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Haarentfernung mit IPL: Philips Lumea Prestige im Test

Haarentfernung mit IPL: Philips Lumea Prestige im Test

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Beine rasieren ist ein wichtiger Bestandteil unserer Beauty Routine – nicht nur im Sommer. Seit vielen, vielen Jahren darf bei mir der Rasierer unter der Dusche und im Reisegepäck nicht fehlen. Und wenn ich ganz ehrlich bin muss ich sagen: Rasieren nervt! Doch obwohl es mittlerweile viele Alternativen gibt war ich irgendwie immer zu bequem, mich auf etwas anderes „einzulassen“.  Kennen sicherlich einige von euch, nicht wahr? Mit Epilieren konnte ich mich nie so wirklich anfreunden und vor schmerzhaftem Waxing hatte ich schon immer zu viel Respekt.

Also habe ich mich irgendwann damit „abgefunden“, dass ich für immer und ewig zum Rasierer greifen werde, wenn ich glatte Beine haben möchte. Doch dann kam plötzlich eine andere Methode auf, die in der Beauty-Welt für viel Furore sorgte: Haarentfernung mit der IPL Technologie.

Als wir vor rund zwei Monaten im Philips Friends Loft in Hamburg waren, lernte ich Philips Lumea Prestige nicht nur kennen, sondern bekam das IPL-Gerät bei einem Experten-Talk ausgiebig vorgestellt. Und war ehrlich gesagt fast schon peinlich berührt als ich gefragt wurde, ob ich Haarentfernung mit IPL schon einmal ausprobiert hatte. Nein, hatte ich nicht. Und ich habe beim besten Willen kein sinnvolles Argument dafür, warum.

Es war also höchste Zeit, etwas zu ändern und diese neue Methode ausgiebig zu testen!

Doch was genau ist eigentlich diese IPL Technologie?

IPL ist die Abkürzung für die Intense Pulsed Light-Technologie. Und wie funktioniert diese Technologie? Hier muss ich kurz ein klein wenig ausholen. Das körpereigene Pigment Melanin ist für die Färbung von Haut und Haar verantwortlich – und dieses Pigment absorbiert die von Lumea Prestige ausgesendeten Lichtimpulse. Das Haar wird direkt an der Wurzel erhitzt und fällt dadurch aus —> auf natürliche Weise.

Doch das ist noch nicht alles: Der IPL-Vorgang regt das Haar an, nicht mehr nachzuwachsen, indem es in eine „Ruhephase“ geht. Da sich die Haare in verschiedenen Wachstumsphasen befinden muss der Vorgang in den ersten zwei Monaten alle zwei Wochen wiederholt werden. Danach reicht eine Anwendung alle vier bis acht Wochen – die Haare bleiben in der natürlichen Ruhephase und wachsen nicht mehr nach. So das Versprechen von Philips. Ob ich das nach einem ausgiebigen Test bestätigen kann? Das lest ihr weiter unten!

Wie wendet man Lumea Prestige an?

Wichtig im Vorfeld: Die zu behandelnden Stellen sollten frisch rasiert (Wir fangen schon einmal an, uns von unserem Rasierer zu verabschieden!) sein und größere Muttermale mit weißem Kajal abgedeckt werden. 

Schritt 1: Im ersten Schritt wird der richtige Aufsatz für die jeweilige Körperzone gewählt. Es gibt verschiedene ergonomisch geformte Aufsätze für den Körper, die Bikinizone, die Achseln und das Gesicht.

Schritt 2: Nun wird der persönliche Hautton gemessen – denn je nach Hauttyp wird mehr oder weniger Lichtintensität benötigt. Der in Lumea Prestige integrierte Sensor analysiert den Hautton und gibt anschließend eine Empfehlung aus, welche der fünf Lichtintensität-Stufen man wählen soll. Bei meinem Hauttyp wird übrigens die Stufe 4 empfohlen.

Die Intensität kann auch manuell eingestellt werden. Das ist insbesondere bei der ersten Anwendung sinnvoll, wenn man vielleicht nicht gleich die höchste Stufe nutzen möchte und sich langsam herantasten will. Die gewünschte Intensitätsstufe wird mit einer Bestätigungstaste fixiert und ist nun für die gesamte Behandlung eingestellt.

Schritt 3: Es kann losgehen! Der Aufsatz wird auf die Haut gedrückt. Sobald er ausreichend Hautkontakt hat, leuchtet die große Leiste hinten Weiß. 

