Werbung – Bezahlte Zusammenarbeit mit der Burghauser Touristik
Warum wir euch ein Sommerwochenende in Burghausen von Herzen empfehlen können? In der oberbayerischen Stadt erwartet euch nicht nur die längste Burg der Welt (ja, wirklich!), sondern auch eine sehr charmante Altstadt, Kunst und Kultur, ein Badesee in malerischer Kulisse und viele gemütliche Cafés und Restaurants. Und genau davon möchten wir euch heute erzählen.
Unsere Tipps für ein Wochenende in Burghausen
Von München aus erreicht man Burghausen in weniger als eineinhalb Stunden mit dem Auto. Die frühere Herzogstadt liegt direkt an der Grenze zu Österreich. So nah sogar, dass lediglich die Salzach Burghausen von unserem Nachbarland trennt. Den wohl schönsten Blick auf die Stadt hat man tatsächlich von der anderen Flussseite aus.
Deshalb macht es auch absolut Sinn, ein Hotel zu wählen, das ganz streng genommen nicht in Burghausen selbst liegt, sondern in der kleinen österreichischen Gemeinde Ach. Von dort aus eröffnet sich ein wunderschönes Panorama auf die Altstadt und die imposante Burganlage, die hoch über der Stadt thront. Und in wenigen Gehminuten steht man auf dem Stadtplatz im Herzen der Burghauser Altstadt.





Das absolute Highlight der Stadt ist ohne Frage die gleichnamige Burg Burghausen, die auf einem schmalen Bergrücken zwischen der Salzach und dem Wöhrsee liegt.

Doch warum ist sie eigentlich die längste Burg der Welt? Ein kleiner geschichtlicher Exkurs: Die Burganlage entwickelte sich über mehrere Jahrhunderte hinweg und wurde immer wieder erweitert. Dadurch entstand ein einzigartiges Ensemble aus sechs Burghöfen, das sich über beeindruckende 1.051 Meter erstreckt. Heute gilt die Burg offiziell als die längste Burganlage der Welt.
Vor Ort gibt es unglaublich viel zu entdecken. Schon allein ein Spaziergang durch die verschiedenen Burghöfe lohnt sich. Hinter jeder Ecke eröffnen sich neue Perspektiven, historische Gebäude und spannende Einblicke in das mittelalterliche Leben. Besonders schön sind all die Rosensträucher, die aktuell in voller Blüte stehen.



Eine wichtige Entscheidung, die man vorab treffen sollte: Möchte man die Burg auf eigene Faust erkunden oder an einer Führung teilnehmen? Öffentliche Burgführungen finden an den Wochenenden und Feiertagen statt, in den Sommerferien auch donnerstags und freitags. Ihr könnt sie ganz einfach online bei der Burghauser Touristik buchen.
Die Burgführungen dauern etwa 90 Minuten und bieten die perfekte Gelegenheit, tiefer in die Geschichte der Anlage einzutauchen. Wahlweise begleiten euch Gästeführerinnen und Gästeführer sogar in historischer Kleidung durch die Burg, was das Erlebnis noch lebendiger macht.


Neben der beeindruckenden Architektur beherbergt die Burg gleich mehrere Museen. Besonders gut gefallen hat uns das Haus der Fotografie mit seinen regelmäßig wechselnden Ausstellungen. Aktuell ist dort noch bis zum 28. Juni die Ausstellung „Fast Nass“ von Moritz Holfelder zu sehen.


Spannend für Familien ist das Burghauser Stadtmuseum, das im vergangenen Jahr mit dem Bayerischen Museumspreis ausgezeichnet wurde. Interaktive Stationen vermitteln die Stadtgeschichte auf moderne und unterhaltsame Weise, für Kinder gibt es zusätzlich ein Museumsrätsel.



Auch ein Besuch im Burgmuseum lohnt sich. Wer tiefer in die Geschichte der Burg und ihrer Bewohner eintauchen möchte, ist hier genau richtig. Praktisch: Mit einem Kombiticket erhält man Zutritt zu allen drei Museen.
Ein echtes Highlight erwartet euch anschließend auf der Aussichtsplattform des Burgmuseums, die ihr vom 3. Stockwerk über 62 Stufen erreicht. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick über die gesamte Anlage und kann die beeindruckende Länge der Burg besonders gut erfassen.



