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Schöne, kranke Modewelt

Rahmen

Zugegeben, hier auf Josie loves ist meistens alles „Friede, Freude, Eierkuchen“. Das heißt nicht, dass ich alles gut finde, ich nie etwas zu meckern hätte, und in meinem Leben immer alles perfekt läuft (Oh nein, das ist ganz und gar nicht der Fall!). Aber ich habe für mich entschieden, hier auf dem Blog nur über die schönen Dinge des Lebens zu schreiben,  euch ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und euren Alltag ein wenig zu versüßen. Doch manchmal gibt es Dinge, die nerven nicht nur, sondern machen richtig wütend. Und deshalb möchte ich heute einmal ein wenig Dampf ablassen. Dafür müssen wir aber erst einmal 13 Jahre zurückreisen. Sarah, 14 Jahre alt, hatte einen großen Traum. Sie wollte Sängerin werden. Mit einer selbst aufgenommenen Kassette und einigen Bildern bewarb sie sich beim größten nationalen Talentwettbewerb, landete völlig unerwartet im Finale.

Schöne, kranke Modewelt

Mit der Gesangskarriere wurde es erst einmal nichts, dafür war sie plötzlich in der Kartei einer der größten, deutschen Modelagenturen. „Das süße Mädchen von Nebenan“, das war wohl mein (Zurück in die ich-Form) Markenzeichen, weshalb ich gut bei den Magazinen wie Bravo Girl und Mädchen ankam, die vom süßen Mädchen von Nebenan gelesen wurden. Friede, Freude, Eierkuchen. Doch dann gab es das Gespräch mit meiner Agentin. „Wenn du wirklich RICHTIG modeln möchtest, dann müssen da schon noch einige Kilos runter!“ sagte sie zu mir.

Ich, damals mit einer Größe 34/36 gesegnet, hatte mir zuvor niemals Gedanken über meine Figur gemacht. Immerhin gab es mit (mittlerweile) 15 doch weitaus wichtigere Themen. Zum Beispiel, was die Jungs von einem denken und welche Sneakers momentan besonders angesagt sind. Kein Wunder, dass mich diese Aussage damals ziemlich mitgenommen hat. Ich war zu jung, um diese Worte an mir abprallen zu lassen und war schnell im Strudel des „Okay, dann esse ich eben gar nichts mehr!“ gefangen. Zum Glück ging diese Phase vorbei und mir wurde bewusst: Das mit dem Modeln ist nichts für mich. Aber ein anderer Wunsch war geboren: Ich wollte Moderedakteurin werden, hinter den Kulissen arbeiten, über Mode schreiben, statt sie nur stumm vorzuführen.

Einige Jahre später machte ich diesen Wunsch wahr, zog gleich nach meinem Abitur nach München und lebte meinen Traum. Dieser bestand übrigens auch ganz sicher nicht nur aus Friede, Freude, Eierkuchen, sondern beinhaltete vor allen Dingen sehr viel, sehr, sehr harte Arbeit, aber das ist wieder eine andere Geschichte. Einige Jahre später erfüllte ich mir einen weiteren Traum: Ich launchte meinen eigenen Blog, eine Spielwiese, auf der ich frei Schnauze über all das schreiben konnte, was mir gefiel. Ehrlich gesagt wollte ich ursprünglich zusammen mit meiner Freundin Milli einen rein journalistischen Blog schreiben, nur ab und an ein Outfit zeigen. Lange Rede, kurzer Sinn: Schnell wurde klar, dass Outfits, und somit sehr persönliche Posts, mit Abstand am besten bei den Lesern ankamen. Wer einen Modeblog schreibt, der muss sich auch regelmäßig zeigen. Das ist nicht immer so (Ausnahmen wie Modepilot bestätigen die Regel), aber wenn man sich die ganz, ganz großen Modeblogs anschaut, dann sieht man meist die Bloggerinnen selbst, die sich in jedem ihrer Posts präsentieren. Und da wären wir auch schon beim eigentlichen Thema. Wenn ich auf einem (internationalen) Bloggerevent bin, dann bin ich umgeben von Models. Schaut man sich die international erfolgreichen Bloggerinnen an, entdeckt man keine normalgewichtigen Mädels. Nein, man sieht (mindestens!) 1.75 Meter große Gazellen mit Größe 34.

Ganz ehrlich? Ich komme mir auf solchen Events oftmals vor wie ein kleiner Elefant. Objektiv gesehen bin ich mit 1.71 und Kleidergröße 38 „normal“. Dieses „normal“ wird in der Modebranche allerdings teilweise fast schon als Schimpfwort verwendet. Auf Bloggerevents bekommt man Kleidung meist in Sample Size präsentiert, bei Shootings (Ja, es gibt auch hier selten Ausnahmen) bekommt man sowieso nur Kleidung in Größe S. Sample Size ist die Größe, in die auch Models passen, die diese Kleidung bei Magazin-Shootings tragen. Ja, ich passe ab und zu auch in diese Kleidungsstücke, aber eben nicht immer. Eine größere Größe? Die gibt es oftmals nicht. Als Blogger hat man schließlich in diese Kleidungsstücke zu passen.

