Über Kooperationen, Authentizität und (falsche) Erwartungen

19.01.2015

Heute möchte ich einmal ein sehr sensibles Thema ansprechen, das mir und – ich nehme mir jetzt einfach einmal heraus, das nach vielen Gesprächen mit anderen Bloggern zu behaupten – all meinen Kolleginnen und Kollegen sehr am Herzen liegt. Der Vorwurf, Kooperationen mit Firmen einzugehen und somit die eigene Authentizität aufzugeben. Bei Josie loves kommt er zum Glück nur selten, aber immer wieder. Und ironischerweise immer wieder, seitdem ich um die Welt reise und fast nur noch völlig freie Artikel schreibe, nur noch sehr selektierte Kooperationen eingehe. Wenn ein Artikel bezahlt ist, kennzeichne ich dies auch. Immer. Mit uns deutschen Bloggern wird in vielen Punkten sehr, sehr hart ins Gericht gegangen. Wird ein solcher Artikel einmal nicht gekennzeichnet, ist das in Augen mancher Leser (Eine Beobachtung bei anderen Blogs) ein handfester Skandal. Wusstet ihr, dass die meisten internationalen Bloggergrößen mittlerweile keinen einzigen Post mehr „einfach so“ schreiben, dass hinter jedem einzelnen Post die Bezahlung einer Modemarke oder eine oft zusätzlich gut bezahlte Einladung zu einer Fashion Show/in ein Hotel/auf eine Party steckt? Und auf diesen Topblogs finde ich nie eine Kennzeichnung. Irgendwie finde ich es höchst eigenartig, dass in Deutschland einerseits vollkommene Transparenz durch Kennzeichnung bezahlter Artikel gefordert wird, andererseits bei einem bezahlten Artikel automatisch „keine authentische Berichterstattung“ unterstellt wird.

Wie kommt man dazu, einem Blogger zu unterstellen, dass er in höchsten Tönen von etwas schwärmt, weil er über etwas „schreiben muss“? Zuallererst: Ich muss gar nichts. Auf Josie loves kann ich wählen, über was ich schreibe. Schade, dass es neben all den Artikeln, für die ich mich entscheide, keine Liste mit den abgelehnten Kooperationen und den Events, über die ich nicht berichtet habe, gibt. In diesem Fall kann ich nur von mir selbst sprechen: Wenn ich in höchsten Tönen von etwas schwärme, dann nur weil ich in höchsten Tönen von etwas schwärmen WILL. Klar kann ich mich über all die Mails freuen, in denen Leser mir begeistert erzählen, dass sie ein von mir vorgestelltes Hotel für ihre Reise gewählt haben und negative Töne ignorieren. Aber mich trifft solch ein vorwurfsvoller Kommentar. Ich habe mich auf Josie loves dafür entschieden, zum größten Teil „nur über die schönen Dinge des Lebens“ zu schreiben. Josie loves ist kein „Review-Blog“, in dem ich jedes einzelne Hotel/Produkt auseinander nehme und einen ausführlichen Artikel über eine negative Erfahrung bringe. Ich berichte nur über die Hotels, die ich weiterempfehlen kann. Über Themen, die ich spannend finde. Über die Labels, die ich gerne trage, und die Beautyprodukte, die ich wärmstens weiterempfehlen kann. Klar, dass ich in diesen Beiträgen oftmals schwärme und Superlative verwende.

Über Kooperationen, Authentizität und (falsche) Erwartungen

Ihr wisst, dass ich konstruktive Kritik immer schon zu schätzen wusste und mich immer, wirklich immer über Feedback freue. Schlimm finde ich allerdings, dass viele Leser nur dann kommentieren, wenn ihnen etwas nicht passt. Finden sie einen Artikel toll/in ihren Augen authentisch/bereichernd/schön/informativ, wird kein Kommentar geschrieben. Aber wenn dies ihrer Meinung nach nicht der Fall ist, dann wird ein ausführlicher Kommentar getippt. Ist es so viel leichter, negative statt positive Kritik zu äußern? An dieser Stelle: Wir Blogger freuen uns sehr, wenn Leser auch einen Kommentar hinterlassen, wenn ihnen etwas wirklich gut gefällt.

Ich spreche hier nicht nur von Josie loves, sondern von allen deutschen Blogs. Von lieben Kolleginnen, die stundenlang Bilder erstellen, einen sehr persönlich, liebevollen Beitrag in Kooperation mit einer Marke schreiben, nur um dann den Kommentar zu ernten „Du bist nicht authentisch, weil du einen Sponsored Post bringst!“ Wisst ihr eigentlich, was der schlimmste Vorwurf ist, den man einem Blogger machen kann? An seiner Authentizität zweifeln. Und nein, Authentizität bedeutet nicht, genauso zu schreiben, wie irgendein bestimmter Leser es gerne hätte. Sondern über das zu schreiben, was der Blogger gerne mag. Und wenn das die Bezahlung einer Marke beinhaltet, die der Blogger gerne mag, dann ist dies doch wunderbar. Glaubt mir: Jeder Blogger, der hierzulande einen professionellen Blog betreibt, hat viel, viel, viel (Da könnten jetzt noch unzählige „viel“ kommen) mehr unbezahlte, als bezahlte Arbeit.

Ja, es gibt sie, die unpassenden Kooperationen auf Blogs, bei denen auch ich manchmal denke „Warum nimmt man so etwas an?“, aber das ist doch nur ein Bruchteil. Fast alle Blogger selektieren sehr stark und bringen Themen, die gut zu ihrem Portal passen. Ich persönlich bin sehr happy, dass meine großartige Agentur COVER PR grundsätzlich nur mit Kooperationsvorschlägen an mich herantritt, die zum Stil des Blogs passen. Mit Marken, die ich gerne mag. Über die ich auch berichten würde, wenn keine Bezahlung dahinterstecken würde. Und auch hier wird noch einmal selektiert. Es wird bei jedem größeren Blog so viel mehr ab- als zugesagt. Aber klar, auf den Blogs sieht man nur die Kooperationen, die zustande kommen.

