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Zehn Tipps für einen Städtetrip nach Palma de Mallorca

Wieso Mallorca nicht nur das perfekte „Sommer, Sonne, Strand“-Paradies in kürzester Flug-Distanz von Frühjahr bis Herbst ist, sondern sich die Hauptstadt Palma auch ganzjährig für einen Städtetrip lohnt? Davon möchte ich euch heute erzählen. Und ich bin mir ganz sicher, dass viele von euch nach der Lektüre dieses Artikels „Palma de Mallorca“ in die Flugsuchmaschine eintippen werden.

In Palma de Mallorca passiert gerade unfassbar viel. In den vergangenen Jahren eröffneten zahlreiche Design-Hotels, hippe Restaurants und Cafés. Das tut dem Charme der Stadt aber keinerlei Abbruch, vielmehr wurde Palma dadurch attraktiver denn je. Traditionelle, jahrhundertealte Stadtpaläste und mediterranes Flair treffen auf modernes Design und spannende Restaurant- und Shop-Konzepte.

In unserem „Mallorca im Winter„-Special hatten wir uns ja bereits der Insel im Allgemeinen gewidmet, heute möchten wir viele Tipps für Palma de Mallorca mit euch teilen. Und die könnt ihr natürlich auch für einen Tagesausflug nach Palma einplanen, wenn ihr eigentlich an einem anderen Ort auf der Insel wohnt. Aber wie gesagt: Ein Städtetrip nach Palma lohnt sich SEHR!

Tipps und persönliche Empfehlungen für einen Städtetrip nach Palma de Mallorca

1. Die Anreise: Logo, an erster Stelle steht der Flug. Und danach kommt der Flughafen-Transfer auf Mallorca. Wenn wir auf dem Land oder außerhalb der Stadt am Meer wohnen, ist ein eigener Mietwagen natürlich immer das Nonplusultra. Aber ganz ehrlich? Für einen reinen Palma-Städtetrip ist ein eigenes Auto nicht unbedingt nötig.

Und man sollte folgende Rechnung im Hinterkopf behalten: Viele Hotels in der Altstadt haben keine eigenen Parkplätze und bieten meist nur sehr teures Valet Parking an. Eine Option ist, das Auto in einem der innerstädtischen Parkhäuser abzustellen und bei Bedarf zu holen. Hier liegt man bei circa 25 Euro Parkgebühr pro Tag. Wir haben es in den ersten vier Tagen, die wir vor unserem Finca-Aufenthalt in Palma verbrachten, so gehandhabt, dass wir mit dem Taxi in die Stadt fuhren (circa 15 Euro vom Airport aus), uns in Palma zu Fuß fortbewegten und bei Bedarf ebenfalls ein Taxi nahmen. Das war deutlich günstiger und stressfreier als die Miete eines Wagens + rund 100 Euro Parkgebühr. In der Innenstadt ist alles zu Fuß erreichbar und es ist schön, sich einfach treiben zu lassen und durch die Gassen zu schlendern.

2. Hotel-Tipps mit einer besonders guten Lage: Palma ist die Stadt der Dachterrassen und bei einem Städtetrip würde ich auf jeden Fall immer auch empfehlen, ein Hotel mit einem schönen Rooftop zu wählen. Hier hatten wir euch bereits vier Palma-Hotels im Detail vorgestellt, weitere Empfehlungen sind das Can Bordoy Grand House & Garden (hier wird es bald noch einen separaten Artikel geben), das Sant Francesc Hotel Singular, das Hotel Sant Jaume, das Hotel Cappuccino und das Es Princep.

eine Suite des Can Bordoy Grand House & Garden 

die Dachterrasse des Hotel Calatrava

auf der Dachterrasse des Can Bordoy Grand House & Garden 

3. Frühstück im „Santina Brunch & More“: Mal abgesehen davon, dass ein Besuch des Viertels Santa Catalina auf jeden Fall auf eurer Palma-Liste stehen sollte (dazu weiter unten mehr!), solltet ihr euch auch das „Santina Brunch & More“ auf gar keinen Fall entgehen lassen. In sehr charmanter Kulisse gibt es besonders hübsch angerichtete, kreative und vor allen Dingen köstliche Gerichte, die so sehr an meine liebsten Bali-Cafés erinnern.

4. Dinner im Botànic: Okay, und noch ein kulinarisches Muss: Ganz nach dem Motto  „Green is the new Sexy“ steht im Botànic im Hotel Can Bordoy Grand House & Garden Gemüse im Fokus – und ist auch bei den Fleisch- und Fischgerichten so viel mehr als “nur” Beilage. Für Chris und mich als Vegetarier war das Restaurant natürlich sowieso ein wahrgewordener Kulinarik-Traum. Die Kreationen sind nicht nur unfassbar lecker, sondern auch ein wahrer Augenschmaus. Und können wir bitte einmal über das traumhafte Restaurant-Design sprechen? Ich kann es nur noch einmal betonen: Lasst euch einen Besuch im Botànic bei einer Mallorca-Reise auf gar keinen Fall entgehen. Unbedingt rechtzeitig reservieren!