Über meine Größe 38 wurde auch schon einmal die Nase gerümpft. Der Moment, in dem ich mich wieder mehr als zehn Jahre zurückversetzt fühlte. Und was lernen wir daraus: Bloggerinnen müssen Models sein. Ernsthaft? Für mich eine wirklich sehr, sehr traurige Entwicklung. Denn ist es nicht gerade das, was die Blogs schaffen können, was wir Blogger ändern können? Die Mode den „normalen“ Frauen näher bringen, Fashion ins echte Leben transferieren, fernab von den Runways in Paris und New York? Das war doch ursprünglich der Gedanke hinter Fashionblogs: Mode im „echten“ Leben. Doch wird aus diesem schönen Gedanken wirklich irgendwann einmal „Realität“?

Letztendlich sind die Bloggerinnen, die international gut arbeiten und zu den Stars der Branche avanciert sind, nicht mehr von den Models zu unterscheiden, die vor ihnen ( –> Front Row) auf dem Runway laufen. Als Chiara, Rumi, Jules und Jessica letzte Woche Backstage von der Victoria Secret Show twitterten, dachte ich nur „Na, die vier Mädels könnten da ja locker auch mitlaufen!“. Doch ist das wirklich das, was Blogs ausmachen sollte? Blogger, die man nicht mehr von Topmodels unterscheiden kann? Muss man sich als Blogger wirklich schlecht fühlen, weil man eine „normale“ Figur hat, Hüfte und Hintern nun einmal in keine Jeans in Größe 27 (das ist übrigens die Größe, die man in der Regel von Modefirmen zugeschickt bekommt) passen? Ein Thema, das mich schon seit langem beschäftigt, und das ich nun endlich einmal zur Diskussion stellen möchte.


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95 Kommentare

  • 19
    11
    2013
    13
    Nicole Sauer-Böhnke

    Ich bin wirklich froh, dass Du Dich eben nicht mit zig Diäten rumärgerst um ein Magermodelblogger zu sein!

    Und wenn Du „mitleidig“ wegen deiner Gr. 38 bei Events angeguckt wirst:

    hole sofort eine Schokolade aus der Tasche und esse sie genüßlich—was meinst Du wie neidisch die dünnen Ziegen werden :-D

    Bleib so wie Du bist, denn weil Du eben so bist sind wir Leser Deines Blogs. Und Du bist wirklich bildhübsch!

  • 19
    11
    2013
    13
    Olga

    Liebe Sarah,

    danke für diesen Artikel.
    Abgesehen von dem zero-size-Wahn der größten Blogger dieser Welt, nerven mich ihre Outfits nur noch.
    So gerne ich früher Chiara auf ihrem Blog gefolgt bin, so langweiliger sind ihre Bilder heute. Wenig Individualität, Null Persönlichkeit.
    Der ganze Designer Fummel, dieses übertrieben künstliche Posen vor der Kamera nervt und hat nichts mehr mit der hübschen Jura Studentin zu tun, die ich so gerne früher gelesen habe.
    Umso mehr freue mich immer über Deine Posts, die sehr persönlich und zugänglich sind.

  • 19
    11
    2013
    13
    julia

    Danke für den schönen Beitrag Sarah!

  • 19
    11
    2013
    13
    Steffi LaFranze

    Hey Sarah,

    du sprichst mir voll aus dem Herzen!
    Als ich vor 2, 3 Jahren angefangen habe, Modeblogs zu lesen, gefiel mir eben gerade daran, dass Frauen/Mädels wie du und ich, ihren Modestil vorführen.
    Momentan finde ich es ziemlich langweilig, was da gerade auf den gehypten Blogs (Chiara, etc.) gezeigt wird. Da kann ich mir auch die Vogue anschauen, wenn ich richtig dünne Frauen mit Designer-Mode in unnatürlichen Posen anschauen will. Nichts gegen die Vogue oder die Instyle, die lese ich wirklich gerne, aber der Reiz an Blogs war, dass man dort sah, wie man diese Mode zu tragbarer Mode macht.

    Mach so weiter, wie bisher! Ich finde dich richtig toll, hübsch mit einer Hammer-Figur!

    Glg aus Muc,

    Steffi

  • 19
    11
    2013
    13

    Auch ich trage Kleidergrösse 38 und bin damit sehr, sehr glücklich. Mir von jemandem sagen lassen müssen, das wäre zu dick, wäre ja wohl unerhört!
    Ich muß zugeben, dass ich Blogs von solchen sehr professionell dürr aussehenden Mädels nicht lese. Hier bei Dir ist es schon oft vorgekommen, dass ich ein Kleid, ein Oberteil oder einen Rock nachgekauft habe, einfach, weil ich an Dir gesehen habe, wie es auch bei mir aussehen würde.
    Wenn ich ein Kleid bei so einem dürren Gestell sehe, denke ich vorher schon, DAS kann ich nicht tragen… was bringt es also den Designern, uns Kleidung zu zeigen und gleichzeitig zu suggerieren, dass sie NICHT für uns gemacht ist?
    DEN Sinn verstehe ich echt nicht….
    Ich liebe Deinen Blog, Deine tolle Figur und die schönen Fotos hier….
    Danke, dass auch Du Dir mal Luft gemacht hast…..