Und da wäre auch noch das Burgcafé, in dem man nicht nur in imposanter Kulisse sitzen, sondern auch gut essen kann. Leider gab es während unseres Burg-Besuchs eine geschlossene Gesellschaft, deshalb konnten wir nicht selbst dort essen, aber wir haben nur Gutes gehört und die Speisekarte klingt toll.

Direkt am Fuße der Burg liegt der idyllische Wöhrsee. Glitzerndes Wasser vor der imposanten Burgkulisse macht diesen Ort im Sommer zu einem der schönsten Plätze der Stadt.

Fun Fact: Früher diente der Wöhrsee als Teil der Verteidungsanlage der Burg. Nachdem er im 18. Jahrhundert eine Kuranstalt war und zwischenzeitlich im Privatbesitz befand, ist der Wöhrsee mittlerweile der sommerliche Lieblingsort vieler Einheimischer und Gäste. Das Strandbad am See ist von 8 – 20 Uhr geöffnet und kostet für Erwachsene 3 Euro und für Jugendliche 2 Euro Eintritt.
An warmen Sommertagen lädt der See zum Baden ein, rund um den See findet man zahlreiche Liegewiesen und schattige Plätze. Wer es etwas aktiver mag, kann sich für 7 Euro pro Stunde ein Tretboot ausleihen und die Umgebung vom Wasser aus erkunden.


Und da wäre auch noch der Waldrapp, der in Burghausen eine besondere Rolle spielt. Der seltene Zugvogel mit seinem markanten Federkamm brütet seit Jahren wieder an der Burgmauer der Burg zu Burghausen. Die Stadt engagiert sich aktiv für seine Wiederansiedlung und den Schutz der Brutkolonie. Von April bis August lassen sich die Vögel besonders gut in ihren Brutnischen an der Burgmauer beim Pulverturm beobachten. PS: Ein Fernglas lohnt sich!


Kultur in Burghausen
Burghausen ist über die Region hinaus für seine lebendige Kulturszene bekannt. Besonders der Jazz spielt hier eine wichtige Rolle.
Jeden ersten Freitag im Monat findet im Jazzkeller die beliebte B’Jazz Jam Session statt. Der Abend beginnt mit einem einstündigen Konzert mit einem wechselnden Feature-Gast, bevor die Bühne für alle geöffnet wird. Musikerinnen und Musiker jeden Alters können anschließend selbst Teil der Session werden und gemeinsam improvisieren. Ein wunderbares Konzept, bei dem Jung und Alt, lokale Künstlerinnen und Künstler sowie Profi-Musikerinnen und Profi-Musiker aus München und Salzburg gemeinsam auf der Bühne stehen.

Dass Burghausen in der Jazzszene einen ausgesprochen guten Ruf genießt, zeigt auch die lange Liste renommierter Künstlerinnen und Künstler, die hier bereits aufgetreten sind. Kleine Notiz am Rande: als ich meinem Jazzmusiker-Papa von unserem Burghausen-Trip erzählte, kam sofort die Antwort: „Dort ist mal mein Lieblingsvibraphonist aufgetreten. Leider habe ich damals keine Karten mehr bekommen.“
Kaum zu glauben, dass sich eine so lebendige Musikszene in einer vergleichsweise kleinen Stadt entwickelt hat. Den Weltstars, die bereits in Burghausen bei der Internationalen Jazzwoche Burghausen aufgetreten sind, ist auch die „Street of Fame“ gewidmet. Im Pflaster der historischen Gasse In den Grüben in der Altstadt sind mehr als 40 Reliefplatten mit den Namen, Unterschriften und Lebensdaten bekannter Jazzmusikerinnen und Musikerinnen verewigt.

Auch ganz unabhängig von der Street of Fame lohnt sich ein Spaziergang durch die Grüben, die man durch einen markanten Torbogen betritt. Auf der Burghauser Flaniermeile befinden sich viele inhabergeführte Läden, kleine Cafés und Restaurants mit besonderem Charme. Unseren Favoriten stellen wir euch weiter unten vor.

