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Wellness an der Algarve: Reise-Tipps und Hotel-Empfehlungen

Pressereise - auf Einladung von Algarve Tourism

Wenn ihr an die Algarve denkt, was fällt euch zuerst ein? Lange Sandstrände? Atemberaubende Klippenformationen? Surfen? Golf? Heute möchte ich euch verraten, warum ihr die Algarve auch unbedingt mit dem Wort “Wellness” verknüpfen solltet.

Wir verbrachten Mitte November eine wundervolle Woche im Süden Europas, lernten mehrere Hotels und Wellness-Konzepte kennen, und durften uns zudem über sieben Tage Sonne satt freuen.

Das Motto unseres Trips: Wellbeing. Und ja, das trifft es sehr gut. Wellbeing geht nämlich weit über “Wellness” hinaus, bedeutet vielmehr “ein ganzheitliches Wohlbefinden”. Und da spielen neben Entspannung natürlich noch einige weitere Punkte eine essentielle Rolle. Gutes Essen und viel Sonne zum Beispiel. Eindeutig Kriterien, die die südlichste Region Kontinentalportugals mehr als nur erfüllt. Ersteres übrigens auch für Vegetarier, obwohl die Algarve eigentlich über die Grenzen hinaus für das beste Seafood bekannt ist.

Spätherbst und Winter, die sich an der Algarve so viel mehr wie ein angenehmer, sonniger Frühling anfühlen, eignen sich perfekt für eine Wellbeing-Reise, die viel frische Luft, leckeres, gesundes Essen, eine traumhafte Kulisse, Sport und Wellness Treatments vereint.

Wir sind übrigens tatsächlich gerade am überlegen, ob wir den Januar 2022 privat an der Algarve verbringen werden. Ja, so unfassbar gut hat es uns gefallen. Ihr liebäugelt auch mit einem Algarve (Wellness)Trip? Dann dürft ihr euch nun auf jede Menge Tipps freuen!

die Anreise an die Algarve

Die Algarve ist größer als man im ersten Moment denkt. Die Küste der Region erstreckt sich über 155 Kilometer von Osten nach Westen und etwas mehr als 50 km vom Süden in den Norden. Meist wird hier von der Südküste und der Westküste gesprochen.  Insgesamt umfasst die Algarve knapp 5.000 Quadratkilometer. Während unseres Aufenthalts hielten wir uns dieses Mal komplett an der Südküste und im Inland auf. Wer an die Südküste reist, für den macht ein Flug nach Faro am meisten Sinn. Von mehreren deutschen Flughäfen aus reist man entweder mit Lufthansa oder mit TAP Air Portugal an. Direkt in etwas mehr als drei Stunden, oftmals mit einer Zwischenlandung in Lissabon.

Wir sind bei der Hinreise mit Lufthansa direkt von Frankfurt nach Faro, und auf der Rückreise mit TAP und Zwischenstopp in Lissabon zurückgeflogen.

Ein Mietwagen ist ein absolutes Muss bei einer Algarve Reise, wenn man sich ein bisschen etwas anschauen möchte. Am Flughafen gibt es zahlreiche verschiedene Autovermietungen. Unser Mietwagen wurde über Airauto gebucht. Das Office befindet sich nicht direkt am Flughafengebäude, aber in unmittelbarer Nähe. Man wird mit einem Shuttle abgeholt und in wenigen Minuten zum Schalter gefahren, um den Mietwagen in Empfang zu nehmen.

Wellness an der Algarve: die besten Hotels

Während unserer Pressereise waren wir in drei verschiedenen Hotels untergebracht, und diese hätten unterschiedlicher nicht sein können. Perfekt, um die Vielfalt der (Wellness)Hotels an der Algarve kennenzulernen.  Außerdem besuchten wir noch zwei weitere Hotels und bekamen dort jeweils eine kleine Führung vor Ort, sodass wir euch hier einen Einblick in fünf verschiedene Hotel-Konzepte rund um das Motto “Wellbeing” geben können. Und ich bin mir sehr sicher, dass für jeden von euch das perfekte (Wellness)Hotel dabei sein wird.

das Longevity Health and Wellness Hotel in Alvor

Das Longevity ist “mehr als nur ein Hotel”, sondern vielmehr eine Wellnessklinik. Zuallererst: Wer einfach nur auf der Suche nach einem schönen Hotel an der Algarve ist und von dort aus die Gegend kennenlernen möchte, der wird bei unseren weiteren Vorschlägen eher fündig. Aber: Wer nicht nur urlauben möchte, sondern ein ganz persönliches körperliches (oder mentales) Ziel in schönster Portugal-Kulisse erreichen möchte, der ist im Longevity ganz genau richtig.