  • 19
    11
    2013
    13
    Sabine

    Liebe Sarah,

    ein toller Artikel und ein tolles Statement! Dass der Artikel nötig ist, zeigen wohl die zahlreichen Reaktionen darauf. Kritischer Journalismus ist wohl der erste Schritt, um auf die Situation inner- und außerhalb der Modewelt aufmerksam zu machen und das Bewusstsein vieler Frauen und Männer dafür zu schärfen, was normal ist und was eben nicht, in Bezug auf körperliche „Ideale“.
    Es wird schwierig sein, dieses falsche Körperbild zu ändern. Das Bild reproduziert sich und wird bewusst reproduziert, um so ganze Wirtschaftszweige am Leben zu halten: Diätpillen, Schönheitsprodukte etc. werden doch nur verkauft, wenn Frauen und Männer einem Ideal nacheifern, dass gar nicht erreicht werden kann.

    Bleib du, wie du bist, denn so bist du vielen deiner Leser nicht nur in Sachen Mode ein Vorbild, sondern auch in Bezug auf den Umgang mit deinem Körper.

    Viele Grüße
    Sabine

  • 19
    11
    2013
    13
    Kathy

    Toller Post !!! Du hast vollkommen Recht und es stehen ja auch viele hinter dir !! Vielen Dank und mach weiter so ! <3

  • 19
    11
    2013
    13

    Ich fand deinen Post wirklich erfrischend und ehrlich. Ich finde es ist nichts auszusetzen an einer klaren Meinung und ich habe sehr gerne gelesen dass du es auch nicht normal findest dass Bloggerinnen, die ja eigentlich Inspiration oder „Opinion Leader“ sein wollen, unbedingt in ein bestimmtes Schema passen müssen/ wollen. Eigentlich sollte der Kern ein anderer sein. Die Figur sollte nicht immer mit der Glaubwürdigkeit in Verbindung gebracht werden.

    Lg Lore von http://whatloreloves.blogspot.de

  • 19
    11
    2013
    13
    Tinchen

    Liebe Sarah,
    vielen Dank für diesen Post. Ich bin da ganz deiner Meinung. Ich lese noch nicht so lange Fashion-Blogs, aber es gibt so einige Seiten, die mir überhaupt nicht gefallen, weil die Bloggerinnen versuchen, exakt so auszusehen, wie in Hochglanzmagazinen (die ich übrigens auch nicht lese). Naja, und beim Versuchen bleibt es dann häufig nicht. Sie sehen oftmals wirklich so aus. Und das ist dann meiner Meinung nach nicht mehr schön, sondern ausdruckslos. Die meisten Models aufm Laufsteg oder in den genannten Magazinen haben doch keine Ausstrahlung. Du kannst ihnen schon im Gesicht ablesen, dass sie nicht mit Spaß dabei sind, sondern wie gezwungen über den Laufsteg gehen.
    Bei deinem Blog ist das anders. Alle Outfits wirken frisch und authentisch. Dir merkt man an, dass du Spaß dabei hast und du verkörperst bei dem Ganzen noch Persönlichkeit, die den anderen meist fehlt. So wirken deine Outfits natürlich und man kann sie gut auf die „normale“ Welt übertragen.

    Apropos „normale Welt“: es ist wirklich erschreckend, wie wichtig das Thema Schönheit geworden ist. Ständig wird aus den Medien vorgegeben, was schön ist und was nicht, welche Figur man haben sollte, und was schon als „dick“ gilt. Das setzt doch jeden „normalen“ Menschen unter Druck. Wer ist da schon noch zufrieden mit sich? Wenn bei Größe 38 schon die Augenbrauen hochgezogen werden, fragt man sich doch wirklich, was in den Köpfen dieser Menschen falsch läuft. Dabei ist Schönheit doch subjektiv und wird von jedem individuell wahrgenommen…

    Liebe Grüße

  • 19
    11
    2013
    13
    Brigitta

    Auch wenn man locker in Jeans Größe 34 passt oder der Schrank voll mit Sample Size Hosen hängen könnte, ist das ja noch nicht die Erfüllung der perfekten Traumfigur.
    Zum Glück hatte ich nie Figurprobleme bezüglich des Gewichtes, bin eher eine Schlanke, habe aber Körbchengröße jenseits von C …
    Mei, das kotzt irgendwann einfach nur an, weil alle tollen Sachen auf schmalen Oberkörper geschnitten sind.
    Gerade oder ganz besonders, wenn es Designerklamotten oder „Stangendesigner“ sind.
    Mein heißgeliebter Bruuns Bazaar-Mantel passt perfekt. Schultern, Hüften, Ärmel, alles super nur atmen darf ich nicht ;)
    Dabei kaufe ich doch solch einen Mantel! Für mich sieht es aber so aus, als wären nur Models die Zielgruppe :(
    Als Modebloggerin brauchst du Geschmack, ein gutes Auge und Sinn für Ästhetik, für mich hängen diese Qualitäten nicht von der Kleidergröße ab.
    Für die „Modewelt“ anscheinend schon?
    Ich finde es schade, dass da so vieles an den real existierenden Menschen vorbeigeht.
    Aber irgendwie machen wir den Figurwahn ja wohl doch mit, denn sonst wäre er ja kein „Erfolgskonzept“, hätte sich nicht so etwablieren können

  • 19
    11
    2013
    13
    Jacqueline

    Toller Post! Abgesehen davon, dass ich gleicher Meinung bin was Chiara und Co. betrifft, muss man doch sagen – die Mädels können schon stolz auf das sein, was sie nur durch ihren Blog erreicht haben. Ich finde aber auch genau die 4 genannten Bloggerinnen viel zu dürr und deren Blogs mittlerweile nicht mehr so toll wie vor einiger Zeit!

