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Meine Tipps für eine Reise an die Amalfiküste

Rahmen

Als wir unseren großen Italien Roadtrip (mein komplettes Diary mit allen Stopps und vielen Tipps geht in der nächsten Woche online!) planten, stand ein Stopp direkt ganz fix auf der Liste: die Amalfiküste. Ich war bereits je ein Mal als Kind und Teenager an diesem magischen Ort und freute mich riesig darauf, zusammen mit Chris wieder zurückzukehren. Wir hatten uns insgesamt für vier Nächte ein Airbnb in den Hügeln oberhalb von Sorrent gemietet und erkundeten von dort aus die Gegend. Was wir alles erlebt haben, was wir euch besonders empfehlen können und welche Learnings wir in den fünf Tagen vor Ort hatten, davon möchte ich euch heute berichten.

Zehn Tipps für eine Reise an die Amalfiküste

1. An allererster Stelle möchte ich euch unsere Unterkunft empfehlen, denn wir waren sooo happy mit unserer Wahl. Wir hatten ein kleines Häuschen in SantʼAgata sui Due Golfi auf einem privaten Anwesen mit einem traumhaften Garten und Pool gemietet. Im Haupthaus wohnt ein Teil der großen Familie, außerdem gibt es dort noch zwei weitere Ferienwohnungen. Wir hatten den Garten und den wunderschönen Poolbereich die meiste Zeit ganz für uns alleine, außerdem hatten wir von unserer privaten Terrasse aus einen tollen Blick auf das Meer, Neapel und den Vesuv. –> Hier findet ihr die Unterkunft und viele weitere Bilder! Generell kann ich SantʼAgata sui Due Golfi als Ausgangspunkt sehr empfehlen. Das kleine Städtchen liegt in den Bergen zwischen dem Golf von Neapel und dem Golf von Salerno, bietet jede Menge Gastronomie und man ist schnell in Sorrent und natürlich auch an der Amalfiküste – allerdings zahlt man bei weitem nicht die horrenden Preise von Positano und Co.

2. Das Auto an der Unterkunft stehen lassen und stattdessen für die Zeit eures Aufenthalts einen Roller mieten. Damit spart man viel Stress und Nerven. Warum? Weil die Amalfitana nicht nur eine der schönsten, sondern auch eine der engsten und gefährlichsten Straßen der Welt ist – und das ist mit dem Roller sooo viel entspannter. Abgesehen davon kann man damit ganz bequem überall halten und ist auf keinen der raren, völlig überteuerten Parkplätze angewiesen. Wir waren übrigens sehr zufrieden mit dem Anbieter Sorrental in SantʼAgata sui Due Golfi .

3. Da wären wir auch schon beim nächsten Tipp: Ein absolutes Muss ist eine Fahrt auf der berühmten Amalfitana. Hierfür unbedingt einen ganzen Tag einplanen, denn auch wenn die Strada Statale 163 Amalfitana „nur“ circa 50 Kilometer lang ist, gibt es so unfassbar viel zu sehen, dass man viele, lange Stopps einplanen sollte. Ich sage nur: Positano, Amalfi, Praiano … und so weiter …

4. Gnocchi alla Sorrentina essen – So simpel und so unverschämt gut. Köstliche Gnocchi in Tomatensauce, die mit Mozzarella überbacken werden. Nicht zu vergessen das frische Basilikum! Kann man natürlich ganz easy zuhause nachmachen, schmeckt aber natürlich mit dem ganz besonderen „Amalfiküsten“-Gefühl noch viel besser ….

5. Auf die beliebte Insel Capri kommt man mit einer Fähre. Die Fahrt dauert circa 20 Minuten. Wichtig: Auch wenn ihr die Tickets online kauft, müsst ihr diese noch vor Ort am Schalter in eine haptische Fahrkarte umtauschen. Die Fähre geht zu Stoßzeiten mehrmals die Stunde. Für unsere Fähre standen Personen mit Tickets für ganz unterschiedliche Zeiten an – letztendlich landeten alle auf der gleichen Fähre.