Schritt 4: Nun wird die Blitztaste gedrückt, um den IPL-Impuls auszulösen. 

Schritt 5: Und schon kann die nächste Hautstelle ausgewählt werden. Das Gerät benötigt nach jedem Impuls circa 2 Sekunden, um einen neuen ausstrahlen zu können. 

Wichtig: Die Lichtimpulse müssen nah aneinander ausgelöst werden, damit auch wirklich jeder Bereich behandelt wird. Mit der „Slide & Flash“ Funktion wird die Anwendung von „größeren Flächen“ wie den Beinen erleichtert – hier wird die Blitztaste dauerhaft gedrückt, sodass die Lichtimpulse direkt hintereinander ausgelöst werden. Wichtig ist, dass der Kontakt zur Haut dauerhaft bestehen bleibt. 

Tipp: Es gibt eine Lumea Prestige App, die sowohl für iOS als auch Android verfügbar ist. Die App erinnert unter anderem an die nächste Anwendung für die Einhaltung des richtigen Rhythmus.

Meine ganz persönliche Erfahrung mit Lumea Prestige

Nachdem ich euch ausführlich über das „Wie“ berichtet habe, möchte ich natürlich auch meine ganz persönlichen Erfahrungen mit euch teilen. Ich war sooo gespannt, ob das sehr attraktiv klingende Versprechen denn wirklich gehalten werden kann. Ende August habe ich begonnen und seitdem insgesamt fünf Anwendungen hinter mir. Ganz klar: Nach den ersten beiden Anwendungen habe ich nichts gemerkt. Aber natürlich habe ich auch nicht erwartet, dass ich nach zwei Wochen bereits „haarfrei“ bin.

Einen gewaltigen Unterschied merkte ich zwischen der dritten und der vierten Anwendung: Die Haare an den Beinen wachsen viel, viel langsamer und fühlen sich auch deutlich weicher an. Ich musste die Beine nur für die erneute Anwendung rasieren, dazwischen gar nicht, da ich erst nach einigen Tagen minimale Stoppeln hatte. Ich stehe aktuell kurz vor der sechsten Anwendung und habe fast das Ziel „haarfrei“ erreicht.

Das heißt: Die „Zwei Monate“-Aussage kann ich in meinem Fall fast auf die Woche genau bestätigen – und bin ziemlich beeindruckt. 

Mir ging es primär um die Beine, da der Rasur-Aufwand hier am größten ist. Ich nutze Lumea Prestige aktuell aber auch unter den Achseln und für die Bikinizone. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass es etwas länger dauert. Ich merke schon einen deutlichen Unterschied – aber das Ergebnis an den Beinen ist besser.

Ich war skeptisch und muss an dieser Stelle offen und ehrlich sagen, dass ich diese Kooperation nicht umgesetzt hätte, wenn ich enttäuscht gewesen wäre. Deshalb kommt diese Empfehlung von Herzen: Ich würde Lumea Prestige definitiv auch selbst kaufen – und freue mich bereits auf die komplett Rasierer-freie Zeit!

Ihr habt mir einige Fragen auf Instagram gestellt – die Top Drei, die nicht bereits im oberen Text beantwortet wurden, habe ich hier noch einmal aufgelistet. 

Tut die Anwendung von Lumea Prestige weh?

Hier war ich auch extrem gespannt – und kann die Frage nun mit einem klaren „Nein“ beantworten. Die behandelte Haustelle wird durch den Lichtimpuls erwärmt, das ist aber nicht unangenehm. 

Funktioniert die Anwendung auch bei sehr hellen Haaren?

Grundsätzlich ist IPL auch für blonde Haare geeignet, allerdings nicht bei besonders hellen Hauttypen. 

Ist IPL langfristig hautschädlich?

Die Technologie wird bereits seit über 20 Jahren zur Haarentfernung eingesetzt – und es gab in all dieser Zeit keine ernsthaften Nebenwirkungen bzw. Hautschäden. Wichtig ist, dass das Gerät richtig angewendet wird, sonst kann es zu Hautreizungen kommen. 

Ihr habt noch weitere Fragen? Auf der offiziellen „Q&A“-Seite von Philips werden zahlreiche weitere Fragen beantwortet.

Wer von euch hat Haarentfernung mit IPL bereits ausprobiert? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?


