasservilla mit 200 Quadratmetern, großer Terrasse, privatem Pool und gigantischem Bad natürlich extrem tief gestapelt.

Wir fühlten uns sofort zuhause und wären in dieses perfekte Heim am liebsten eingezogen. „Amilla Fushi“ bedeutet „My Island Home“ – ein Zuhause auf einer wunderschönen Trauminsel. Sehr luxuriös und einem außergewöhnlich durchdachten Design, aber eben auch sehr entspannt, sodass man sich sofort pudelwohl – ja „zuhause“ – fühlt.

Insgesamt gibt es 59 Unterkünfte, aufgeteilt auf sechs Kategorien. Wir wohnten in einem sogenannten „Lagoon House“ auf dem Wasser, mit direktem Zugang zur türkisblauen Lagune und Blick auf den Sonnenuntergang. Man kann von der Terrasse aus direkt zum in unmittelbarer Nähe gelegenen Riff los schnorcheln – für uns immer eine unserer Lieblingsbeschäftigungen auf den Malediven. Auf der Terrasse hat man dank der bis über den Pool hinausreichenden Wände maximale Privatsphäre und bekommt wirklich absolut nichts von den Nachbarhäusern mit.

Die Terrasse war zweifellos ein Highlight, dennoch muss ich sagen, dass sich DAS Highlight im Inneren des Hauses befand. Mal ehrlich, habt ihr jemals ein schöneres Badezimmer gesehen? Die Fliesen, die Wände, all die liebevollen Details, die freistehende Badewanne … ein wahrgewordener Badezimmer-Design-Traum!

Im Amilla Fushi gibt es ganz klar keine Unterkunft, die man nicht als „wunderschön“ bezeichnen könnte, letztendlich ist jede Wahl ein Traum. Es kommt darauf an, ob man lieber auf dem Wasser, oder am weißen Sandstrand leben möchte, alleine, oder aber mit vielen Freunden in einer „Beach Residence“. Oder ob man mal ein „ganz anderes Maledivenerlebnis“ haben möchte, in einem sogenannten Tree House, in den Baumwipfeln, acht Meter über dem Boden.

Die „Beach Residence“

Ein „Ocean Reef House“

Das Badezimmer eines „Beach House“

Amilla Fushi – Die Insel

Was uns zuerst aufgefallen ist: Amilla Fushi ist extrem grün! Fast die Hälfte der Insel ist noch komplett unverbaut, bietet einen paradiesischen Palmenwald. Jeder Gast bekommt direkt bei der Anreise ein Fahrrad zur Verfügung gestellt. Wir haben unsere Räder ausgiebig genutzt, um die Insel zu erkunden, und die teilweise gar nicht so kurzen Wege damit zurückzulegen.

Ein besonderes Highlight: Es gibt sowohl Tennisplätze, als auch einen Fußballplatz. Das Amilla Fushi arbeitet übrigens immer wieder mit Profis zusammen, und so hat man als Gast auch einmal die Möglichkeit, David Beckham auf dem Platz zu sehen, oder mit Angelique Kerber ein paar Bälle zu schlagen. Generell ist die Insel bei Celebrities sehr beliebt, da die Atmosphäre extrem entspannt ist und man maximale Privatsphäre haben kann.

Ein weiteres Highlight: das in einen tropischen Garten eingebettete Javvu Spa. Dort durften wir an unserem zweiten Tag eine „Jetlag Massage“ genießen. Ein Mix aus einer klassischen Relax-Massage mit Fokus auf dem Nacken und Kopf und Stretching-Elementen, die man aus der Thai Massage kennt.

Nach der Massage kann man im „Wellness Café“ direkt am Wasser sitzen. Mit einem leckeren, gesunden Smoothie oder einem leichten Lunch.

„Leichte Küche“, darauf wird im Amilla Fushi generell sehr viel Wert gelegt. Es gibt überall „healthy options“ – sei es ein spezieller Menu-Punkt beim Frühstück, oder aber eine komplette Speisekarte im Wellness Café.

Direkt gegenüber des Wellness Cafés liegt auch der Yoga Pavillon in Traumkulisse am Ende eines langen Stegs. Von diesem Steg aus kann man auch perfekt das Riff erreichen, um schnorcheln zu gehen. Das Hausriff der Insel ist wirklich toll und sehr artenreich. Wir verbrachten dort jede freie Sekunde.

Jeden Tag werden übrigens auch sehr viele unterschiedliche Wasser-Ausflüge angeboten, wie ausgiebige Schnorcheltouren oder Angel-Expeditionen. Nur 30 Minuten entfernt von der Insel liegt die berühmte Hanifaru-Bucht, in der sich in der Saison von Juni bis Oktober (leider haben wir sie verpasst) hunderte Manta Rochen und sogar Walhaie aufhalten. Einer von vielen Gründen, noch einmal zurückzukehren!

