Ich hab da mal ein paar Fragen …

11.07.2017

Liebe Influencer-Marketing betreibende Firmen und Agenturen, ich hab da mal ein paar Fragen:

1. Wie kann es sein, dass niemandem auffällt, wenn Instagram-Accounts innerhalb eines Tages um 50.000 Abonnenten wachsen?

2. … oder ein Instagram-Bild in der Minute nach dem Posten 3000 Likes bekommt (und in den Tagen danach nur 500 weitere)?

3. … wenn Facebook-Seiten deutschsprachiger Blogger 90% Fans aus Indien, dem Irak oder Algerien haben?

4. Wie kann es sein, dass ehrlich arbeitende Instagrammer das Absagen-Argument „zu wenig Engagement“ bekommen und der Job dann bei dem Instagrammer landet, der die dreifachen Likes bekommt, ABER bei dem JEDER sieht, dass das Engagement gekauft ist?

5. Da wären wir schon bei der nächsten Frage: Wieso um Himmels Willen wird ein hohes Engagement in Zeiten von Bots, gekauften Likes und Kommentaren immer noch von sooo vielen PRlern als DAS Indiz für echte Follower genannt?

6. Wieso wird immer noch nicht klar zwischen Online Magazinen und Bloggern (die Instagram zusätzlich nutzen), und Instagram Influencern differenziert?

7. Wieso wird die Existenz von Bots zwar verteufelt, aber andererseits auch weitestgehend ignoriert, obwohl man soooo einfach nachschauen kann (siehe hier), wer diese einsetzt?

8. Wie kann es sein, dass es bereits Tools wie SocialBlade, InfluencerDB und Co gibt, mit denen der Kauf von Fake-Followern nachgewiesen werden kann, die aber teilweise sogar von Social Media Experten nicht genutzt werden?

9. Wieso lassen sich so wenige Marken Screenshots von Statistiken schicken? Wer ehrlich arbeitet hat nichts zu verbergen und gibt gerne Auskunft über die eigene Reichweite und Zielgruppe.

Kommentare

11. Juli 2017 von Vicky

Du sprichst mir aus der Seele! doch ich habe schon mit vielen Agenturen gesprochen, deren Kunden wieder mehr auf Content statt Engagement Wert legen. Macht ja auch Sinn für beide Parteien!

hab einen schönen Tag!
Vicky

11. Juli 2017 von LindaLibraLoca

Ich habe mich mit dem Bot und gekaufte Likes Thema wenig beschäftigt, allerdings bin ich auch Hobbyblogger. Wäre das mein Lebensunterhalt, würde ich vermutlich auch mit viel mehr Ärger auf die aktuellen Entwicklungen schauen.
Schon vor Bots, in Zeiten von „nur“ Follow for Follow waren Follower ein denkbar svhlechtes Zeichen für tatsächliche Reichweite, und heute noch viel mehr. Es bleibt zu hoffen, dass PR den Unterschied bald erkennt.

Linda, Libra, Loca: Beauty, Baby and Backpacking

11. Juli 2017 von Charlie

Hallo Sarah,
ich finde das Thema sehr spannend und relevant.
Selbst mir als Aussenstehende sind schon einige Influencer aufgefallen, bei denen etwas nicht stimmen kann. Allerdings liest man seit Monaten bei diversen Bloggern immer wieder über die Kollegen, die ja so offensichtlich kaufen, Bots nutzten etc. Wenn man in der Sache aber nicht so drin ist, ist es schwer zu erkennen und verunsichert eher. Ich habe schon häufig im Bekanntenkreis gehört, dass man Instagram dann einfach gar nicht mehr nutzt, eben weil man nicht mehr zwischen echt und fake differenzieren kann. Dies ist absolut kein Aufruf, diejenigen die kaufen und Bots nutzen an den öffentlichen Pranger zu stellen, allerdings besteht die Gefahr, bzw. ist es schon längst Realität, dass sie den Ruf aller anderen mitzerstören und es dazu führt, dass Instagram nicht mehr ernst genommen wird. Und ehrlich gesagt nervt es auch ein bisschen. Ich als normaler Leser kann niemals rausfinden, wer denn jetzt ehrlich ist und wer nicht. Ich glaube es hilft irgendwann auch nicht mehr, das Thema immer wieder durch die Blume anzusprechen. Und Instagram selbst scheint es ja herzlich egal zu sein.

