-26 Grad, Eis auf den Wimpern und taube Finger, nachdem ich nur ganz kurz die Handschuhe ausgezogen habe, um dieses beeindruckende Erlebnis in Bildern festzuhalten … Oh ja, unsere Reise nach Lappland könnte man durchaus als „Verlassen der Komfortzone“ bezeichnen. Genauer gesagt meiner eigenen Komfortzone. Für meinen Papa wäre das hier vielmehr der Himmel auf Erden. Er liebt Schnee über alles und kann sich nichts Schöneres vorstellen, als einmal die Arktis zu bereisen. Ich habe eigentlich eher die „Sommer, Sonne, Strand und Meer“-Vorliebe meiner Mum geerbt.
Dennoch stand Lappland schon ewig auf meiner Bucket List, denn dieser Ort (eine Region in Schweden, Finnland, Norwegen und Russland) hat zweifelsohne etwas Magisches. Und das wollte ich unbedingt einmal gesehen und erlebt haben. Meine Winter Wonderland Traum-Vorstellung: eine Hundeschlittenfahrt. Diesen Reisetraum erfüllten wir uns gestern, und er übertraf all unsere Erwartungen. Es war unfassbar kalt, wir kamen in mehreren Kleidungsschichten (inklusive Termo-Unterwäsche, Skihose und der dicksten Winterjacke) an und bekamen direkt die nette, aber bestimmte Ansage, dass dies nicht genug sei. So schlüpften wir in unserer vollen Montur in einen Schneeanzug, bekamen zwei Handschuhe übereinander, noch dickere Mützen und einen Gesichtsschutz.
Und schon saßen wir im Schlitten, während acht Hunde es gar nicht abwarten konnten, loszurennen – in den Sonnenuntergang, in die wohl schönsten Winterlandschaft, die ich jemals gesehen habe. Ich hatte im Vorfeld so viele Bilder gesehen und muss sagen, dass sogar das schönste Bild der Wirklichkeit nicht gerecht wurde.
Wir selbst haben kaum Bilder gemacht, da wir zum einen viel zu sehr mit Genießen beschäftigt waren, zum anderen es schlicht und einfach zu kalt war, um das Handy überhaupt in die Hand zu nehmen. Ein paar erste Lappland Impressionen möchte ich heute dennoch mit euch teilen. Der ausführliche Blogpost folgt sicherlich schon bald …