Amilla Fushi: Die Restaurants

Noch einmal zurück zum kulinarischen Angebot, das wirklich keine Wünsche offen lässt. Egal ob man super gesund essen möchte, traditionell thailändisch, frischen Fisch, ein köstliches Steak, oder eine typisch italienische Pizza: jeder kommt auf seine Kosten. Und langweilig wird es ganz sicher nie!

Am Morgen startet der Tag mit einem Frühstück im Restaurant Fresh, das direkt am großen Infinity Pool liegt. Auf die Gäste wartet ein Buffet mit allerlei Backwaren, exotischen Früchten, Müsli und asiatischen, warmen Gerichten – auf der Speisekarte stehen Avocado Toast, Acai Bowls, Eggs Benedict und vieles mehr zur Auswahl.

Zum Mittagessen gibt es verschiedene Optionen. Zum Beispiel „Maldivian Reef Fish Sashimi“ oder einen Salat im Wellness Café, eine Pizza mit Belag nach Wunsch (Es gibt sooo viele verschiedene Optionen) bei Joe’s Pizza oder „Fish and Chips“ im gleichnamigen Fish & Chip Shop am Pool. Oder aber die Buffet-Variante im The Emperor Beach Club. Vorspeisen und Dessert gibt es in Buffet-Form, die Hauptspeise wird à la carte serviert.

Im angrenzenden The Cellar Door kommen Weinliebhaber auf ihre Kosten – eine gigantisch große Auswahl an Weinen aus aller Welt wartet auf die Gäste – da wären wir bereits beim Dinner.

Auch abends hat man die Qual der Wahl. Ein Highlight: Das japanische Restaurant „Feeling Koi“, in dem wir unfassbar gut gegessen haben. In wunderschönem Ambiente, mit Blick auf den Ozean. Drinks nach dem Dinner gibt es in der 1 OAK-Lounge, die direkt darüber liegt.

Ein weiterer Favorit: WOK – hier werden Highlights der thailändischen, indonesischen und vietnamesischen Küche serviert. Die Curries sind wirklich grandios!

Wählt man Vollpension, sind alle Speisen, sowie die unalkoholischen Getränke inklusive. Auf die alkoholischen Getränke bekommt man 50% Rabatt.

Oh ja, und noch eine Besonderheit, die ich bisher so noch nie auf den Malediven gesehen habe: Es gibt einen kleinen Food-Shop. Im „Emperor General Store“ gibt es nicht nur kleine Snacks oder einen Kaffee zwischendurch, man kann auch Chips, Schokolade und Co shoppen.

Für uns als Paar war das Amilla Fushi perfekt, aber ich würde es auch für junge Familien empfehlen. Während unseres Aufenthalts waren viele Familien mit kleinen Kindern vor Ort, da auch für die Kleinen viel geboten wird und es mehrere Optionen für Familienzimmer gibt.

Dennoch würde ich Amilla Fushi auch als „perfekte Honeymoon Insel“ bezeichnen – das ideale Reiseziel für solch eine besondere Reise, an die man sich noch sein ganzes Leben lang erinnern wird.

Ob man 100% Privatsphäre haben und die ganze Zeit für sich sein möchte, oder lieber super viel erleben will: Das kann man ganz nach dem persönlichen Geschmack entscheiden. Möglich ist auf Amilla Fushi alles!

Und nun lasse ich die Bilder sprechen ….


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5 Kommentare

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    Gina

    Eine paradiesische Insel.

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    Karina

    Klingt nach dem perfekten Honeymoon Hotel. Bei mir dauert das leider noch ein bisschen. 😀

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    Alexandra Aichhorner Schummer

    Das ist so ein schöne Artikel. Ich bin gerade nonstop am Träumen <3

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    Lara

    Sieht toll aus, aber schade, dass du nie etwas zu Kosten schreibst..

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    @Lara: Danke für deinen Kommentar. Ich schreibe bei Hotels bewusst nichts von den Kosten, da diese je nach Saison/Anbieter/Angebot extrem variieren. Nenne ich einen Preis, kann dieser zu einem anderen Zeitpunkt ein Drittel, zu einem wiederum anderen Zeitpunkt das Doppelte betragen. Viele Hotels arbeiten beispielsweise mit bestimmten Reiseanbietern zusammen, die ein Zimmer zu einem komplett anderen Preis anbieten als das Hotel selbst. Die Preise auf Hotel-Websitse sind oftmals deutlich höher. Hier auf Josie loves möchte ich über die Hotels, deren Angebote und meine ganz persönlichen Eindrücke informieren.

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