Zehn Dinge, die ich in acht zuckerfreien Wochen gelernt habe

11.05.2017

Die letzten acht Wochen waren sehr intensiv und ich habe viel über Ernährung und meinen Körper gelernt. Ein paar Erfahrungswerte der letzten Wochen. (Den ein oder anderen Punkt meine ich todernst, den anderen dürft ihr sicherlich mit einem kleinen Augenzwinkern lesen.)

1. Frühstück mit Zucker ist ja so viel fotogener!

2. Essen gehen macht weniger Spaß, wenn man gar keinen Zucker isst.

3. Ich bin normalerweise extrem schlecht im Smalltalk führen, aber plötzlich hat man mit jedem ein Thema.

4. Denn: Jeder, ja wirklich JEDER hat eine Meinung zu diesem Thema.

5. Zucker ist ein kleiner Teufel, der sich in soooo vielen Lebensmitteln versteckt.

6. Ostern ohne Zucker ist zwar möglich, aber wirklich extrem unlustig. Noch schlimmer stelle ich mir ja Weihnachten vor.

Zuckerfrei Projekt Ostern

7. Ich habe allergrößten Respekt vor jedem, der vegan und zuckerfrei isst. Ohne Fleisch, Fisch und Eier hätte ich dieses Experiment niemals gepackt.

8. In den ersten zwei „Entzugs“-Wochen sollte man soziale Kontakte bestenfalls meiden. Die Stimmungsschwankungen sind übel. Wirklich übel.

9. Mal schnell in zehn Minuten in den Supermarkt? Schwierig. Denn der Nährwerte-Check der Lebensmittel nimmt extrem viel Zeit in Anspruch.

10. Es ist so viel einfacher, „mal eben schnell“ was mit Zucker zu kaufen, wenn man unterwegs ist und Hunger hat. Meine besten Freunde in den letzten Wochen: Nüsse, die gibt es zum Glück auch zwischen all den Schokoriegeln im Duty Free Shop am Flughafen.

Kommentare

11. Mai 2017 von Verena

Wirklich spannend dein Experiment zu verfolgen! Ich verstehe dich nur zu gut, denn ich liiiiebe Süßigkeiten und Fastfood. Trotzdem versuche ich seit 4 Jahren mich möglichst clean zu ernähren. Ich gönne mir aber auch hin und wieder einen Tag, an dem alles erlaubt ist und verbiete mir auch zu Geburtstagen oder wenn wir essen gehen nichts. Im Alltag aber versuche ich darauf zu achten, dass alles clean ist. Denn man darf die Vorteile wirklich nicht ignorieren: Ohne Zucker, Weißmehl und Co fühle ich mich fitter, bin belastbarer, weniger müde, konzentrierter, kann stress besser aushalten, meine Haut sieht besser aus und ich hab deutlich seltener Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Stimmungsschwankungen 🙂

Hast du auch positive Effekte gespürt?

xx
Verena | http://www.my-philocaly.com

11. Mai 2017 von Ramona Neumair

Ein wirklich sehr interessantes Projekt, ich hab es auch gespannt verfolgt aber ich möchte es nicht nachmachen 🙂 LG, Ramona

11. Mai 2017 von Elissar

Ich bin jetzt am Tag 19 und kann das mit den Stimmungsschwankungen voll bestätigen! Ich war 1. schlecht drauf, 2. voll genervt von allen und 3. wirklich nah am Wasser gebaut. Wurde nach ca. 10 Tagen besser bei mir. Gelüste hab ich eigentlich permanent, aber die sind mal mehr, mal weniger schlimm. Am einfachsten ist es, wenn ich beschäftigt bin und gar nicht dazu komme, darüber nachzudenken. Am schlimmsten ist es nach dem Mittagessen, denn da hab ich sonst immer was Süsses gegessen. Jetzt hab ich noch 11 Tage vor mir, und dann muss ich schauen, dass ich die Essensroutine in etwas abgeschwächter Form beibehalte. Süsses sollte dann nicht mehr Notwendigkeit, sondern etwas Besonderes sein.

11. Mai 2017 von Gina

Ich ernähre mich zwar nicht zuckerfrei, kaufe seit deinem Projekt aber viel bewusster ein und achte auf die Zusatzstoffe bei vielen Lebensmitteln.

12. Mai 2017 von Fashionqueens Diary

Ein interessanter Bericht und ich kann mir das alles nur allzu gut vorstellen. Mein Freund und ich machen aktuell eine „kohlenhydratfreie“ Zeit durch – er will abnehmen und ich mache aus Solidarität mit – und da merkt man schon heftig, wie sehr man aufpassen muss und dass man oft gar nicht vermutet, was in den Lebensmitteln so alles enthalten ist. Daher großen Respekt vor deinem Durchhaltevermögen!

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