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Esprit Selbstporträt Workshop mit Hadley Hudson in Berlin

Rahmen

Für die aktuelle Kampagne von Esprit stand das Model Astrid Muñoz nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera. Die Puerto Ricanerin war somit Model und Fotografin zugleich. Wie jetzt, wie geht denn sowas? Das Zauberwort lautet: Selbstauslöser! Enstanden sind kunstvolle Aufnahmen, die rein gar nichts mit den allseits bekannten, semiprofessionellen  „Selfies“ zu tun haben, die in der Bloggergemeinde allgegenwärtig sind. Deshalb war ich sehr gespannt, als Esprit mich vor kurzem einlud, zusammen mit der New Yorker Fotografin Hadley Hudson in Berlin einen „Selbstporträt-Workshop“ umzusetzen. Gute Fotos sind schließlich der wichtigste Bestandteil eines Modeblogs, und welcher Blogger hat schon immer und jederzeit einen Fotografen „zur Hand“? Letzten Dienstag machte ich mich also mit noch immer ein bisschen mopsiger Weisheitszahnbacke auf den Weg in meine deutsche Lieblingsstadt, um zusammen mit einigen anderen Bloggerinnen am Workshop teilzunehmen. Bevor wir uns vor (und irgendwie auch hinter) die Kamera stellten, suchten wir uns aber erst einmal ein passendes Outfit aus der aktuellen Herbst-/Winter-Kollektion von Esprit aus. Ich hatte ja bereits des Öfteren vom Image-Wandel der deutschen Marke berichtet, der auch in der aktuellen Saison wieder sehr deutlich wird. Modischer und jünger ist Esprit in den letzten Saisons geworden. Auch im Spätjahr 2013 bietet Esprit eine sehr anspechende Kollektion mit wunderschönen Mänteln,  Karos und Vintage-Blumendrucken en masse, jeder Menge Strick und hochwertigem Leder.

Ich hatte die Qual der Wahl und entschied mich letztendlich für zwei Looks. Für den ersten wählte ich eine schwarze Lederjacke und einen süßen Blümchenrock, für den zweiten eine dunkelgrünen Mantel mit schwarzem, breitem Saum. Doch zurück zum Thema Fotografie, das natürlich im Fokus des Tages stand. Bevor es ans „Selbstknipsen“ ging, setzte uns erst einmal Fotografin Hadley Hudson in Szene. Zusammen mit Model und Schauspielerin Lisa Tomaschewsky gab sie uns einige Tipps, wie wir das perfekte Bild knipsen können und uns vor der Kamera gut präsentieren. Ich muss ja gestehen, dass ich privat immer wieder auf die gleichen Posen zurückgreife. Wenn man oftmals vor einer Kamera steht, hat man irgendwann seine „Wohlfühlposen“ für sich festgelegt und ist nicht mehr wirklich experimentierfreudig. Deshalb war es für mich auch eine kleine Herausforderung, all die verschiedenen Posen umzusetzen, die mir Profi-Model Lisa zeigte. Im Sekundentakt wechselte sie die Posen, und ich schaltete einmal mein kritisches Denken („Mit dieser Pose sieht du immer dick aus!“ und „Wenn ich den Arm so halte, dann ist das unvorteilhaft.“ etc.) aus, und folgte all ihren Anweisungen. Gar nicht so einfach, den Kopf einmal auszuschalten und unverkrampft Neues auszuprobieren.

Noch schwieriger ist es aber, nicht nur vor der Kamera zu experimentieren, sondern das Bild auch noch selbst zu schießen. Sich gleichzeitig auf den Selbstauslöser und die Pose konzentrieren. Ich muss ja gestehen, dass ich mich anfangs ein wenig blöd anstellte, denn man neigt dazu, den Selbstauslöser wie eine Fernbedienung nach vorne zu halten. Letztendlich kann man den kleinen Schalter, den man übrigens mit jeder Spiegelreflexkamera verwenden kann, ganz ungezwungen in der Hand halten, den Arm hängen lassen, oder die Hand sogar in die Tasche stecken. Übung macht bekanntlich den Meister, weshalb ich das Selfie-Knipsen auf jeden Fall in den heimischen vier Wänden einmal ausgiebig ausprobieren werde. Am besten gefallen mir die Bilder, die am Schluss des Shootings zusammen mit der zauberhaften Madeleine von DariaDaria entstanden sind. Zusammen macht das „vor der Kamera stehen“ nämlich eindeutig mehr Spaß, und das sieht man meiner Meinung nach den Bildern auch an.

So, und was habe ich nun beim Workshop gelernt? Das Geheimrezept ist eigentlich gar keines, denn es lautet: Ausprobieren! Bilder über Bilder machen. Knipsen bis zum Umfallen, bzw. bis die Speicherkarte voll ist. Posen probieren, die man sonst vielleicht nicht machen würde. Auch mal daneben liegen und daraus lernen. Sich unverkrampft vor der Kamera bewegen. „Bewegen“ ist das Stichwort. Nie stehen bleiben, sondern immer in Bewegung sein. Springen, hüpfen, lachen, drehen –> einfach Spaß vor der Kamera haben.

Mehr Bilder gibt’s in der Galerie! 


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6 COMMENTS

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    S

    Tolle Bilder und der Mantel ist ja der Hammer :) und wenn man Spaß hat vor der Kamera sieht man das auch immer im Ergebnis :)

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    A

    Das sind ja witzige Bilder, eure gute Stimmung kommt richtig gut rüber!

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    H
    Hannah

    Die Bilder sind tatsächlich ein deutlicher Unterschied zu den Outfitbildern, die Du uns sonst zeigst und ich muss gestehen: sie gefallen mir richtig, richtig gut.
    Ein klitzekleines bisschen ist es (mir) schon aufgefallen, dass Du gerne immer wieder die gleichen Posen einnimmst und da ist so eine Abwechslung einfach mal schön!

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    I
    Ivi

    Der Esprit-Rock ist megasüss :)

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