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Eine Auszeit in Thailand: fünf Tage
im Soneva Kiri
auf Koh Kood

Pressereise – eine Einladung des Soneva Kiri

Ich habe lange überlegt, wann ich diesen Blogpost online stellen soll. Denn immerhin war er eigentlich für den März geplant. Und als das Thema Reisen plötzlich vom einen Tag auf den anderen keinerlei Rolle mehr spielte, fühlte es sich falsch an, von unserer unbeschwerten Zeit in Thailand Ende Januar zu berichten. Auch wenn mich viele Nachrichten von euch mit dem Wunsch nach Reise-Content erreichten, worüber ich mich so sehr freute! Denn das zeigt, wie sehr ihr diese Themen auf Josie loves wertschätzt und wie wichtig sie für den Blog sind.

Nun hat sich die Lage wieder etwas entspannt und auch wenn wir uns vielleicht mit unseren unmittelbaren Reiseplänen auf Deutschland und Europa konzentrieren, so dürfen wir nun wieder realistisch von fernen Ländern träumen. Von exotischen Landschaften, fremden Kulturen und Traumstränden. Orten wie dem Soneva Kiri auf Koh Kood in Thailand, in dem wir Ende Januar zum Abschluss unserer Auszeit ein paar Tage verbrachten.

Das Soneva Kiri zählt seit Jahren zu den besten, aber auch außergewöhnlichsten Resorts der Welt – und ich war so gespannt darauf, das Hotel, das auf so vielen Bucket Lists steht, persönlich kennenzulernen. Das im Jahr 2009 eröffnete Resort ist wie die beiden weiteren Soneva-Häuser auf den Malediven nach wie vor familiengeführt – und das findet man sehr selten in der internationalen Luxushotelerie. Von Anfang an war die Vision der beiden Gründer Sonu und Eva (Genau, SonEva!), das Bewusstsein für die Umwelt an oberste Stelle zu setzen und Luxus auf höchstem Niveau in Einklang mit der Natur zu bringen. Hierauf möchte ich weiter unten noch genauer eingehen. Starten wir aber erst einmal mit dem Beginn unseres Aufenthalts: der Anreise. 

Die Anreise in das Soneva Kiri

Schon die Anreise ist ein echtes Highlight. Die „Soneva Kiri Experience“ beginnt nicht etwa auf Koh Kood, sondern am internationalen Flughafen von Bangkok. Mit einer kleinen Privatmaschine fliegt man rund eineinhalb Stunden auf die Nachbarinsel von Koh Kood, wo sich die hoteleigene (!!!) Landebahn befindet.

Von dort aus geht es rund zehn Minuten mit dem Boot nach Koh Kood.

Die Anlage des Soneva Kiri ist extrem weitläufig, und so wird den Gästen direkt bei der Begrüßung ein eigener Buggy zur Verfügung gestellt, den sie während des gesamten Aufenthalts nutzen dürfen. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie viel Spaß es gemacht hat, mit dem elektrischen Golfcart über die Insel zu fahren.

Außerdem lernten wir direkt zu Beginn unseren „Mr. Friday“ kennen, der uns als Butler bei allen Fragen und Anliegen während unseres Aufenthalts zur Seite stand. Alle Butler in den Soneva Resorts werden „Mr.“ oder „Mrs. Friday“ genannt – eine liebevolle Tradition, die bereits vor vielen Jahren eingeführt wurde. Nach einer herzlichen Begrüßung durch das Team begleitete uns unser Mr. Friday nach einer kleinen Tour durch das Resort zu unserer Villa.

No news, no shoes …

Eine weitere wichtige (und so schöne!) Tradition, die wir gleich zu Beginn kennenlernten: das Soneva-Motto lautet „Barefoot Luxury,“ und das bedeutet, dass die Gäste während des gesamten Aufenthalts keine Schuhe tragen. Die Schuhe werden bei der Ankunft in eine Tasche gepackt und man bewegt sich die ganze Zeit barfuß fort. Wir hatten aufgrund der Wochen zuvor natürlich Schuhe im Gepäck, aber theoretisch könnte man mit einem einzigen Paar Schuhe – das man in dem Moment trägt – und maximal noch einem Paar Sportschuhe anreisen.

Die Unterkünfte im Soneva Kiri

„Zimmer“ trifft es so gar nicht, wenn man die Unterkünfte im Soneva Kiri beschreibt. Jede Unterkunft ist wahrhaft einzigartig und bietet vor allen Dingen eines: VIEL Platz. Die Natur spielt auch hier eine ganz wesentliche Rolle. Alle Häuser sind perfekt in die tropische Vegetation integriert und fast alle bieten einen direkten Zugang zum Meer. Beim Design wurde viel Wert auf eine nachhaltige Bauweise, natürliche Materialien und ganz viel Liebe zum Detail gelegt, abgerundet werden die Villen mit der modernsten Technik.

