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Josie loves New York City Guide – Teil 1: Mein perfekter Tag in Manhattan

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So, ihr Lieben, lang hatte ich ihn angekündigt, heute möchte ich endlich einmal mit dem versprochenen New York Guide starten. Bevor ich aber all meine Lieblingsshops und Restaurants vorstelle, möchte ich mit einem ganz persönlichen Thema beginnen: Dem perfekten Tag in Manhattan, natürlich aus sehr subjektiver Sarah-Sicht.

Genau diesen Tag haben wir im Juni verbracht, und er hätte nicht schöner sein können. Ich beschränke mich an diesem Tag bewusst nur auf Manhattan, denn wenn man so viel an nur einem Tag unternehmen möchte, wird es schwierig, sich mehrere Stadtteile vorzunehmen. Und Manhattan alleine hat schon so viel zu bieten, dass man dort vermutlich ein ganzes Jahr über täglich Neues entdecken könnte. Doch zurück zu meinem ganz persönlichen perfekten Tag in Manhattan.

Der perfekte Tag in Manhattan startet früh. Der Jetlag begleitet mich meist die ganze Woche über. Spätestens um halb 8 sitze ich putzmunter in meinem Bett, voller Vorfreude, in einen aufregenden New York City Tag zu starten. Los geht es mit einer kleinen Joggingtour durch den Central Park. Lustigerweise jogge ich eigentlich nie, außer in New York. Denn Joggen im Central Park macht sogar mir als Jogging-Muffel so viel Spaß, dass ich es nicht missen möchte. Meistens wird daraus auch eher ein „Jogg-Spaziergang“, immerhin gibt es im wunderschönen Central Park soooo viel zu sehen. Mit dabei haben wir übrigens immer Eichhörnchenfutter. Die süßen kleinen Tierchen (Ihr wisst ja, ich – neuerdings Sarah Eichhorn – habe eine Schwäche für die Kleinen) sind im Central Park so zutraulich, dass sie sogar aus der Hand fressen. Auch bei unserer Hochzeit kam ein Eichhörnchen zu uns in den Pavillon und war ganz begeistert von unseren Cupcakes.

Nach einem Sprung in den Hotelpool (Hotelpools in New York sind rar, aber das letzte Mal hatten wir das Glück) geht es weiter in den Meatpacking District. Suuuuuperwichtig ist übrigens bequemes Schuhwerk, denn wir legen immer ziemlich weite Strecken zu Fuß zurück. Am besten wahrscheinlich bequeme Nike Frees (Chris schwärmt so sehr, ich sträube mich noch ein bisschen), ich greife zu den Ballerinas oder Booties. Es ist schon 11 Uhr und es wird höchste Zeit für eine große Portion Pancakes. Im Meatpacking District gibt es jede Menge gute Cafés und Restaurants, dieses Mal wählen wir das The Diner.

Frisch gestärkt bummeln wir ein wenig durch die Boutiquen im Meatpacking District. Insbesondere Alice & Olivia, Diane von Furstenberg und der riesengroße All Saints Store sind immer einen Besuch wert. Danach machen wir noch einen kurzen Abstecher in den Chelsea Market, wo wir verrückt verzierte Cupcakes und ausgefallene Kekse bewundern und uns einen frischen Saft schnappen, mit dem wir uns anschließend ein halbes Stündchen in den High Line Park setzen, der direkt um die Ecke liegt.

