Zehn Fehler, die man bei einer Bali-Reise unbedingt vermeiden sollte

14.02.2018

Bali ist ein wahres Paradies! Da sind sich die meisten einig. In den vergangenen Jahren habe ich aber auch des Öfteren von großen Bali-Enttäuschungen gehört. Meist stellte sich schnell heraus, dass die Urlauber eine völlig falsche Vorstellung von der indonesischen Insel hatten. Ganz klar: Man kann Bali auch „in den falschen Hals“ bekommen.

Damit der Bali-Urlaub für euch nicht zum Reise-Alptraum wird und ihr eure Zeit auf der Insel in vollen Zügen genießen könnt, habe ich heute zehn Fehler zusammengefasst, die man zum Teil bereits im Vorfeld, zum Teil vor Ort unbedingt vermeiden sollte.

1. Ihr wünscht euch einen klassischen Strandurlaub? Dann ist Bali das falsche Reiseziel! Wer paradiesische Traumstrände möchte, der wird von Bali sehr enttäuscht sein. Klar, auf Bali gibt es auch schöne Strände, aber diese können nicht mit Thailand, Australien und erst recht nicht mit den Malediven mithalten. Oftmals ist der Weg ins Wasser sehr steinig, was bei starkem Wellengang auch gefährlich werden kann. Außerdem sind die Gezeiten auf Bali extrem stark. An vielen Stränden ist bei Flut fast der komplette Beach überflutet und man darf nicht ins Wasser, bei Ebbe kann man beispielsweise an vielen Stränden auf der Bukit Halbinsel auch nicht baden, da sich das Wasser extrem zurückgezogen hat. Von morgens bis abends am Strand liegen? Nicht auf Bali! Dafür gibt es soooo viele andere Dinge, die man bei einer Bali-Reise tun kann. Die Strände sind ein netter Pluspunkt für entspannte Stunden zwischendurch, sollten aber keinesfalls der Grund für eine Bali-Reise sein.

2. Und bitte bucht AUF GAR KEINEN FALL ein Hotel in Kuta. Denn dieser Ort wird zurecht „Der Ballermann von Bali“ genannt. Ihr wollt einen Ballermann-Urlaub machen? Dann nehmt die weite Reise nach Bali nicht auf euch und fliegt stattdessen lieber nach Mallorca. Aber ans andere Ende der Welt sollte man dafür nicht reisen. Kuta hat wirklich rein gar nichts mehr mit dem traditionellen Bali zu tun. Und es ist sooo schade, wenn man Bali von der wohl falschesten Seite kennenlernt. Auch über Nusa Dua sollte man Folgendes wissen: Hier sind einige der besten Hotels der Insel beheimatet und die Strände sind wirklich schön, aber: Nusa Dua ist eine Art „Touristenghetto“, das kaum etwas mit dem eigentlichen Bali zu tun hat. Falls ihr euch aufgrund eines bestimmten Hotels für einen Urlaub in Nusa Dua entscheidet kann ich nur wärmstens empfehlen, den Aufenthalt zu splitten und auch noch ein paar Tage beispielsweise in Ubud zu verbringen,  oder zumindest ganz viele Ausflüge von Nusa Dua aus zu machen.

3. An nur einem Ort bleiben. Bali ist unglaublich vielfältig und diese Vielfalt sollte man auch kennenlernen, wenn man ans andere Ende der Welt reist. Inbesondere Ubud und die Bukit Halbinsel (Uluwatu, Ungusan etc.) sind ein absolutes Muss, meiner Meinung nach auch Seminyak und Canggu. Wir wählen übrigens fast immer Canggu als „Homebase“ und erkunden von dort aus die Insel. Der Ort hat nicht nur sehr viel zu bieten, er ist auch ein super Ausgangspunkt, um die Insel kennenzulernen. Mit dem Roller braucht man von dort aus beispielsweise circa eine Stunde nach Ubud und ungefähr auch eine knappe Stunde nach Uluwatu. Falls ihr euch wirklich dafür entscheidet, die ganze Zeit an einem Ort zu bleiben, dann solltet ihr unbedingt viel unternehmen und entweder mit einem Fahrer oder dem Roller die Insel erkunden.