Man kann sich auf der Website konkret die einzelnen Villen anschauen und diese buchen – jede ist anders und man hat auch die Möglichkeit, mit der ganzen Familie oder mehreren Freunden in einer gemeinsamen Unterkunft zu wohnen.

Wir bekamen während unseres Aufenthalts ein Upgrade und waren in einer Villa mit zwei Schlafzimmern, einem großen Outdoor-Badezimmer und einem Pool untergebracht. Insbesondere im großzügigen Außenbereich mit riesigem Sonnendeck und großem Pool verbrachten wir viel Zeit. Und von unserer Terrasse aus bestaunten wir einige der schönsten Sonnenaufgänge.

Die Restaurants im Soneva Kiri

Oh ja, Essen spielt im Soneva Kiri eine ausgesprochen wichtige Rolle! Und auch das Thema „Experience Dining“ wird groß geschrieben. Bereits im Vorfeld hatte ich zahlreiche Bilder von dem sogenannten „Treepod“ gesehen, einem beweglichen Korb, mit dem man in die Wipfel der Bäume gezogen wird. Mit einem traumhaften Blick auf die Vegetation und den Horizont kann man hier sein Essen genießen.

Im sogenannten „Dining Room“ wird tagsüber das Frühstück und abends Dinner serviert. Zwei Mal die Woche gibt es abends ein riesiges, thematisch wechselndes Buffet.

Doch zurück zum Frühstück, das wirklich einzigartig ist. Selten habe ich solch ein detailverliebtes Buffet gesehen, on top gibt es zahlreiche Speisen, die à la carte bestellt werden können. Insbesondere die riesengroße Obstauswahl zauberte uns jeden Morgen ein Lächeln ins Gesicht. Man bestellt am Buffet und bekommt einen Teller mit frisch geschnittenem, exotischen (und unfassbar leckerem) Obst nach Wahl am Tisch serviert.

Alternativ kann man abends auch im Restaurant „The View“ essen. Und der Name ist hier Programm! Bei europäischer Küche mit asiatischen Einflüssen blickt man auf den Horizont und kann beobachten, wie die Sonne ins Meer eintaucht. Oder aber man genießt den Sonnenuntergang bei einem Cocktail in der Bar nebenan und hält sich die Option offen, wo man danach essen möchte.

Etwas ganz Besonderes ist auch das Restaurant Benz’s, in dem traditionell thailändische Küche serviert wird. Die Gäste werden mit dem Boot in das an einem Kanal gelegene Restaurant gebracht. Spielen die Gezeiten nicht mit, gibt es auch eine Route an Land außerhalb des Resorts. Die Gerichte im Benz’s sind wirklich traditionell und man bestellt nicht vorab von einer Speisekarte, sondern wird mit einem großen Menu überrascht.

Okay, und nun kommen wir zu DEM Highlight für Chris und mich: Es gibt einen Chocolate Room. Ja, kein Scherz! Ein Raum voller köstlicher Pralinen, mit nahezu jeder erdenklichen köstlichen Füllung, die alle Gäste jederzeit kostenlos (!!!) besuchen dürfen.

Während unseres Aufenthalts hatten wir auch das Glück, ein ganz besonderes Event mitzuerleben: die Feierlichkeiten zum Chinese New Year. Hier erwartete uns ein wunderschön geschmückter Außenbereich des „The Dining Room“, traditionelle Tänze und ein gigantisches Buffet. Die chinesische Küche ist bekanntlich sehr fleischlastig, aber auch wir konnten uns über eine große, vegetarische Auswahl freuen.

Nachhaltigkeit im Soneva Kiri

Doch kommen wir nun zu einem Thema, das für Soneva eine essentielle Rolle spielt, und das uns vor Ort sehr beeindruckte. Die Soneva Resorts verbinden „Luxus“ und „Umweltbewusstsein“ beispiellos und haben im Tourismusbereich viel Pionierarbeit geleistet. 

Nahezu alle Zutaten für die Speisen in den hoteleigenen Restaurants werden in einem großen Garten auf dem Gelände des Resorts angepflanzt. Von unzähligen Gemüsearten, über Obst und Kräuter, bis hin zu unterschiedlichen Pilzsorten. Den Garten können die Gäste jederzeit besichtigen, außerdem werden geführte Touren angeboten.

Doch das ist selbstverständlich noch lange nicht alles. Im Soneva Kiri wird das Wasser aufbereitet und nicht nur für jegliche Bewässerung und die sanitären Anlagen genutzt, sondern auch in Trinkflaschen abgefüllt. Die Wasserversorgung läuft somit komplett autark. Außerdem finden sich fast ausschließlich recyclebare Materialien im Resort, Plastik ist nahezu nicht existent. Um über das eigene Resort hinaus auch das lokale Ökosystem zu schützen, engagiert sich Soneva für zahlreiche Projekte.