  • 19
    11
    2013
    13

    Ein sehr ehrlicher und kluger Post, der meiner Meinung nach lange überfällig war. Ich bin unendlich genervt von Chiara und Co, die in meinen Augen nur noch dürre Kleiderständer und lebende Werbeplakate sind. Individualität und Körperbewusstsein gehen da leider verloren – schade, gerade weil viele junge Mädchen sich diese Bloggerinnen zum Vorbild nehmen. Dabei sind Hüfte, Hintern, die Wohlfühl-Konfektionsgröße und vor allem das Gefühl, was zu welchen Proportionen passt, viel wichtiger, als ein bekanntes Label und ein flacher Bauch. Ich finde, es sollte mehr Bloggerinnen wie dich geben liebe Sarah, die sich nicht auf Size Zero herunter hungert, ihren eigenen, positiven Look gefunden hat, und weiß was ihrem Körper am besten steht!

    Alles Liebe
    Laura
    http://laurassterne.blogspot.de/

  • 19
    11
    2013
    13

    Also ich finde grade das schöne an Modeblogs, dass es eben keine mega dünnen Models sein müssen, aber ich gebe dir Recht, die die groß rauskommen, sehen dann doch meistens so aus wie Magermodels…
    Traurige Entwicklung :(

    http://coco-colo.blogspot.de/

  • 19
    11
    2013
    13
    Johanna

    Ich finde, dass du es absolut auf den Punkt bringst! Ich selbst kann mich über meine Figur zwar nicht beschweren, muss aber auch sagen, dass die meisten Blogger nichst mehr mit dem „normalen“ Frauenbild zu tun haben.
    Ebenso muss ich allerdings auch kritisieren, dass 90% der Mädels in Ihren Pots seeehr hohe Schuhe (egal bei welchem Wetter) tragen. Ich selbst trage auch extrem gerne hohe Schuhe – aber für den normalen Alltag und im Büro oder Uni solch extrem hohe Treter?! Für die Gesundheit und einen bequemen Alltag auf Dauer nicht zumutbar, finde ich. Dadurch, dass ich zu oft Schuhe mit Absatz getragen habe, erlitt ich kürzlich mit 26 Jahren einen Bandscheibenvorfall.
    Außerdem finde ich es zum Teil lächerlich, dass einige Bloggerinnen (ich spreche nicht von Sarah) im tiefesten Winter bei Minustemperaturen Outfits mit offenen Pumps und ohne Strümpfe posten! Das hat mit „normalen“ Alltagsoutfits einfach nichts mehr zu tun….was ich wirklich sehr schade finde!

  • 19
    11
    2013
    13
    summer

    toller beitrag. ich muss sagen solche Blogs wie z.b. von chiara sind für mich mittlerweile langweilig und uninteressant geworden. für mich fehlt da die Persönlichkeit und ich finde es nicht mehr authentisch sondern ein abklatsch irgendeiner Modezeitschrift. es ist zu abgehoben und nicht mehr an uns normalen jungen Frauen dran…
    aber ich liebe deinen blog ;-)

    lg
    summer

  • 19
    11
    2013
    13
    summer

    toller beitrag. ich muss sagen solche Blogs wie z.b. von chiara sind für mich mittlerweile langweilig und uninteressant geworden. für mich fehlt da die Persönlichkeit und ich finde es nicht mehr authentisch sondern ein abklatsch irgendeiner Modezeitschrift. es ist zu abgehoben und nicht mehr an uns normalen jungen Frauen dran…
    aber ich liebe deinen blog ;-)

    lg
    summer

  • 19
    11
    2013
    13
    Andrea

    Liebe Sarah! Ein toller Beitrag! Vielen Dank für diesen Einblick! Ich lasse mich seit einiger Zeit gerne modisch von Blogs inspirieren – ganz besonders gerne von Deinem. Ihr Bloggerinnen leistet etwas, das ich bisher in keiner Modezeitschrift gesehen habe. Ihr zeigt Alltagsmode mit dem gewissen Etwas. Es ist tragbar. Man kann sich ganz leicht mit Euch identifizieren, weil Ihr authentisch seid. Und eine normale Figur habt. Ich kaufe gern etwas nach, was ich bei Dir oder Deinen Kolleginnen entdecke. Vielen lieben Dank! Mach weiter so!

  • 19
    11
    2013
    13

    Applaus für diesen Beitrag! Du hast genau das auf den Punkt gebracht und hinterfragt, was wahrscheinlich viele Frauen von uns (unter anderem ich) traurig finden und beschäftigt. An diesem Beispiel sieht man leider wieder, dass die Welt zu 90% oberflächlich ist. Vor allem die Modewelt! „Fashion ins echte Leben transferieren, fernab von den Runways in Paris und New York“, das ist es doch worum es auch vielen geht. Zeigen zu können, „du musst nicht Milliarden von Euros ausgeben oder size zero haben, um modisch und gut gekleidet zu sein.“. Im Endeffekt soll Mode doch jedem Mode-Begeisterten Spaß machen und nicht ausarten in Disziplin, Wettbewerb und einem schlechten Selbstwertgefühl. Ich denke hätten wir das gewollt, hätten wir uns alle schon längst für ein Model-leben entschieden!