Detox, Stressmanagement, der Start einer neuen Fitnessroutine, Gewichtsverlust oder Schlafoptimierung – im Longevity werden zahlreiche verschiedene Programme angeboten, die immer ein bestimmtes Wellbeing-Ziel haben. Von einem verlängerten Spa-Wochenende, über eine einwöchige Detox-Kur bis hin zum Ein-Monats-Programm “New Life” (Ja, das heißt tatsächlich so!), das man mit einer komplett neuen Routine verlässt.

Auf die Gäste warten die unterschiedlichsten Wellness-Angebote, tägliche Kurse wie Yoga oder Pilates, Personal Training und die modernsten Therapie-Methoden. Sicherlich keine Überraschung, aber dennoch wichtig zu erwähnen: Das Ganze hat natürlich einen stolzen Preis und ist nicht mit einem “normalen” Hotelaufenthalt zu vergleichen.

Zu Beginn des Aufenthalts wird bei einem Screening der Körper einmal komplett durchgecheckt. Egal ob Muskel-Fett-Verhältnis, der körpereigene Wasserhaushalt, potentielle Mängel, Metalle im Körper etc. Die Ergebnisse werden mit einem Arzt besprochen. Auch wenn wir nur zwei Nächte vor Ort waren, lernten wir diesen Check-up kennen. Sehr spannend und hilfreich, um potentielle Ziele zu erreichen und Training und Ernährung zu optimieren.

Nun könnte ich natürlich einen ganzen Artikel über die Philosophie und das Konzept des Longevity füllen, möchte hier aber natürlich nicht zu tief in die Materie eintauchen, um auch den anderen Hotels Platz zu geben. Hier könnt ihr euch näher über das Longevity informieren.

Ein paar Worte möchte ich aber unbedingt noch über das geniale Essen verlieren. Ernährung spielt beim Thema “Wellbeing” eine essentielle Rolle, und das wird im Longevity wirklich verinnerlicht. Jeden Morgen erwarten die Gäste neue, kreative Frühstücksgerichte, die an den Tisch gebracht werden.

Tagsüber und abends kann man von einer großen Karte wählen. Alle Gerichte sind frisch und gesund, aber machen auch wirklich satt. Und als Vegetarier wird man mit Fleischalternativen und vielen Gemüsevarianten sehr glücklich! Jackfruit Curry und Linsenpasta mit vegetarischen Fleischbällchen erinnerten mich fast ein bisschen an Bali.

das Pine Cliffs Resort in Albufeira

Kommen wir zu unserem zweiten Hotel, dessen Name nicht passender sein könnte. Das Pine Cliffs Resort liegt direkt auf den Sandsteinklippen, oberhalb eines kilometerlangen Traumstrandes. Das weitläufige Gelände des Resorts ist über und über von Pinien gesäumt, der hoteleigene 9-Loch-Golfplatz schmiegt sich direkt an die Klippen.

Das Resort ist riesig, und auch wenn es vollkommen ausgebucht ist, wirkt es so niemals überfüllt. Alles ist sehr weitläufig, es gibt viele Grünflächen, mehrere Pools, Restaurants, und die Unterkünfte unterteilen sich in verschiedene Bereiche. Man kann neben klassischen Hotelzimmern und Apartments auch ganze Häuser mit mehreren Personen mieten. Wer seinen Fokus auf das Thema Wellness legt, der sollte unbedingt eine der Ocean Suites buchen.