Ich würde den Vorwurf der nicht authentischen Berichterstattung verstehen, wenn ich auf meinem Blog plötzlich ausführlich über Autos berichte, obwohl ich geschrieben habe, dass ich sehr ungern Auto fahre. Oder über ein Kleidungsstück mit Kaninchenpelz, obwohl ich diesen von ganzem Herzen ablehne. Über die neueste Kaffeemaschine, obwohl ich keinen Kaffee trinke. Diese Liste könnte ich jetzt noch ewig weiterführen. Nicht verstehe ich allerdings, wenn der Vorwurf kommt, wenn ich ein teures, geschenktes Kleidungsstück lobe, das ich mir sofort selbst kaufen würde. Wo jeder objektive Beobachter sofort sieht, dass es genau mein Stil ist. Oder ich von einem schönen Hotel schwärme, nachdem ich schon oftmals geschrieben habe, wie gerne ich in einem schönen Hotel urlaube (Ich spreche jetzt bewusst nicht von der Weltreise, da wir hier natürlich nicht Nacht für Nacht in teuren Hotels schlafen, sondern das in diesem Falle eine Ausnahme ist). Generell finde ich den Vorwurf des „leisten können“ immer sehr schwierig, denn so kennt ein Blogger selbst sein eigenes Budget und die eigene Zielgruppe doch deutlich besser als jeder Leser.

Ich finde es sehr schade, dass die Erwartungshaltung von Seiten mancher Leser (Ich weiß, dass ein Großteil anders denkt!) so ist, dass man zwar täglich frischen Content liefern soll (Der unzählige Stunden täglich und somit einen Großteil der Arbeitszeit einnimmt), aber doch bitte keinen einzigen Beitrag mit gesponserter Kleidung, einer Hotelübernachtung for free – oder noch schlimmer – mit barem Geld bezahlt werden soll.

Noch etwas zum Abschluss: Ich denke bei Kooperation übrigens nie nur an die finanzielle Vergütung von meiner Seite aus, sondern immer auch daran, einen Mehrwert für meine Leser zu schaffen. Nehme Themen an, die ich für spannend halte, die ich gerne hier auf dem Blog teilen möchte. Auch das hat meiner Meinung nach etwas mit Authentizität zu tun. Klar will ich Geld verdienen, aber mit Themen, mit denen ich mich wohl fühle.

Kommentare

19. Januar 2015 von Anna

Danke für diese wahren Worte !
Ich selber führe auch einen Blog und kenne solche Kommentare von Lesern auch. Solche Kommentare versetzen mir jedes mal einen Stich. Denn mein Blog ist mein „Baby“.
Nochmals danke für diesen tollen Artikel !

Liebe Grüße
Anna vom Canistecture Rudel

19. Januar 2015 von Conny

DANKE! <3

19. Januar 2015 von Lena

Hey Sara,
Ich kann deine Kritik sehr gut verstehen und finde deinen Blog sehr authentisch. Leider muss man das aber immer im Einzelfall betrachten.
Die Charakterfestigkeit, Kooperationen abzulehnen, hinter denen man nicht stehen kann, trifft sicher nicht auf JEDEN Blogger immer zu. Einige, die sich mit ihrem Blog etablieren wollen, tun das aber sicherlich. Anders kann ich mir nicht erklären, wie auf manchen Blogs qualitativ definitiv schlechte Modemarken hoch gelobt werden. Und dann kann man auf der anderen Seite natürlich auch die Leser verstehen, für die die Grenzen zwischen Realität und Werbung in einem Blog sehr viel undeutlicher sind, als beispielsweise in einer Zeitschrift, in der ich nichts anderes erwarte. Wie gesagt, ein sehr schwieriges Thema 😉
Weiterhin viel Spaß in Dubai

19. Januar 2015 von Inna

Liebe Sarah,

sehr schöner Artikel und in meinen Augen berechtigte Kritik.
Ich finde es wunderbar wenn ich aus dem verschneiten oder verregneten Deutschland schöne Hotelbilder aus beispielsweise Dubai sehe. Bei soviel Negatitivtät in der Presse und den Nachrichten lobe ich es mir deine Seite besuchen zu können und mich kurz den schönen Dingen des Lebens zu widmen. Weiter so 🙂
Liebe Grüße

19. Januar 2015 von Juliane

Liebe Sarah,
es tut mir ganz Leid, wenn ich deine Zeilen lese. Es tut mir Leid, dass du (und vermutlich auch andere) dich so „rechtfertigen“ musst.

Jeder der deinen Blog regelmäßig liest und verfolgt, müsste eigentlich schon von sich aus wissen und verstehen, dass du a) authentisch bist! und b) aus Berufswegen (!) bloggst. Ich, der Leser ist im Endeffekt (so unromantisch es auch klingen mag) Konsument. Mich persönlich interessiert, wie du Kleidungsstücke kombinierst, wie du dich schminkst, wo du Urlaub machst und letztendlich eben auch was du empfehlen kannst. Das hat damit zu tun, dass ich mich als Leser mit deiner Person identifizieren kann, dass ich als Leser eine Sympathie für dich und deinen Stil entwickle und neugierig bin, wie du eben auch in Zukunft agierst. Und ja ich würde sogar Geld dafür bezahlen, zu lesen, was dich begeistert, ärgert und nicht zuletzt gebe ich, als oft auch verunsicherte 23-Jährige, wirklich viel darauf, etwas zu lernen und sei es nur eine gute Möglichkeit Lederleggins zu kombinieren.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich schätze deine Arbeit sehr. Sie hilft mir persönlich und ich wage auch zu behaupten, dass sie mich beeinflusst. Das alles machst du wirklich gut und ich bin dankbar, dass du so bist wie du bist und ich mich jeden Morgen über einen neuen Post freuen darf. Achja und selbst wenn mir (persönlich!) das MYNY von DKNY nicht ganz so gut riecht, dann lese ich den Post trotzdem gerne und freue mich auf den nächsten Artikel, der mich eventuell wieder begeistert, beeinflusst, erstaunt, oder bereichert.

19. Januar 2015 von Rena

Ich würde mir zur rechten Zeit wünschen, dass diejenigen, die etwas so negativ kommentieren, wie Du es hier in hervorragender Weise beschrieben hast, einmal für ein paar Wochen selber einen Blog betreiben. Dann würden diejenigen sehr wahrscheinlich ganz sicher selber erfahren, wie enorm viel Arbeit ein Blog erfordert – vor allem wenn es ein dermaßen gut geführter und professioneller Blog wie der Deine ist. Und dann würden sie vermutlich auch feststellen, dass selbst eine angenommene Kooperation, die Arbeit, die man in den Blog hineinsteckt, und die er erfordert, nur zu einem unverhältnismäßig kleinen Anteil ausgleicht und der Stundensatz für die Arbeit am Blog weit unter dem gesetzlichen Mindestlohn von Deutschland liegt. Ich möchte Dir von Herzen für Deine hervorragende Arbeit und Deinen außerordentlich guten, informativen und inspirierenden Blog danken und wünsche Dir von ganzem Herzen sehr viele lukrative Kooperationen, die Deine Arbeit zumindest zu einem zufriedenstellenden Teil vergüten.
Liebe Grüße, Rena
http://www.dressedwithsoul.com

