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Snack mit Avocado, Erdbeeren und Ziegenkäse

Projekt Zuckerfrei 2018:
Die zweite Woche

Rahmen

Tadaaa, die zweite (fast) zuckerfreie Woche ist geschafft! Wie auch im letzten Jahr (Hier könnt ihr übrigens das Pendant aus 2017 lesen) waren die ersten beiden Wochen extrem hart, obwohl man verhältnismäßig noch viel essen kann. Da ich fast die ganze Zeit krank war kann ich gar nicht so genau sagen, ob Müdigkeit, Kopfschmerzen und Antriebslosigkeit von der Erkältung oder vom Zuckerentzug kamen. Im letzten Jahr hatte ich ohne Erkältung exakt die gleichen Symptome. Das „krank sein“ hat diese Symptome sicherlich noch einmal intensiviert. Aber: Ich habe die schwierigen ersten Wochen geschafft und fühle mich auch schon wieder deutlich fitter.

Das heißt aber nicht nur „Juhu, ein Viertel ist bereits um.“, sondern auch „Jetzt geht’s ans Eingemachte“. Nach zwei relativ soften Eingewöhnugswochen lautet ab morgen das Motto „Den Zucker komplett weglassen“. Keine Zucker-Ersatzstoffe, kein Honig, keine Gewürze, die Zucker enthalten. Und, hier kommen wir zum wirklichen Extrem, das laut dem Goodbye Zucker Programm ansteht: Kein Obst. Dieses Extrem ist notwenig, um den Körper wirklich zu entzuckern und neu einzustellen.

Diese Regelung fand ich das letzte Mal sehr, sehr schwierig, aber nachdem ich im letzten Jahr diesen ausgesprochen schwierigen Part erfolgreich bewältigt habe, muss ich sagen, dass diese Wochen wirklich sehr effektiv waren. Dennoch möchte ich dieses Mal die Regeln minimal lockern und eine Hand voll Beeren (insbesondere Blau- und Himbeeren haben kaum Zucker) am Tag zulassen. Wenige Beeren für das morgendliche Porridge und die ein oder andere Beere (So eine Hand voll ist weniger, als es sich anhört), wenn das große Tief am Nachmittag kommt. Allgemein gilt übrigens, nur Produkte mit höchstens 6 Gramm Zucker zu essen. Und da bleiben Himbeeren mit gerade einmal 4,8 Gramm im Raster. 100 Gramm Bananen haben by the way circa 17 Gramm Zucker und Trauben rund 16 Gramm.

Ansonsten möchte ich strikt sein und mich voll und ganz an das Programm von Sarah Wilson halten, das mir im letzten Jahr sehr geholfen hat. Insbesondere die zahlreichen Rezepte waren eine große Hilfe. Einen meiner aktuell liebsten Snacks aus dem Goodbye Zucker Buch möchte ich heute mit euch teilen.

Zuckerfreier Snack mit Avocado, Beeren und Ziegenkäse

 

Eine große Scheibe Sauerteigbrot in zwei Hälften schneiden, diese mit Avocadocreme bestreichen und im Backhofen nur auf der unteren Seite toasten. Erbeeren (ich nehme immer sehr gerne für eine der beiden Hälften Himbeeren) und ein paar Stückchen Ziegenkäse auf dem Brot verteilen, kurz weitertoasten, bis der Käse leicht verlaufen ist, und anschließend noch mit ein bisschen Pfeffer und Olivenöl verfeinern. Fertig!

Soooo lecker, und perfekt, um den Heißhunger zu stillen. Solch ein Brot macht wirklich pappsatt und ist auch perfekt für eine richtige Mahlzeit geeignet, wenn man einmal nichts Warmes zubereiten möchte.

Aktuell lese ich übrigens noch ein weiteres Buch, das ich euch sehr empfehlen kann, falls ihr Ähnliches plant. „Raus aus der Zuckerfalle“ hatte mir die Autorin Marion Selzer zufälligerweise kurz vor dem Projektbeginn zugeschickt. In dem Buch spricht die Autorin nicht nur über ihren eigenen Weg aus der Zuckersucht, sondern geht auch sehr detailliert auf Fragen wie „Was ist Zuckersucht und was steckt dahinter?“, „Wieso ist Zucker so gefährlich?“ und „Was macht Zucker in unserem Körper?“ ein. Sie hat sich intensiv mit den Vitalstoffen beschäftigt, die unser Körper braucht, und geht auch auf die psychologischen Hintergründe von emotional gesteuerten Heißhungerattacken ein. Sehr spannend!

Wie schon gesagt, ab heute geht es ans Eingemachte. Und ich bin ein bisschen nervös, denn ich werde den Tag auf einem Event in Berlin verbringen. Mit anschließendem Dinner. Und ich wette, dass es zum Dessert Schokokuchen mit flüssigen Kern gibt … oder Pannacotta … oder Mousse au Chocolat …. Oje …

Aber: Ich werde durchhalten!!!!!! Wir lesen uns nächste Woche …


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3 Kommentare

  • 15
    03
    2018
    18
    A
    Anja

    Viel Erfolg. Ich bewundere dein Durchhalten!

  • 15
    03
    2018
    18
    K
    Karlchen

    Ich drück die Daumen, dass du durchhältst und dich nach den 8 Wochen richtig wohl fühlst. Ich bin leider nicht so konsequent. Das Rezept mit dem Brot klingt lecker, das werde ich auf jeden Fall ausprobieren.

  • 16
    03
    2018
    18
    K

    Ich wünsche dir auch weiterhin ganz viel Erfolg beim Durchhalten und bin schon auf deine wöchentlichen Berichte gespannt.

    LG Katharina
    http://dressandtravel.com

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