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die besten Beauty Öle für Körper, Haar und Gesicht

Haben Beauty-Öle zu Recht einen schlechten Ruf?Die besten Beauty-Öle

Rahmen

Von Carina

Von Beauty-Experten werden sie geliebt, die meisten von uns stehen Beauty-Ölen jedoch skeptisch gegenüber. Ihr Ruf: Sie lassen das Gesicht unschön glänzen, ziehen – verwendet man sie als Pflege für den Body – ewig nicht ein und hinterlassen im Haar einen fettigen Eindruck. Wenn diese Kritikpunkte zutreffen, dann liegt das jedoch zumeist daran, dass das Beauty-Öl nicht korrekt angewendet wurde oder das falsche Produkt – es gibt unzählige Öl-Varianten! – ausgewählt wurde. Auch ich zählte einst zum Club der Beauty-Öl-Skeptiker und hätte die folgenden Vorurteile absolut bestärkt. Doch dann probierte ich zum ersten Mal ein Beauty-Öl aus, das mir wärmstens für meine ölige Haut empfohlen wurde… 

 

Vorurteil: Gesichtsöl lässt die Haut unschön glänzen.

Gesichtsöl hinterlässt einen fettigen Film auf der Haut – Blotting-Paper-Alarm! Gesichtsöl verstopft die Poren und verursacht Unreinheiten. Und wer von Natur aus ölige Haut hat, sollte auf keinen Fall Beauty-Öl verwenden! Ganz ehrlich, wer findet sich hier wieder? Vor einiger Zeit hätte ich diese Frage selbst mit einem Ja beantworten müssen. Ich konnte mir jedenfalls beim besten Willen nicht vorstellen, dass gerade Öl bei öliger Haut helfen soll…

Gesichtsöl richtig anwenden:

Tatsächlich kann ein Gesichtsöl ähnlich wie Blotting Paper wirken. Da es die Haut von außen mit ausreichend Fett versorgt, erhält die Haut das Signal, dass sie selbst weniger davon produzieren muss. Die Folge: Die Talg-Produktion wird heruntergesetzt, die Poren werden feiner, Unreinheiten wird vorgebeugt und ungewollter Glanz reduziert. Natürlich gilt auch hier: Das Gesichtsöl muss zum Hauttyp passen (unbedingt beraten lassen!). Öle aus Ringelblume und Rosmarin helfen etwa bei Unreinheiten, Haselnussöl verwöhnt trockene Hautpartien, Lavendel und Petersilie schaffen Abhilfe bei Rötungen.

Wie wird Gesichtsöl aufgetragen? Nach gründlicher Reinigung auf die noch feuchte Haut auftragen und sanft einmassieren. Wenige Tropfen Öl genügen! Ein Tipp vom Beauty-Counter: Eventuelle Überschüsse einfach mit einem auf das Gesicht gelegten Kosmetiktuch abnehmen.

„Photo Finish Primer Oil“ von Smashbox,  „Huile Prodigieuse” von Nuxe, „Body Elixir Paranuss“ von De Lilou und „The Renewal Oil“ von La Mer.

Vorurteil: Haaröl macht die Haare fettig.

Glänzendes Haar – ja! Ölglanz – nein, danke! Schließlich gilt fettiges Haar als absolutes No-go. Viele denken, dass Haaröl genau das verursacht: einen fettig glänzenden Ansatz und strähnige Längen.

Haaröl richtig anwenden:

Der Vorwurf kann berechtigt sein, etwa wenn das Haaröl falsch angewendet wurde oder die falsche Textur für die eigene Haarstruktur gewählt wurde. Denn Haaröl ist nicht gleich Haaröl! Wer ein Haaröl ausprobieren möchte, sollte sich deshalb zunächst fragen: Zu welchem Haartyp (z. B. feines Haar oder Naturlocken) zähle ich und welche Bedürfnisse (z. B. stumpfe Längen oder trockene Spitzen) hat mein Haar? Dementsprechend sollte dann das Produkt ausgewählt werden – es gibt inzwischen Haaröl-Varianten für wirklich jeden Anspruch. Wichtig ist, egal aus welchem Grund man Haaröl verwendet, dass wenige Tropfen völlig ausreichend sind! Und: Immer einen groben Kamm verwenden, um das Haaröl gleichmäßig ins Haar einzuarbeiten! Für mich haben sich übrigens folgende Haaröl-Methoden bewährt: Ich verwende Haaröl gerne vor der Haarwäsche als Haarkur-Ersatz (in nassem Haar) und zum Pflegen krauser Haarpartien (in trockenem Haar).

