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Montags-Update #12:
Drei Monate nach unserer Weltreise

Rahmen

Gestern vor genau drei Monaten sind wir von Malé zurück nach Frankfurt geflogen, haben das größte Abenteuer unseres bisherigen Leben beendet. Drei Monate sind seit dem Ende unserer Weltreise vergangen. Einerseits eine kurze Zeit, andererseits liegt gefühlt eine ganze Welt zwischen dem Wiedersehen mit unseren Eltern am Frankfurter Flughafen und dem heutigen Tag. So viel ist seitdem passiert, jeder Tag hat Neues mit sich gebracht. Immer noch werde ich fast täglich gefragt: „Und, seid ihr wieder so richtig angekommen?“, und auch jetzt kann ich die Frage nicht zu 100% mit Ja beantworten. Das liegt aber nicht nur an der teilweise ziemlich großen Sehnsucht nach paradiesischen Stränden und der täglichen Kokosnuss, sondern primär daran, dass wir aktuell noch nicht in „unserer Wohnung“ wohnen.

Montags-Update #12: Drei Monate nach unserer Weltreise

Ich bin mir sicher, dass der Umzug in unsere eigene Wohnung auch „Ankommen“ bedeutet. Endlich wieder jede Nacht im eigenen Bett schlafen, jede Menge Platz auf der neuen XXL Couch und endlich genug Stauraum für all die kleinen und großen Dinge, die man im Alltag so braucht. Ganz abgesehen von dem so wichtigen „Zuhause“-Gefühl. Momentan zähle ich die Tage bis zu unserem Einzug und kann es ganz und gar nicht mehr abwarten. Für mich ein sehr großer Schritt nach eineinhalb Jahren ohne ein richtiges Zuhause. Interessant finde ich übrigens, wie klar für so viele Menschen der darauf folgende, nächste Schritt in unserem Leben ist und wie im Zusammenhang unserer Weltreise immer wieder das Thema aufkam, dass es ja gut sei „nochmal vor den Kindern zu reisen“. Inbesondere im Bezug auf unsere neue Wohnung wird immer über den möglichen Platz für Kinder, potentielle Kinderzimmer etc. gesprochen. Obwohl wir dieses Thema nie selbst erwähnen. Wieso wird von unserer Gesellschaft immer dieses eine Lebensmodell vorgeschrieben? Man heiratet, also bekommt man bestenfalls ein, zwei Jahre später ein Kind. Okay, vielleicht macht man noch eine längere Reise, aber direkt danach steht die Kinderplanung an allererster Stelle. Nein, der nächste Schritt in meinem Leben ist es nicht, schwanger zu werden. Falls dies irgendwann so sein sollte, dann ist dies eine sehr private Entscheidung, die nur zwei Menschen etwas angeht. Ich schweife ab, aber das ist ein Thema, mit dem ich seit unserer Rückkehr ständig konfrontiert werde. Und das nervt ehrlich gesagt. Denn eigentlich ist es doch ein sehr privates Thema, das aber gerne auch von wildfremden Menschen in oberflächlichen Konversationen angerissen wird. Ich freue mich von Herzen mit jedem Paar in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, das ein Wunschkind bekommt, aber ich möchte nicht vorgeschrieben bekommen, wann (und ob überhaupt irgendwann?) es „bei uns soweit“ sein wird. Punkt.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Start in die neue Woche!


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22 Kommentare

  • 27
    07
    2015
    15
    J
    Juliane

    Kenn ich nur zu gut und kann eure Einstellung absolut befürworten!

