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Braucht die Haut wirklich
mehr als Tagescreme?
Braucht
die Haut
wirklich
mehr als
Tagescreme?

Rahmen

Von Carina

Es soll ja Frauen geben, deren Gesichtspflege ausschließlich aus Wasser und Nivea-Creme besteht – und die dennoch (oder gerade deshalb?) eine beneidenswerte Ausstrahlung haben. Doch die meisten von uns können sich leider nicht über eine von Natur aus perfekte Haut freuen. Ganz im Gegenteil, die Mehrheit (auch ich zähle dazu) hat mit einem oder sogar gleich mehreren Hautproblemen zu kämpfen: fahle Haut, ölige T-Zone, Pickel, Pigmentflecken, Fältchen,… Selbstredend muss die Gesichtspflege hier etwas umfangreicher ausfallen und die Antwort auf die eingangs gestellte Frage „Braucht die Haut wirklich mehr als Tagescreme?“ muss „Ja!“ lauten. Doch welche Pflegeprodukte lohnen sich wirklich? Diese Fünf!

Gesichtspflege – 5 Pflege-Klassiker und wie man sie verwenden sollte

1. Tagescreme

Unverzichtbare Basis für die Gesichtspflege? Natürlich die Tagescreme! Unsere Haut muss schließlich tagtäglich vielen Umweltbelastungen standhalten und hat deshalb jeden Tag (ohne Ausnahme!) eine Extraportion Pflege verdient. Ein Tipp für die richtige Tagespflege: Eine Hautanalyse hilft dabei, den perfekten Wirkstoffcocktail sprich das perfekte Produkt zu finden. Wichtig: Ganz gleich um welchen Hautzustand es geht, Tagescreme mit LSF ist heutzutage ein Muss!

Die optimale Menge: Einmal am Tag eine Menge verwenden, die etwa zwei gestrichenen Teelöffeln gleichkommt.

Braucht die Haut wirklich mehr als Tagescreme?

Ja!

2. Nachtcreme

„Abends verwende ich einfach auch meine Tagescreme.“ Diesen Satz hört man öfter. Wenn es sich um eine Tagescreme ohne LSF handelt, dann ist das vertretbar. Besser ist es jedoch, in eine intensiv pflegende Nachtcreme zu investieren. Warum? Nachts erholt sich auch unsere Haut von den Strapazen des Tages und freut sich – insbesondere bei erhöhtem Stresslevel – über Unterstützung bei der Regeneration. Kurz zusammengefasst: Nachtcreme + ausreichend Schlaf (mindestens sieben Stunden!) = happy Haut!

Die optimale Menge: Nachtcreme bei erhöhtem Pflegebedarf vor dem Schlafengehen auftragen. Eine Menge von etwa zwei gestrichenen Teelöffeln ist ausreichend.

3. Serum

Seren sind wahre Pflege-Booster, da sie eine hohe Konzentration von Wirkstoffen enthalten und tiefenwirksam arbeiten. Deshalb eignen sie sich perfekt für eine Intensiv-Kur, aber auch eine tagtägliche Nutzung ist empfehlenswert, wobei man hier den Fokus auf die pflegebedürftigen Hautpartien legen kann. Eine oft gestellte Frage lautet: „Creme oder Serum, was kommt eigentlich zuerst?“ Das Serum, damit die Wirkstoffe auch schön in die Haut eindringen können. Erst danach kommt die Tagescreme an die Reihe. Good to know: Es ist tatsächlich ratsam, Tagescreme und Serum aus der gleichen Linie zu verwenden. Denn so sind die Wirkstoffe perfekt aufeinander abgestimmt und man riskiert keine Irritationen.

Die optimale Menge: Wenige Tropfen sind ausreichend! Gezielt auf die pflegebedürftigen Hautpartien „aufklopfen“. 

Lese-Tipp: Hier hat Sarah ihren aktuellen Favoriten vorgestellt.