Ich frage mich auch, wie es sein kann, dass Firmen hohe Summen an Influencer zahlen, die schlicht und einfach durch Betrug hohe Follower-Zahlen haben. In jeder anderen Branche wäre man da nicht so nachsichtig…

11. Juli 2017 von Hannah

Ich fände es gut, wenn einmal jemand genau aufschreiben könnte wie jeder, auch die, die sich nicht täglich bzw. beruflich damit beschäftigen, Einblicke erhalten können, WIE man denn nun herausfinden kann ob jemand seine Zahlen frisiert/manipuliert/kauft. Dieses Thema wird immer und immer wieder angesprochen, aber meist nur nebulös und vorsichtig – ohne, dass ich als Konsument daraus wirklich Erkenntnisse ziehen kann – und somit haben all diese Aussagen auch keine Konsequenzen.
Es wäre schön, wenn mal jemand „genug A…. in der Hose“ hätte und Namen nennen würde – Anprangern ohne Beispiele reicht nicht, finde ich. LG Hannah

11. Juli 2017 von Sarah – Josie loves

@Charlie und Hannah: Danke für eure Kommentare. Ich habe mich mit diesem Post bewusst an die Agenturen gewandt, denn diese wissen mittlerweile ganz genau, wo sie nachschauen müssen. InfluencerDB und SocialBlade, um ein paar Beispiele zu nennen. Aber ehrlich gesagt wird das weitestgehend ignoriert, und das macht mich fassungslos. Oder aber das Argument genannt „Ja, wir wissen auch, dass viele Blogger faken, aber unseren Kunden ist das egal, woher die Reichweite kommt. Hauptsache, sie haben viele Follower!“ Und leider ändert sich nur etwas, wenn hier einmal ein Umdenken stattfindet. Glaubt mir, euch Lesern würde ich zu gerne konkrete Beispiele nennen, wer wie betrügt,aber ich würde niemals einzelne Personen an den Pranger stellen. Hier geht es ja auch um Menschen hinter den Instagram-Accounts.

11. Juli 2017 von Sonja

Vielen Dank für das Teilen dieser Gedanken! Solche Entwicklungen führen dazu, dass mir Instagram selbst immer weniger Spass macht… schade.

Liebe Grüsse, Sonja
http://www.littlewhitepages.ch

11. Juli 2017 von Daniela

… und ein stückweit spiegelt es einfach den Mainstream unserer Gesellschaft, wo es immerwieder darum geht, eine Fassade zu präsentieren und hochzuhalten. *Dahinter* zu schauen, ist zusätzlicher Aufwand …… der wird oft gescheut, dann bräuchte es dann vielleicht sogar Recherche für andere Wege hin zu anderen Protagonisten.

11. Juli 2017 von Mari

Interessanter Beitrag! Als reiner Hobby- und Urlaubsinstagram-User tangiert mich dieses Thema natürlich nur marginal, aber wenn Instagram auch einen großen Teil des Jobs ausmacht oder dieser von Instagram stark beeinflusst wird, stelle ich mir das extrem frustrierend vor. Und die beiden Tools, die du genannt hast, sind echt interessant. Ich habe mal einige sehr große deutsche Blogs bzw. Blogzines (reinen „Instagram-Influencern) „durchgeschickt“ und war bei einigen echt negativ überrascht und bei einigen, denen ich schon ein gewisses Fake-Potential zugetraut hätte, positiv! Wobei die Zahlen vielleicht auch für Leute wie mich, die sich mit den Algorithmen null Komma null auskennen, teilweise auch nicht einfach zu interpretieren sind. Manche Sachen, wie von 50.000 auf 110.000 Follower innerhalb weniger Tage, sind natürlich echt offensichtlich und regelrecht dilettantisch 😉

11. Juli 2017 von Sylvia

Wer sich gut verkauft… leider zieht das Spiel immer eine Weile. Irgendwann wird es denen die faken auf den Kopf fallen…

Liebe Grüsse
Sylvia
http://www.mirrorarts.at – Fotografieblog

11. Juli 2017 von Katharina

Du sprichst mir genau zum richtigen Zeitpunkt aus der Seele. Ich bin leider ein ziemlich kleiner Account auf Instagram und habe nun an einem Tag 30 Follower verloren. Und das ist sowas von deprimierend und unverständlich. Manchmal nervt mich diese App so ungemein.