  • 27
    07
    2015
    15
    M
    Mari

    Oh ja, das kommt mir bekannt vor :-) Wobei bei uns die Ausfragerei losging, nachdem ich ein größeres Examen bestanden hatte. Die erste Reaktion meines Vaters auf die bestandene Prüfung war „Ah perfekt, dann habt ihr ja jetzt Zeit für Kinder“… Ich dachte echt, ich steh im Wald. Hab das bis dahin eigentlich für eine Entscheidung nur von meinem Freund und mir gehalten. Meine Tante begutachtet sowohl bei mir als auch bei meiner Schwägerin jedes Mal, ob wir irgendwelche Schwangerschaftsanzeichen haben. Selbst das Bauch-halten von meiner Schwägerin, weil sie einfach viel zu viel Kuchen gegessen hatte, wurde als mögliche Schwangerschaft interpretiert… unglaublich :-D Immerhin ist es für die Verwandtschaft langsam langweilig geworden, uns zu löchern, wann wir denn endlich mal heiraten. Da wurde so viel nachgebohrt und spekuliert, dass wir überhaupt kein Bedürfnis hatten, zu heiraten, weil es sich so angefühlt hätte, als wäre es eher eine Feier, um die Erwartungen unserer (naja, primär meiner neugierigen) Familie zu erfüllen und nicht unsere eigene Hochzeitsfeier.

    Finde es insgesamt schon erstaunlich, dass Eltern einen einerseits zu einem weltoffenen, ehrgeizigen Menschen, der viel von der Welt sehen und jahrelang studieren soll, erziehen… und dann wenn es in den elterlichen Enkel-Entwurf passt, soll man auf einmal sein Leben auf Links stülpen, ein Haus bauen und möglichst viele Enkel auf einmal bekommen :-D Ne, da machen wir auch nicht mit… das bleibt einzig und allein eine Entscheidung, die man als Paar treffen muss :-)

  • 27
    07
    2015
    15
    H
    Hannah

    Hahaha, das wird vermutlich nicht mehr aufhören bis Du entweder Kinder hast oder definitiv zu alt bist welche zu bekommen … Und wenn sie sich zurückhalten und nichts sagen, dann werden sie Dir immer verstohlen auf den Bauch schauen.
    Crazy!!!
    Aber glaube nicht, dass das schon die größte Einmischung wäre, die vorstellbar ist, denn wenn Du erstmal Kinder HAST, dann geht es erst richtig los, da weiß es echt JEDER besser und gibt Dir ungefragt Tipps und Ratschläge.

  • 27
    07
    2015
    15
    A
    Annette

    Liebe Sara
    Das ist ein toller Beitrag, dem ich nur zustimmen kann!
    Nach mittlerweile 12 Jahren Beziehung mit meinem Liebsten werden wir auf das Kinderthema in den letzten Jahren und vermehrt in letzter Zeit auch angesprochen und es nervt einfach nur! Was mischen sich die Leute denn in solch private Angelegeneheiten?! ich verstehe das nicht…
    Lass sie einfach reden und macht euer eigenes Ding! Ihr macht das schon richtig so und wie ihr wollt ;-)

  • 27
    07
    2015
    15
    T

    Oh ja, das kenne ich auch zu gut…Wenn ich sage, dass das für uns momentan kein Thema ist, wird darauf verwiesen, dass ich ja bald schon 30 werde und mir nicht mehr zu lange Zeit lassen sollte…Hallo??! Darf ich meine Prioritäten bitte selbst setzen? (mal davon abgesehen, dass man sich mit 30 ja wohl noch Zeit lassen kann…)

  • 27
    07
    2015
    15
    K
    Kucki

    Ich kann dich sehr gut verstehen, warum dich das annervt. Mich nervt auch, dass so viele Menschen auf dieses eine Lebensmodell eingeschossen sind. „Waaas? Du willst nie heiraten und Kinder kriegen?“ bekomme ich oft zu hören. Ne, will ich nicht. Und? Bin ich jetzt eine verlorene Seele? Ich bin trotzdem nicht alleine und ich denke, es gibt auch andere Möglichkeiten sein Leben zu gestalten.

  • 27
    07
    2015
    15
    P

    Also wirklich, ihr solltet jetzt echt mal Gas geben. Ab 30 geht doch nichts mehr mit dem Kinderkriegen. ;-) Scherz beiseite, ich kenne das zu gut. Und das, obwohl ich sogar sage, dass wir nach unserer Hochzeit gern Kinder hätten. Hilft nicht. Am besten noch schnell vorher kriegen oder mit Babybauch heiraten. Gerade in den letzten beiden Jahren hat es stark zugenommen. Manchmal glaube ich, dass einige Menschen denken, dass man als Langzeit-Paar die Pflicht hat, nach einer gewissen Zeit (die bei euch und uns natürlich längst abgelaufen ist), Kinder zu bekommen. Denn schließlich gibt es ja heutzutage so viele Singles, da sind wir in der Pflicht. Hahaha.