Vorurteil: Öl statt Bodylotion? Lieber nicht!

Denn Body-Öle ziehen ewig nicht ein, was sie nicht gerade alltagstauglich macht. Nach der morgendlichen Dusche bleibt nicht viel Zeit, um das Öl in Ruhe einwirken zu lassen. Die Folge: klebrige Haut und an der Kleidung haften Rückstände. So zumindest lautet die oft gehörte Kritik an Body-Ölen…

Body-Öl richtig anwenden:

Body-Öle sind perfekt für ausgedehnte Beauty-Rituale, etwa eine Massage oder zur Pflege nach einem entspannenden Bad. Auf noch feuchter Haut lässt sich Körperöl auch bestens auftragen (mit kreisförmigen Bewegungen in die Haut einmassieren). In puncto Dosierung gilt auch hier weniger ist mehr! Danach Bademantel an und ab auf die Couch! 

Wer Bodylotion nach dem Lesen dieses Artikels auch weiterhin bevorzugt, dem sei folgendes empfohlen: Gerne diese auch weiterhin verwenden, besonders trockene Partien (wie Ellbogen, Füße etc.) jedoch mit Body-Öl verwöhnen. An warmen Frühlings- und Sommertagen – aka Kleider- und Rock-Wetter – sorgen Body-Öle übrigens für perfekte Beine!

Die besten Beauty-Öle für Gesicht, Haar und Body

Beauty-Öl fürs Gesicht

1. DER Klassiker für ölige Haut: „Huile Lotus“ von Clarins, 30 ml 42 Euro

2. Energie-Kick für strapazierte Haut mit Sofortwirkung (vor Gebrauch behutsam schütteln): „The Renewal Oil“ von La Mer, 30 ml 185 Euro

 

Gut zu wissen: Viele Gesichtsöle, zum Beispiel „The Renewal Oil“ von La Mer, eignen sich sowohl für die Gesichts- als auch für die Körper- und Haarpflege. Mit einem solchen Multitalent bereichert man die eigene Beauty-Sammlung doch gern!

Haaröl – unsere Top 3

1. Pflegt Haare und Kopfhaut: „Rahua Elixir Daily Hair Drops” von Rahua, 15 ml 120 Euro

2. Für feines Haar geeignet: „Elixir Ultime Haaröl“ von Kérastase, 100 ml um 25 Euro

3. Haaröl-Tipp für dickes, krauses Haar: „Neem Haarölkur“ von Dr. Hauschka, 100 ml um 18 Euro

 

Gut zu wissen: Auch Haaröl lässt sich vielseitig verwenden, etwa um fliegende Haare zu bändigen oder als Hitzeschutz vor dem Föhnen. Ich verwende Haaröl wie bereits erwähnt am liebsten als Kur-Ersatz: Dazu das Haar zunächst mit Wasser waschen, dann das Öl im gesamten Haar auftragen, durchkämmen, hochstecken und so lange wie möglich (mindestens 30 Minuten) einwirken lassen – perfekt für einen gemütlichen Tag daheim. Danach das Haar wie gewohnt waschen, föhnen und stylen. Mein krauses Haar ist danach samtweich!

Body-Öl-Favoriten

1. Sommer-Glow (nicht nur) für die Beine (vor Gebrauch schütteln, gut einziehen lassen): „Soleil Plaisir Sultry Shimmering Oil” von Darphin, 50 ml um 45 Euro

2. Zu Recht eines der beliebtesten Öle für trockene Haut: „Huile Prodigieuse” von Nuxe, 100 ml um 30 Euro

3. Verleiht ein seidiges Hautgefühl, , schützt langanhaltende vor Wasserverlust, reinigt die Haut, pflegt die Haare: „Body Elixir Paranuss“ von De Lilou, 30 ml, 33 Euro

4. Empfehlung für verwöhnende Massagen: „Beautifying Composition“ von Aveda, 50 ml 28 Euro

 

Gut zu wissen: Es gibt Body-Öle, die ziehen schnell ein und es gibt Varianten, die benötigen mehr Zeit. Daher vorab unbedingt einen Blick auf die Verpackung werfen! 