19. Januar 2015 von Jada

Liebe Sarah, du bist mehr als authentisch, ich kann mich mit dem blog sehr gut identifizieren und werde jeden tag aufs neue inspiriert. Sei es in sachen mode oder reisen!
Ganz ehrlich, wenn ich auf nen blog stosse und ihn nach etwas durchstöbern nicht so toll finde oder mich nicht damit identifizieren kann, dann klick ich halt wieder weg 😀 eigentlich ganz einfach!! das sollten einfach alle so machen statt die blogger mit negativen kommentaren zu belabern, nur weil er nicht ihren erwartungen entspricht! Manche haben eben zu viel zeit…
Mach weiter so u viel spass im nächsten reiseziel xo

19. Januar 2015 von Sandra

Weise Worte…ich liebe deinen Blog, deine Posts und deine Schreibweise. Egal ob da jetzt etwas gesponsored ist oder nicht (ich denke eine eigene Meinung können sich die Leser ja sowieso bilden) – man merkt einfach immer die Liebe und Zeit, die in deine Beiträge fließen. Mach bitte weiter so 🙂

19. Januar 2015 von Jessica

Liebe Sarah, weil hier anscheinend doch zu wenig Lob ausgesprochen wird: Ich bin schon lange Leserin deines Blogs und zwar weil ich ihn bzw dich wirklich sehr authentisch finde! Deine Tipps sind klasse und die nehme ich gern, ob sie nun gesponsert sind oder nicht. Du machst einen ganz tollen Job, hinter dem auch echt viel Arbeit steckt, die ich zu schätzen weiß: Qualitative und abwechslungsreiche Inhalte, schöne Bilder, Stil, Inspirationen, Lifestyle und super Empfehlungen, die mich ansprechen. Da kann ich mich doch nur drüber freuen, wenn du gute Angebote bekommst! 🙂 Bravo, für mich gern weiter so!

19. Januar 2015 von Annette

Danke, ein sehr guter, ehrlicher Post, Sarah! Ich schätze Deinen Blog sehr und finde ihn (Dich) sehr authentisch und kann gut nachvollziehen, was Du erlebst.
Diese permanente Rechtfertigung und sehr viel Neid hier in Deutschland sind wirklich nicht zu erklären. Wie Du, kennzeichne ich jeden Post und gehe nur Kooperationen ein, die genau zu mir, meinem Stil und letztlich meinen Leserinnen passen. Ich bin sehr viel auf internationalen Blogs unterwegs und habe entsprechend internationale Leserinnen. Wie Du auch schreibst, gibt es dort dieses Thema gar nicht! Es ist selbstverständlich, dass ein Blog (auch) ein Business ist und man sehr viel Arbeit investiert. Dass dadurch auch Honorare fließen und Produkte gesponsort werden, ist eine logische Konsequenz, die auch niemand in Frage stellen würde. Warum das nun ausgerechnet bei uns in Deutschland immer wieder zum Thema gemacht wird, kann ich einfach nicht verstehen…

Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg und tolle Erlebnisse auf Deiner Reise!
Annette | Lady of Style

19. Januar 2015 von Franzi

Das musste wohl mal gesagt werden. Hoffentlich kommt es auch an!

19. Januar 2015 von Louisa

Sarah, deine Seite ist einfach wunderbar abwechslungsreich. Mir ist es egal, ob gesponsert oder nicht, Hauptsache deine Seite bleibt wie sie ist.

Über die Sale Aktion hab ich mich dieses Jahr laut gefreut! Vielen Dank, dass du soviel von dir preisgibst!

Danke Danke Danke und weiter so….

19. Januar 2015 von Steffi

Liebe Sarah!

Ich kann nur sagen, es ist ein zutiefst deutsches Problem. Meckern und neidisch sein – das können sie alle soooo gut!

Ich befürchte, man muss da ein dickes Fell entwickeln und sich auf die Leser konzentrieren, die das schätzen, was man tut. Glücklicherweise ist es ja die Mehrzahl. Das hat nichts mit Kritikunfähigkeit zu tun, sondern damit unangebrachte Stimmungsmache einfach zu ignorieren.

Ich komme aus einer ganz anderen Bloggerwelt (Literatur) und du bist die einzige deutsche Bloggerin in Sachen Mode, Beauty und Reisen, die ich seit Jahren verfolge. Also machst Du wohl was richtig! 🙂

Außerdem kann ich auch nur bestätigen, dass englischsprachige Blogs dieses Problem selten haben. Ich lese regelmäßig cupcakesandcashmere von Emily Schulman. Ein ganz bezauberndes Wesen, die aber vermutlich nur noch bezahlte Beiträge schreibt (sieht man mal von persönlichen Postings ab). Trotzdem sieht man da nie einen hämischen oder schlechten Kommentar. Die sind in der amerikanischen Bloggerwelt tendenziell alle netter zueinander.

Liebe Grüße,
Steffi

19. Januar 2015 von kl3tte

schönet ding! Negativ ist halt immer einfacher.

19. Januar 2015 von Sabine

<3

19. Januar 2015 von Miri

Ich sehe das etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite vermisse ich die Hobby Blogs von früher. Da wurde nicht jeden Tag gepostet, aber wenn, dann waren es wirklich die Lieblingsprodukte und es war sehr ehrlich und transparent.

Das hat sich natürlich extrem gewandelt seitdem die Unternehmen auf Blogger aufmerksam geworden sind und daraus ein „fulltime business“ wurde.

Ich arbeite selbst im Marketing und unterliege dort sehr strengen Compliance Regeln und natürlich veranstalten die Firmen und PR Agenturen tolle Events, fliegen 19jährige nach Süd Afrika usw usf, aus dem Grund, das sie sich dadurch eine positive Berichterstattung erhoffen. Und ich finde auch das es schwieriger ist Kritik zu äußern wenn man total gepampert wurde. Sagt man dann wirklich noch ehrlich das Produkt XY ganz ok schmeckt, aber es besseres gibt, wenn man zB gerade einen tollen Urlaub in einem fremden Land dafür hatte…. Auf Unternehmensseite sind solche Art von „Goodies“ meisten streng verboten wenn sie nicht im direkten Zusammenhang mit dem Produkt stehen.

Ich bin z.B. bei Make Up Empfehlungen auf Blogs extrem vorsichtig geworden. Ich finde das einfach nicht mehr so glaubwürdig wie früher, eben weil viele große Blogs von Estee Lauder usw. gesponsort sind und dann weiß ich einfach nicht mehr ob das wirklich das Lieblingsprodukt ist, oder ob man gerade einfach nur den Job für seinen Auftraggeber erfüllt.

