Unbewusste Sammelleidenschaften

23.08.2013

Früher sammelte ich Briefmarken. Und 1-Mark-Stücke. Und Enid Blyton Bücher. Und Überraschungseierfiguren. Irgendwann  waren all diese Sammel-Leidenschaften erloschen, im Teenageralter war „Sammeln“ uncool und die ehemaligen Objekte der Begierde wurden auf dem Flohmarkt verkauft oder eingetauscht. Das war irgendwann in den 90er Jahren. 15 Jahre später (Oje, ich werde langsam richtig alt. Seit heute bin ich nun auch offiziell im Club der „Endzwanziger“): Als ich vorgestern von einem Pressetermin einen besonders hübschen USB-Stick mit nach Hause brachte, legte ich ihn in die Box zu seinen „USB-Stick-Kollegen“. Da diese fast überquoll, zählte ich einmal nach und stellte fest, dass sich fast 60 Exemplare darin befanden. Bunte USB-Sticks, elegante Modelle, verrückte Sticks und „Oh wie süß„-Versionen. Und ich möchte keinen davon missen. Fragt man mich nach Sammelleidenschaften, verneine ich wahrscheinlich, aber unbewusst sind es offensichtlich schon einige Dinge, die ich in diversen Schränken und Schachteln horte. Ausgefallene USB-Sticks (die Erkenntnis kam gestern), Parfum-Miniaturen, Nagellacke und so weiter und so fort. Habt ihr eigentlich eine Sammelleidenschaft? Lebt ihr diese ganz bewusst aus?

Unbewusste Sammelleidenschaften