LG Katharina
http://dressandtravel.com

11. Juli 2017 von Nicole

Ehrlich gesagt….ich bin hier der pure Bloggerkonsument….und um noch ehrlicher zu sein….mir ist es irgendwie egal, ob und wieviel Kohle hier jeder verdient. Verdient wird offensichtlich nicht schlecht.
Ich möchte einen lebensnahen Blog lesen. Ich möchte einen ehrlichen und einigermaßen bodenständigen Blog lesen.Welcher mir auch nicht ständig vermittelt, dass ich mir etwas NICHT leisten kann. Ich möchte Outfits sehen, die ich tatsächlich im Büro tragen könnte.
Ich denke, dass alle „Konsumenten“ denen es so geht, mit dieses oben genannten Blogger/Influencer gar nicht in Kontakt kommen.
Ich weiß es nicht – ihr wisst es alle besser.
Ich jedenfalls habe Niemanden abboniert, der über Nacht auf einmal 150 k indische neue Freunde hat. Oder jedenfalls weiß ich nichts davon.
Und das Nächste: Von welchen Leuten sprechen wir hier überhaupt?
Können wir diese Kanäle nicht einfach benennen? Ich hab nämlich sonst keinen blassen Schimmer, wo sich so ein Kanal verbirgt.
Und abschließend: Kann Dir das alles nicht total egal sein?

11. Juli 2017 von Sarah – Josie loves

@Nicole: Danke für deinen ausführlichen Kommentar. Nein, egal kann es mir nicht sein. Denn es ist nun einmal meine Branche und auch ich bekomme oft genug die Auswirkungen zu spüren, auch wenn ich Gott sei Dank viele gute Partner habe, mit denen ich seit Jahren zusammenarbeite und die einen ehrlichen Umgang sehr zu schätzen wissen.

Auch ich habe schon vorgeworfen bekommen, dass ich auf Instagram zu wenig Engagement habe. Und sehe dann, dass die Marke auch mit Instagram-Kanälen arbeitet, die offensichtlich Engagement kaufen. Das betrifft mich dann natürlich auch persönlich.
Zur Frage nach der Benennung der Kanäle hatte ich in meinem Kommentar weiter oben bereits etwas geschrieben.

Und leider muss ich auch sagen, dass man beim besten Willen nicht sagen kann, dass Blogs, die „bodenständig“ erscheinen, nicht auch faken. Es gibt in jedem Bereich sehr viele Blogger / Instagrammer, die insbesondere auf Instagram ihre Zahlen künstlich nach oben schrauben.

11. Juli 2017 von Mrs Unicorn

Spannender Beitrag.

Liebe Grüße
Celine von http://mrsunicorn.de

12. Juli 2017 von Emi

Da stimme ich Daniela zu: das Image scheint oft das Wichtigste zu sein aka Instagram Follower usw. Da ich selbst Instagram und Snapchat aus Überzeugung NICHT nutze, kann ich nur von meinen Erfahrungen auf Twitter beipflichten, dass ich es seltsam finde, wer mir dort plötzlich „followt“. Mir geht es darum, auf Twitter informiert zu sein, professionelle Chats mitzuverfolgen und mich daran zu beteiligen. Das Problem liegt doch viel tiefer. Genau wie du, Sarah, es auch immer wieder betonst. Offensichtlich fehlt es einigen Menschen an digitaler Kompetenz, d.h. die Fähigkeit, Informationen auf ihre Glaubwürdigkeit zu prüfen, zu verknüpfen und einzuschätzen – und auch zu hinterfragen. Und das wird dann eben ausgenutzt. Also, Leute, bildet euch weiter, digitale Kompetenzen für alle! Aber dazu muss man eben kritisch denken und hinterfragen können, das lernt man nicht beim Bilder-Durchscrollen.