Nichtsdestotrotz finde ich es grundsätzlich absolut in Ordnung, gerade weil es für manche Blogger ja wirklich ein fulltime job ist, so lange es sich die Waage hält. Blogs auf denen wirklich jeder Post gesponsort ist, oder dann auf einmal sogar Rügenwalder Mühle und Frosch Reinigungsartikel promotet werden, lese ich nicht mehr. Das nervt mich dann einfach, aber ich würde dann auch nie unhöfliche Kommentare hinterlassen, sondern entscheide einfach für mich, das das aus meiner Liste fliegt.

19. Januar 2015 von miri

Achso und wer denkt das man in der amerikanischen Blogger Welt netter zueinander ist, muss nur mal Gomi lesen ;))

20. Januar 2015 von Jenni

Ich kann absolut nicht nachvollziehen wenn dich Leser als nicht authentisch betiteln. Egal ob gesponsert oder nicht, du überzeugst mich jedes mal, dass du auch wirklich von dem was du empfiehlst begeistert bist und es nicht nurdes Geldes wegen machst. Und wenn du eine Kooperation eingehst ist mir das doch egal, das würde doch jeder von denen die sich darüber aufregen genauso machen 🙂

20. Januar 2015 von Anne

Liebe Sarah!!
Ich gehöre sonst zwar auch ehr zu den „stillen Leserinnen“ , aber ich möchte, dass du weißt wie gerne ich deinen Blog täglich lese 🙂
Ich bin ein großer Fan!
Da der Blog für dich aber nicht nur ein bloßes Hobby sondern professionelle Arbeit ist, ist es für mich selbstverständlich, dass du für manche Beiträge auch entlohnt wirst 🙂 Ich freue mich ehrlich gesagt ehr für dich wenn ich solch einen Beitrag sehe, als dass ich irgendwelche negativen Assoziationen habe.
Mach weiter so!

20. Januar 2015 von Caro

Ganz ehrlich,
ich denke nicht dass du dich diesbezüglich großartig rechtfertigen musst.
Dein Blog ist nach wie vor Sarah und ich denke jeder der ihn länger als eine Woche liest merkt dass du nur die Klamotten zeigst die du gut findest und nur die Marken präsentierst die dir was geben.
Im Gegensatz zu Luciana, die nach ihrem ausgedehnten Post über ihre Dior Tasche und der Beteuerung wie lang sie doch drauf gespart hätte urplötzlich eine zweite aus dem Hut zaubert und neuerdings ein sündhaft teures Luxusteil nach dem anderen präsentiert, bist du ehrlich und authentisch.
Gegen deine Hotelempfehlungen und gesponserten Übernachtungen spricht überhaupt nichts. Lediglich dein Beitrag über das Campo Bahia hat mir nicht so gefallen weil es wohl das Budget jedes halbwegs normalen Menschen sprengen würde.
Aber das ist meine persönliche Meinung und hat nichts mit der Professionalität deines Blogs zu tun. Mich wunderts ehrlichgesagt eh, dass du noch nicht schon längst von den „großen“ Labels gesponsert wird.
Verdient hättest dus auf jedenfall!
Liebe Grüße!

20. Januar 2015 von Caro

Und bevor ichs vergesse:
Ich bin gestern von nem Westcoast-Trip zurückgekommen.
Danke für den Tipp mit Cody’s in La Jolla, der French Toast war super und
auch das Diner am Redondo Beach hat mir sehr gut gefallen 🙂

20. Januar 2015 von Kaja

Liebe Sarah,
ich finde deinen Blog toll und es stimmt – man schreibt leider schneller mal was, wenn einem etwas nicht gefällt und einfach zu wenig, wenn man etwas richtig toll findet. Und als Leser ist es ja auch sehr einfach zu urteilen. Man sieht gar nicht die ganze Arbeit und die viele Zeit, die investiert wurde. Ich habe vor kurzem auf youtube selbst ein Projekt gestartet und ich bekomme langsam eine Ahnung von dem, was alles dahintersteckt..
Mach weiter so und bitte noch viele, viele Reiseberichte!!
Liebe Grüße,
Kaja
https://www.youtube.com/channel/UCqVaIwxs2sis9EutWjLTxdQ

20. Januar 2015 von Annalena

Liebe Sarah,
vielen Dank für diesen Artikel.
Du sprichst mir aus dem Herzen – bei jeder Kooperation überlege ich, welchen Mehrwert ich für meine Leser schaffen kann und trotzdem findet sich immer mal wieder einer, der seinen Frust in einer Mail rauslässt. Schade.

Liebe Grüße,
Annalena

20. Januar 2015 von Barbara

Sehr schön geschriebene ehrliche Worte. Schön, dass du dir selbst so treu bleibst, ich wünsche dir ganz viel Kraft und Ausdauer dafür!

20. Januar 2015 von Stil-Box

Liebe Sarah,

meiner Meinung nach gehörst Du zu den wenigen Vollzeit-Bloggern in Deutschland, die authentisch sind. Ich würde sogar fast behaupten, zumindest bei den Blogs, die ich regelmäßig lese, dass Du die einzige authentische Bloggerin bist.

Es gibt einen anderen bekannten deutschen Blog aus der Hauptstadt, den ich lange gelesen habe. Allerdings hängen mir die immergleichen Berichte dort zum Halse raus. Da ist wirklich jeder Bericht irgendwo gesponsert. Daher würde ich bei solchen Blogs auch schon sagen, dass es keine „Blogs“ mehr im eigentlichen Sinne sind, sondern Online-Modemagazine, in denen sich die Schreiber auch selbst in Szene setzen. Aber ein „Online-Tagebuch“, was ein Blog ja ursprünglich ist – nein – davon ist doch bei denen schon lange nicht mehr die Rede.

Ich honoriere es sehr, dass Du viele persönliche Erfahrungen, besonders auf Deiner Weltreise teilst. Diese Infos bringen uns als Leser auch wirklich einen Mehrwert. Ich finde, Du wirkst auch nicht so abgebrüht wie die anderen Berufs-Mode-Blogger in Deutschland.

Mir ist bisher nur eine Sache ein wenig säuerlich aufgestoßen hier auf Josie Loves: Kürzlich habe ich eine JA ZU FRA-Anzeige gesehen. Da war ich schon ein wenig entsetzt. Allerdings habe ich dann auch gedacht, dass Du vielleicht den Grund meines Entsetzens nicht nachvollziehen kannst, da Du hier nicht in der Rhein-Main-Region lebst, so wie ich. Denn dank der (skrupellosen) FRAPORT leiden hier hundertausende Menschen an extremen Fluglärm. Ich selbst lebe 25 Kilometer vom Frankfurter Flughafen entfernt, werde aber frühmorgens pünktlich um 5 Uhr Flugzeugen geweckt. Oftmals fliegen die Flugzeuge tagelang parallel (wegen der zwei Landebahnen) über unsere Köpfe. Bei uns im Volksmund heisst das mittlerweile LÄRMTEPPICH. Die Menschen leiden darunter wie Hölle. Hier gibt es jeden Montag im Flughafen Demonstrationen GEGEN den Fluglärm und GEGEN die Fraport. Aber es passiert einfach nichts. Ich will das auch nicht zu weit ausführen.