  • 19
    11
    2013
    13

    Applaus für diesen Beitrag! Du hast genau das auf den Punkt gebracht und hinterfragt, was wahrscheinlich viele Frauen von uns (unter anderem ich) traurig finden und beschäftigt. An diesem Beispiel sieht man leider wieder, dass die Welt zu 90% oberflächlich ist. Vor allem die Modewelt! „Fashion ins echte Leben transferieren, fernab von den Runways in Paris und New York“, das ist es doch worum es auch vielen geht. Zeigen zu können, „du musst nicht Milliarden von Euros ausgeben oder size zero haben, um modisch und gut gekleidet zu sein.“. Im Endeffekt soll Mode doch jedem Mode-Begeisterten Spaß machen und nicht ausarten in Disziplin, Wettbewerb und einem schlechten Selbstwertgefühl. Ich denke hätten wir das gewollt, hätten wir uns alle schon längst für ein Model-leben entschieden.

    In diesem Sinne, LG und liebe Frauen bleibt euch treu!

    Tatjana von missfuckingfashion.blogspot.com

  • 19
    11
    2013
    13

    Liebe Sarah! Danke für diesen Artikel! Ich glaube ich hatte sogar diese Zeitschrift, in der du abgebildet warst, ich erinnere mich an das Foto…
    Wir Frauen machen uns sowieso immer viel zu viele Gedanken über unsere Figur! Wir sollten uns so lieben wie wir sind! Wer immer mit sich unzufrieden ist, strahlt das auch aus. Ich trage Größe 38/40 und statt mich über diese „große Kleidergröße“ zu ärgern habe ich vor ein paar Jahren angefangen meinen Körper so zu akzeptieren wie er ist. Seitdem fühle ich mich so viel besser und bin stolz auf meine Kurven!
    Jede Frau ist auf ihre eigene Art schön und einzigartig.
    Und das wollen wir doch alle auf unseren Blogs zeigen.
    Das ist unsere Freiheit, unsere Individualität zu zeigen!
    Es wäre doch soooo langweilig wenn wir alle die gleiche Größe hätten!
    Also Mädels: steht zu euren Kurven!!!

    Und Sarah, du kannst echt stolz sein, du hast einen tollen Blog und einen sehr schönen Stil!

    Herzliche Grüße!
    Jana

  • 20
    11
    2013
    13
    Boulevard-Birdie

    Ich kenne dich ja nun auch persönlich und für mich bist du ein Model :) Ich finde, du hast die perfekte Figur (Julia Roberts trug damals in Pretty Woman auch Größe 38!) und bist einfach wunderschön.

    Aber ich verstehe, was du meinst. Und so traurig es ist: So ist die Modebranche leider. Oder sollte ich besser sagen die komplette Medienbranche? Schau dir die Moderedakteurinnen an. Die sind alle sehr schlank, tragen maximal Größe 38 und sind (meist) bildschön. Und nicht nur im Fashionbereich ist Aussehen (fast) alles. Auch im Boulevard wird man schräg angeschaut, wenn man eben nicht perfekt ist. Oder das, was diese Menschen für perfekt halten.

    Ich meine, sieh dir an, wie über Stars geurteilt wird. „Sie ist zu dick!“ oder „Sie ist zu dünn“ – was dazwischen gibt es nicht. Und dick bzw. moppelig ist man da ja schon ab Größe 40 – oder wenn eine Schauspielerin wie z.B. Mischa Barton nicht mehr so dürr wie zu „O.C.“-Zeiten ist, sondern eine normale Figur hat. In Redaktionskonferenzen wird dann plötzlich von den fiesen Dellen (die ich nicht erkennen kann!) gesprochen oder darüber, wie fett die jeweilige Dame ist. Und dann schaust du an dir selbst herunter, siehst deine Kolleginnen an und denkst dir: „Na, ich möchte gar nicht wissen, was die über mich denken …“

    Die Welt ist halt leider oberflächlich und man selbst eignet sich – je länger man in diesem Zirkus drin steckt – dieses Verhalten auch an. Und das ist traurig. Und verletzend. Vor allem für einen selbst und das Selbstwertgefühl. Denn das verliert man in dieser Welt leider viel schnell….

  • 20
    11
    2013
    13

    Liebe Sarah,

    unglaublich toller Post! Ich bin froh, dass Du Deine eigene Regel nur über positives zu schreiben dafür gebrochen hast. Ich mag die großen internationalen Blogs und die Mädels, aber mir geht es oft so das ich denke guck ich nun ne Modezeitschrift an oder ne Mädchen von neben an das Kleidung liebt? Man kann sie wirklich nicht mehr von den Models unterscheiden und steht wieder vor dem gleichen Problem wie bei Zeitschriften. Mit denen kann ich mich nicht identifizieren. Ich gucke mir als erfolgreiche internationale Mädels wie eine Zeitschrift an, aber lieben tue ich die wahren Heldinnen die aussehen wie nette Mädels von neben an eben aussehen wenn sie verrückt nach Mode sind!