Montags-Update #141:
Über letzte Bali-Tage, Chanel-Shopping in Singapur und unsere Australien-Pläne

05.02.2018

Erlebt: Die ersten Tage der vergangenen Woche verbrachten wir noch in unserem geliebten Canggu, genossen in vollen Zügen all  die balinesischen Leckereien (Absolutes Muss: Die tägliche Kokosnuss!), Spa-Treatments und die entspannte Atmosphäre auf unserer Lieblingsinsel. Wahnsinn, dass schon wieder ein Monat vergangen ist. Auch wenn der Gedanke an unseren Abflug in München sich „ganz weit weg“ anfühlt, so ist die Zeit doch unfassbar schnell verflogen. Aber so ist das bekanntlich ja immer mit schönen Erlebnissen. Doch der Abschied von Bali war dieses Mal nicht soooo schlimm, immerhin gab es den Ausblick auf vier weitere Reise-Wochen. Für drei Nächte besuchten wir unsere Freunden in Singapur und lernten die Stadt noch einmal von einer ganz neuen Seite kennen, nachdem wir die letzten beiden Male eher nur das „klassische Touri-Programm“ durchgezogen hatten. Am Wochenende war es dann endlich soweit und wir machten uns schon wieder auf den Weg zum Flughafen mit unserem finalen Reiseziel: Australien. Seit vorgestern sind wir nun in Fremantle, wo wir die ersten Tage verbringen werden. Das Hafenstädtchen bei Perth hatte uns schon bei unserer letzten Australienreise sehr gut gefallen und die ersten beiden Tage hier waren einfach nur großartig. Auch wenn wir vor drei Jahren schon einmal für ein paar Tage in Perth waren und ich damals bereits den ein oder anderen Strand kennengelernt hatten bin ich absolut geflasht, wie unfassbar schön die Westküstenstrände sind. Und über die Tatsache, dass wir an einem sonnenverwöhnten Sonntag einen großen Strandabschnitt für uns alleine hatten. Der Grund: Es gibt hier in Western Australia einfach soooo viele ewig lange Traumstrände, dass sich auch am Wochenende keine Menschenmassen an einem Strandabschnitt aufhalten. Ich kann es nicht oft genug sagen: Ich freue mich so sehr auf das, was in den nächsten Wochen kommen wird!


Mit LIEBLINGSSTÜCK auf Bali

02.02.2018
Werbung - In Zusammenarbeit mit LIEBLINGSSTÜCK

Bali ist mein persönlicher Happy Place, mein Home Away from Home. Es ist so schön, ans andere Ende der Welt zu reisen und sich dort zuhause zu fühlen. Alles ist so vertraut und es gibt viele Lieblingsplätze, die wir seit Jahren immer wieder besuchen. Ich genieße die Zeit hier im Süden unendlich und starte jeden Morgen mit Vorfreude in den Tag. 30°C im Winter, jeden Tag frisches, gesundes Essen, all die wunderbaren Spa-Treatments, unendlich herzliche Menschen, die einem immer ein Lächeln schenken und natürlich diese traumhafte Natur, die in echt noch viel schöner ist als auf all den Bildern. Ja, Bali hat mein Herz schon vor ein paar Jahren erobert und ich bin sehr dankbar über die Möglichkeit, so oft zurückkehren zu können.


Montags-Update #140:
Über eine wundervolle Zeit

29.01.2018

Erlebt: Die gesamte letzte Woche haben wir in Uluwatu verbracht und erkundeten von dort aus die Bukit Halbinsel mit dem Roller. Wir waren das erste Mal für etwas länger auf der Halbinsel im Süden und haben dementsprechend unglaublich viel Neues entdeckt. Rund um Uluwatu gibt es die schönsten Strände und obwohl wir schon so oft auf Bali waren und uns eigentlich schon sehr gut auskennen, haben wir sogar neue Traumstrände entdeckt, von denen wir nie zuvor etwas gehört haben. So schön, dass man an einem geliebten Ort jeden Tag nicht nur Altbewährtes genießen sondern stets auch Neues finden kann. In den kommenden Wochen will ich noch zahlreiche Bali-Beiträge online bringen. Wenn ihr konkrete Wünsche habt: Gerne her damit! Und da mich bereits einige Fragen zu unserem Hotel erreicht haben: Vor drei Jahren waren wir schon einmal da und ich hatte es euch hier in einer ausführlichen Review vorgestellt. Von meinem Schreck-Moment der vergangenen Woche muss ich euch auch noch erzählen: Als wir den Pura Luhur Uluwatu (einer der berühmtesten Tempel von Bali) besuchten, sprang mich ein Affe an, um meine Sonnenbrille zu klauen. Er kam so schnell von der Seite, dass ich ihn zu spät gesehen habe und so konnte ich nicht komplett ausweichen, sondern mich nur ruckartig wegdrehen, als er meine Brille packen wollte. Die Brille erwischte er nicht, dafür riss er mir aber ein Büschel Haare aus. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich erschrocken bin …