Ich verstehe total, dass Du Geld verdienen willst und das Du Anzeigen schaltest. Kein Problem damit. ABER: Vielleicht hättest Du Dich in diesem Fall etwas besser über Deinen Kooperationspartner informieren sollen. Mich hat diese Anzeige düpiert. Und ich nehme an, dass Du viele andere Leser aus der Main-Rhein-Region hast, die ebenfalls unter dem Fluglärm leiden.

Ansonsten: Mach Dir keine Sorge um die Nörgler. Das ist alles nur Neid. Typisch Deutsch! 🙂

Weiterhin gute Reise!

Herzliche Grüße
Anna

http://stil-box.net/

20. Januar 2015 von Sarah – Josie loves

@Anna: Erst einmal vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar, über den ich mich sehr gefreut habe. Zur Anzeige: Dies hatte nichts mit einer Kooperation zu tun. Ich nehme an, dass du dich auf den Banner in der Sidebar beziehst, der über Google Adsense läuft. An dieser Stelle werden immer automatisch zum Content passende Banner eingeblendet. Hauptsächlich sind dies Mode-Online-Shops und Kampagnen im Beauty-Bereich. Ich fürchte, dass dir dieser Banner angezeigt wurde, da du dich im Rhein-Main-Gebiet befindest bzw. etwas zu diesem Thema gelesen hast und dir die Werbung thematisch zugeordnet wurde. Ich selbst habe diesen Banner leider noch nie gesehen. Es tut mir sehr Leid, dass er negativ bei dir ankam und hoffe, dass dies nicht wieder passiert!

20. Januar 2015 von Caro

Liebe Sarah, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen! Tolle Erklärung, denn viele können sich deinen Job überhaupt gar nicht vorstellen. Großartiger Artikel!

20. Januar 2015 von Lisa

Ich finde, dass die Entscheidung, welche Kooperation man eingeht, dem Blogger selbst überlassen würde. Wenn ich als Leser 2 oder 3x etwas lese, dass ich blöd finde oder das mich nicht interessiert, dann klicke ich einfach weg und gut ist. Ich würde nie einfach so böse Kommentare schreiben. Ich denk mir meinen Teil und wenn das mehrere Leser so machen, merkt der Blogger an den Besucherzahlen, dass die Leser wohl nicht zufrieden sind. Ich finde es okay, dass ihr dafür bezahlt werdet, weil wie du schon sagst, steckt wirklich viel Arbeit dahinter.
Viel Spaß weiterhin,
Lisa

20. Januar 2015 von Josephine

Hallo liebe Sarah! 🙂

Ich kann dir in jedem einzelnen Satz dieses Posts nur zustimmen. Selbst bei so kleinen Blogs wie meinem (wo echt noch nicht oft Kooperationen entstanden & somit auch gepostet wurden), werden schon böse Kommentare „ich würde doch nur aufs Geld aus sein“ oder „Boah wieder eine von denen, die nur Sachen geschenkt haben wollen – zu arm um es dir selbst zu kaufen?!“ Etc.
Schlimm sowas! Dass einfach der Spaß daran, die Leidenschaft und der Wunsch selbst zu entscheiden was man schreibt/ worüber man berichtet einen anregt einen Blog zu führen- nein darauf kommen nicht viele! Ich kann mir ehrlich gesagt nur vorstellen, dass solche Kmomentare a. Aus Unwissen und/oder b. Aus Neid entstehen..
Also wahrscheinlich doch kein großer Grund zur Beunruhigung für uns Blogger 🙂

Liebe Grüße aus München ,

Josi <3 (Haha ja so heiße ich tatsächlich :D)
josiroyoffiziell.blogspot.de

20. Januar 2015 von Jacqui

Ach Josie. Du hast so recht. Das du auch immer die richtigen Worte findest ohne dass es beleidigend wirkt. Richtig toll. Ich finde es immer schlimm dass es Leser gibt die sich unter dem Beitrag über irgendwas sorry „auskotzen“ aber trotzdem immer wieder auf den Blog klicken um einen neuen Beitrag zu lesen. Und im Normalfall sind es tatsächlich immer die selben. Lass dich von solchen Leuten einfach nicht ärgern. Viele können auch gar nicht einschätzen wie viel Arbeit hinter so einem Blog steckt.
LG Jacqui

20. Januar 2015 von Sandy

Liebe Sarah,

es tut mir leid, dass du meine eigentlich nett gemeinte und in dem Sinne konstruktive Kritik leider falsch verstanden hast …
Ich wollte dich mit meinem Kommentar in keinster Weise „runter machen“ sondern dir einfach nur einmal meine persönliche Meinung nett mitteilen, da ich es persönlich so empfinde und deinen Blog vor gut zwei/drei Jahren eben noch „besser“ fand. Aber dies ist natürlich auch wahrscheinlich alles reine Geschmacksache 🙂 … Schade, dass du darauf direkt so reagierst :-/ nun ja … Viele Grüße,
Sandy

20. Januar 2015 von Sarah – Josie loves

@Sandy: Natürlich ist dies Geschmacksache und es tut mir Leid, dass du so empfindest. Dieser Artikel bezieht sich natürlich nicht nur auf einen Kommentar, sondern auf alle Kommentare und Mails diesbezüglich der letzten Jahre. Auf deinen Kommentar habe ich dir übrigens direkt geantwortet.