Zum einen befindet sich in diesem Gebäude das hoteleigene Spa “Serenity, The Art of Well Being”, zum anderen ist die Lage und das Design der Apartments besonders schön. Wer ein 2-Zimmer-Apartment mietet, dem steht während des Aufenthalts eine komplett ausgestattete Küche zur Verfügung. Vom Balkon aus blickt man auf den Garten mit all seinen exotischen Pflanzen, den prachtvollen Pinien und einen der Pools.

Wer irgendwann in seinem Leben schon einmal mit Golf ihn Berührung gekommen ist, der sollte sich auf gar keinen Fall entgehen lassen, eine Runde auf dem Platz des Pine Cliffs Resort zu spielen. Der direkt an den Klippen liegende  9-Loch-Platz ist ein absoluter Traum und ermöglicht immer wieder Blicke auf das Meer und den malerischen Strand. Außerdem säumen den Platz unzählige Pinien. Die Kulisse ist wirklich beeindruckend!

Das war aber immer noch nicht das Highlight des Resorts, denn dies ist ganz klar der Strand. Mit einem Aufzug fährt man an den Klippen herab und läuft auf einem Steg durch einen Canyon. Und jeder dieser kurzen Spaziergänge zum Meer fühlte sich ein bisschen nach “irgendwo in einem Nationalpark in Australien” an.

Dort angekommen, erblickt man zuerst das Hotel-Restaurant “Maré at Pine Cliffs”, und dann den wohl schönsten langen Sandstrand, den man sich nur vorstellen kann.

Mehrere Kilometer kann man entlang spazieren und sowohl morgens den Sonnenaufgang als auch abends den Untergang genießen. Ein Traum, nicht wahr?

das Vila Monte Farm House

Ich habe bekanntlich eine Schwäche für kleine, detailverliebte Boutique Hotels und war dementsprechend direkt hin und weg, als ich die Lobby des wundervollen Vila Monte Farm House betrat.

Ein traditionelles Farmhaus mit einer großen Prise Boho-Flair, eingebettet in einen riesigen Garten mit unzähligen Zitronen- und Orangenbäumen. Eine Oase der Ruhe und der Verbundenheit zur Natur. Herzstück der weitläufigen Lobby ist eine offene Feuerstelle. Von dort aus kann man auch den Köchen zuschauen, die Gerichte mit viel Liebe zum Detail auf die Teller der Gäste im angrenzenden Restaurant zaubern.

Die 55 individuell gestalteten Zimmer und Suiten sind auf mehrere Gebäude verteilt.

Besonders schön: das Laranjal-Gebäude, dessen Zimmer sich in Arkaden befinden, die von prachtvollen Orangenbäumen gesäumt werden.

Nicht zu vergessen das gleichnamige Restaurant am Ende des Orangenhains, in dem die Gäste in einem imposanten Raum mit farbenfrohen Details, riesigen Lampen aus Korbgeflecht und prachtvollen Pflanzen das Frühstück genießen können.

Wir waren leider nur für eine Nacht vor Ort, werden aber definitiv privat wiederkommen!

Außerdem lernten wir während unseres Aufenthalts noch folgende Hotels und insbesondere ihr Wellness Konzept kennen:

das Villa Termal das Caldas de Monchique Spa Resort

Caldas de Monchique ist berühmt für seine Thermalquellen und dementsprechend darf ein Thermal Spa im bekanntesten Hotel der Region natürlich nicht fehlen. Thermalwasser unterscheidet sich bekanntlich von normalem Quellwasser, und die kostbaren Inhaltsstoffe sollen bei vielen Beschwerden wie Atemwegserkrankungen und Rheuma helfen. Das Villa Termal das Caldas de Monchique Spa Resort bietet neben einem Hallenbad und Saunen natürlich auch zahlreiche Treatments an.

Das Resort ist in insgesamt vier Hotels unterteilt, wir bekamen eine Führung durch das Hotel Central, das sich auf drei Gebäude aus dem 19.ten Jahrhundert unterteilt und den Charme vergangener Zeiten mit modernen Elementen vereint. Besonders schön: der an einem Hang gelegene Park.

