Goodbye Zucker:
Meine vierte zuckerfreie Woche

11.04.2017

Den heutigen Beitrag möchte ich einmal mit einem Dankeschön beginnen. Danke dafür, dass ihr mir seit dem Beginn meines Projekts so viele liebe Kommentare hinterlassen und zahlreiche Mails geschrieben habt und mich damit stets motiviert. Hätte ich mein Vorhaben nicht auch auf Josie loves geteilt und so viel positives Feedback bekommen, wäre ich wahrscheinlich bereits nach drei Tagen eingeknickt. Und jetzt kann ich – und hier bin ich tatsächlich ein bisschen stolz auf mich selbst – schreiben, dass ich bereits vier Wochen geschafft habe. Vier Wochen = die Hälfte der zuckerfreien Zeit. Und: Auch wenn ich um die Nachmittagszeit immer noch ab und an Schoko-Cravings habe, so denke ich kaum mehr an meine liebste Süßigkeit. Und glaubt mir, die ersten beiden Wochen „auf Entzug“ habe ich STÄNDIG an Schokolade gedacht. Ehrlich gesagt hätte ich noch vor zwei Wochen never, ever gedacht, dass ich an einem Lindt-Osterhasen vorbeilaufe und mir nicht sofort das Wasser im Munde zusammenläuft. Interessant zu beobachten ist übrigens, dass die Lust auf Schokolade immer kommt, wenn ich Hunger habe, Süßkram da ist, aber eine Alternative fehlt. Beispielsweise bei Press Days, wenn eine Riesen-Platte mit Pralinen da steht, allerdings weit und breit nichts Zuckerfreies in Sicht ist. Ich habe in den letzten Wochen tatsächlich kein einziges Mal gesündigt. Okay, ein paar Himbeeren (die by the way für Obst sehr wenig Zucker enthalten) habe ich in der obstfreien Phase gegessen, aber so richtig als „Sünde“ gilt das nicht, oder? Ich habe mittlerweile eine große Auswahl an verschiedenen Nuss-Sorten zuhause, die mir durch jedes Nachmittagstief helfen.

Schwer fiel mir, am Wochenende bei über 20°C kein Eis zu essen. Einfach „weil man bei Traumwetter eben ein Eis isst“. Ich glaube, bei der ganzen Sache geht es auch sehr viel um Gewohnheiten. Man isst bei einem Konzentrationstief Schokolade, weil man das immer so macht. Oder im Café am Nachmittag ein Stück Kuchen „weil das dazu gehört“.

Ein bisschen gelangweilt bin ich ab und zu von dem Thema „Getränke“. Ich trinke wie immer sehr viel stilles Wasser und Tee, aber die Saftschorle fällt natürlich weg. Und „was mit Geschmack“ fehlt ab und zu schon. Auch die geliebte Cola light fällt mittlerweile (nachdem ich mich anfangs nicht trennen konnte) weg, denn Zucker-Ersatzstoffe sind bekanntlich auch nicht das Gelbe vom Ei. Ich gieße mir momentan viele frische Tees auf, beispielsweise mit Ingwer, Minze und Zitrone.

Und das Gewicht? Die zwei Kilos sind runter, und ich bin seit ein paar Tagen wieder bei meinem Normalgewicht. Ein netter Nebeneffekt! Ich würde übertreiben, wenn ich sage, dass ich mich super fit und „wie neu geboren“ fühle, aber: Die Nebenwirkungen sind weg und aktuell fühle ich mich gut. Und das ist doch Motivation genug, um weiterzumachen, nicht wahr? Ja, ich bin sehr motiviert und gespannt darauf, was sich in den nächsten Wochen so alles tun wird. Wir lesen uns in einer Woche …

Ah, noch etwas: Interessieren euch eigentlich Rezepte? Wenn ihr wollt, poste ich gerne einmal einen kompletten zuckerfreien Tag inklusive der Rezepte für die einzelnen Mahlzeiten.

Kommentare

11. April 2017 von Kristina

Ich bewundere wirklich, wie super du das durchziehst und überlege deswegen, dieses Experiment auch zu starten. Momentan zweifle ich noch daran, dass ich das schaffen kann, aber ich denke meinem Körper würde das wirklich gut tun, da ich einfach viel zu viel Zucker zu mir nehme und Fruchtzucker eh nicht gut vertrage.
Ich bin gespannt, was du weiterhin berichtest und würde mich über Rezept sehr freuen!
Liebe Grüße ♡Kristina
TheKontemporary

11. April 2017 von Katja

Meinen grössten Respekt wie du das so tapfer durchhälst. Vor allem Eis und Obst würden mir sehr schwer fallen zu entsagen.
Ein paar Rezepte wären super. Würde mich wirklich interessieren was du so isst.
Wie bekommst du das zeitlich auf die Reihe? Kostet es mehr Zeit zuckerfrei oder ist es genauso?