Liebe Grüße
Sarah

20. Januar 2015 von Sabina @Oceanblue Style

Also liebe Sarah, erstmal Glückwunsch zu deinem Statement und deiner Klarstellung. Dann wiederrum frage ich mich, was manche Leute für ein Problem haben? Wenn ich einen Blog regelmäßig lese, merke ich schon, ob das Produkt zum Blog passt oder nicht. Wenn das dann bezahlt ist, ja, das ist die Welt in der wir leben..wir brauchen alle Geld. Und was ist mit den sehr schön gemachten Zeizschriften und Modemagazine? Die kauft sich niemand oder wie? Ich bin u.a selbst freie Journalistin und wer sich in dem Bereich etwas auskennt, der weiß, dass viele dort sehr auf ihre inhaltliche Unabhängigkeit pochen und sich nicht nach Anzeigenkunden richten wollen. Dann gibt es auch andere, die gerne Produkte annehmen. So ist es bei den Blogs auch. Qualitativ große Unterschiede, große Unterschiede im Können und in der Zielsetzung. Ist ja auch okay. Muss niemand lesen, was ihm/ihr nicht gefällt. Und was meine liebe Mitbloggerin Anna zu Fraport geschrieben hat ist leider nur eine Seite der Medaille. Da ich selbst Frankfurter Modebloggerin bin weiß ich, dass es genug Leute gibt, die den Flughafen unterstützen und eine ganz andere Meinung dazu haben, sich daher auch gar nicht an der Anzeige gestört hätten. Das ist verständlicherweise eine sehr emotional aufgeheitzte Disukssion, aber das nur am Rande. Ich denke, jede Bloggerin macht auf ihrem Blog, was sie will. Das können andere lesen oder nicht. Das steht ihnen frei, ich freue mich über Diskussionen so lange sie freundlich und konstruktiv sind. Und was das Reisen angeht,was ich bei dir immer gern verfolgt: natürlich schreibe ich auch darüber, wo ich gewohnt habe. Aber vielleicht übernachte ich demnächst auf der Straße, weil alles andere Werbung ist… Also in diesem Sinne: happy blogging! Sabina @Oceanblue Style

20. Januar 2015 von Evy

Du klingst gar nich so wütend wie manch andere, wenn sie über das Thema Kooperation und Kommentare schreiben 🙂

Ich denke, Kooperatiobnen sollten klar gekennzeichnet sein. Und besonders im Printbereich ist das tw. extrem irreführend. Auf Blogs stört es mich weniger, ich rechne damit, dass der Autor einen Bezug zur Marke hat – soll er Geld bekommen. Und manchmal denke ich mir „Er/Sie freut sich, dass er was gratis bekommt – finde ich zwar übertrieben, aber ich würde mich auch freuen und etwas netter berichten. Und wenn man sich nie mit dem Kundendienst anlegen musste oder das KLeidungsstück echt gut ist, soll er doch“

Schlimm ist nur, wenn der Blogger extrem wirbt und das schlecht verschleiert. Wenn er dem Leser einen Mehrwert vortäuscht, der nur darin besteht, die Marke anzupreisen.

Bei Reviews ist es also ok, bei redaktionellem Inhalt sollte weniger auf eine Kennzeichnung als auf guten Content geachtet werden – steigert auch die Glaubwürdigkeit der beworbenen Marke.

Manchmal finde ich sogar, dass sich Blogger scheuen zu verlinken – bei Tutorials oder…. ich meine: Man kann durchaus beim Shops die AGB oder das Kleidungsstück verlinken. Why not?

Es ist schwer… aber wichtigstes Ziel sollte sein, gut und informativ zu schreiben 🙂

20. Januar 2015 von Ivana

Liebste Sarah, gerade du mit deinem Blog bist äußerst authentisch. Ärgere dich nicht über solche negative Meinungen, da steckt zumeist Neid dahinter. Ich lese nun deinen Blog seit Jahren – du machst deine Arbeit extrem gut! GLG Ivi

20. Januar 2015 von Lou

Ich bin wirklich froh, dass ich angefangen habe, deinen Blog zu lesen 🙂 ich freue mich jedes mal, wenn es einen neuen Post gibt und ich finde es so toll, dass du immer du selbst bleibst!

20. Januar 2015 von Sabine

Danke für den Bericht, liebe Sarah! Ich habe mir jetzt alle Kommentare dazu durchgelesen und kann nur sagen, dass ich den vorherigen zustimme. Vorallenm der Von Juliane ist super toll geschrieben! Kann mich nur anschließen, mach weiter so. Ps. Ich glaube mit dem „leisten können“ wird oft Bezug auf einen selbst genommen oder? Der Leser an sich findet es für sein Budget zu teuer.. So verstehe ich das.. Das dachte ich mir auch schon öfter, gebe ich zu, obwohl ich einen gut bezahlten Job habe. Dennoch ist es doch jedem selbst überlassen und schöne Hotelzimmer oder außergewöhnliche Kleidung hat eben seinen Preis. Du verlangst ja nicht, dass wir, deine Leser, alles sofort nachkaufen. Drum sollte man das mal etwas lockerer sehen.. 🙂 Mach einfach weiter, wie du bist! LG, sabine

21. Januar 2015 von Anna

Ich würde mich sehr freuen, wenn du auf meinem Blog vorbeikommen würdest und bei meiner Aktion SHOW ME YOURS mitmachen würdest!
Es ist eine Art Blogvorstellung, bei der ich ALLE Teilnehmer vorstellen werde 😉
Die Aktion findest du unter der Rubrik „FASHION“ auf meinem Blog oder direkt unter diesem Link http://goldenplumb.blogspot.it/p/d-und-schuhe-das-ist-beinahe-das-selbe.html
Ich würde mich freuen, wenn du mitmachen würdest!
LG Anna
http://goldenplumb.blogspot.it

22. Januar 2015 von Nana

DANKE für diesen Post!

22. Januar 2015 von Linda

Ich liebe deinen Artikel grad so richtig.

22. Januar 2015 von shadownlight

das hast du hervorragend geschrieben! du sprichst mir aus der seele!!!
liebe grüße!

22. Januar 2015 von Elisa

Hut ab! wie wahr! Richtig toll geschrieben!
Alles Liebe, Elisa

22. Januar 2015 von DieCheckerin

Einfach nur:
Danke!

22. Januar 2015 von Bella Snow

Ich muss dir wirklich zustimmen ist echt nicht mehr normal was man sich teilweise anhören muss.
Allerdings bin ich der Meinung dass Werbung/bezahlte Posts in welcher Form auch inmer, immer gekennzeichnet sein müssen da es sonst Verarsche am Leser und Schleichwerbung ist. Im ersten Absatz hört es sich etwas so an als ob das ganz normal wäre das mal nicht zu machen?

22. Januar 2015 von Saskia-Katharina

DANKE für die wahren Worte!

23. Januar 2015 von Claudia

Ich habe versucht, dem Gefühl nachzugehen, was mich beim Lesen dieses Themas überkommt. Du bist ja nicht die einizige Bloggerin in Deutschland, die diesen Umgang anprangert. Ich komme grad aus Berlin wieder, von der Fashion Week und habe auch da die ganzen tollen Bloggerinnen gesehen. Und weniger tolle. Es gibt nur ein Gefühl, was das Gebashe beschreiben kann: Neid. Darauf, dass andere so tolle Geschichten erleben, spannende Menschen kennenlernen, zu einem Inner Circle zu gehören. Es ist ein zutiefst menschliches Gefühl. Neid, weil jemand etwas aus seinem Leben gemacht hat, was man selbst vielleicht auch möchte. Vielleicht nicht den Mode Blog o.ä. Aber Aufmerksamkeit, das Gefühl etwas Besonderes zu sein. Um seinem eigenen Frust Luft zu machen, wird das Haar in der Suppe gesucht und als Rechtfertigung genutzt. Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich erarbeiten. Eine menschliche Schwäche.