  • 27
    07
    2015
    15
    K

    Welche Frau hat nicht schon mal diese Frage gehört? Mir scheint es immer, als wolle man mir unbedingt ein Kind in den Bauch reden, seit ich die 25er Marke überschritten habe. Auch die Familie fragt nach. Und jetzt kommt´s: von mir wird keiner je ein Kind sehen. Das schockiert immer alle.
    Dabei entscheide ich selbst. Das vergessen oft viele. Dass man als Frau auch andere Dinge im Leben tun möchte als Kinder bekommen.

    Liebste Grüße
    Kali von Miss Bellis Perennis

  • 27
    07
    2015
    15
    C
    Caro

    Seh ich ganz genauso wie du. Wann und ob ihr Kinder bekommt geht nur euch was an.
    Aber ich darf mir die Frage auch öfter anhören.

    Mich würds viel eher intressieren ob du wieder Ankleidezimmer geplant hast :)

  • 27
    07
    2015
    15
    L

    Hehe, ich musste grad ein wenig schmunzeln. Die „Kinderfrage“! Ich frag mich eh, ist dieses Lebensmodell nicht total veraltet?! Ist die Welt nicht sowieso schon überbevölkert? Naja, davon abgesehen, ich mit meinen 31 wär ja jetzt auch im „Kinderkriegalter“, aber ich fühl mich noch nicht bereit, mich um ein anderes Lebewesen zu kümmern und meine eigenen Bedürfnisse hintendran zu stellen.Ich habe noch soviele Dinge, die ich tun möchte, da wären Kinder einfach im Weg, so krass sich das jetzt auch anhört. :)
    LG

  • 27
    07
    2015
    15
    A
    Ani_r

    Was auch immer diesbezüglich Eure Entscheidung ist, ist genau das: Eure Entscheidung. Nach 12 Jahren Beziehung und 9 Jahren Ehe ist das bei uns auch oft Thema, vor allem da ich mit fast 35 nicht mehr die “jüngste“ bin. Ich glaube es ist für viele einfach so fester Bestandteil der Lebensplanung dass es anders gar nicht geht. Wenn ich dann freundlich antworte das Kinder bei uns jedenfalls momentan nicht geplant sind werde ich oft angestarrt wie eine Kuh auf Eis :-). Lasst euch davon nicht stressen, ihr macht das schon richtig.

  • 27
    07
    2015
    15
    I
    Ina

    ohje noch immer nix gefunden? viel Glück bei der weiteren suche!!

    Lieber Gruß
    Ina
    ina-nuvo.com

  • 27
    07
    2015
    15
    T
    Tine

    Haha, davon kann ich auch ein Lied singen! Zwischenzeitlich dachte ich zwar, so, jetzt aber…. Ich bin 29 und fühle mich Momentan trotz der bald 30er irgendwie noch nicht so weit! :D Die Fragerei nimmt ständig zu und des Öfteren wurde ich auch schon angesprochen ob ich denn schwanger wäre… Gut, die Kleidung war dann etwas unvorteilhaft und zu der Zeit hatte ich auch 5 kg mehr drauf, aber wie unsensibel muss man denn bitte sein??? Es gibt ja auch genug Paare die es versuchen und es einfach nicht klappt oder schon ein paar Fehlgeburten hatten. Und diese Frage kam überwiegend auch nur von Frauen! Einfach unverständlich finde ich und nervig!
    Toller Post liebe Sarah! Du triffst grad voll den Zahn der Zeit! Lieben Gruß von der nicht schwangeren Tine

  • 27
    07
    2015
    15
    R
    Ruth

    Glaube mir man kann auch ohne Kinder ein super glückliches Leben haben.
    Wir sind seit 28 Jahren verheiratet und schon von Anfang an unserer Beziehung sehr sehr viel gereist.Unsere Weltreise liegt über 20 Jahre zurück.
    Der Kinderwunsch hat sich bei uns beiden sehr schnell gelegt, da dieses alles dann nicht mehr möglich gewesen wäre. Jetzt arbeiten wir beide nicht mehr und leben im Winter 5-8 Monate in Asien.
    Wir haben nie bereut unser Leben so gestaltet zu haben wie WIR wollten.
    Macht es einfach aus dem Bauch raus , lasst Euch nichts aufdiktieren.
    Alles Gute Ruth