5. Ein schönes Mitbringsel: Retro-Mallorca-Poster und Postkarten von „Stick No Bills“.  Zum Teil findet ihr dort Original-Prints aus den Dreißiger Jahren, zum Teil kreative, neue Kunst-Prints – jedoch alle im charmanten Vintage Look. Der Flagship Store befindet sich im Herzen der Altstadt, in der Costa D’en Brossa 10. Wer nicht vor Ort ist und sich eine Prise Mallorca nach Hause holen möchte, der kann auch im Online-Shop stöbern.

6. Drinks auf der Terrasse des „De Tokio a Lima“ des Can Alomar: Was für eine Lage! Die Zwillingsterrasse des Hotels Can Alomar liegt direkt am Paseo del Borne und bietet einen tollen Blick auf Palmas Prachtmeile.

7. Ein Spaziergang durch Santa Catalina: Im Szeneviertel Palmas gibt es so viel Schönes zu sehen und zu entdecken. Charmante kleine Boutiquen, individuelle Läden und natürlich jede Menge Bars, Restaurants und Cafés. Ein paar kurze, knackige Tipps (neben dem Santina, das ich bereits weiter oben erwähnt hatte):

1. das beste Brot und köstliche Croissants gibt es bei „Palma Bread“ (Plaça del Progrés, 14).

2. Möbel und detailverliebte Interieur-Accessoires findet ihr bei Alalimón (Plaza Navegación, 16).

3. Ebenfalls ein Mitbringsel, über das sich jeder freut: handgefertigte mallorquinische Schokolade ohne Milch und raffinierten Zucker mit lokalen Zutaten wie Orangen aus Sóller oder „Fleur de Sel“ bei CACHAO (Plaça de la Navegació 14a).

4. Guten Kaffee, leckere und gesunde Snacks mit vielen veganen Optionen gibt es bei Elefante (2 Carrer de Dameto).

8. ein Ausflug an den Strand: Ein Strandbesuch ist bei einem Palma-Trip natürlich ein Muss. Auch an einem sonnigen Wintertag. Theoretisch muss man nicht weit laufen, um den Strand in Palma zu besuchen. Immerhin wird die Stadt von einer kilometerlangen Strandpromenade gesäumt. Aber natürlich gibt es auch ein paar besonders schöne Buchten in Nähe der Stadt, die man zum Teil in wenigen Autominuten erreichen kann. Zum Beispiel Playa El Mago, Cala Comtessa, Cala Portals Nous und Playa de Illetes.

9.  Der schönste Aussichtspunkt in Palma: Von der Festungsanlage Castell de Bellver aus kann man die gesamte Stadt überblicken. Wir erwischten bei unserem Besuch leider einen der zwei Tage (in drei Wochen Mallorca) mit komplett bewölktem Himmel, aber der Ausblick war es auf jeden Fall trotzdem wert. Und ich kann mir vorstellen, dass der Sonnenuntergang von dort oben atemberaubend ist.

10. Zum Schluss gibt es noch einen kleinen Ausflugstipp für all diejenigen, die Selling Sunset und Co genauso gerne mögen wie ich: „Häuser schauen“ in Son Vida. Das auch „Beverly Hills von Mallorca“ genannte Wohnviertel liegt rund zehn Minuten entfernt des Zentrums in den Hügeln am Fuße des Gebirges und bietet einen genialen Blick auf die Altstadt und die Kathedrale. Kein Wunder, dass sich dort einige der prachtvollsten Anwesen der Insel angesiedelt haben.

Falls ihr Golf spielt, solltet ihr unbedingt eine Runde auf einem der drei Plätze in Son Vida buchen. Ein Tipp für Lunch mit einem grandiosen Blick auf Son Vida und die Stadt: die Terrasse des „Castillo Hotel Son Vida“.

Info: Die Hotel-Verlinkungen in diesem Artikel sind Affiliate Links. Bei einer Buchung über diese Links erhalten wir von der Plattform eine kleine Provision.


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2 Kommentare

  • 09
    02
    2022
    22
    A
    Anna

    Das klingt super!

    Wir waren letzten Sommer für ein paar Tage in Palma. Das „Santina Brunch & More“ und das „Es Princep“ können wir absolut weiterempfehlen 💗

  • 10
    02
    2022
    22
    G
    Gina

    Ich war 2017 das letzte Mal in dieser tollen Stadt. Geplant ist nächstes Jahr wieder nach Mallorca zu reisen und ich freue mich auf eure Empfehlungen zurück greifen zu können.

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