23. Januar 2015 von Lina

Es ist vor allem diese Kombination aus „Ich will regelmäßig neuen, hochwertigen Content“ und „Aber du darfst daran nichts verdienen und ich will nichts dafür bezahlen“, die mir aufstößt.

Wenn man für etwas nicht bezahlt, dann sollte man sich mal Gedanken machen, warum man dafür nichts bezahlt und dass der Blogger eben Stunden von Arbeit in seine Artikel und das ganze Drumherum steckt.
Es ist doch wie im klassischen Journalismus auch: PR und Journalisten leben voneinander. Und wenn man gewisse Grundsätze einhält, dann sehe ich das Problem einfach nicht.

Mein Blog ist zwar vergleichsweise klein, so dass ich solche Vorwürfe noch nicht zu hören bekommen habe, aber diese Erwartungshaltung stört mich schon länger.

Also: Danke für diese Zeilen! <3

23. Januar 2015 von lavenderprovince

Hallo 😀

diese Zeilen sind es mitunter, warum ich gerne blogge. Du sprichst mir aus der Seele, wenn Du schreibst, dass Du über Dinge berichten willst, die Du toll und klasse findest. Das ist eben vor einem Monat auch meine Motivation gewesen, einen Blog zu starten. Da stößt es mir auf, wenn ich zum 25. Mal einen Bericht sehe, der sich fast nur in der Belichtung der Photos unterscheidet oder der das xy. Kosmetik Produkt in den Himmel hebt.

Ja, ich schreibe über Kosmetik und ja, es ist mein Hobby. Klar, berichtet man dann über Dinge, die einen begeistern, die man mag.

Kooperationen mit Firmen – das ist etwas, worüber mein Blog, bei der minimalen Größe keine Gedanken zu machen braucht – daher sehe ich diese Gefahr der „bezahlten Jubelrufe“ vor allem bei sehr großen Blogs, die nicht das Rückgrat haben, ihrer Linie treu zu bleiben.

Danke für den Artikel!

Alles Liebe, Heli von lavenderprovince.wordpress.com

24. Januar 2015 von Ani

Sehr gut!
So ein Quatsch aber auch manchmal… Arbeit darf doch auch ruhig mal materiell vergütet werden.
Wenn jemandem ein Artikel nicht passt, muss der ihn ja auch nicht lesen…
Problem einfach gelöst.

Weiter so!

27. Januar 2015 von Shelynx

Ein sehr schöner Artikel, der mir sehr aus dem Herzen spricht. Ich finde es immer ein sehr diffiziles Thema, zumal ich den Blog liebe und keineswegs oberflächlich berichte. natürlich suche ich sehr gezielt aus, was ich zeige oder kann mir zumindest vorstellen jemand anderes würde sich darüber sehr freuen -aber dann erfinde ich auch keine Formulierungen wie „mein liebstes Produkt“ oder derlei Unwahrheiten dazu. Gerade bei Düften, über die ich sehr gerne schreibe, ist oft ein Duft dabei, der für mich nichts ist. Da ich inzwischen aber so viele Düfte vor der Nase hatte und auch ein wenig nach Typen zu unterscheiden vermag, kann ich gut die Vorzüge herausarbeiten oder die Dufttypen, ohne selbst einen neuen Favoriten gefunden haben zu müssen… Das kann man doch alles sinnvoll formulieren. – Blogs merkt man – denke ich – an, wenn sie authentisch sind. Man erkennt den Geschmack dahinter, der subjektiv ist und sein darf.

Häufig schade, dass wir gerade dadurch natürlich auch verletzbar und angreifbar sind. Wir teilen, was wir lieben oder spannend finden und ich denke man sucht sich seine Blogs, die man selbst liest auch nach ähnlichem Geschmack oder gleichen Interessen aus.

30. Januar 2015 von Bernd Claude

Ich verfolge seit kurzem diverse Blogs und Du triffst mein Vorurteil über bekannte Blogs auf den Punkt. Ich freue mich sehr, dass ich mit diesem Blogbeitrag endlich mal auf eine Bloggerin treffe, die ehrlich und authentisch über ihren Alltag schreibt. Respekt – ich hätte nicht gedacht wo etwas in der Blogszene zu finden.

3. Februar 2015 von Patricia Sophie

Liebe Josie,

du hast einen so tollen Artikel Verfasst. Ich finde ihn unheimlich spannend zu lesen und so wichtig zu gleich. Einflussreiche Blogger finde ich sind viel Mehr Wert als Werbeanzeigen in irgendeiner Zeitschrift, ich als Leser wünsche mir bei dieser Werbung einfach nur die ehrliche Meinung, da man bei einigen Dingen, bevor man sie kauft, einfach mal die Meinung von jemand anderem braucht. Aber du hast recht, große Internationale Blogger geben so selten bezahle Kooperationen an. Aber wegen all diesen Sachen Lese ich einen Blog auch gar nicht, ich lese den Blog der Leute die ich mag, deren Meinung mich interessiert und wie du, die einen mit auf eine Reise nimmt. Ich finde es wirklich super, dass du so einen ehrlichen Artikel zu diesem Thema verfasst hast. Ich fange momentan an mir einen Blog aufzubauen und mir grummelt es jetzt schon vor solchen Vorwürfen, die Einglück noch nicht relevant sind.

Liebste Grüße Patricia

25. Februar 2015 von Josephin

Du bringst es sowas von auf den Punkt!
Ich weiß auch nicht warum in Deutschland immer so hart mit den Bloggern in’s Gericht gegangen wird. Chiara Ferragni und Co. machen nämlich, wie du schon sagtest, nichts anderes als ’sponsored posts‘- mich stört es überhaupt nicht!

Auf meinem Blog verwende ich auch oft Superlative weil ich genau wie du kein „Test-Blog“ bin, sondern einfach alles was ich schön finde, poste, so einfach ist das! Manche Leser denken dann oft ‚ja huch gar keine Kritik hier auf dem Blog, die wird ja sie für alles bezahlt‘.. usw..