Nun steht ein großer Spaziergang an. Vom Meatpacking District aus geht es in unser liebstes New Yorker Viertel SoHo. Dafür laufen wir die Gansevoort Street entlang, die Greenwich Street … bis wir zum Bleecker Playground gelangen, an dem die Bleecker Street beginnt. Eine der schönsten Straßen New Yorks! Sie führt durchs Village (für mich die schönste Wohngegend New Yorks) und beherbergt jede Menge tolle Shops, darunter ein wahres Paradies für alle Marc Jacobs Fans und eine Filiale der Magnolia Bakery. Dazu aber im Shopping Guide mehr! Nachdem wir einige Zeit später am Broadway in SoHo angekommen sind, ist es eigentlich schon viel zu spät für ein Mittagessen. Viel Laufen macht aber hungrig, und ein Besuch bei Dean & Deluca ist immer Pflicht. Mit einem großen Pott Chicken Rice Soup und zwei Pretzel Sticks bewaffnet sitzen wir wenige Minuten später auf einer Treppe in der Crosby Street und betrachten beim Suppelöffeln all die kreativen Köpfe, die man in diesem Stadtteil trifft. Ich glaube, ich war noch nie in SoHo, ohne ein bekanntes Model gesehen zu haben. Hanne Gaby Odiele radelte an uns vorbei, Erin Wasson saß mit Freunden im Café, Petra Nemcova war mit Shoppingtüten bewaffnet und Lily Donaldson schlenderte mit einer Freundin durch die Crosby Street. Das letzte Mal sahen wir übrigens einen Mann, der seine Katze auf dem Kopf spazieren trug.

Nun wird es Zeit für eine kleine Runde Shopping. Erste Anlaufstelle: Der wohl schönste Topshop, den es gibt, 478 Broadway. Mich zieht es gleich nach oben zu den Schuhen, Chris verschwindet unten in der Topman-Abteilung. Eine Stunde später und mit zwei Tüten beladen laufen wir weiter, die Prince Street entlang. Dort bummeln wir durch einige Läden, bis wir mein persönliches Highlight (Okay, eines der vielen Highlights des Tages, aber ein ganz besonderes) erreichen: Den Little Cupcake Bakeshop. In der wohl süßesten Atmosphäre gibt es in der 30 Prince Street die mit Abstand besten Cupcakes, die ich je hatte. Meine Empfehlung: Golden Vanilla mit Chocolate Topping.

Anschließend schlendern wir noch eine Weile durch Nolita, wo wir mittlerweile angelangt sind. Es muss nicht immer die große Shoppingtour sein. Ich liebe es, einfach durch die Straßen zu bummeln, mir die liebevoll dekorierten Schaufenster anzusehen und das bunte (Mode)Volk zu bewundern, das in den Cafés und Restaurants sitzt und dem „gut aussehen“-Job nachgeht.

Langsam wird es dunkel, wir machen uns auf den Heimweg ins Hotel. Für den Abend kommen nun auch endlich die High Heels zum Einsatz, die den Tag über traurig in der Ecke standen. Für den Abend haben wir im The Mercer Kitchen reserviert, das in der 99 Prince Street liegt und zu meinen liebsten Restaurants im Big Apple zählt. Dort gönne ich mir den unverschämt leckeren Mercer Kitchen Burger, danach teilen wir uns noch den Cheesecake mit Himbeersorbet. Faszinierend: In New York esse ich meist doppelt so viel wie zuhause. Da man aber so viel auf Achse ist, nehme ich oftmals sogar ab. Nichtsdestotrotz ist der Magen prall gefüllt, weshalb wir meist noch einen kleinen Verdauungsspaziergang machen. Ich kann von den Straßen SoHos nie genug bekommen, entdecke jedes Mal Neues und male mir aus, wie es wohl wäre, wenn eine der bunten Türen zu unserer Wohnung führen würde ….

Und, ich will ganz ehrlich sein: Am perfekten Tag in New York sind wir viel zu platt, um noch das Tanzbein zu schwingen. Stattdessen fallen wir um Mitternacht fix und fertig, aber sehr, sehr glücklich ins Bett, mit riesengroßer Vorfreude auf den nächsten Tag im Big Apple.

Bevor es mit den Shopping-, Restaurant-, Sightseeing- und „Lieblingsplätze“-Tipps weitergeht, habe ich hier noch eine kleine New York Bilderflut für euch. Klickt auf eines der Bilder und ihr landet in der Galerie!

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So, my dears, it was long announced, but today I finally want to start with the promised New York Guide. Before I start to introduce all my favorite shops and restaurants, I’d like to start with a very personal topic: The perfect day in Manhattan, of course from my very subjective Sarah-point of view. We’ve spent this day exactly like I’ll describe in June and it could not have been more beautiful. I’ll only focus on Manhattan because it’s tough to master several parts of the city if you have so many plans for the day. Manhattan itself already has so much to offer that you probably could spend a whole year there while discovering new things every day. Back to my personal perfect day in Manhattan.

