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Josie loves auf Weltreise:
Mont-Tremblant und Montréal

Rahmen

Kaum hatten wir mit dem Auto Ottawa verlassen, waren wir auch in einer ganz anderen Welt gelandet: Frankreich … ähm ich meine natürlich den französischen Teil von Kanada. Wirklich total verrückt, aber in der Provinz Québec wird nicht nur Französisch gesprochen (Und viele Leute weigern sich tatsächlich, Englisch mit Touristen zu sprechen), auch die ganze Lebensweise erinnert sehr an Frankreich. Unser erster Stopp war Mont-Tremblant, ein kleines Städtchen, das insbesondere als Skigebiet bekannt ist. Hier kann ich übrigens unser Motel wärmstens empfehlen. Wir buchten das ein bisschen außerhalb liegende Motel Tremblant am Tag zuvor und zahlten rund 65 Euro pro Nacht. Ein paar Kilometer vom Ort des Geschehens entfernt zu sein machte gar nichts, schließlich waren wir ja eh immer mit dem Auto unterwegs. Dafür hatten ein idyllisch (sofern das direkt am Highway geht) gelegenes, ordentliches Zimmer, einen schönen, sauberen Außenpool und sogar Frühstück inklusive.

Mont-Tremblant erinnert ein bisschen an an einen Vergnügungspark. Hübsche, wie frisch aus einer Filmkulisse entsprungene Häuschen mit bunten Dächern, jede Menge Outdoor-Aktivitäten und natürlich alles zu unglaublich hohen Preisen.

Wir entschieden uns für eine Tour auf den gleichnamigen Berg. Okay, ich gestehe: Wir sind mit der Gondel nach oben gefahren, um dort ein bisschen zu wandern. Schon die Fahrt an sich ist wunderschön, da man von der Gondel aus einen traumhaften Blick über das idyllische Mont-Tremblant, die Seen und weiten Wälder hat.

Oben angekommen warten verschiedene Wanderwege und ein atemberaubender Ausblick.

Auf dem Rückweg zum Hotel sahen wir erstmals ein Reh direkt an der Straße stehen. Zum Glück war es klug genug, nicht auf die Straße zu rennen. Tiere, bzw. deren Begegnungen mit Autos, sind leider ein großes Problem auf den viel befahrenen, mitten in der Natur gelegenen Straßen. Ich habe noch nie so viele tote Tiere gesehen wie auf unserem Kanada-Roadtrip. Insbesondere Streifenhörnchen und die in Kanada so beliebten Biber werden immer wieder von Autos erfasst. Kein schöner Anblick.

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Montréal. Eine verhältnismäßig kurze Strecke, denn Montréal liegt nur 125 Kilometer von Mont-Tremblant entfernt. In Montréal waren die Hotels irre teuer, man fand eigentlich nichts unter 180 Euro. Im Nachhinein erfuhren wir, dass das an einem riesengroßen Festival lag. Spontan entschieden wir uns, über airbnb eine Wohnung für zwei Nächte zu buchen, auch wenn wir dies sonst immer nur für einen längeren Zeitraum tun. Wir hatten Riesen-Glück und bekamen für 80 Euro die Nacht eine ganz großartige Wohnung in einem Wohnviertel, wo wir auch problemlos kostenlos parken konnten. Mit dem Auto oder der U-Bahn waren wir jederzeit schnell in der Stadt.

Montréal hat mir sehr gut gefallen, da es das Flair zwei meiner liebsten Städte miteinander vereint: New York und Paris. Schlendert man in der Altstadt entlang, kann man gar nicht glauben, dass man sich gerade in Nordamerika und nicht in einem französischen Städtchen befindet. Im Zentrum findet man jede Menge Wolkenkratzer, Einkaufszentren, große Stores aller üblichen Verdächtigen und pures New York Feeling. Wir waren leider viel zu kurz da, um die Stadt richtig kennenzulernen, aber ich möchte euch auf jeden Fall einen Spaziergang auf den Mont Royal empfehlen, von dort aus hat man einen tollen Blick auf die Stadt.

Auch die Altstadt ist wunderschön, dort findet man süße kleine Boutiquen und Restaurants en masse. Besonders gut gefallen hat mir ein abendlicher Spaziergang durch die Altstadt, bei der wir auch die blau beleuchtete Basilique Notre Dame de Montréal bewundern konnten.

Sowohl Mont-Trembland als auch Montréal haben mir gut gefallen. Während Mont-Tremblant auf der Reiseliste sozusagen „abgearbeitet“ ist, so kann ich mir gut vorstellen, Montréal noch einmal mit ein bisschen mehr Zeit zu besuchen.


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2 COMMENTS

  • 20
    08
    2014
    14
    m

    Wirklich…wie eine Disney oder kleine Filmstadt so hübsch…

  • 21
    08
    2014
    14
    Y

    Superschöne Bilder – macht große Lust einmal selbst nach Kanada zu reisen!
    Liebe Grüße,
    Yvonne

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