12. Juli 2017 von Charlie

Liebe Sarah,
danke für deine Antwort. Ich kann dich gut verstehen. Natürlich ist es nicht gut, einzelne Personen zu nennen. Diese wären ja auch nur ein kleiner Teil der großen Maße und würden dann den ganzen Unmut zu spüren bekommen. Allerdings muss man sagen, dass diejenigen die faken, sich auch herzlich wenige Gedanken um die Blogger machen, die sich über Jahre ihre Reichweite mühselig aufgebaut haben. Sie verhalten sich, verzeih den Ausdruck, richtig asozial. Ich finde man kann das ganz gut mit Doping und Sport vergleichen. Allerdings hat das für gewisse Sportarten wie den Radsport so verheerende Folgen gehabt, dass es über Jahre von der Bildfläche verschwand. Bleibt zu hoffen, dass dies hier nicht der Fall ist. Ich habe aber wenig Zuversicht, da es einfach bald so sein wird, dass die Follower, und das ist die allergrößte Maße auf Instagram, bald so genervt ist, dass sie es einfach nicht mehr benutzt. Zu den ganzen künstlichen Accounts kommt ja noch dazu, dass man mit Werbung überrollt wird.

13. Juli 2017 von Katy fox

haha genau diese fragen gehen mir auch durch den kopf!

glg katy

http://www.lakatyfox.com

13. Juli 2017 von Caro

Du triffst es auf den Punkt!

Traurig, dass sich das so entwickelt und es immer mehr Trend ist sich Follower und Likes zu kaufen. Dann macht das am Ende doch echt keinen Spaß mehr 🙁

Mal schauen wie sich das weiter entwickelt…

Viele liebe Grüße aus Hamburg
Caro

https://carolionk.com/

14. Juli 2017 von Julia

Hallo Sarah,

auch mich macht das wütend.
Ich kämpfe um JEDEN EINZELNEN LESER meines Blogs und freue mich über JEDEN neuen Follower. Meine 800 auf Instagram habe ich mir über Jahre aufgebaut und obwohl es recht ‚wenig‘ ist, bin ich stolz darauf. Und wenn man dann aber mitbekommt, dass andere Blogger (!) – von reinen Instagram-Influencern halte ich leider sowieso wenig – ihre Follower kaufen, Werbung immer noch nicht richtig deklarieren und trotzdem das Bloggen als Vollzeit-Job betreiben können, dann bin ich echt sauer. Ich hoffe, dein Artkel erreicht ‚die Richtigen‘!!! Alles Liebe, Julia

15. Juli 2017 von Melanie

Ich bin ganz Hannah´s Meinung und ich persönlich kann dir nicht ganz abnehmen, dass es dir um den Menschen hinter Instagram geht, denn genau deren „Arbeitsweise“ kritisierst du doch? Das ist für mich ein bisschen widersprüchlich. Allerdings kann ich schon verstehen, dass du keine Namen nennen willst. Trotzdem fehlt mir hier was.

Abgesehen von meiner Kritik finde ich die Antwort der Agenturen doch sehr traurig. Ich glaube nicht, dass da ein Umdenken stattfinden wird. Ich denke eher, es wird noch schlimmer werden :/

15. Juli 2017 von Sarah – Josie loves

@Melanie: Danke für deinen Kommentar. Für mich macht es schon einen sehr großen Unterschied, ob ich auf allgemeine Probleme hinweise und schreibe, wie man etwas herausfinden kann, oder ob ich konkret die Namen einzelner Personen nenne. Das hat auch etwas von „petzen“ und das ist nicht meine Art. Aber mir ist es sehr, sehr wichtig, dass auf diese Probleme aufmerksam gemacht wird, denn sie sind in meiner Branche aktuell sehr präsent. Und wenn ein paar Entscheider, die meine Zeilen lesen, ab sofort besser überprüfen, habe ich mein Ziel erreicht. Es geht mir hier nicht darum, mit dem Finger auf einzelne Personen zu zeigen. Was würde es ändern, wenn ich hier eine Liste mit Namen von Kollegen veröffentlichen würde?

