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Das WIESERGUT: ein Designhotel in Saalbach-Hinterglemm

Rahmen

Pressereise – auf Einladung des Hotels WIESERGUT

2019 neigt sich mit großen Schritten dem Ende zu, und heute möchte ich euch noch von unserem letzten vorweihnachtlichen Trip Mitte Dezember berichten. Ihr wisst, ich bin ein großer Fan von Designhotels, die auf entspannten Luxus und viel Liebe zum Detail setzen. Und heute möchte ich euch einen neuen Favoriten vorstellen: das WIESERGUT in Saalbach-Hinterglemm.

Schon im Vorfeld hatte ich nur – ja, wirklich NUR – Positives von dem Boutiquehotel im Salzburger Land gehört und war dementsprechend sehr gespannt darauf, ob die hohen Erwartungen erfüllt würden. Von München aus fährt man in rund zweieinhalb Stunden zum direkt an einer Skipiste gelegenen WIESERGUT. Wir wussten zwar, dass es bereits etwas geschneit hatte, waren aber überrascht, welch idyllisches Winter Wonderland uns tatsächlich vor Ort begrüßte. Die Kulisse hätte nicht schöner sein können – und wir freuten uns sehr auf die vier Tage im verschneiten Saalbach-Hinterglemm. Skifahren stand für uns dieses Mal zwar nicht auf dem Programm, was wir beim Anblick der attraktiven Skipiste direkt am Hotel ehrlich gesagt bereuten. Aber der Winter ist ja noch lang und das ist definitiv ein Grund, bald zurückzukehren.

Wir nennen es Glück – Angekommen im WIESERGUT

„Wir nennen es Glück“ – so das Motto des WIESERGUT, und dieses wohlig warme „Ich bin angekommen“-Gefühl spürt man sofort, wenn man die Lobby betritt. Der Aufenthalt beginnt nicht mit einem klassischen Check-In, sondern entspannter Tea Time am Kamin. Der Empfangsbereich erinnert vielmehr an ein wunderschönes, riesiges Wohnzimmer als an eine Hotel-Lobby. Man fühlt sich sofort zuhause.  Zum lecker duftenden Tee gibt es frisch gebackenes Brot mit Frischkäse und Schnittlauch. Was für eine schöne Begrüßung! Alltagsstress … Was war das doch gleich?

Nachdem der Tee ausgetrunken und der Check-In abgeschlossen ist, wird man ganz entspannt zu seiner Suite gebracht, in dem das Gepäck bereits wartet.

Die Zimmer im WIESERGUT

Das WIESERGUT bietet ingesamt 24 geräumige Suiten, die auf drei verschiedenen Kategorien aufgeteilt sind. In insgesamt 17 GutshofSuiten erwartet die Gäste auf 35 oder 45 Quadratmetern puristisches, skandinavisches Design in Kombination mit Holz und anderen Naturmaterialien.

Wir waren während unseres Aufenthalts in einer wunderschönen GartenSuite untergebracht, in die wir am liebsten eingezogen wären. Die Suite erinnert an ein Loft und bis auf die Toilette ist alles komplett offen gestaltet. Auf 55 Quadratmetern gibt es einen großen Ankleidebereich, einen Badezimmerbereich mit einer Dusche sowie einer freistehenden Badewanne, eine großzügige Sitzecke mit Kamin und einen Schlafbereich. Das Zimmer ist dank der meterhohen Fensterfront lichtdurchflutet. Das besondere Highlight (Ja, neben der Design-Badewanne und dem großen Kamin gibt es noch mehr Highlights!) ist der Außenbereich. Die Gäste erwartet ein kleiner, privater Garten mit einer Terrasse und einem Hot Tub. Abends im Dunkeln im Wasser sitzen und die frische, klare Winterluft im Gesicht spüren? Oh ja, das haben wir jeden Tag ausgiebig ausgenutzt!

Generell erinnerte uns unsere Suite vielmehr an eine sehr stilvolle, aber dennoch urgemütliche Privatwohnung. Nur die Küche fehlte, aber die braucht man im WIESERGUT nun wirklich nicht. Zum Essen jedoch gleich mehr. Noch kurz möchte ich mich der größten Suiten-Kategorie widmen: diese sind ähnlich den GartenSuiten gestaltet, haben aber neben dem Hot Tub noch eine private Sauna im Garten.

Das Essen im WIESERGUT

Zu einem „rundum glücklich“-Gefühl trägt bekanntermaßen immer auch gutes Essen bei, dementsprechend ist mir der kulinarische Aspekt in einem Hotel ganz besonders wichtig. Wie ihr wisst haben wir uns vor kurzem dafür entschieden, komplett auf Fleisch und Wurst zu verzichten, essen aktuell aber noch selten Fisch.

