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Kleiderschrank ausmisten – Das sind die wichtigsten Regeln

Rahmen

Von Carina

Der Kleiderschrank ist zum Bersten voll und doch hat man absolut nichts anzuziehen – wer kennt diese missliche Situation? Wahrscheinlich die meisten von uns. Höchste Zeit also für ein Kleiderschrank-Projekt! Eine prima Anleitung hierfür findet sich im gleichnamigen Buch der Berliner Autorin Anuschka Rees, aus dem die folgenden Regeln entnommen sind.

Kleiderschrank ausmisten Tipps

Schöner Nebeneffekt: Man lernt durch das Kleiderschrank ausmisten nicht nur den Inhalt ganz genau kennen (Hallo hinterste Regalecke!), sondern erhält zugleich Nachhilfe in Sachen Stilgespür und bewusstem Modekonsum.

Ziel des Kleiderschrank-Projekts – zur Motivation

„Das Kleiderschrank-Projekt ist der Weg zu einer Garderobe, die perfekt auf Ihren eigenen Stil und Ihr Leben abgestimmt ist. Sie besteht aus allem, was Sie brauchen, um sich jeden Tag rundherum wohl, selbstbewusst und inspiriert zu fühlen – nicht mehr und nicht weniger.“

Kleiderschrank ausmisten – die Regeln

Zur Vorbereitung

Der erste Schritt sollte eine genaue Kleiderschrank-Diagnose sein. Folgende Fragen helfen dabei: 

Wie oft tragen Sie Kleidung, die Ihnen nicht wirklich gefällt?

Wenn jemand zufällig ein Teil aus Ihrem Schrank nehmen würde – wäre es ein Teil, das Sie gerne und regelmäßig tragen?

Job, Ausgehen, Freizeit – haben Sie für alle Aspekte Ihres Lebens genug Kleidung?

Fällt es Ihnen leicht, Ihre Kleidungsstücke zu zahlreichen Outfits zu kombinieren?

Die Antworten auf diese Fragen geben Aufschluss darüber, wie viel tatsächlich zu tun ist.

Los geht’s

„Die meisten Frauen finden sich nach einem Abend in unbequemen Schuhen (…) lieber mit kaputten Füßen ab, als sich einzugestehen, dass die zweihundert Euro vielleicht eine Fehlinvestition waren.“

Nun kann es mit dem Kleiderschrank ausmisten losgehen. Es ist hilfreich, dabei immer das Ziel des Projekts vor Augen zu haben: Ab sofort haben nur noch Lieblingsteile im Kleiderschrank Platz!

Das wird benötigt:

– ein bis zwei Müllsäcke

– sechs Kartons oder Taschen mit folgender Beschriftung: „Spenden oder verkaufen“, „Erinnerungsstücke“, „Trennung auf Probe“, „Ändern lassen“, „Reparieren“, „Für andere Jahreszeiten“

– einen Ganzkörperspiegel

– Kamera oder Handy

– gute Musik, Snacks und Durchhaltevermögen

To do: 

Den gesamten Kleiderschrank durchkämmen und jedes (!) Teil in Augenschein nehmen. Ausreichend Zeit dafür einplanen und gründlich sein!

Behalten:

Lieblingsteile!

Aussortieren:

– günstige Teile, die nur halbwegs gefallen

– unbequeme Kleidung

– Teile, die seit Jahren zu eng sind

– Schuhe, in denen man kaum laufen kann/die die Füße aufscheuern

– teure Teile, die man nicht trägt aber behält, weil sie so viel gekostet haben

– ausgewaschene/abgetragene Kleidung

Und nach der Detox-Kur: 

Wer gründlich vorgegangen ist, kennt seine Garderobe jetzt ganz genau. Jetzt geht es darum, die Lücken zu identifizieren. Teile/Farben/Schnitte, die fehlen, kommen auf die Shopping-Liste (dazu gleich mehr).

Damit der Kleiderschrank traumhaft bleibt…

Inspirationsordner anlegen: Darin dürfen alle Outfit-Ideen und Inspirationen gesammelt und eigene tolle Outfits (Spiegel-Selfie) dokumentiert werden. Wer seinen Inspirationsordner gut pflegt, schafft damit die perfekte Basis für künftige Shopping-Listen (mehr dazu im nächsten Punkt).

Bewusst einkaufen! Fehlkäufe haben in einem perfekt sortierten Kleiderschrank nichts mehr verloren. Wie man ihnen vorbeugen kann?

1. Vorab folgende Frage stellen: Was genau fehlt im Kleiderschrank?

2. Detaillierte Shopping-Listen schreiben!

3. Vor jedem (!) Shopping-Trip – egal ob offline oder online – entscheiden, was man kaufen möchte. Etwa eine neue blaue Jeans, einen schwarzen Blazer, eine chice Clutch…

Generalüberholungen der Garderobe im Frühjahr und Herbst sowie kleine Updates im Sommer und Winter einplanen.

Anuschka Rees To-dos für die Generalüberholung des Kleiderschranks und viele weitere Ansätze könnt ihr in “Das Kleiderschrank-Projekt” nachlesen.

Buch-Tipp:

„Sehen Sie [dieses Buch] als Werkzeugkasten voller Tipps, Strategien und Übungen, die Sie dabei unterstützen sollen, Ihren eigenen Stil zu entwickeln und eine Garderobe zusammenzustellen, die Ihre Persönlichkeit widerspiegelt“ – mit diesen Worten beschreibt Anuschka Rees ihr Buch „Das Kleiderschrank-Projekt. Systematisch zum eigenen Stil und zu bewusstem Modekonsum“. Zitat und Buchtitel machen deutlich, dass es der Autorin nicht nur um das reine Ausmisten des Kleiderschranks geht, sondern darum, den eigenen Stil zu definieren, ein Stil-Profil zu erarbeiten und darauf aufbauend eine Garderobe zusammenzustellen, die Bestand hat und „jeden Saisontrend überleben kann“. Dies gelingt etwa durch bewusstes Einkaufen (der „Kunst des Shoppens“ widmet Anuschka Rees ein eigenes Kapitel) sowie Generalüberholungen der Garderobe zu Beginn einer neuen Jahreszeit (auch hierzu finden sich im Buch detaillierte Step-by-Step-Anleitungen). Für alle Business-Ladys empfehlenswert: das Kapitel „Business Time – die perfekte Garderobe fürs Büro“, in dem sich Essentials für jede Branche finden.

„Das Kleiderschrank-Projekt. Systematisch zum eigenen Stil und zu bewusstem Modekonsum“ ist hier erhältlich!

Susan von Suelovesnyc hat vor kurzem die Autorin Anuschka Rees interviewt und ihr spannende Fragen zum Kleiderschrank Projekt gestellt. Hier geht es zum Interview!

Noch mehr Tipps zum Thema „Ausmisten“ gewünscht? Richtig entrümpeln gelingt so


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2 Kommentare

  • 05
    10
    2018
    18
    R

    Das Buch habe ich auch und finde es echt gut! Für mich hat das Kleiderschrank ausmisten auch irgendwie immer etwas entspannendes, ich mache das total gerne und höre nebenbei ein Hörbuch – dann geht die Zeit super schnell vorbei.
    Liebe Grüße
    Ruth

  • 05
    10
    2018
    18
    G
    Gina

    Ich nehme mir seit Jahren vor, meinen Schrank im Winter auszumisten. Und jedes Jahr kommt das Frühjahr und der Schrank ist immer noch voll, da ich mich von meiner Kleidung nicht trennen kann. Aber ein neuer Anlauf kommt !!!

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