The perfect day in Manhattan begins early. Usually jetlag accompanies me for the whole week. At the latest at 7:30 in the morning, I’m sitting in my bed, fully awake and filled with anticipation to start into an exciting New York City day. I’m starting with a short jog through Central Park. The funny thing is that I actually never jog except for when in New York. Even I as a person not liking jogging too much, enjoy it so much that I’d not want to miss it. Usually it rather ends up in a “jog-walk”, at least there’s soooo much to see in the marvelous Central Park. We always take squirrel food with us. These cute tiny animals (you know, I – recently Sarah Eichhorn – have a heart for these small things) are so confiding in Central Park that they actually eat from your hand. One squirrel came to us even during our wedding and was totally fond of our cupcakes.

After a dive into the hotel pool (hotel pools are rare in New York but we were lucky last time) we move on to Meatpacking District. Comfortable shoes are veeeery important as we always walk quite a lot. Probably the best shoes to wear are comfortable Nike Frees (Chris is head over heels but I’m still a bit reluctant) but I’m choosing ballerina shoes. It’s 11am already and about time to eat a huge portion of pancakes. There’s lots of good Cafés and restaurants in the Meatpacking District, this time we went for Pastis. You can not only have a very delicious breakfast there but also see lots of celebrities. Last time for example we had Josh Henderson, aka John Ross Ewing from Dallas, sitting next to our table. Some gossip: He and his girlfriend were very fussy about having no carbs in their breakfast.

Freshly strengthened, we wander a little through Meatpacking District’s boutiques. Especially Alice & Olivia, Diane von Furstenberg and the huge All Sainte Store are always worth a visit. After that, we made a detour to Chelsea Market, where we admired crazily decorated cupcakes and extraordinary cookies and bought some fresh juice, which we drank in the High Line Park just around the corner.

Now we have a long stroll ahead of us. From Meatpacking District we head off to our favorite part of New York: SoHo. We walk along Gansevoort Street, Greenwich Street … until we end up at Bleecker Playground, where Bleecker Street starts. One of the most beautiful streets of New York! She leads through the Village (for me the best place to live in New York) and is home to plenty great shops, among them a true paradise for all Marc Jacobs fans and a branch of Magnolia bakery. More about this in the shopping guide! After ending up at Broadway in SoHo a little later, it’s a bit too late for having lunch. Still, walking a lot makes you hungry and a visit to Dean & Deluca is a must. We take a large pot of chicken rice soup and two pretzel sticks with us to some stairs on Crosby Street and look at all these creative people you can meet in this part of the city.

I think I have never been to SoHo without seeing a famous topmodel. Hanne Gaby Odile biked past us, Erin Wasson was at a café with friends, Lily Donaldson strolled along Crosby Street with a friend. Last time we even saw a man walking his cat on his head.

Now it’s time for some shopping. First place to go: The most beautiful Topshop there is, 478 Broadway. I’m pulled towards the shoes right away, Chris disappears into the Topman-department downstairs. One hour and two shopping bags later, we walk on along Prince Street. There we stroll through some stores until we end up at my personal highlight (okay, one of the many highlights of the day but a very special one): The Little Cupcake Bakeshop. In the sweetest atmosphere in 30 Prince Street, you can find the by far best cupcakes I have ever eaten. My recommendation: Golden Vanilla with Chocolate Topping. Afterwards we stroll some more through Nolita, where we are by now. It does not always have to be the big shopping tour. I simply love to just stroll around the streets, look at the lovely decorated store windows and admire the colorful (fashion)  sitting in the cafés and restaurants and pursuing their job of being “good looking”.