11. April 2017 von Caterina

Ich bin gespannt was du am Ende des Projektes erzählst. Oh ja Rezepte wären super.

LG Caterina
http://caterinasblog.com

11. April 2017 von Alina

Auja! Die Rezepte oder so ein gesamter ‚what i eat in a day‘ würde mich mega interessieren💕

11. April 2017 von Anna-Lena

Das klingt doch super! Ich muss sagen, dass ich früher nicht so viel Süßkram gegessen haben, einfach weil wir nie wirklich etwas zu Hause hatten. Auch zu trinken gab es immer nur Apfelsaftschorle. Zwar auch nicht zuckerfrei, aber da es sonst nicht viel drumrum gab war es glaube ich verschmerzbar. Als ich allerdings mit meinem Mann zusammengezogen bin ging das mit dem Süßkram los… Mittlerweile konnte ich es zum Glück wieder eindämmen, aber ein Eis muss zwischen schon sein 😉
Finde es aber richtig, dass du deinen Körper was den Zucker angeht erstmal aus 0 runter fährst. Bin gespannt was du dann am Ende des Projektes sagst und wie oft du dann noch wirklich Lust auf Süßes hast!

11. April 2017 von Sylvia

Die Rezepte würden mich auch sehr interessieren obwohl ich das Rezeptbuch auch habe. Ich find da drin allerdings nicht alles soo gut weil ich einfach kein Fleisch mit fett und Knochen mag…Das ist schon etwas gewöhnungsbedürftig…

Liebe Grüsse
Sylvia
http://www.mirrorarts.at – Fotoblog

11. April 2017 von Kerstin

Gerne her damit 🙂

11. April 2017 von Anne

Weiter so! Ich bin immer noch begeistert, wie du das „Experiment“ durchziehst.

Immer hin konnte ich mich nun schon mal so weit motivieren, dass ich seit letzter Woche Montag auf der Arbeit nicht mehr nasche – und somit fällt bei mir schon einiges an Süßkram weg.

Ach.. und über Rezepte würde ich mich auch freuen 🙂

11. April 2017 von Corinne

Ohja Rezept bzw. wie du so einen Tag ernährungsmäßig gestaltest, fände ich auch sehr spannend 🙂

11. April 2017 von Emi

…und wie geht es Chris mit diesem zuckerfreien Projekt? Ein „He says/She says“ wäre interessant 😉
Ich bin mittlerweile auch ein großer Fan von Tees statt Soda – leider gibt es in manchen Cafés nicht so eine große Auswahl.
Rezepte würden mich sehr interessieren!
Alles Gute weiterhin und liebe Grüße aus Buenos Aires

11. April 2017 von Ayla

Liebe Sarah,
ich bin sehr sehr stolz auf dich, wie toll du durchhältst!!!!! 🙂
Absolut super, mach weiter so!!! Ostern schaffst du auch noch! 🙂
Mich würde auch ein „what I eat in a day“ sehr interessieren. 🙂
Liebste Grüße
Ayla

11. April 2017 von Mari

Toll, dass du es so durchziehst und nun auch ohne Heißhunger an Schokolade vorbei gehst 🙂 Die Rezepte würden mich auch sehr interessieren. Den Griff zu Süßigkeiten aus Mangel an Alternativen – und dass die Süßigkeiten in dem Moment des Hungers dann gar nicht mal übel schmecken – habe ich letzte Woche auf einer Dienstreise zum ersten Mal selbst auf einer Dienstreise erfahren, als ich nicht mehr draußen alleine südlich vom Hbf München Essen suchen wollte und auf die Hotel-Bar angewiesen war… mein „Abendessen“ dort war so so so widerlich, dass ich eben aus diesem Mangel an Alternativen noch Air Berlin-Herzen (die ich sonst immer meinem Mann mitbringe 😉 ) hinterher geschoben habe. Noch nie hat ein Air Berlin-Herz so gut geschmeckt. Wenn so etwas häufiger vorkommen würde, würde ich wahrscheinlich auch sehr schnell eine viel größere Affinität zu Süßigkeiten entwickeln… Das nächste Mal werde ich mich dann wohl doch aufraffen und noch ein Restaurant in der Umgebung aufsuchen 😀

