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Hoffnung auf 2022

Rahmen

Puh, da ist in den letzten Tagen ja einiges passiert. Und zugegeben, ich musste die folgenden Zeilen ein bisschen umschreiben. Denn eigentlich hatte ich bereits in der vergangenen Woche mit dem Schreiben dieser Kolumne begonnen – und dann bekam die “2022 wird alles so viel besser”-Euphorie durch die Omikron-Entwicklung einen ganz schönen Dämpfer. Wieso ich mir dennoch sicher bin, dass im kommenden Jahr vielleicht nicht alles, aber sehr viel, besser wird, das möchte ich heute aufschreiben.

Ich erinnere mich noch so gut an das Ende des letzten Jahres. Es war das allererste Mal, dass wir nicht die geringste Ahnung hatten, was Anfang des Jahres passieren würde.

Normalerweise verbringen Chris und ich den Januar immer im fernen Ausland, daran war nicht annähernd zu denken. Ich war ehrlich gesagt ganz schön gedeckelt, nachdem wir während des “Lockdown Light” noch an einer beruflichen Reise teilnahmen und dies zum Teil recht intensiven Gegenwind mit sich brachte. Falls ihr jetzt nicht wisst, wovon ich spreche, hier hatte ich die Situation thematisiert.

Was mich am meisten ernüchterte, war aber gar nicht unbedingt die Situation, dass wir keine Pläne für eine Januar-Reise hatten (Da gibt es selbstverständlich Schlimmeres!). Es gab schlicht und einfach überhaupt gar keine Pläne. Kein einziger Termin stand in unserem Kalender – auch wenn man mehrere Monate in die Zukunft blickte. Keine privaten und erst recht keine beruflichen Reisen, Events oder Termine. Das gab es zuvor noch nie. Und diese Situation machte mich offen gesprochen ganz schön fertig. Dieses große schwarze Loch namens 2021. Keine guten Vorsätze und Pläne, da man die Umsetzung nicht in der Hand haben würde. Mir läuft by the way immer noch ein kalter Schauer über den Rücken, wenn ich daran denke, wie schräg das erste Halbjahr 2021 war. Die “täglich grüßt das Murmeltier”-Situation, die sich immer weiter in die Länge zog. Ausgangssperren, extremste Kontaktbeschränkungen, so viel Unsicherheit, über Wochen hinweg kein einziger Termin im Kalender, die Aussichtslosigkeit, einen Impftermin zu bekommen, private und vor allen Dingen auch berufliche Planungsunsicherheit … und so weiter und so fort …

Auch in den vergangenen Wochen und Monaten wurde wieder enorm viel abgesagt. Kurzfristige oder mit langem Vorlauf geplante Pressetrips genauso wie Veranstaltungen, die zuerst im großen, dann im ganz kleinen Kreis stattfinden sollten. Und dann plötzlich zum digitalen Event wurden.

Aber dafür ergaben sich in den letzten Wochen einige sehr kurzfristige Möglichkeiten und sogar ein super spontaner Kurztrip vergangene Woche. Die Reise war übrigens erstmals für den Dezember 2020 geplant. Damals mit langem Vorlauf – und fiel dann dem Lockdown zum “Opfer”. Ein Jahr später konnten wir sie super spontan nachholen – und hatten eine grandiose Zeit. Am Montagabend saßen wir zusammen mit Freunden, die eigentlich in Singapur leben, zusammen in einem Restaurant in München. Eine Situation, die vor einem Jahr undenkbar war. Momente, für die ich sehr dankbar bin.

Was mir viel Hoffnung auf 2022 macht? Unter anderem mein Kalender, der bereits mit vielen Terminen für die ersten Monate des Jahres gefüllt ist. Unserem Januar-Trip nach Mallorca zum Beispiel. Und der ersten Fernreise seit langer Zeit im März. Berufliche Partner, die ganz selbstverständlich erste Kampagnen für das Frühjahr anfragen. Wird der ein oder andere Termin, der jetzt im Kalender steht, nicht stattfinden können? Ganz bestimmt! Dennoch sind diese Termine da – und viele davon werden mit Sicherheit stattfinden,. Und das macht Hoffnung. Ich habe das Gefühl, dass 2022 wirklich wieder besser wird. Und dass die Pandemie 2022 langsam wirklich ein Ende finden wird.

Werden wir 2022 an 2019 anknüpfen? Gewiss nicht! Viel hat sich verändert, wir haben uns verändert, unsere Gesellschaft hat sich verändert. Und ich habe die Hoffnung, dass wir 2022 aus all dem viel Positives ziehen können.

PS: Seit gestern Abend liege ich übrigens komplett flach, da mich meine Booster-Impfung so richtig ausgeknockt hat. Deshalb fahren wir auch nicht wie eigentlich geplant heute in die Heimat, sondern hoffentlich morgen. Aber: Ich bin dankbar, dass ich diesen wichtigen Termin noch wahrnehmen konnte und dass er zu einem “normaleren 2022” beitragen wird.

PPS: Eigentlich war geplant, für die nächsten Tage noch zwei Blogposts vorzubereiten, aber das war nun leider nicht möglich. Deshalb verabschiede ich mich für den Rest der Woche in eine kleine Weihnachtspause. Ich wünsche euch ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Liebsten! Am Montag lesen wir uns in alter Frische! Und dann erwarten euch noch einige spannende Themen, bevor wir mit viel Elan in ein neues – und hoffentlich für uns alle positiveres – Jahr 2022 starten werden.

Doch nun möchte ich – wie immer – auch noch einmal das Wort an euch übergeben: Welche Gefühle verbindet ihr mit 2022? Empfindet ihr ähnlich wie ich oder löst der Gedanke an das neue Jahr etwas ganz anderes in euch aus? Wie immer freue ich mich sehr, wenn ihr eure Gedanken in Worte fasst und in den Kommentaren mit uns teilt!


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2 Kommentare

  • 22
    12
    2021
    21
    F
    Feli

    Ich kann deine Gedanken sehr nachvollziehen. Wir haben einen Urlaub für den Februar 2022 geplant und die Vorfreude ist soo groß. 😊

  • 25
    12
    2021
    21
    C
    Carina

    Schöne, positive Kolumne! Ich wünsche Dir und Deiner Famile Frohe Weihnachten! 🎄

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