Und noch ein musikalischer Termin, den ihr mit einem Burghausen-Trip verbinden könnt: Am 21. Juni findet ein ganz besonderes Event statt: „Big Band Burghausen meets Big Blu“. Das ehemalige Mitglied der Big Band Burghausen Wolfgang Hanninger leitet seit Jahren in München das Jazzorchester Big Blu und bringt nun die beiden Bands im Stadtsaal von Burghausen zusammen. Mehr Infos findet ihr hier!
Ein weiterer kultureller Burghausen-Tipp: In der wunderschönen Kulisse der Studienkirche St. Josef könnt ihr noch bis zum 28. Juni eine Ausstellung des berühmten Bildhauers Hans Wimmer besuchen.

Unsere Restaurant- und Café-Tipps in Burghausen
Was darf bei einem Städtetrip-Wochenende auf keinen Fall fehlen? Natürlich der kulinarische Part! Gutes (in unserem Fall vegetarisches) Essen ist für uns immer ein essenzieller Part jeder Reise.
Altstadtcafé Burghausen, Stadtplatz 95
Für einen ausgedehnten Brunch oder eine gemütliche Kaffeepause können wir euch das Altstadtcafé sehr empfehlen. Neben leckeren Frühstücksgerichten und hausgemachten Kuchen begeistert vor allem der charmante Außenbereich mit Blick auf die Salzach. Außerdem gibt es einen kleinen Shop mit liebevoll ausgewählten Kleinigkeiten zum Stöbern.


Hotel Post, Stadtplatz 39
Ein weiteres Highlight ist der Biergarten des Hotels Post. Hier sitzt man nicht nur besonders schön, es wird auch kulinarisch viel geboten. Die Küche ist von mittags bis abends durchgehend geöffnet. Perfekt also für einen späten Lunch oder ein frühes Abendessen nach einem Tag voller Erkundungen. Auf der Speisekarte stehen auch viele saisonale Gerichte, aktuell zum Beispiel Spargel. Wir entschieden uns letztlich für die Bärlauchknödel und eine Ofenkartoffel mit Grillgemüse, und waren mit dieser Wahl sehr happy.


Café Bichl, In den Grüben 162
Ebenfalls ans Herz legen möchten wir euch das Café Bichl. Es liegt an einem der schönsten Plätze Burghausens, dem gleichnamigen Bichl. Hier erwarten euch kreative Gerichte und eine entspannte Atmosphäre. Meine Wahl fiel übrigens auf den gebackenen Blumenkohl, den ich euch sehr empfehlen kann!


Übernachten mit Blick auf Burghausen
Zurück zu unserem Hotel, in dem wir zwei Nächte verbracht haben. Hier ist der Name tatsächlich Programm: Vom Hotel Burgblick genießt man einen sensationellen Blick auf Burghausen. Besonders am frühen Morgen oder in den Abendstunden, wenn sich das Licht über die Altstadt legt, ist die Aussicht einfach spektakulär. Übrigens auch ein super Ausgangspunkt, wenn ihr wie wir mit Hund reist: Nur wenige Meter vom Hotel entfernt kann man kilometerlang an der Salzach entlang spazieren.



Unser Favorit: der Wellnessbereich, der für ein Stadthotel erstaunlich viel zu bieten hat. Zwei Saunen, ein Dampfbad, Erlebnisduschen und eine Sonnenterrasse sorgen für entspannte Stunden nach einem erlebnisreichen Tag. Von der Terrasse genießt man zudem einen fantastischen Ausblick auf die Altstadt. Abgerundet wird das Angebot durch verschiedene Treatments und Day-Spa-Pakete.



Und wenn wir schon beim Thema Ausblicke sind: Den beliebten Aussichtspunkt Ach erreicht man vom Hotel aus in nur einer Viertelstunde zu Fuß.


Das sind ziemlich viele gute Argumente für einen Burghausen-Trip, nicht wahr? Und dabei haben wir noch gar nicht erwähnt, dass Burghausen einen ausgesprochen schönen Weihnachtsmarkt hat. Für uns auf jeden Fall ein guter Grund, im Winter wiederzukommen …