 

Beauty-Öl für besondere Bedürfnisse 

1. Bei Akne geeignet: „Blue Beauty Drops Facial Oil“ von Raaw by Trice, 60 ml 88 Euro

2. Hilft bei Narben und Dehnungsstreifen: „Marula Stretchmark Botanical Body Oil“ von African Botanics, 100 ml um 82 Euro

3. Perfektioniert die Foundation und sorgt für einen natürlichen Look ohne Maskeneffekt: „Photo Finish Primer Oil“ von Smashbox, 30 ml um 38 Euro

 

Gut zu wissen: Beauty-Öle können wunderbar mit anderen Produkten kombiniert werden. Zum Beispiel mit dem persönlichen Tagescreme-Liebling, wenn die Haut mal eine Extraportion Pflege benötigt. Oder mit der bewährten Foundation, wenn der Look transparenter ausfallen soll. Ein Tropfen Öl genügt!


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6 COMMENTS

  • 06
    04
    2018
    18
    R
    Ramona

    Liebe Carina!

    Danke für diesen tollen und informativen Artikel! Obwohl ich kein Skeptiker bin (trockene und empfindliche Haut + extrem trockene Haaren) hat es bisher wohl an der falschen Anwendung gehapert. Den Trick mit der Haarkur werde ich am WE bestimmt ausprobieren!

    Liebe Grüße,
    Ramona

  • 06
    04
    2018
    18
    C
    Conny

    Ich bin in den letzten Jahren zum totalen Öl-Fan geworden. Habe je 2-3 verschiedene für Haar, Haut und Gesicht – Resultat: frisch aussehende Gesichtshaut die deutlich reiner ist und glänzendes Haar. Meine Dermatologin hat mir außerdem empfohlen Duschöle zu verwenden, da diese die Haut beim duschen nicht so stark austrocknen.

    Das beste gesichtsöl ist meiner Meinung nach das Mandelöl von weleda. Alverde hat ganz gute Bio Öle, wenn man nicht so viel Geld ausgeben mag.

    Liebe Grüße

  • 06
    04
    2018
    18
    K

    Ich habe ein Gesichtsöl von Clarins und bin damit vollstens zufrieden. Gerade in den kalten Monaten war das Öl einfach genial.

    LG Katharina
    https://dressandtravel.com

  • 06
    04
    2018
    18
    E
    Evy

    Welches Öl kann ich gut für die KopfHAUT verwenden? Ich neige zu trockener Kopfhaut … wichtig ist mir vor allem, dass ich es auch offline kaufen kann

    Ich habe gehört, dass Öl als Hitzeschutz kontraproduktiv ist, weil sich das Öl, besonders bei nem Glätteisen, stark erhitzen und das Haar schädigen kann. Stimmt das?

  • 07
    04
    2018
    18
    I

    Liebe Carina, vielen Dank für die tollen Tipps. Ich benutze Öle gesonders gerne für meine trockenen und dicken Haare. Ein perfektes Gesichtsöl für meine Mischhaut habe ich allerdings noch nicht gefunden.

    Liebe Grüße Isabel von Isabelciel.com

  • 11
    04
    2018
    18
    A
    Annika

    Ich war bei Öl auch lange skeptisch, liebe es inzwischen aber sowohl für Gesicht, Haare als auch Körper und habe mittlerweile eine ordentliche Sammlung zuhause :). Für besonders trockene Hautstellen liebe ich Nachtkerzenöl, auch Arganöl mag meine Haut sehr gerne.
    Für die Haare nehme ich sehr gerne Kokosöl als Kur vor der Haarwäsche und für den Körper liebe ich das Clarins Huile „Relax“.

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