4. Öl

Wer bereits ein Serum im Beauty-Schrank hat, wird nun zu Recht fragen, ob wirklich auch noch ein Gesichtsöl sein muss. Tatsächlich handelt es sich dabei nicht um ein und dasselbe Produkt, denn sowohl die Beschaffenheit als auch die Wirkung ist unterschiedlich. Während Seren wie bereits erwähnt tiefenwirksam arbeiten (dank gelartiger Konsistenz ziehen sie schnell in die Haut ein), bilden Gesichtsöle einen Schutzfilm auf der Haut und bewahren sie so vor Feuchtigkeitsverlust. Ein weiteres Pro für Gesichtsöle: Es gibt Varianten, die man sowohl für die Gesichts- als auch für die Körper- und sogar Haarpflege verwenden kann. Sie sind also wahre Allrounder und beispielsweise perfekt für die (nur begrenzt mögliche) Beauty-Ausstattung auf Reisen. 

Die optimale Menge: Wirklich (!) nur wenige Tropfen auf die noch feuchte Haut auftragen und einmassieren.

Lese-Tipp:  Haben Beauty-Öle zu Recht einen schlechten Ruf?

5. Maske

Masken zählen zu den beliebtesten Beauty-Produkten. Wenig verwunderlich, schließlich fühlt man sich beim Auftragen und während des Einwirkens sofort wie im Wellness-Urlaub – die Haut bekommt eine wohlverdiente Auszeit und man kann einfach mal die Seele baumeln lassen. Folglich sind Masken eine Wohltat für den ganzen Körper. Ein weiterer großer Pluspunkt: Es gibt für wirklich jedes Pflegebedürfnis die passende Maske (Feuchtigkeitsbooster, Porenverkleinerer, Cleansing, Anti-Aging und so weiter). Tipp: Statt Tiegel einzeln abgepackte Sachets verwenden, so kann man die Maske nach Bedarf wechseln und muss nicht einem „gekippten“ Produkt hinterhertrauern, da man es zu lange nicht verwendet hat.

Die optimale Menge: Einmal in der Woche darf jeder Hauttyp mit einer Maske verwöhnt werden. Großzügig und deckend auftragen, einwirken lassen, abwaschen (oder natürlich abziehen, wenn man zum „Team Tuchmaske“ gehört).

On top: Augencreme und Sonnenschutz 

Augencreme

Die feine Haut um die Augen ist besonders pflegebedürftig. Wenig verwunderlich, dass sie in Sachen Pflege besonders hohe Ansprüche hat. Warum sich spezielle Augencremes lohnen und wie man sie richtig aufträgt, erfahrt ihr hier.

Im Sommer (noch wichtiger als sonst): Sonnenschutz

Wie bereits erwähnt, sollte eure Tagescreme unbedingt mit LSF ausgestattet sein. Aktuell ist das jedoch keinesfalls ausreichend, vielmehr solltet ihr euch tagtäglich fragen: „Heute schon an Sonnenschutz gedacht?“ Wer diese Frage mit „Ja“ beantworten kann – vorbildlich! An alle „Neinsager“: Bitte schnell eine Sonnencreme fürs Gesicht und eine für den Body besorgen – und verwenden!

PS: Sarah hatte euch hier ihre Sonnencreme-Favoriten vorgestellt!


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3 Kommentare

  • 28
    09
    2021
    21
    L
    Lina

    Ich finde das ein tolles Thema. Ich glaube jedoch auch, dass die Meinungen dazu weit auseinander gehen. Ich hatte früher eine übertriebene Gesichtsroutine mit 10 verschiedenen Produkten. Alle sollten gegen etwas anderes helfen. Nach langem herumprobieren verwende ich nun seit Jahren die Produkte von Shiseido. Ich glaube da muss jeder seine Routine und das Ausmaß finden. Nicht zu viel aber auch nicht nichts machen.

  • 29
    10
    2021
    21
    W

    Wenn man mal gewohnt ist, seine Beauty-Routine, durch Seren oder ein gutes Beauty-Oil zu ergänzen, mag man dieses Haugefühl nicht mehr missen. Vielen Dank, für deine Einblicke!

  • 13
    04
    2022
    22
    S

    Ich hatte früher auch mal rumexperimentiert und eine Zeit lang nur eine Tagescreme benutzt, wenn meine Haut trocken wurde. Mittlerweile bin ich da aber auch wieder bei dir und nutze eine Tagescreme, Nachtcreme und Öl. Masken habe ich bisher noch nicht wirklich ausprobiert, werde ich aber demnächst mal machen. Danke für deine Tipps dazu.

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