Bestenfalls solltet ihr mindestens eine Nacht auf der Insel einplanen, denn ein Tagesausflug ist viel zu kurz, um alles zu sehen und zu entdecken.

6. Unser Capri-Highlight: eine Bootsfahrt um die Insel. Und zwar mit einem eigenen Boot. In Italien kann man sich an vielen Orten auch ohne Bootsführerschein ein eigenes Boot mieten, so auch beispielsweise am Comer See und sogar auf dem offenen Meer vor Capri. Das ist übrigens gar nicht so teuer wie man im ersten Moment denken würde. Wir haben bei „Capri Boat – Banana Sport“ für zwei Stunden 60 Euro + 35 Euro für das Benzin gezahlt.

7. Falls ihr euch gegen einen Roller entscheidet und stattdessen mit dem öffentlichen Bus SITA nach Positano, Amalfi oder Sorrent fahren wollt, immer zehn Minuten früher da sein. Zu manchen Zeiten kommt er nur ein Mal in eineinhalb Stunden – und das eigentlich fast nie zur Uhrzeit im Plan. Wir waren einmal „nur“ sieben Minuten zu früh da, hatten ihn aber bereits verpasst. Nervig, wenn man vorfreudig auf einen Ausflug ist und dann erst einmal über eine Stunde auf den nächsten Bus warten muss. An dem (ersten) Abend fiel übrigens die Roller-Entscheidung.

8. Das beste Eis während unseres Aufenthalts bekamen wir übrigens  in der „Collina Positano Bakery“ – hier gibt es nicht nur allerlei köstliche Kuchen und Gepäck, sondern auch unfassbar leckeres, sehr authentisches Eis.

9. Sonnenuntergänge sind am Meer immer am schönsten – und ich möchte euch noch einen Ort empfehlen, an dem wir einen wahrhaft magischen Sonnenuntergang sahen. Oberhalb des Restaurants „Ristorante il Cantuccio“ (gegenüber der „Antica Cattedrale – Santa Maria delle Grazie“ in Massa Lubrense) befindet sich eine öffentliche Terrasse, die einen atemberaubenden Blick auf Capri, Ischia und die ins Meer eintauchende Sonne bietet.

10. Und die richtige Reisezeit? Anfang September hat sich für uns alle tolle Reisezeit entpuppt. Das Wetter war nach wie vor traumhaft, allerdings war es (laut mehreren Einheimischen vor Ort) deutlich weniger touristisch als noch wenige Wochen zuvor. Im Juli und August ist in Italien bekanntlich absolute Hochsaison und man sollte die Küstenregionen eher vermeiden.

Ihr habt noch mehr Tipps für die Amalfiküste, könnt eine Unterkunft besonders empfehlen oder habt ein ganz besonders tolles Café kennengelernt? Ich freue mich wie immer sehr über eure Ergänzungen!


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2 COMMENTS

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    19
    T
    Tina

    Mal wieder ein ganz toller Post 😍 Für Positano kann ich noch das Da Adolfo enpfehlen: Ein kleines Beachrestaurant mit der besten Muschelsuppe der Welt! Man meldet sich vorher telefonisch an (ohne Reservierung geht es nicht) und wird dann mit einem kleinen Boot direkt im Hafen von Positano abgeholt. Nach 5-10 Minuten kommt man dann in einer kleinen Bucht mit Kiesstrand an. Hier würde ich vorher noch empfehlen, eine Liege zu reservieren. Am besten einen ganzen Tag zum Entspannen einplanen. Und wer sich an der Amalfikpste kein Auto mieten möchte: Von Neapel aus fahren die Fähren regelmäßig an alle Orte der Amalfiküste und nach Capri. Wenn ihr direkt in Positano übernachtet ist die Fähre auch generell eine tolle und günstige Möglichkeit, die anderen Orte wie Amalfi zu erreichen. Die Aussichten auf die Küste sind traumhaft!

    1. 22
      09
      2019
      19
      S

      Danke für die tollen Tipps! Ich hoffe sehr, dass wir bald wieder an der Amalfiküste sein werden. :-)

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