    Liebste Grüße aus China
    Anja
    http://www.littlevintageloveaffair.com

  • 20
    11
    2013
    13
    Charlotte

    Daumen hoch. Ein wirklich gelungener Beitrag!

  • 20
    11
    2013
    13
    Jessy

    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag.

    Er spricht mir aus der Seele und spiegelt genau das wieder, was ich hin und wieder auch denke.

  • 20
    11
    2013
    13

    Liebe Sarah,
    Persönlichkeit macht einen Blog aus und eben gerade auch reallistische Berichte und Bilder. Deswegen lese ich Blogs. Wenn ich High-End Fashion mit retouschierten Models sehen möchte, dann kaufe ich mir ein Fashion Magazin. Und ja, und die meisten Frauen haben eine normale Figur, weil wir eben auch normal essen :)
    Die Bloggerinnen, die aussehen wie Models, sind dann halt eher Models, die bloggen…
    Liebste Grüße MIMI

  • 21
    11
    2013
    13
    Resi

    Liebe Sarah,

    ich danke dir von Herzen für diesen Post. Auch ich trage Größe 38 und kann endlich damit zufrieden sein, nachdem ich mir über 4 Jahre hinweg die Seele aus dem Leib gekotzt habe um dem zu entsprechen was die unfassbar glamouröse Modewelt gerne hätte.

    Ich habe ewig lang keine Blogs mehr gelesen, weil mich die Wannabe-Models mit ihrer fehlenden Persönlichkeit erschöpft und gelangweilt haben. Bei dir ist einfach alles anders. Man hat Einblicke in dein Privatleben – du bist einfach ECHT. Nicht gekünstelt, nicht nervig, kein Wannabe-Model, nicht unnatürlich dürr. Du bist einfach erfrischend, also lass dir das von den blöden Strichmännchen ohne Seele nicht nehmen, es wäre wirklich schade darum.

    Grüße aus der Pfalz,

    Resi

  • 21
    11
    2013
    13
    straehnchenliesel

    Ein toller Beitrag!

  • 21
    11
    2013
    13
    Katharina Dörfler

    Liebe Sarah!

    Ich mussn sagen, du sprichst mir mit Diesem Blog aus der Seele.
    Ich selber trage Gr. 38 und muss aber dazu sagen, dass ich als Jugendliche lange Zeit an Essstörungen litt und fernab von einer „gesunden“ Figur war.
    Mittlerweile habe ich mich damit abgefunden, dass ich nicht mehr dünn bin, dafür aber gesund, was für mich wichtiger ist.
    Dennoch muss ich sagen, dass ich mir bei dem Gedanken der gennanten Blogs schon mal denke: „Hmmm, etwas schlanker würden viele Kleidungsstücke besser aussehen“…
    Ich bin wirklich mehr als froh, dass du so wudnerbar bloggst und man sich mit Dir identifizieren kann.
    Ps: Du siehst für mich aus wie eine Gr. 36. :-)
    Liebe Grüße

    Katharina

  • 22
    11
    2013
    13
    Silberdistel

    Einfach nur toll! Ich stimme dir voll und ganz zu!

  • 22
    11
    2013
    13

    Es ist wirklich traurig, welches Frauenbild die Modebranche insziniert und hunderttausende von Frauen an ihrem Selbstwertgefühl zweifeln lassen.
    Und mal ehrlich, ich habe so gut wie nie einen Mann sagen hören „Modelmaße finde ich toll.“ Dann doch eher „An einer Frau muss auch was dran sein“ ;)

    Wir Frauen sollten uns einfach in unserem Körper wohl fülen können.

  • 25
    11
    2013
    13

    Ich finde deinen Artikel wirklich sehr gelungen, bin ganz deiner Meinung damit das Fashionblogs Mode aus dem echten Leben zeigen sollen und dazu gehört für mich auch das man dafür keine Modelgrößen braucht!
    Du und dein Blog sind super, weiter so! :)

  • 26
    11
    2013
    13

    Ich bin wirklich froh dass du dieses Thema ansprichst!! Dazu gehört wirklich viel Mut!
    Viel zu viele Blogs sind heutzutage viel zu gephotoshoppt, sodass man manche Blogger kaum noch im wahren Leben erkennen kann! Schade, dabei sind es doch auch ohne Photoshop hübsche Mädels!
    Du hast so eine wunderbare Ausstrahlung, da brauchst du wirklich keine Modelmaße, obwohl ich niemals gedacht hätte, dass du eine 38 trägst! ;)

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  • 27
    11
    2013
    13
    Simone

    Liebe Sarah,
    vielen Dank für diesen tollen Artikel!
    Du hast absolut recht. Es ist wirklich sehr traurig, dass mittlerweile fast alle Blogs, Pinterestfotos und Instagram-Profile nur noch Bilder von tollen Klamotten an perfekten Modelkörpern posten :(
    Eine traurige Entwicklung. Schön, dass du hier eine wunderbar gesunde Ausnahme bist!

    Danke hierfür!
    Bleib so wie du bist!