Bali in der Regenzeit:
Zehn Tipps für den perfekten Urlaub in der Nebensaison

25.01.2018

Die Regenzeit auf Bali startet im Oktober und endet im April. Da wir dieses Mal mit unserer Reisezeit wirklich „mittendrin“ sind, bekam ich bereits im Vorfeld viele Fragen zu unserer Entscheidung, den gesamten Januar auf Bali zu verbringen. Und seit wir hier sind, erreichen mich täglich mehrere Nachrichten zum Klima auf den verschiedenen Josie loves Kanälen. Deshalb möchte ich der Regenzeit auf Bali heute einen ganzen Artikel widmen und einige Tipps der vergangenen Jahre mit euch teilen. Wir sind bereits zum dritten Mal während der Regenzeit auf Bali, waren zwei Mal gegen Ende im März sowie im April auf der Insel und verbringen nun das erste Mal den kompletten Januar auf Bali. Nur so viel vorab: Wir überlegen gerade, den nächsten Januar wieder nach Indonesien zu reisen, so gut gefällt es uns in der Nebensaison. Es ist herrlich, im tiefsten deutschen Winter jeden Tag Temperaturen um die 30°C zu haben und „Sommer, Sonne, Strand und Meer“ zu genießen. Auch wenn es immer wieder einen Regenschauer gibt, so konnten wir in den letzten Wochen doch jede Menge Sonne tanken. Die Stimmung auf der Insel ist viel entspannter als in der Hochsaison, die Straßen und Strände sind leerer, man bekommt in jedem Restaurant sofort einen Platz, die Sehenswürdigkeiten sind nicht so überlaufen. Bali in der Regenzeit? Unbedingt!

Meine Tipps für den perfekten Bali-Urlaub in der Regenzeit

1. In der ersten Woche des neuen Jahres ist noch extrem viel los, da viele Australier auf Bali Silvester feiern. Dementsprechend sind die Villen und Hotels in der ersten Januarwoche noch deutlich teurer. Die Preise ändern sich danach extrem, wahre Schnäppchen gibt es ab der zweiten Januarwoche.

2. Meist regnet es am Nachmittag bzw. frühen Abend. Deshalb sollte man Unternehmungen auf jeden Fall immer auf den Vormittag legen. Wenn der Regen um 17 Uhr beginnt, hat man bereits viele, viele schöne Stunden verbracht. Und ein kräftiger Regenschauer bei 30°C am späten Nachmittag ist wirklich absolut nicht tragisch.


Montags-Update #139:
Eine unschöne Bali-Erfahrung, neue Reise-Pläne und ein schockierendes Instagram-Experiment

22.01.2018

Erlebt: Unglaublich viel! Am Montag konnten wir im Norden endlich unsere Delfin-Tour starten. Zusammen mit einem Nachbarn und dessen Holzboot fuhren Chris und ich aufs Meer und waren zuerst ein bisschen erschrocken über circa 30 weitere Boote voller Touris an genau dem Fleck, den wir ansteuerten. Unser Fahrer entschied sich jedoch relativ schnell, sich von der lauten Gruppe abzugrenzen. Und so waren wir irgendwann völlig allein mit unserem traditionellen Boot auf dem freien Meer und sahen unzählige Delfine. Ein wirklich wundervolles Erlebnis! Am Dienstag ging es für uns zurück in den Süden und wir entschieden uns auch dieses Mal, den langen Weg ausgiebig zu nutzen und ein paar Stopps einzulegen. Wir wählten eine Route durch die Berge, um den besten Blick auf den Mount Batur zu erhaschen, und aßen in Ubud nicht nur in einem unserer liebsten Restaurants auf Bali – das Bridges  ist immer einen Besuch wert! – sondern besuchten auch die Reisterrassen in Tegalalang. Nach vier weiteren Tagen in Canggu (Ich arbeite gerade an einem ausführlichen Guide für unseren balinesischen Lieblingsort) ging es für uns am Samstag nach Uluwatu, wo wir noch einmal zusammen mit unseren Freunden eine ganz besonderes Haus gemietet hatten, bevor es für die beiden am Mittwoch zurück nach Deutschland geht. Dieses entpuppte sich leider als kompletter Flop inklusive Schimmel en masse (Erinnerungen an dieses Erlebnis wurden wach) und einer undichten Decke. Eine schlaflose Nacht und viele Stunden Ärger am Sonntag, bis wir endlich das Go von  Airbnb bekamen, dass wir die Villa verlassen können und den kompletten Betrag zurückerstattet bekommen. Wir hatten in den letzten Jahren schon so viele positive Erfahrungen mit Airbnb gemacht (Hier hatte ich euch auch schon einmal meine Favoriten vorgestellt), aber ab und erwischt man leider auch einen Riesen-Flop.