15. Juli 2017 von Danni

DANKE!!!

17. Juli 2017 von Maria

Du sprichst mir aus der Seele! Vielen Dank! Ich hoffe, dass wir irgendwann die Antworten zu diesem Fragen bekommen.

Zur 3. Frage musste ich kurz auflachen, mir folgen auf Facebook auch ziemlich viele männliche Iraker, Afrikaner oder welche aus Indien und ich weiß nicht wieso xD

17. Juli 2017 von Sarah – Josie loves

@Maria: Mir folgen auch immer wieder solche Fake-Accounts, das ist leider ganz normal. Auch ich habe vereinzelt Follower aus diesen Ländern. Keine Ahnung, mit welchem Hintergedanken diese Accounts arbeiten. Aber diese Follower hat auch jeder ehrlich arbeitende Account. In dem von mir aufgeführten Punkt ging es auch wirklich nur um diejenigen, die innerhalb kürzester Zeit um zehntausende Follower aus eben diesen Ländern wachsen. Und 10% deutsche Follower und 90% aus Indien etc. sind bei einem deutschsprachigen Blog schon sehr dubios.

18. Juli 2017 von Peter Ladzik

Ein sehr schöner Bericht
Nun möchte ich Ihnen einmal die Sicht als kleines Unternehmen erklären.
Es fehlt Ihnen an Reichweite und sie treten den Weg an und informieren sich im Internet . schnell kommen die Gedanken an Agenturen oder „Profis“ zu engagieren.
Genau hier schnappt die Falle zu !
Höher,schneller,weiter alles unterlegt mit Zahlen also liegt die Versuchung nahe sich auf diesen Weg zu begeben.Aus Sorge zuwenig Kunden zu erreichen tritt auch hier der Höher,schneller,weiter Gedanke seinen Weg an .
Den richtigen Blog passend zur Kundschaft zu finden kollidiert mit den Kennzahlen von Blogs die Premium Artikel in Verbindung mit Premiumlocations zeigen .
Den richtigen Bloggger,Influenzer zu finden zm passenden Produkt und der dafür definierten Zielgruppe benötigt nicht nur viel Zeit und Geld sondern nun auch noch Backgroundwissen.
Spätestens an diesem Punkt sind viele Unternehmen überfordert.
Danke für diesen Bericht und sehr Lobenswert das über die Werte des Handels auch konstruktiv nachgedacht wurde.

21. Juli 2017 von Lois

Ich finde das ganze Problem an der Sache ist ja, dass wir dadurch ein völlig absurden Standard haben, an dem wir gemessen werden. Dann kommt es dazu, dass sich echt tolle Content Creator aus Verzweifelung auch Fake Follower und Likes kaufen, weil sie sonst arbeitslos (!!!!!!!!) bleiben und ihre Arbeit einfach keinen Wert mehr hat, bzw. nicht mehr angesehen wird, egal wie gut sie doch eig ist, nur weil sie nicht xxxxx viele Likes bekommt, was so oder so nicht normal ist. Dadurch pusht sich das immer mehr noch oben, Agenturen bzw. Kunden wollen noch viel höhres Engagement und noch viel höhere Followerzahlen, weil Blogger X, die sich die übrigens mal eben gekauft hat, ja so viele hat. Ich finde das Kaufen von Fake Follower/Likes so oder so dumm, aber das macht nicht nur den Ruf der Blogger kaputt, sondern auch das Geschäft.
Voll der Teufelskreis. Sinnlos einfach!

Verstehe auch nicht warum die einzige Daseinsberechtigung, die ein Blogger/Instagrammer braucht, seine Followerzahl ist??!!!!???!!!???!?!?!?!? Dann entstehen auf Instagram so sinnlose Kampagnen wie #Coralliebtdeinekleidung .. *eyeroll*

23. Juli 2017 von Anna

So sieht es aus liebe Sarah! Ich verstehe es auch nicht. Selber als „Mikro-Influencer“ wunder ich mich immer wieder wieso so offensichtliches Faken so gut durch kommt.

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