    Simone

  • 06
    12
    2013
    13

    Ein wirklich toller Artikel, der schön geschrieben ist. Ich bin ganz deiner Meinung. Ich selbst trage Größe 38 und finde es schade, dass die erfolgreichen Blogger immer sehr dünn sind. Ich liebe das Essen und möchte auch nicht darauf verzichten. Danke für deine Ermutigung.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende

    Charlotte

  • 21
    02
    2014
    14

    Liebe Sarah,
    das hast du wirklich wundervoll geschrieben und ich wünschte, dass mehr Blogger das so sehen würden. Ich find es viel interessanter wenn irgendwie jeder Blog eine andere „Figur“ repräsentiert, denn jeder ist von Natur aus einfach anders gebaut und wenn alle Blogger aber versuchen sich in eine 34 oder 36 runterzuhungern dann fehlen einfach Inspirationen für Frauen mit einer normalen Figur, die eine 38 oder 40 oder eben auch einfach 42 oder 44 tragen. Ich musste leider auch schon mit ansehen wie der Schlankheitswahn einige meiner besten und engsten Freundinnen kaputt gemacht hat und das ist leider wirklich nicht eine schöne Seite des Lebens :/
    Mach weiter so!
    Liebe Grüße
    Rose ♥

  • 21
    02
    2014
    14
    Melody

    Vieles wurde bereits gesagt. Klar, schaue ich mir gerne in Zeitschriften Models mit perfekten Körpern und schön fallender Kleidung an. Aber genau das brauch ich nicht noch auf Blogs. Ich selber bin zwar schlank, aber klein. Deshalb interessieren mich vor allem Outfit-Posts, die nicht nach Model-Look ausschauen und eben nicht perfekt inszenziert sind…sondern den Alltag und die „Normalfrau“ zeigen! Da ich mich auch in meiner Schwangerschaft gerne modisch kleiden wollte, habe ich (fast) vergeblich nach Modeblogs hierzu gesucht…Wie gesagt, mehr Alltag – weniger Model Size Zero perfekte Welt! Das Leben ist eben nun kein Einheitsbrei…
    Danke für den schönen Artikel :-D

  • 13
    07
    2014
    14

    Glücklicherweise gibt es schon lange einen anderen Trend: die Plus Size Bloggerinnen, allen voran in Deutschland Luziehtan.

    Das Problem ist, dass Mode und das ganze Business drum rum sehr oberflächlich ist. Natürlich ist es fürs Auge recht angenehm, eine schöne schlanke Frau zu sehen, an der das Kleidungsstück perfekt sitzt, aber alles ist mal wieder reine Definition. Kleiderbügel wie aktuell Heidi Klum empfinde ich als schrecklich, andere als unglaublich erstrebenswert. Kranke Welt.
    Für mich ist Mode journalistisch kein Thema, es ist mehr blabla und schöne Bilder, aber inhaltlich? Wenn ich die Magazine durchblättere, die viel Mode enthalten, denke ich beim Blättern, worüber schreiben die seitenlang? Ist doch völlig unwichtig. Aber ich interessiere mich eben auch nur am Rande für Mode und es reicht mir paar mal im Monat einige Blogs anzuklicken. Ich behaupte nicht, dass mit meinem Naturkosmetik Blog journalistisch mehr beitrage, hehe, das ist nur ein Hobby und ebenso oberflächlich die Mode, ggf. minimal wichtigeres Thema für alle, da es um Gesundheit geht, was man benutzt und womit man sich beschmiert. Aber hier ist es wenigstens nicht wichtig, wie viele Kilos man drauf hat und Kosmetik passt eher als Kleidung :-)

    Ich fand bisher immer die Beiträge von dir am besten, die nicht Friede Freude Blabla beinhaltet haben, sondern kritische Ansätze beinhalten. Vielleicht wirst du tatsächlich mehr in diese Richtung gehen, würde mich sehr freuen. Man sollte sich entwickeln und gerade Mitte 20 ist wo guter Zeitpunkt kritisch das Leben zu betrachten und seine Meinung klar vertreten :-)

  • 13
    07
    2014
    14

    100 % zum zustimmen dieser Post :)

    Ich verfolge Modeblogs seit Jahren und bin sehr froh auch auf deinen gestoßen zu sein. Auch ich trage eine Größe 38, war nicht immer so. Hab in den letzten paar Jahren aber fast 30 kg abgenommen und nicht weil es irgendjemand wollte sondern, weil ich Gesund sein will und das Leben genießen möchte.

    Wie schon erwähnt lese ich seit Jahren Modeblogs und finde es immer wieder erschreckend wie sehr sich Blogger (Chiara, Kayture usw) verändern um von den großen Marken/Brands akzeptiert zu werden.
    Wer sich im Moment sehr auf Größe 32 Runterhungert/Sportelt ist Kayture. Ich habe ihren Blog immer wieder gerne gelesen, aber in den letzten 4-5 Monaten hat sich der Blog doch sehr stark zu seinem nachteil verändert und auch mache ich mir mehr Sorgen um ihre Gesundheit und deswegen habe ich ihren Blog end-aboniert, denn so etwas sollte nicht unterstützt werden.

    Deswegen lese ich deinen Blog auch so gerne, du bist einfach nur du und dass ist perfekt so. Bei uns würde macn sagen, du schreibst einfach nur frei Schnauze, aber dass ist eine erfrischung zwischen all den „gleichen“ Blogs. Man sieht DEINEN Style und nicht den der Marken/Brands. ZB.: sehe ich nun auf jedem 2ten Blog die selben schuhe und dann gehe ich auf deinen und sehe schuhe die ich noch nirgend gesehen habe und die kaufe ich mir dann, weil sie ja noch „keiner“ hat.