Dein neues Blog-Design gefällt mir übrigens super! <3

3. März 2015 von Ela

Sehr schöner und authentischer Artikel, der das Problem, dem sich viele Blogger derzeit ausgesetzt fühlen, beschreibt! Ganz ehrlich: nimm dir die Kritik nicht zu Herzen. Deine LeserInnen mögen deinen Blog doch, sonst wäre er nicht so bekannt und beliebt. Wir stören uns bestimmt nicht an deinen Kooperationen, denn wie du sagst – sie sind gut ausgewählt und passen hier hin.
Kopf hoch, weitermachen, Hater ignorieren 🙂
Liebe Grüße,
Ela

5. März 2015 von Teresa

Du bringst es auf den Punkt! Solange man nicht seine Seele verkauft und von Dingen schwärmt, die man eigentlich nicht leiden kann, geht kein Stück Authentizität verloren, finde ich. Seit ich selbst blogge, weiß ich, wie viel Arbeit hinter einem einzigen Beitrag steckt…

Ich finde es toll, dass nachvollziehbar ist, wo welches tolle Kleidungsstück zu kaufen ist, dass oft ein Link mit dabei ist und auch, dass konkrete Empfehlungen gegeben werden. Das tue ich schließlich auf meinem Blog auch (mit Hotels, Restaurants und Bars etc.), obwohl ich nicht dafür bezahlt werde. Wenn ich dafür bezahlt werden würde, würde ich auch nur Dinge empfehlen, die ich wirklich toll finde. So profitieren doch alle!

Mir fällt es übrigens eher schwer, Negatives zu äußern. Ist bei deinem Blog aber auch nicht nötig 🙂

Es macht dich noch sympathischer, dass du dir negative Kritik so sehr zu Herzen nimmst. Ich kann das total verstehen und bin genauso. Leider gibt es IMMER Menschen, die nur meckern. Ich glaube, da müssen wir uns manchmal ein dickeres Fell zulegen 😉 Dein Blog ist großartig! Weiter so!

5. März 2015 von Nori

Liebe Sarah,

auch wenn dein Post schon länger her ist, möchte ich heute auch noch mal meinen Senf dazugeben.
Es ist wahr, dass momentan in der Blogosphäre viel über Authentizität, Kooperationen und bezahlte Posts gesprochen wird. Und seien wir mal ehrlich: jeder Leser weiß (oder sollte wissen), dass hinter einem wirklich großen, bekannten und professionellen Blog auch ein paar Gelder fließen. But so what?!

Es ist doch wunderbar, wenn jemand, dessen Schreibstil wir mögen, dessen Ansichten wir teilen, dessen Fotos wir bewundern damit auch ein Stückchen seines Einkommens verdient. Und ich denke, die meisten Blogger wissen eben sehr genau, welche Kooperationen sie eingehen und welche nicht – nämlich abhängig von den eigenen Interessen und der Zielgruppe.

Dass es in Deutschland üblich ist, diese bezahlten Posts zu kennzeichnen, finde ich persönlich gut und rege mich darüber auch nicht auf. Es bleibt ja mir selbst als Leser überlassen, ob ich das Produkt nach dem Lesen selbst kaufen/testen möchte. Gezwungen wird niemand.

Zu guter Letzt schließe ich mich noch meiner Vorrednerin an: ich habe noch nie einen negativen Kommentar verfasst, sondern bin ein Verfechter von freundlichen Worten. Was nicht heißen soll, dass ich konstruktive (!) Kritik nicht zu schätzen weiß.

Daher: mach weiter so liebe Sarah und erfreue uns weiterhin mit tollen Beiträgen und steck dir für manche davon ein paar Euro in die Tasche. 😉 You deserve it!

Alles Liebe aus Hamburg
Nori

18. März 2015 von Micha

Hey, weiß als Filmblogger gar nicht, wie ich hier gelandet bin 😀 Aber ist es nicht schon authentisch sich für ein Statement wie dieses hier die Zeit zu nehmen? Ich denke Kritiker wird es immer geben, egal wie sehr sie im Recht sind, da braucht man auch ein dickes Fell. Ich gebe Dir natürlich trotzdem Recht. Habe persönlich auch schon gesehen, wie internationale Kooperationen laufen und finde im Vergleich dazu ist die deutsche Bloggersphäre noch deutlich echter. Schreib worüber Du schreiben willst, reagiere auf Kritiker sachlich. Nur Ignoranz wäre ein Fehler. Viel Erfolg Dir weiterhin, LG!

29. April 2016 von Jasmin

Liebe Sarah,
ich dachte, ich schreibe jetzt auch mal meinen Senf zu einem deiner älteren Posts 🙂
Erst einmal finde ich es gut, dass du Pelz ablehnst. Ich würde jetzt auf keinen Blog „Tierquälerin“ oder sowas schreiben, aber ich finde es nicht in Ordnung in der heutigen aufgeklärten Zeit mit Pelz Geld zu machen und ich hoffe sehr, dass dieses Thema Pelz aus unseren Breitengraden endlich einmal komplett verschwindet, auch wenn man toll darin ausschaut.
Mit dem Arbeitsaufwand und der Vergütung muss ich dir zustimmen. Seit ich meinen Blog habe, habe ich kein einziges Wochenende mehr richtig ausgeschlafen oder einfach mal nichts gemacht. Mein Mann unterstützt mich sehr und wir beide stecken imense Zeit in den Blog und finanziell springt bis jetzt eigentlich nichts dabei raus (ok, meinen Blog gibt es ja auch noch nicht so lange 😉 und ich nehme auch nicht jede Kooperation an, ganz einfach, weil viele Firmen in meinen Augen schlecht bezahlen und man sollte seine Ansprüche mit der Zeit ganz einfach steigern.) Im Gegenteil, wir investieren Geld und viel Zeit. Bis jetzt hatte ich zum Glück noch keine negativen Kommentare, aber ich habe ja bis jetzt auch kaum mit Firmen zusammengearbeitet. Aber auch ich bin der Meinung, dass man als Blogger um einiges mehr verdienen sollte. Ich gehe aber davon aus, dass es mit der Zeit immer besser werden wird mit der Bezahlung.
Das Problem mit den Hass-Kommentaren liegt in meinen Augen darin, dass man sich selbst mit einem Blogger identifiziert und mit einer Vogue in der 100 verschiedene Frauen gezeigt werden, nicht. Dadurch entsteht eine Bindung und Emotionen. Keiner stellt die Frage „warum hat jede Frau in der Vogue ein teures Kleid?“ (dass jede Frau in der Vogue auch noch 1000 andere teure Sachen Zuhause stehen hat, sieht man ja dann nicht auf den ersten Blick). Man stellt sich aber die Frage: „warum hat die eine Bloggerin jetzt schon wieder was Neues?“. Die Leute müssen in meinen Augen erst einmal lernen, dass es Job eines jeden Fashionbloggers ist, immer wieder die neusten Trends zu zeigen. So wie es Aufgabe der Vogue ist immer wieder die neuesten Trends zu zeigen. Eine einzige Tasche im Jahr will niemand sehen 😀
Liebe Grüße
Jasmin

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