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Montags- Update #363: alte, neue Normalität

Rahmen

Puh, wie schnell kann solch ein Tag vergehen? Da wollte ich dieses Update bereits vor Stunden fertig haben, und dann kam immer wieder etwas Neues dazwischen. Aber: das Montags-Update hat hier Tradition und deshalb gibt es heute eine späte Abend-Version. Ich hoffe, ihr seid alle gut in die neue Sommerwoche gestartet!

Aktuell fühlt es sich so an, als wären wir wirklich wieder in der „nach Corona“-Normalität angelangt. Das erste Mal seit zweieinhalb Jahren. Auch wenn sich im Sommer 2020 und 2021 die Lockerungen immer nach „mehr Normalität“ anfühlten, so war es rückblickend betrachtet ein gewaltiger Unterschied zum dem, was wir aktuell erleben dürfen. Sowohl beruflich als auch privat schmieden wir wieder Pläne Monate im Voraus, wir sind so viel unterwegs wie zuletzt 2019 und es fühlt sich auch fast schon wieder völlig normal an, auf einem Event mit vielen (fremden) Menschen zu sein. Nur das Thema „Händeschütteln“ fällt mir nach wie vor ein bisschen schwer und ich versuche der Situation aus dem Weg zu gehen, ohne unhöflich zu sein. Bzw. merke, wie ich direkt danach zum Desinfektionsspray greife. Auch wenn ich das ganze „Fuß an Fuß“ Getanze schon sehr albern fand und meine Freunde sowieso von Herzen gerne in den Arm nehme. Aber eine Vorstellung in größerer beruflicher Runde, bei der jede/r jeder/m die Hand gibt … puh, daran kann ich mich noch nicht wieder gewöhnen.

die Frage der Woche

Das wäre doch direkt eine passende Frage der Woche: Wie geht es euch damit? Ist das Händeschütteln wieder genauso präsent in eurem beruflichen und privaten Alltag? Oder umgeht ihr nach wie vor konsequent zu viel Körperkontakt mit fremden Menschen?

Ganz „das alte Normal “ ist es für uns natürlich dennoch nicht. Zum einen hat sich durch unser neues Familienmitglied sehr viel geändert und es gilt bei allem, was wir tun und planen, stets auch an Fietes Wohl zu denken. Dass es dem kleinen Mann gut geht hat stets oberste Priorität. Das bedeutet auch, dass man manche Trips ganz anders planen oder aber Einladungen direkt absagen muss. Das ist aber auch völlig okay für uns.

Wir sind aktuell wieder in München, nachdem wir die letzte Woche non stop unterwegs waren. An der Mosel (hierzu schon ganz bald mehr!), bei unseren Familien und für ein abendliches Event in Hamburg. Was wir dort genau gemacht haben, das hatte ich euch hier gezeigt. Unsere Abendlooks seht ihr unten. Und da auf Instagram bereits ein paar Fragen zu meinem Kleid kamen: es ist von See by Chloé und ich habe es tatsächlich hier im SALE entdeckt.

Auch in dieser (und genau genommen fast allen Sommerwochen) werden wir viel unterwegs sein und ich freue mich schon jetzt auf all den schönen Content, den wir hier auf Josie loves, aber auch für unsere Reisepartner produzieren werden. Das Thema „Contenterstellung für Hotels und Destinationen“ wird neben unseren eigenen Kanälen immer wichtiger für uns. Ein spannender neuer Part unseres Jobs, den wir direkt vor Corona konkret angegangen sind und der nun viel zu lange mehr oder weniger auf Eis lag. Jetzt geht es so richtig los und darüber freue ich mich so sehr. Es wird nie langweilig, es gibt immer wieder so viel Neues und das schätze ich an unserem Job ganz besonders.

Und bevor ich mich in den Feierabend verabschiede und das Update nicht noch später (Ziel: vor 22 Uhr!) online geht, hier noch ein kleiner Hinweis auf ein im Vorfeld von euch häufig gewünschtes Thema: Morgen geht endlich der Artikel zu unserem neu gestalteten Wohnzimmer online – natürlich mit vielen Bildern! Außerdem haben wir im Beitrag noch eine Überraschung für euch vorbereitet. Vorbeischauen lohnt sich also doppelt!


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6 Kommentare

  • 13
    06
    2022
    22
    S
    Sandra

    Von mir aus kann das Schütteln fremder Hände gern komplett abgeschafft werden!

  • 14
    06
    2022
    22
    H

    Um Gottes Willen, lass das mit dem Desinfektionszwang, liebe Sarah. Das zerstört doch mit der Zeit Deinen Säureschutzmantel der Haut und man wird viel anfälliger. Ich habe kein Problem damit, im Gegenteil: Ich freue mich, dass der Großteil der Menschen wieder normal miteinander umgeht. Ich finde soziale Kontakte sehr wichtig und habe diese Isolationshaft als etwas extrem Unmenschliches empfunden

    Schöne Bilder und beneidenswert, dass Ihr jetzt wieder so viel erleben könnt ;-)

    Lieben Gruß
    Franny

    1. 14
      06
      2022
      22
      S

      Keine Sorge, ich bin niemand, der sich alle paar Minuten zwanghaft die Hände desinfiziert. ;-) Ich merke nur definitiv sofort das Bedürfnis, wenn ich einer fremden Person die Hand geschüttelt habe. Das passiert aber glücklicherweise auch nicht jeden Tag. ;-)
      So oder so: Auch ich freue mich auch so sehr darüber, dass wir Menschen im Allgemeinen wieder viel unbeschwerter miteinander umgehen.

  • 14
    06
    2022
    22
    V
    Veronika

    Bei mir kommt das Händeschütteln gar nicht mehr so oft vor. Definitiv viel seltener als früher. Ich habe irgendwie den Eindruck, dass ganz viele das bewusst nicht mehr wollen. Aber das ist nur meine Wahrnehmung, die bestimmt nicht repräsentativ ist. Ich selbst brauch es auch nicht, wenn mir jemand die Hand entgegen streckt, habe ich aber auch kein Problem. Wie schon seit jeher, wasche ich mir vor Mahlzeiten gründlich die Hände, und ansonsten Hände aus dem Gesicht. Da war ich nämlich ganz groß drin 🙈 und als Nebeneffekt hat man auch noch weniger Mitesser.

  • 14
    06
    2022
    22
    A
    Alexandra

    Ich wäre froh, wenn es „nur“ das Händeschütteln wäre. Aktuell kämpfe ich mit den typisch spanischen Begrüßungen (sowohl privat als auch beruflich). Die zwei Küsschen habe ich wirklich nicht vermisst und es fällt mir aktuell noch schwer, vor allem beruflich dieses Thema zu umtanzen. Dabei scheine ich gefühlt die Einzige zu sein, die damit hapert.

  • 15
    06
    2022
    22
    M
    Marla

    Händeschütteln, Küsschen links und rechts, war noch nie wirklich mein Ding. Hat man gemacht, weil es halt so üblich war und man nicht ständig Erklärungen abgeben wollte. Kann von mir aus liebend gern weiterhin unterbleiben. Was ist gegen eine herzliche Begrüßung ohne Körperkontakt eigentlich einzuwenden?

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