Bali Look:
Kimono + Jeans Shorts + Strohhut + Espadrilles

19.01.2018

Mit einem allerersten Bali-Look möchte ich euch einen ganz zauberhaften Start ins Wochenende wünschen! Der Kimono ist bekanntlich mein liebstes Reise-Kleidungsstück, und so fiel schon vor einigen Jahren mein liebster Weltreise-Look (Erinnert ihr euch?) sehr ähnlich aus. Momentan trage ich besonders gerne ein Kimono-Kleid (by the way aktuell im SALE) von mint&berry, das ich euch hier auch schon in einem winterlichen Styling gezeigt hatte. Dazu kombiniere ich eine helle Jeans Shorts, pinkfarbene Espadrilles, ein süßes Täschlein, das ich Anfang der Woche auf Bali geshoppt habe, und einen XXL-Strohhut.


Wie Social Media unsere Erlebnisse veränderte

17.01.2018

Vor kurzem saßen Chris und ich in einem Restaurant auf Bali. Ein sehr fotogenes Bar-Beachclub-Palmen-Pool-und-hübsche-Details-Restaurant. Sehr „instagrammable“, sozusagen. Direkt neben uns saß eine Gruppe Teenies. Alle so um die 15 Jahre alt, würde ich schätzen. So wirklich „sitzen“ kann man das eigentlich nicht nennen, denn die fünf Jungs und Mädels flitzten die ganze Zeit hin und her, checkten jede erdenkliche Foto-Location aus, fotografierten sich non stop gegenseitig und saßen in kurzen Pausen vor den Pommes, um wild auf dem Smartphone herum zu tippen und Bilder auszuwählen. Gespräche? Nee, die gab es nicht. Aber im Nachhinein tauchen sicherlich zahlreiche „Wir hatten so viel Spaß zusammen“-Postings auf Instagram auf. Und genau hier kommen wir zu einem springenden Punkt.

Das Fotografieren und Teilen via Instagram bzw. Insta Stories ist schon lange nicht mehr nur eine schöne Möglichkeit, Follower oder im Falle der meisten Teenager ihre Freunde überall mit hinzunehmen, nein, es ist für viele junge Menschen sogar DAS Event an sich.

Es geht nicht nur darum Spaß zu haben, sondern zu zeigen, dass man Spaß hat.

Und manchmal, ja manchmal wird dieser Spaß sogar nur inszeniert. Wie bei besagten Teenies am Nebentisch. In der Stunde, in der wir sie beobachteten, gab es keinen einzigen Moment, in dem ich eine richtige Konversation mitbekam. Kein herzliches Lachen, keine echte Freude über die Situation, gerade zusammen in einem schönen Restaurant auf Bali zu sein. Sondern lediglich hunderte inszenierte Bilder, die diesen Moment festhalten sollten. Ohne dass dieser Moment wirklich passiert ist.


Montags-Update #138:
Ein Lieblingsort von einer ganz neuen Seite

15.01.2018

Erlebt: Nachdem wir die letzte Woche in Canggu begannen, machten wir uns am Dienstag auf den Weg in den Norden der Insel. Diese lange Fahrt wollten wir natürlich bestmöglich ausnutzen und noch ein paar schöne Spots auf dem Weg mitnehmen. Unter anderem hielten wir an den gigantischen Reisterrassen von Jatiluwih und am Gitgit Wasserfall, einem der beeindruckendsten der Insel. Ich bin jedes Mal aufs Neue fasziniert davon, wie vielfältig Bali ist und welch atemberaubend schöne Natur die Insel bietet. Jetzt in der Regenzeit strahlen die unzähligen Grüntöne gefühlt noch intensiver als sonst.


Unsere erste Bali-Woche in 20 Bildern

11.01.2018
Werbung - In Zusammenarbeit mit HUAWEI

Nachdem der erste Teil so gut bei euch ankam, möchte ich nun eine feste Kategorie einführen und jeden Trip in Form von 20 Momentaufnahmen zusammenfassen – inklusive kleiner Geschichten zu jedem Bild. Oder aber – wenn wir wie jetzt in der unglaublich tollen Situation sind, für eine längere Zeit reisen zu dürfen – einzelne Parts einer großen Reise. Und so möchte ich euch heute die Impressionen unserer ersten Bali-Woche zeigen. Das große Abenteuer begann vor rund einer Woche in Canggu, wo wir die ersten sieben Tage unseres Bali-Aufenthalts verbrachten, bevor wir Dienstag über die ganze Insel in den Norden reisten. Und da sind natürlich jede Menge Bilder entstanden …