    AUch kaufe ich mir nicht die Kleidung die auf diesen Blogs getragen wird, denn zu einem kann ich sie mir eh nicht leisten und zum anderen sieht sie nur am kleiderbügel/Puppen gut aus. Bei dir weis ich, dir kann ich vertrauen und du bist eine Frau (mit Kurven usw) und wenn es dir passt, weis ich auch an mir wird es zumindest halbwegs so gut aussehen wie bei dir und auch preislich kann man es sich eher leisten.

    Also vielen Dank noch einmal für deinen Post und deine ehrliche Meinung.

    xoxo, Daniela

  • 13
    07
    2014
    14

    Blogs wie Wendy’s Lookbook, die ich ganz am Anfang toll und faszinierend fand, langweilen mich mittlerweile. Size Zero in Designer-Komplettlooks – und zwar egal ob gekauft oder gesponsort – ist nicht der Stil, mit dem ich mich identifizieren kann.
    Ich lese Blogs um mir Inspirationen zu holen, die ich selbst umsetzen oder in meinen persönlichen Stil einbauen kann.
    Als ältere Bloggerin bekomme ich genau das von meinen Leserinnen immer wieder bestätigt: Wie kann ich als „normale“ Frau mit „normaler“ Figur und „normalem“ Budget gut und schick gekleidet sein. Und das muss ja trotzdem nicht fad und langweilig sein.

    Danke für diesen tollen Artikel!!
    LG
    Annette | Lady of Style

  • 14
    07
    2014
    14

    Ich bin dir wirklich sehr dankbar für diesen Post, denn wenn ich mich durch die Modeblogs klicke, dann liebe ich die Outfits und eben das schöne Leben, dass sich dort präsentiert, allerdings steigt an „schlechten“ Tag auch oftmals Neid auf. Neid, dass ich in meinen Outfits nicht so perfekt aussehe, weil ich eben auch „nur“ eine normale und keine Modelgröße trage. Perfekte Mädels, die sich mit Burgern und Donuts etc. fotografieren lassen, repräsentieren also möglicherweise das schöne Leben, aber für den Durchschnittsmenschen noch lange keine Realität. Ich persönlich hoffe inständig, dass sich die Fashion & Lifestyle Blogs mit „Normalos“ auch zukünftig halten können und die Leserinnen sehen, dass man nicht unbedingt hungern und Sample Size tragen muss.

    Liebe Grüße
    Kathi

  • 24
    06
    2015
    15
    Claudia

    Schön, dass Du Dich traust, das anzusprechen. Recht hast Du. Wobei ich sagen würde, dass man für dieses Phänomen nicht in den Flieger steigen muss. Ähnliches sieht man auch bei deutschen/deutschsprachigen Bloggerinnen. Die Athentizität leidet enorm darunter.

  • 24
    06
    2015
    15

    Der Artikel ist super geschrieben und (leider) noch immer aktuell! Ich würde sogar sagen, dass der Druck auf die jungen Mädels immer größer wird, da das vermeintlich perfekte überall zu finden ist. Ob nun Blog, Modemagazin oder Instagram. Ich bin selbst sehr schlank und hatte mir daher noch nie Gedanken gemacht. Nun lebe ich in Asien und auf einmal gehöre ich mit zu den „größeren“ Größen. Ich kann jetzt sehr gut nachfühlen, wie sich Mädels jenseits der kleinen Größen fühlen. Nur, dass man in China im Gegensatz zu Europa nicht direkt für „Normalgewicht“ verurteilt wird. Wir sollten einfach das Leben mehr genießen und uns viel weniger Gedanken machen! :) Wünsch dir noch einen tollen Tag, ich geh jetzt erstmal ne Pizza essen! ;-)

  • 24
    06
    2015
    15

    Liebe Sarah,
    ich kann mich den anderen Kommentatorinnen nur anschließen – toller Artikel, genau meine Meinung.
    Erschreckend, dass einem 14-jährigen superschlanken Mädchen gesagt wird, dass da noch ein paar Kilos runtermüssen. Das Schlimme ist, dass ich glaube, dass ihr bewusst sein MUSS, was das auslösen kann. Magersucht, Bulimie…Manche werden das ihr Leben nicht mehr los und werden nie richtig gesund.
    Ich persönlich erschrecke mich bei manchen Bildern von Chiara richtig und finde, dass das einfach nicht schön aussieht. Sie im Bikini – sorry, aber das ist für mich DAS Beispiel, wie ich nicht aussehen will! Das sieht einfach nur ungesund aus!
    Wenn man sich dann deine Bilder anschaut, hat man ein wunderbares Beispiel dafür, wie eine weibliche, wunderschöne und gesunde Figur aussieht. Viele Modeblogs interessieren mich nicht, weil sie für mich zu „weit weg“ von meinem Leben sind. Aber von dir hab ich mir schon ganz viele Anregungen geholt und Klamotten nachgekauft :) Man kann es sich einfach viel besser vorstellen, wie es an einem selbst aussehen könnte, wenn da nicht so ein Strich in der Landschaft auf den Fotos zu sehen ist ;-)

    Liebe Grüße,

    Teresa

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