Das Spa und die Strände im Soneva Kiri

Thailand ist berühmt für seine Traumstrände, und auf Koh Kood befinden sich einige der schönsten. Natürlich kann man jederzeit von der eigenen Villa aus an den Strand und auch vom Ankunftssteg im hoteleigenen Riff schnorcheln, ein ganz besonderes Highlight ist jedoch der sogenannte North Beach. Dieser wird ein Mal pro Stunde mit dem Boot angefahren. Und der von Palmen gesäumte, weiße Sandstrand ist wirklich paradiesisch schön. Es gibt nicht nur ein Beach Restaurant und natürlich auch Liegen mit Sonnenschirmen, es werden auch zahlreiche Wassersportarten angeboten. Kein Ort, an den man „mal eben schnell für eine Stunde“ fährt, sondern vielmehr einen ganzen Tag verbringt. Besonders schön: Ein Spaziergang am Strand … mit den Füßen im Wasser …

Das Thema Wellness spielt im Soneva Kiri eine bedeutende Rolle und das integrierte „Six Senses Spa“ ist ebenfalls perfekt in die tropische Vegetation eingebettet. Es werden nicht nur zahlreiche Massagen angeboten, sondern auch Facials und unterschiedliche Wellness Rituale. Außerdem können zahlreiche, perfekt auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte Wellnessprogramme gebucht werden. In das großzügige Spa sind auch ein in den Baumwipfeln gelegener Yoga Pavillon und ein Gym integriert.

Ausflüge und Aktivitäten im Soneva Kiri

Theoretisch könnte man tagelang nur im Resort bleiben, denn im Soneva Kiri wird unglaublich viel geboten. Ein in den Dschungel integriertes Outdoor-Kino, ein Observatorium, in dem man die Sterne beobachten kann, zahlreiche Sport-Möglichkeiten und Thai-Kochkurse – um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Aber es lohnt sich natürlich auch, die paradiesische Umgebung zu erkunden. Wir machten unter anderem einen Schnorcheltrip, bei dem wir den Mu Koh Chang Marine Nationalpark und dessen Unterwasserwelt kennenlernten.

Was das Soneva Kiri so einzigartig macht? Man fühlt sich von der ersten Sekunde an pudelwohl, die Gäste genießen höchsten Luxus, aber dennoch eine extrem entspannte Atmosphäre, und man ist voll und ganz mit der Natur verbunden.

Meine Erwartungen waren hoch, nachdem ich bis jetzt immer nur Lobeshymnen über das Soneva Kiri gehört hatte. Und diese wurden tatsächlich noch übertroffen. Dieses Resort ist etwas ganz Besonderes! Und ich könnte es mir beispielsweise perfekt als Honeymoon-Alternative zu einer Malediven-Reise vorstellen. Oder aber als „ganz besonderes Highlight“ zum Abschluss eines Thailand-Trips. Für uns war es der Abschluss unserer Januar-Auszeit und wir haben unsere Tage auf Koh Kood so sehr genossen.  

Info: Das Soneva Kiri ist aktuell noch geschlossen und öffnet ab Oktober 2020 wieder. Hier könnt ihr eure Reise für das Spätjahr planen!

Nun möchte ich aber noch ein paar weitere Bilder sprechen lassen und mich gemeinsam mit euch an dieses wunderschöne Fleckchen Erde träumen …

Mehr Bilder findet ihr in der Galerie —> KLICK!


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3 COMMENTS

  • 07
    06
    2020
    20
    J
    Judith

    Ein wunderschöner Bericht über das Resort.
    Koh Kood ist so ein besonderer Ort, unvergleichlich mit anderen Thailändischen Inseln.
    Wir waren bereits mehrere Male dort, bevorzugen aber das ‚echte‘ Inselleben 😉
    Auch im niedrigen Preissegment gibt es sehr gute Unterkünfte an traumhaften Stränden die meist menschenleer sind.
    Ich liebe diese Insel, die Menschen dort, die Strände, das Essen und einfach mit dem Roller drauf los fahren und neue Orte entdecken. Uns zieht es immer wieder dort hin, man fühlt sich direkt zu Hause und wird selbst vom ‚Supermarkt‘ Mitarbeiter wieder herzlich begrüßt.
    Ich hoffe wirklich dass dieses kleine Paradies noch lange so schön bleibt und der Massentourismus dort nie richtig ankommt.

    1. 07
      06
      2020
      20
      S

      Vielen Dank für deinen Kommentar. Uns hat Koh Kood auch unglaublich gut gefallen und wir werden definitiv wieder zurückkommen und uns auch noch mehr von der Insel ansehen. :-)

  • 08
    06
    2020
    20
    M
    Melanie

    Das sieht wirklich traumhaft aus, das Hotel stand bei uns auch mal in der Engeren Auswahl- haben uns dann aber allgemein gegen Thailand entschieden.

    Liebe Grüße
    Melanie von Glitter & Glamour

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