Zugegeben, Österreich ist eine Herausforderung, denn auf der Speisekarte spielt Fleisch immer eine große Rolle. Und natürlich finden sich auch im WIESERGUT Klassiker wie ein Wiener Schnitzel und beim Frühstück besondere Wurstspezialitäten wieder. Aber auch fleischlos wurden wir während unseres Aufenthalts ausgesprochen glücklich. Im WIESERGUT wird extrem viel Wert auf eine hohe Qualität der Zutaten gelegt, die meisten davon sind regional und zum Teil sogar aus der hauseigenen, familiengeführten Landwirtschaft. Alte Familienrezepte werden in der Küche neu und modern interpretiert.

Der Tag beginnt mit einem sehr ausgiebigen Frühstück, das im WIESERGUT bis 11 Uhr serviert wird. Das Konzept beinhaltet jedoch nicht wie sonst üblich ein Buffet oder ein À-la-carte Angebot. Die Gäste bekommen eine nach ihren persönlichen Vorlieben zusammengestellte Etagere an den Tisch gebracht. Darauf befinden sich Obst und Gemüse, in unserem Fall viel Käse statt Wurst, Aufstriche und Marmelade. Dazu wird frisches Brot serviert. Nach und nach kann man sich weiteren Käse, Müsli und warme Speisen an den Tisch bestellen, die auf einem Rollwagen präsentiert werden. Kein Frühstück, das man „mal eben schnell erledigen“ kann, aber das will bei einer Auszeit nun auch wirklich niemand, nicht wahr? Ein sehr entspannter Start in den Tag.

Es gibt eine kleine Tageskarte mit Speisen, die man im Restaurant genießen oder aber sich per Room Service in die Suite bestellen kann, wenn man tagsüber nicht unterwegs ist. Natürlich musste ich den Kaiserschmarrn ausprobieren und kann diesen definitiv empfehlen. Er ist köstlich und die riesige Portion reicht locker für zwei Personen.

Am Abend erwartet die Gäste im Restaurant ein mehrgängiges Menu. Es gibt eine kleine Karte mit Klassikern und ein täglich wechselndes bis zu sieben-gängiges-Menu. Wir haben meist individuell einige Speisen daraus zusammengestellt. Die Portionen sind groß und mir persönlich haben zwei Gänge am Abend völlig ausgereicht.

Das Design des Restaurants

Noch ein paar Worte zum Design des Restaurants und der angrenzenden Bar. Auch hier wurde viel Wert auf warme Töne und natürliche Materialien gelegt. Jedes Detail  ist harmonisch auf die Umgebung abgestimmt und so wurde eine „rundum-wohlfühl-Atmosphäre“ kreiert – abgerundet durch den urigen Kamin und die großen Fenster, durch die man die tanzenden Schneeflocken beobachten kann.

Zum Hotel zählt übrigens auch die in 1.500 Metern Höhe gelegene Wieseralm, die man entweder bei einer Wanderung oder aber mit der Reiterkogelbahn erreichen kann. Wir haben es während unseres Aufenthalts leider nicht zur Alm geschafft – einer von vielen Gründen, im Sommer wiederzukommen!

Der Spabereich im WIESERGUT

Auch wenn wir unseren Hot Tub auf der privaten Terrasse täglich ausgiebig genutzt haben, verbrachten wir auch viel Zeit im sehr modernen, und dennoch extrem gemütlichen Spabereich, in dem es nicht nur einen großen Innen-, sondern auch einen schönen Außenpool mit Blick auf die Skipiste gibt. Im ersten Stock des sogannanten „Badehaus“ befinden sich ein großer Ruhebereich, sowie die Sauna und das Dampfbad.

Oh, und etwas möchte ich noch ganz besonders hervorheben: Ich hatte während unseres Aufenthalts nämlich eine der besten Massagen meines Lebens, und zwar die sogenannte „Rückenstärkung“. Eine Ganzkörpermassage, bei der jedoch klar der Fokus auf dem Rücken-, Schulter- und Nackenbereich liegt. Selten haben sich bei mir tiefgehende Verspannungen nach nur einer einzelnen Behandlung so gut gelöst.

Mein Fazit

Nein, ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Das WIESERGUT ist mein neues Lieblingshotel im Alpenraum! Ihr schätzt ein stilvolles, detailverliebtes Design genauso sehr wie ich und rundet einen schönen Urlaubstag gerne mit exzellentem Essen ab? Dann kann ich euch das WIESERGUT von ganzem Herzen empfehlen!

 


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