  • 27
    07
    2015
    15
    C

    Das kann ich voll verstehen, die gleiche Situation hatte ich auch schon mehrfach. Aber es ist nicht nur die Erwartungshaltung des gesamten Umfeldes, sondern zusätzlich dazu auch der Freundeskreis in dem sich mit jedem neu ankommenden Baby, die Themen immer mehr nur noch um den Nachwuchs drehen…
    Das geht Dir/Euch bestimmt auch so, oder?
    Lieber Gruss!!!

  • 27
    07
    2015
    15
    C

    Ich finde deine Einstellung sehr gut. Lass dich nur nicht von irgendwem unter Druck setzen. Das muss jedes Paar für sich alleine entscheiden. Und mit Mitte / Ende 20 hat man definitiv noch Zeit.

    LG Caterina

    http://www.caterinasblog.wordpress.com

  • 27
    07
    2015
    15
    G

    Liebe Sarah,
    das ist unsere Gesellschaft. Mein Mann war 59 und ich war 43 Jahre alt, als wir geheiratet haben und auch ich bin nicht nur einmal nach Kindern gefragt worden. Die einen meinten es geht noch, die anderen sagten mir auf gar keinen Fall, du bist zu alt. Shirt Happens. Lass die reden, tun sie sowieso.
    LG Greta
    http://www.gretaholthues.blogspot.de

  • 27
    07
    2015
    15
    S
    Sandra

    Hallo Sarah,

    natürlich ist die Nachwuchsfrage privat und einzig und allein von Euch zu beantworten…, aber hast Du Dir vielleicht mal überlegt, dass die Menschen mit dieser Frage echtes Interesse an Dir haben könnten?

    Ich kenne viele Menschen mit Kindern und auch wenn es manchmal anstrengend ist, sagen ausnahmslos Alle > Das Kinder zu haben das Großartigste und Beste in ihrem Leben ist (selbst die Menschen bei denen das nicht geplant war).

    Sie teilen aus meiner Sicht ihre Erfahrungen, ihre Freude usw. – so wie Du das auch auf Deinem Blog machst.

    Ich sehe das ganz entspannt und halte es in dieser Hinsicht eher nach dem Motto: „Ihr dürft mich gerne alles Fragen, aber nicht alles wissen.“ und versuche nicht so viel zu interpretieren ?

    LG Sandra

  • 28
    07
    2015
    15
    A

    Hihi, oder du bist eine „taffe“ Dame mit kurzen Haaren, schon ü30, und dann fragt dich keiner mehr – ich werde nie vergessen wie schockiert die Leute waren, als ich sagte dass ich schwanger bin! Die konnten es sich einfach bei mir nicht vorstellen.
    Leider leider wird Dir das jetzt nicht passieren, es sei denn du erzählst irgendetwas schreckliches, um das Gespräch abrupt zu beenden. Es ist leider in DE so usus, kann man nix machen, außer Ohren zu und durch. Udn Du bist dann auch noch eine öffentliche Person, das ist noch etwas schlimmer, aber das gehört zu Deinem Job nun mal dazu.

    Genießt Euer Leben! Das zählt :-)

  • 28
    07
    2015
    15
    F
    Flummie

    Ich sehe das auch wie Sandra. Es ist absolut jedermanns Privatsache, keine Frage und viele Newlyweds kennen diese Fragerei von den Mamas, Omas, Tanten und Freundinnen.

