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Zehn Dinge, die man vor einer Südafrika Reise wissen sollte

Südafrika ist zweifelsohne eines der wohl beliebtesten Fernreiseziele und erlebt momentan nach zwei Jahren Pandemie einen regelrechten Boom. Zurecht, denn das Land am südlichen Zipfel des afrikanischen Kontinents bietet eine beeindruckende Tierwelt, traumhafte Landschaften und mit Kapstadt eine der schönsten Städte der Welt.

Wir verliebten uns vor einigen Jahren in dieses Land und ich kann eine Südafrika-Reise jedem nur ans Herz legen. Denn egal ob man nach Entspannung oder Abenteuer pur, einem aktiven Urlaub oder Sommer-Sonne-Strand und Meer, kulinarischen oder sportlichen Highlights sucht – in Südafrika kommt jeder auf seine Kosten. Und da das Frühjahr die perfekte Reisezeit für den Süden Afrikas ist, möchte ich ein paar Tipps mit euch teilen, die euch bereits bei der Südafrika Reiseplanung behilflich sein werden. Tipps für die Zeit vor Ort verlinken wir euch am Ende des Artikels.

Wichtig vorab: Die aktuellen Einreisebestimmungen (Stand 20. Februar 2022) im Rahmen der Corona-Pandemie: ein vollständig ausgefüllter Reise-Gesundheitsfragebogen und das Vorweisen eines negativen PCR-Tests (nicht älter als 72 Stunden). Dies gilt auch für vollständig geimpfte und genesene Personen. Außerdem muss die App „COVID Alert South Africa“ auf dem Smartphone installiert sein. Die jeweils aktuellen Bestimmungen können auf der Website des Auswärtigen Amts nachgelesen werden.

Zehn Dinge, die man vor einer Südafrika Reise wissen sollte

1. Südafrika ist sehr vielfältig und die Reisedauer gefühlt immer zu kurz. Man sollte genau wissen, was man sehen und erleben möchte. Ich persönlich würde bei einer beispielsweise zweiwöchigen Reise immer vier Tage im Kruger Nationalpark und zehn Tage für Kapstadt und das Western Cape empfehlen.

2. der Reisepass muss mindestens 30 Tage nach dem Reiseende noch gültig sein – vorher kontrollieren, damit es keine böse Überraschung gibt.

3. die richtige Reisezeit ist das A und O – hier kommt es darauf an, was genau man sehen und erleben möchte. Im Sommer (Dezember – Februar) kann es extrem heiß werden – außerdem herrscht in dieser Zeit Hochsaison, die Unterkünfte sind somit begehrter und teurer. Als perfekte Reisezeit für den Kruger Nationalpark wird übrigens immer der südafrikanische Winter genannt, denn dann regnet es seltener und die Tiere sind leichter an den wenigen Wasserstellen zu finden.

Ich persönlich würde den Frühling und den Herbst empfehlen – das Klima ist sehr angenehm für eine aktive Reise und es ist warm genug für den ein oder anderen Strandtag. Für die Garden Route unbedingt den südafrikanischen Frühling wählen, denn dann zeigt sich die Natur von ihrer schönsten Seite. Und die beste Zeit für Whale Watching in Hermanus? Juli – November. Uns wurde vor Ort gesagt, dass der Oktober der mit Abstand beste Monat ist – und nachdem wir unzählige Wale sahen, können wir das nur bestätigen.

4. Im südafrikanischen Frühling und Herbst ist es tagsüber zwar sehr warm, kühlt nachts aber auch deutlich ab. Auch wenn die Wettervorhersage durchgehend 30°C anzeigt, solltet ihr unbedingt Pullover und eine Jacke einpacken.

5. Ein Mietwegen ist für eine individuelle Reise rund um das Westkap ein absolutes Muss, und eine Info vorab besonders wichtig: In Südafrika herrscht Linksverkehr. Der deutsche Führerschein reicht übrigens völlig aus. Es ist allerdings nie verkehrt, auch einen internationalen Führerschein zu haben, der überall auf der Welt akzeptiert wird.

6. Wichtig für eine Safari im beliebten Kruger Nationalpark: eine Malaria Prophylaxe – die Nationalparks an der Garden Route hingegen sind malariafrei.

7. Auf gar keinen Fall vorab Geld wechseln (das gilt by the way auch für alle anderen Länder – denn man macht immer ein deutliches Minus), sondern direkt am Flughafen Bargeld abheben. Generell kann man in Südafrika fast überall mit Kreditkarte zahlen – man braucht kaum Bargeld.

8. Ein Punkt, für den man dennoch immer ein paar Rand in bar dabei haben sollte: Das Parken. Es gibt keine Parkautomaten mit festgelegten Preisen, sondern sogenannte Parkwächter, die die Autos einweisen und für die Parkdauer darauf aufpassen. Dafür erwarten sie beim Wegfahren ein kleines Trinkgeld. Trinkgeld ist generell ein wichtiger Punkt in Südafrika. 10% Trinkgeld sind in den Restaurants normal.

9. Man benötigt für die südafrikanischen Steckdosen einen Adapter. Wer perfekt vorbereitet sein möchte kauft ihn zuvor, in Südafrika ist er aber deutlich günstiger

10. Ihr wollt unterwegs mobil sein? Am einfachsten ist es, wenn ihr eine südafrikanische SIM Card direkt am Flughafen kauft und je nach Bedarf Datenvolumen bucht. Wir können als Anbieter Vodacom empfehlen.

Weitere Tipps für die Zeit vor Ort:

1. Unsere Südafrika Rundreise: Teil Eins – Von Kapstadt über Hermanus nach Mossel Bay

2. Unser Südafrika Roadtrip: Teil Zwei – Von Great Brak River über Knysna, Plettenberg Bay und das Gondwana Game Reserve zurück nach Kapstadt

3. Tipps für eine Safari im Krüger Nationalpark in Südafrika


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1 Kommentar

  • 25
    10
    2018
    18
    A
    Anna

    Super Infos!! :)
    Gerne auch ein Post mit paar Tipps bzgl. guten Unterkünften!
    Liebe Grüße
    Anna

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