11. April 2017 von Ayla

@Mari
Ja genau, am schlimmsten ist es, wenn man hungrig unterwegs ist und kaum Alternativen hat. Beim Bäcker gibt es ja auch fast nur zuckerhaltige süße Sachen… Eigentlich schade, dass es auf vielen Veranstaltungen fast nur ungesundes und süßes gibt. Dabei können Gemüsestickts, Hummus, Pfannkuchenröllchen mit Lachs, Salate, Bulgur usw auch ein tolles Buffet abgeben…

Deshalb ist glaube ich auch mehr Zeit zur Vorbreitung wichtig. Ich muss mir immer wenn ich unterwegs bin schon einen Tag früher Gedanken machen, was ich alles essen möchte und mir genug Snacks einpacken, damit ich nicht hungrig bin. Bei mir ist es nämlich auch so, dass ich seitdem ich zuckerfrei esse viel mehr essen muss um satt zu werden – klar die ganzen Zucker Kalorien fehlen einem ja.

Noch ein Tipp für einen leckeren Snack: Popcorn mit Kokosöl selber machen und mit zuckerfreien Alternativen „würzen“, wie z. B. Zimt, Kakaopulver, Salz usw 🙂

11. April 2017 von Sabine

Oh, so ein toller Artikel! :-))) und JA JA JA.. Bitte bring mal Rezepte! Würde mich total interessieren! 🙂 glg

11. April 2017 von Ondo

Richtig stark!
Vor allem bei super Wetter aufs Eis zu verzichten.
Da kann ich mir von dir eine Scheibe abschneiden.

Ich glaube auch, dass das alles Gewohnheiten sind.
Ich werde mir ein Beispiel an dir nehmen und keine Süßigkeiten Zuhause mehr aufbewahren. Was nicht da ist, kann man auch nicht essen 😀

Weiterhin viel Erfolg!

11. April 2017 von Charlotte

Gratuliere! Ich hab zwar in dem ein oder anderen Zucker-frei Buch schon gestöbert aber mich würde definitiv interessieren wie du für dich den Tag so gestaltest va ob du dir Sachen auch mitnimmst danit du bei Events auch was zum Essen hast.

12. April 2017 von Constanze

Rezepte sind immer willkommen, liebe Sarah!
Weiterhin gutes Durchhaltevermögen für dein Projekt. 🙂
Lieber Gruß
Constanze

13. April 2017 von Sandra

Oh, wie schön, ich habe das vor jahren durchgezogen, aber auch meine komplette Ernährung angepasst. Also auch kein Milch- und Obstzucker. Was manchmal ganz gut hilft, falls doch nochmal ein Tief kommt: Vanille oder saure Produkte. Wirkt wunder! Ich habe bei meinem lieblingsdiscounter Grünen Tee mit Vanille gefunden. Sehr lecker und ohne Zucker.

Weiterhin viel Erfolg!

Liebe Grüße
Sandra

18. April 2017 von Silja

Hallo,

Ich verzichte auf Grund einer Ende Januar diagnostizierten Fruktose Intoleranz auch auf Zucker, Schokolade und Co und seit zwei Wochen auch auf Traubenzucker (und Schokolade mit Traubenzucker). Die ersten zwei Wochen in der Karenzzeit (ein vier wöchiger Verzicht komplett auf Zucker, Fruktose und Co) haben mich so fertig gemacht (weinen und schlimme Stimmungsschwankungen) und meine komplette Ernährungsweise auf den Kopf gestellt. Ich habe Schokolade, so wie du, geliebt. Jetzt ist die schlimmste Zeit hinter mir.
ist dir aufgefallen, dass Schokolade und Alkohol an der Kasse im Supermarkt stehen. Ich fühle mich immer so auf die Probe gestellt und wie ein anonymer Schokoholik 🙂
Viel Erfolg dir noch bei einem Verzicht

2. Mai 2017 von Ina

Wow, du kannst so mega stolz auf dich sein! Ich wollte das ja tatsächlich auch schon immer mal machen, aber ich glaube nicht dass ich mehr als 2 Tage durchhalten würde. Durchhaltevermögen ist bei mir leider nicht so vorhanden! 🙁
Deinen Bericht finde ich mega super, sowie deinen ganzen Blog!
Ich freue mich auf viele weitere tolle Artikel!
Ganz liebe Grüße,
Ina
PS: ich mache übrigens handgemachte Armbänder. Wenn du Interesse hast, mache ich dir gerne eines!

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