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Zehn Dinge, die man vor dem ersten Wiesn-Besuch wissen sollte

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Von Carina

Schlagermusik, Schunkeln und Tanzen auf Bierbänken bestimmen im Herbst Münchens Feierszene – zumindest auf der und rund um die Theresienwiese. Denn dort findet alljährlich das Oktoberfest statt. Am Wochenende ist es wieder soweit, und zu diesem Anlass haben wir unserem Wiesn-Special ein 2025-Update verpasst.

Rund sechs Millionen Besucher aus Nah und Fern (2024 waren es sogar fast sieben Millionen!) machen es zum größten Volksfest der Welt und auch für viele Münchner*innen ist die Wiesn, wie man hier sagt, DAS Herbst-Highlight. Es mag nicht für jeden verständlich sein, doch das Oktoberfest findet sich auf so mancher Bucket-List wieder. Vor dem ersten Wiesn-Besuch sollte man jedoch ein paar grundlegende Dinge wissen…

Die wichtigsten Tipps für das Oktoberfest (2025)

Wiesn-Besuch-Planung

1. Termin & Tickets:

Ja, es heißt Münchner O-K-T-O-B-E-R-F-E-S-T. Doch die Wiesn startet bereits Mitte/Ende September und geht bis Anfang Oktober. In diesem Jahr geht’s am 20. September los, am 5. Oktober ist Schluss. Eintrittskarten gibt es nicht – der Eintritt zum Wiesn-Gelände und zu den Festzelten ist frei. Jedoch wichtig zu wissen: In die Zelte kommt man an den Wochenenden und am Abend oft nur mit einer Reservierung, für alle anderen gilt leider: „Wegen Überfüllung geschlossen“. 

2. Wiesnbarometer:

Ob ein Wiesn-Besuch an einem bestimmten Tag eine gute Idee ist oder man mit besonders großem Gedränge rechnen muss, zeigt das sogenannte Oktoberfest-Barometer an. Hierfür wurden Daten und Erfahrungen vergangener Jahre zusammengetragen, um die besucherstärksten bzw. -schwächsten Tage anzuzeigen. 

Zum Oktoberfest-Barometer!

Grundsätzlich gilt: So früh wie möglich zur Wiesn aufbrechen, um einen Platz zu ergattern. Und: Lieber an den Nebeneingängen in die Schlange einreihen, denn am Haupteingang hat man selten Glück, noch ins Zelt zu gelangen.

Ein kleiner Dirndl-Guide

3. Dirndl:

Modelle in Midi-Länge sind ein Muss, Mini-Dirndl hingegen verpönt. Beim Dirndl-Kauf also unbedingt darauf achten, dass das Wunschmodell die Knie bedeckt. Und ja, unter jedes (!) Dirndl gehört eine Bluse – es sei denn, das Mieder hat bereits Puffärmel.

Noch auf Dirndl-Suche? Ein paar besonders schöne, zeitlos elegante Exemplare:

4. Schleife mit Bedeutung:

Die Schleife der Dirndl-Schürze zeigt an, ob man Single oder in festen Händen ist. Das heißt: Ist die Schürze auf der linken Seite gebunden bedeutet das, dass man ledig ist. Sitzt die Schleife rechts, heißt das, dass man liiert ist – und kein Interesse am Anbandeln hat.

Essen & Trinken

5. Die Maß:

Im Festzelt wird kein Bier bestellt, sondern eine Maß (entspricht einem Liter Bier). Und sie wird mit kurzem „a“ und scharfem „s“ gesprochen. Der unappetitliche Rest der Maß aka der letzte Schluck heißt übrigens „Noagerl“ und darf im Glas bleiben. By the way: Rund sieben Millionen Liter Bier werden bei einer Wiesn ausgeschenkt. Der Preis für eine Maß steigt übrigens Jahr für Jahr, 2025 liegt er je nach Zelt zwischen 14,50 Euro und 15,80 Euro.

6. Das Menü:

Kalorien zählen ist bei der Wiesn aus Vernunftgründen nicht angebracht. Denn ein leichter Salat oder eine Brezn ohne alles ist keine gesunde Basis für eine (oder mehrere) Maß oder ein Glas (oder mehrere) Champagner im Käferzelt. Also lieber ein deftiges Fleischgericht oder – als Vegetarier – Semmelknödel mit Rahmschwammerln ordern. Natürlich gefolgt von einem Kaiserschmarrn. PS: In letzter Zeit hat sich kulinarisch übrigens einiges getan. Seit 2022 gibt es sogar eine vegane Weißwurst!

Sicherheit + Tabus

9. Sicherheit:

Am besten reist man mit den Öffis an, denn Parkplätze sind rar und die Polizei kontrolliert streng. Taschen sollten klein bleiben (höchstens drei Liter Volumen und nicht größer als 20 cm x 15 cm x 10 cm), große Taschen und Rucksäcke sind verboten. Tiere dürfen zu keiner Zeit auf die Wiesn.Und wie immer, wo viele Menschen unterwegs sind, lohnt es sich, ein Auge auf Geldbeutel und Handy zu haben.

8. Tabuzone:

Der Hügel hinter den Festzelten sollte großräumig gemieden werden. Hier wird, gelinde gesagt, angebandelt, die Blase erleichtert (obwohl abseits der Toiletten strengstens verboten) oder der Magen entleert. Niemand möchte das sehen.

Sonstiges zum ersten Wiesn-Besuch

9. Bargeld:

Wer die Wiesn besucht, sollte ausreichend Bargeld dabei haben – denn billig wird der Aufenthalt im Festzelt ganz sicher nicht. Neben den eh schon hohen Preisen gehört Trinkgeld zum guten Ton. Es gibt zwar auf dem Wiesn-Gelände Geldautomaten – aber anstellen möchte man sich da unter keinen Umständen. 

10. Zapfenstreich:

Für viele Wiesn-Gäste überraschend, aber um 23.30 Uhr schließen die Festzelte, die letzte Maß kann bis 22.30 Uhr bestellt werden. Die Käfer Wiesn-Schänke und Kufflers Weinzelt haben etwas länger, bis 1 Uhr, geöffnet. Letzter Ausschank ist dort um 0.30 Uhr. Wer nach dem Wiesn-Besuch noch weiterfeiern möchte, zieht einfach in die umliegenden Clubs um.

Für „Zuagroaste“: Noch mehr München-Tipps gibt’s hier!


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2 Kommentare

  • 23
    09
    2018
    18
    Leslie

    Danke für die tollen Tipps. Ich bin nächste Woche das erste Mal auf dem Oktoberfest.

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