Auch wenn ihr nicht im Hotel wohnt, dann solltet ihr unbedingt das charmante Städtchen Monchique und den Nationalpark Serra de Monchique anschauen, und dann dem dem Restaurant 1692 im Resort einen Besuch abstatten. Das Essen ist ausgezeichnet und vereint klassische portugiesische Küche mit internationalen Elementen in einem tollen Ambiente.

das Conrad Algarve in Quinta do Lago

Eine der besten Spa Behandlungen seit langem durften wir im Conrad Algarve genießen. Das hoteleigene Spa ist zurecht mehrfach ausgezeichnet. Das Ambiente ist ausgesprochen schön, die Treatments erstklassig.

Wir bekamen dort jeweils eine einstündige Behandlung, die aus der Kombination einer Rücken- und Nackenmassage und eines Facials bestand. Die beiden Treatments gingen ganz sanft ineinander über und waren extrem entspannend.

Danach gab es für uns noch ein nicht nur sehr leckeres, sondern auch visuell extrem ansprechendes, vegetarisches Lunch mit mehreren Gängen am Pool. Genau in dieser Kombi sehr zu empfehlen für einen Day Spa Ausflug!

Unser Fazit: Wellness an der Algarve im Spätjahr? Unbedingt! Die Kombination aus mildem Wetter, der wohl schönsten Küste Europas und einer Vielfalt an verschiedenen Wellness Angeboten ist unschlagbar. Und abgesehen davon sind in der Nebensaison natürlich deutlich weniger Touristen in der Region.

Privat würden wir uns immer entweder für das Vila Monte Farm House (zu 100% unser Geschmack, wenn es um das Design und die Aufmachung geht) oder das Pine Cliffs (die perfekte Lage für einen Strandurlaub und ein großartiges Angebot an Aktivitäten) entscheiden.

Ihr habt noch Fragen zu den einzelnen Hotels? Stellt sie uns wie immer sehr gerne in den Kommentaren!

Fünf weitere Tipps für einen Aufenthalt an der Algarve (im Spätjahr)

1. So warm es tagsüber noch ist, so sollte man für abends Jacke und Schal mitnehmen.

2. An der Algarve wird es im November früh dunkel, die Sonne geht bereits kurz nach 17 Uhr unter. Der Sonnenaufgang hingegen ist erst kurz nach 7. Es lohnt sich so sehr, beides anzuschauen!

3. Und wenn wir schon beim Sonnenuntergang sind: Fahrt unbedingt zur Golden Hour für einen ausgiebigen Spaziergang zum berühmtesten Strandabschnitt der Algarve, dem Praia da Marinha. In der Nebensaison ist kaum etwas los und man kann diese magische Stimmung ganz für sich genießen.

4. Nicht zu viel vornehmen! Klar, es ist immer gut, einen groben Plan zu haben, auf dem ein paar Dinge und Orte stehen, die man erlebt und gesehen haben möchte. Aber vor Ort entdeckt man so vieles spontan, sodass es am schönsten ist “sich einfach treiben zu lassen”.

5. Kein Geheimtipp und auch weder spezifisch für die Algarve oder das Spätjahr, aber der Tipp darf in einem Portugal-Artikel auf gar keinen Fall fehlen: ein tägliches Pasteis de Nata ist absolute Pflicht! Die kleinen Puddingtörtchen schmecken in Portugal so, so, so viel besser als irgendwo anders.

Eines steht fest: Wir kommen auf jeden Fall bald wieder. Mit Fiete. Und dann steht auch die Westküste ganz oben auf unserer Liste. Denn uns hat der Süden schon so verzaubert, da wollen wir beim nächsten Mal unbedingt noch mehr sehen. Liebe Algarve, wie sehen uns bald wieder. Vielleicht sogar direkt im Januar. Ich freue mich schon darauf!


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2 Kommentare

  • 28
    11
    2021
    21
    C
    Carmen

    Das macht wirklich Lust auf mehr!

  • 29
    11
    2021
    21
    G
    Gina

    Traumhaft schöne Hotels und richtige Sehnsuchtsorte in dieser schlimmen Zeit. Ich hoffe sehr, dass wir bald wieder unbeschwert reisen können.

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