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7 COMMENTS

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L
Ich habe das Vorgängermodell ausprobiert, und nachdem ich anfangs sehr angetan war, bin ich nach längerer Anwendung ein wenig enttäuscht. Ich habe haarfreie Stellen und insgesamt ein langsameres Haarwachstum, haarfrei bin ich allerdings auch nach zwei Jahren regelmäßiger Anwendung (die App hilft da sehr) nicht. Und dabei bin ich mit dunklem Körperhaaren und heller Haut eigentlich ein sehr gut geeigneter Kandidat. Anne - Linda, Libra, Loca
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L
Laura
Klingt wirklich interessant und ist eine tolle Alternative, wenn es funktioniert, aber der Preis ist ziemlixh happig.
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wolke
Unfassbar wie wenig Du auf die Risiken dieses Gerätes eingehst!! Woher hast Du bitte die Aussage, dass es noch nie zu ernsthaften Erkrankungen gekommen ist? Hautkrebs früher oder später ist garantiert, bei regelmäßiger Anwendung, auch wenn die Hersteller dieser Geräte der Welt etwas anderes klar machen wollen. Wenn Anwendung, dann bitte mit ärztlichen Kontrollen. Jeder aber auch wirklich jeder Hautarzt schlägt über soviel Naivität die Hände überm Kopf zusammen. Genug Berichte und Warnungen sind im Netz zu finden. Informiere Dich vorher!
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J
Jess
Liebe Sarah, ich habe mich sehr auf diesen Erfahrungsbericht gefreut, da ich schon lange nach einer Alternative zum täglichen Rasieren suche. Dein Bericht ist auch sehr interessant, aber nach dem Blick auf den Preis finde ich es ein schade, dass du darauf gar nicht eingegangen bist. Dieser gehört meiner Meinung nach zu einem solchen Bericht dazu - ganz egal, oder gerade dann, wenn der Preis doch recht hoch ist. Ehrlich gesagt so hoch, dass ich persönlich mir das nicht leisten kann. (Dass einzelne Anwendungen im Salon gleich viel oder mehr kosten, ist mir bewusst.) Mich würde demnach einfach interessieren, ob du das Gerät so sehr empfehlen kannst, dass du es auch für solch einen Preis selbst kaufen würdest? Liebe Grüße, Jess
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S
@Wolke: Ich habe mich selbstverständlich ausführlich informiert. "Hautkrebs früher oder später ist garantiert" ist eine krasse Aussage, die entgegen aller Informationen ist, die ich zu diesem Thema habe. Ich habe deinen Kommentar mit einer Bitte um ein Statement an Philips weitergegeben.
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S
@Jess: Danke für deinen Kommentar. Ich habe den Preis bewusst weggelassen, da er ja nach Shop / Anbieter sehr variiert. Generell nenne ich hier auf dem Blog selten Preise, da sich diese oft ändern - verlinke aber immer auf die Websites, auf denen die Preise zu finden sind. Selbstverständlich habe ich die Empfehlungen auch im Hinblick auf den Preis ausgesprochen. Also ja, ich würde Lumea Prestige auch zu diesem Preis kaufen. :-)
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2018
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S
@Wolke: Ich habe von Philips folgendes Statement zu deinem Kommentar bekommen: "Professionelle IPL Behandlungen werden bereits seit 25 Jahren durchgeführt und Untersuchungen belegen, dass keine Anzeichen von Hautkrebs aufgetreten sind. Es wurde über keine schwerwiegenden Nebenwirkungen oder Schäden durch eine Langzeitanwendung berichtet. Die Philips Lumea IPL-Technologie leitet sich von der Technologie ab, die in professionellen Schönheitssalons verwendet wird – wir haben sie für einen sicheren und effektiven Einsatz zuhause angepasst. Philips Lumea wurde in Zusammenarbeit mit führenden Dermatologen entwickelt und mit über 2.000 Frauen getestet. Die Geräte erfüllen alle Sicherheitsvorschriften für die Anwendung zu Hause. Wie bei jedem Hautpflegeprodukt ist es wichtig, das Gerät gemäß der Bedienungsanleitung zu verwenden. Das Sicherheitssystem von Philips Lumea sorgt dafür, dass die Lichtimpulse nur ausgesendet werden können, wenn das Gerät mit der Haut in Berührung kommt. Wenn Deine Haut zu dunkel ist, verhindert der Hauttonsensor die Abgabe der Impulse. Nebenwirkungen und Komplikationen sind zwar möglich, jedoch sehr unwahrscheinlich, sofern Du Philips Lumea gemäß den Anweisungen und Vorsichtsmaßnahmen verwendest, die in der Bedienungsanleitung aufgeführt sind."

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