    Aber auf der anderen Seite kann ich auch ein wenig verstehen, dass gerade die Mamas und Omas sich auch nach Nachwuchs in der Familie sehnen und einfach ungeduldig und neugierig sind. Denn Kinder sind auch echt was tolles. Das geht bestimmt jeder Generation früher oder später so und man muss einfach drüber stehen. So war das bei uns auch und ich bin mir sicher, dass ich irgendwann auch neugierig und ungeduldig werde, wenn meine Kinder verheiratet sind und ich auch endlich Oma werden will. :-)

    Früher war ich davon auch etwas genervt und ich dachte mir auch oft, ich habe Zeit, ich brauche für immer meine Freiheiten und will so lange es geht keine Verantwortung für Kinder an der Backe haben. Kosten nur Nerven, Zeit, Geld. Aber wie meine Vorrednerin schrieb: Diese Ego-Gedanken sind wie weggeblasen, wenn man dieses unglaubliche Gefühl erlebt, sein eigenes Kind in den Armen zu halten und es aufwachsen zu sehen. Ich für meinen Teil kann sagen, dass keine Reise, keine Luxus-Tasche, keine Party-Nacht, kein Job-Coup mich je in meinem Leben glücklicher gemacht hat, als der Anblick meines Kindes, wenn es abends selig im Bett schlummert oder zu mir sagt: „Mama, ich habe dich so lieb“ und mich in den Arm nimmt.

    Ich erwarte in den nächsten Tagen Nachwuchs Nummer 2, damit habe ich mein Ziel erreicht und die Familienplanung mit 30 abgeschlossen. Hätte es früher auch nie gedacht, aber persönlich bin ich glücklich und froh, dass ich damit das Thema im positiven Sinne „abgehakt“ habe und mich nun auf das Großwerden der Kleinen freuen kann und dann auch irgendwann wieder weite Reisen, Job-Coups und andere Sachen Platz in meinem Leben haben werden. Die Kinder werden eh so wahnsinnig schnell groß…. hach, seufz.

  • 28
    07
    2015
    15
    F
    Flummie

    Ich sehe das auch wie Sandra. Es ist absolut jedermanns Privatsache, keine Frage und viele Newlyweds kennen diese Fragerei von den Mamas, Omas, Tanten und Freundinnen.

    Aber auf der anderen Seite kann ich auch ein wenig verstehen, dass gerade die Mamas und Omas sich auch nach Nachwuchs in der Familie sehnen und einfach ungeduldig und neugierig sind. Das geht bestimmt jeder Generation früher oder später so und man muss einfach drüber stehen. So war das bei uns auch und ich bin mir sicher, dass ich irgendwann auch neugierig und ungeduldig werde, wenn meine Kinder verheiratet sind und ich auch endlich Oma werden will. :-)

    Früher war ich davon auch etwas genervt und ich dachte mir auch oft, ich habe Zeit, ich brauche für immer meine Freiheiten und will so lange es geht keine Verantwortung für Kinder an der Backe haben. Kosten nur Nerven, Zeit, Geld. Aber wie meine Vorrednerin schrieb: Diese Ego-Gedanken sind wie weggeblasen, wenn man dieses unglaubliche Gefühl erlebt, sein eigenes Kind in den Armen zu halten und es aufwachsen zu sehen. Ich für meinen Teil kann sagen, dass keine Reise, keine Luxus-Tasche, keine Party-Nacht, kein Job-Coup mich je in meinem Leben glücklicher gemacht hat, als der Anblick meines Kindes, wenn es abends selig im Bett schlummert oder zu mir sagt: „Mama, ich habe dich so lieb“ und mich in den Arm nimmt.

    Ich erwarte in den nächsten Tagen Nachwuchs Nummer 2, damit habe ich mein Ziel erreicht und die Familienplanung mit 30 abgeschlossen. Hätte es früher auch nie gedacht, aber persönlich bin ich glücklich und froh, dass ich damit das Thema im positiven Sinne „abgehakt“ habe und mich nun auf das Großwerden der Kleinen freuen kann und dann auch wieder Reisen, Job-Coups und andere Sachen Platz in meinem Leben haben werden. Die Kinder werden eh so wahnsinnig schnell groß…. hach, seufz.

  • 28
    07
    2015
    15
    B
    Brigitte

    Meine Tochter ist seid 2 Jahren verheiratet und mich nerven die ständigen Fragen, ob ich denn schon Oma bin. Die meisten der Fragenden erwarten sogar eine Begründung, warum das so ist!!!!

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