Slowly it’s turning dark and we head back to our hotel. My high heels, sadly having to wait in the corner during the day, are finally ready to be worn during the evening. For the evening we reserved a table at The Mercer Kitchen (99 Prince Street) which is one of my favorite restaurants in the Big Apple. I indulge myself in an exorbitantly delicious Mercer Kitchen burger and afterwards we share a dessert. Fascinating: In New York I usually eat twice as much as at home but as we’re on our feet so much, I often still lose weight. Nonetheless, the stomachs are full and we usually go for a little after-dinner walk. I just can’t get enough of SoHo’s streets, discovering something new every time and picturing what it would be like if one of the colorful doors would lead to our own apartment …

To be honest: After the perfect day in New York we’re way too exhausted to still go out and dance. Instead, we fall into bed at midnight, wiped out but very very happy and being excited for the next day in the Big Apple.

Here a New York picture flood for you, before going on with shopping-, restaurant- and “favorite places”-tips. Click on one of the pictures and you get to the gallery!


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16 COMMENTS

  • 28
    07
    2013
    13
    R

    Wundervoll! So gut geht es mir mit Dir: da sitze ich harmlos im ländlichsten Bayern auf der Terrasse und bin plötzlich mitten in New York :) Vielen Dank für die tollen Bilder und Du schaust glücklich und wunderschön darauf aus <3

    Liebe Grüße von Rena

    http://www.dressedwithsoul.blogspot.de

  • 28
    07
    2013
    13
    M

    Fast genauso sieht mein perfekter Tag in New York aus. Und Soho ist wirklich das schönste Viertel. Ich war allerdings schon oft da und habe noch nie ein Model gesehen, du musst also ziemlich Glück haben :)

    Und den Mann mit der Katze habe ich auch gesehen! Im Financial District. Da hat es sogar geregnet und die Katze war alles andere als glücklich da oben drauf!

    Liebe Grüße Marie
    http://stylebym-marie.blogspot.de

  • 28
    07
    2013
    13
    H
    Hannah

    Schöne Photos und ein anschaulicher Bericht! Der Tag klingt wundervoll.
    Gibst Du in den nächsten Posts auch ein paar Kultur-Tipps?
    Shoppen ist für mich meist nur einen Tag lang interessant, dann zieht es mich zu sämtlichen Sehenswürdigkeiten und Museen, wäre toll, wenn Du da auch ein paar Tipps hättest!

  • 28
    07
    2013
    13
    S
  • 28
    07
    2013
    13
    N

    Toller Post! Als ich in NY war bin ich die ähnliche Strecke abgelaufen! Voll schön=) Hab aber leider keine Stars gesehen/ oder erkannt;)

  • 29
    07
    2013
    13
    N

    Sehr schön geschrieben!! Vielen Dank für die tollen Tipps:)

  • 29
    07
    2013
    13
    r

    ich liebe new york einfach. man entdeckt immer wieder so viel neues und kann immer wieder an seine lieblingsorte zurück kehren, ohne das es langweilig wird!

  • 30
    07
    2013
    13
    j

    oh danke, ich fühl mich wieder ein bisschen so, als wäre ich in new york. <3
    und das erste bild finde ich so schön!

  • 30
    07
    2013
    13
    J

    Wow, toller Beitrag, ich habe mir ihn richtig intensiv durchgelesen!
    Nächstes Jahr bin ich auch wieder in New York und danach eine Woche warhscheinlich in L.A.

    Leider ist das Buch von James Rizzi, welches Du schon vorgestellt hattest, so teuer… ich würde es auch gerne haben.

    Wann kommt der nächste New York Beitrag?
    Ich freu mich schon drauf :)

  • 30
    07
    2013
    13
    A

    Eine wunderbare Idee mit dem New York City Guide! Bin gespannt auf mehr!

  • 03
    08
    2013
    13
    s
    sandra

    Liebe Sarah,

    wirklich ein toller Bericht :) . Da bekommt man wieder richtig Lust auf NYC :) .
    Ich hätte zwei Fragen an dich: Da ich nächstes Jahr auch wieder nach NYC möchte, würde es mich total interessieren, welche Hotels du empfehlen kannst?! Welches Hotel ist euer liebstes?

    Danke und liebe Grüße,
    Sandra

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